Ken Levine: “Wir haben kein großes Verlangen nach einem BioShock-Film”

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Schlechte Nachricht für alle, die sich auf die Verfilmung der beiden BioShock-Episoden gefreut hatten: Wie Ken Levine von Irrational jetzt nämlich auf entsprechende Anfrage gegenüber IndustryGamers sagte, habe man “kein glühendes Interesse” daran. “Wir waren mal sehr nah dran und hatten sogar ein Setting und einen Director”, erklärt er. Aber momentan sei nicht der Enthusiasmus vorhanden, dieses Projekt auch wirklich umzusetzen, nur weil Leute der Meinung seien, dass der Film gemacht werden müsse.

Ein BioShock-Film ist seit 2008 im Gespräch, als Take Two bekanntgab, dass man Gore Verbinski (Fluch der Karibik) als Regisseur unter Vertrag genommen habe. Später wurde dieser durch Juan Carlos Fresnadilo (28 Weeks Later) ersetzt und danach wurde es weitestgehend still um das Projekt. Letztes Lebenszeichen war im Mai, als Levine sagte, dass man den Film erst mache, wenn alle Puzzlestücke richtig zusammengesetzt seien.

Abschließend erklärt Levine noch, dass Videospielverfilmungen seiner Meinung nach einerseits die Fans zufriedenstellen, andererseits aber auch “Neulingen” ein Erlebnis bescheren sollten, das dem Spiel gerecht wird. Film und Spiel müssten sozusagen von derselben DNA leben.

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Heinz-Guenther Redfield-Auditore
17. November 2011 15:13

Natürlich gibt es auch genügend gute Videospielverfilmungen: Ryu ga gotoku (Yakuza/Like a Dragon), OneChanbara, ja sogar die beiden Tomb-Raider-Filme. Auch die CGI-Filme von Final Fantasy oder Resident Evil waren ganz brauchbar. Wenn man diese Filme aber betrachtet, dann merkt man, daß sie sehr nah an der Vorlage dran sind, bzw. auch von denselben Personen gemacht wurden. Insofern, das gebe ich zu, hätte ein BioShock-Film mit Ken Levine wohl bessere Voraussetzungen gehabt. Dennoch, wenn ich “”Videospielverfilmung”” höre, dann läuft es mir trotzdem erstmal kalt über den Rücken.

metrognome
17. November 2011 13:40

@Heinz-Günther Redfield-Auditore:Die Spiel-filme die du aufzählst wurden auch von unfähigen regisseuren verfilmt, außer Silent Hill. So spiele wie DoA, Street Fighter etc. braucht meines erachtens kein film und Resi hat ein drehbuch und regie problem.Bios

out
out
16. November 2011 23:31

@Heinz-Günther Redfield-Auditore: Den Silent Hill Film finde ich die wirklich einzige gelungene Videospielverfilmung und dürfte mit den anderen genannten nicht in einem Atemzug genannt werden.Ein Bioshockfilm wäre, genügend Budget, sowie ein exzellentes D

S.T.A.L.K.E.R.
16. November 2011 22:51

um ehrlich zu sein hatte ich nicht das Bedürfniss nach einem Bioshock-Film und ich glaube das “”Mittendrinfeeling”” ,wie ich es bei Bioshock hatte, wäre nicht ansatzweise so gut rübergekommen

Heinz-Guenther Redfield-Auditore
16. November 2011 20:53

Ob das angesichts von Street Fighter, Super Mario Bros., Resident Evil 1-5, Blood Rayne, DOA: Dead or Alive, Silent Hill oder Mortal Kombat ein so großer Verlust ist…

Pappfisch
16. November 2011 17:21

Ohh Mensch! Ich hab mich auf eine Verfilmung von Bioshock echt gefreut…..ist doch kacke eh 🙁