M!oment M!al – Downloadable Trouble

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Das allgemeine Preis-Leistungs-Verhältnis ist an sich ja eine runde Sache. Man vergleicht Kaufpreis und Inhalt des bevorzugten Produktes und wägt ab, ob man für das Geld, welches man zahlen soll, denn auch möglichst viel Material erhält. Stimmt die Relation, greift man zu. Hat man das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden, bleibt besagter Artikel im Geschäft. Schaue ich mir allerdings an, auf welche Art und Weise dieses uralte Prinzip im Bereich der Spieleindustrie gehandhabt wird, läuft es mir teilweise eiskalt den Rücken runter, denn es geht um herunterladbare Zusatz-Inhalte.

Die aktuelle Diskussion um die Zusatzcharaktere beim vermeintlich neuen Prügel-Primus Street Fighter X Tekken trifft den Kern meines Ärgers. Die Kurzform: Hersteller Capcom hat insgesamt zwölf zusätzliche Recken auf die Disc der Heimkonsolen-Fassungen gepackt, doch sind diese nicht spielbar. Und zwar, weil man abkassieren möchte. Darum kauft der geneigte Spieler zu einem späteren Zeitpunkt für Summe X einen Download, der lediglich die bereits auf dem Datenträger befindlichen Kämpfer aktiviert. Im Endeffekt erhält der Kunde für sein Geld also schlicht eine Art Lizenz, um Inhalt, der ihm durch den Kauf des Spiels eigentlich schon gehört, nutzen zu können.

Nun könnte ich mich darüber aufregen, wäre dies die erste merkwürdige Entscheidung hinsichtlich digitalem „Zusatzinhalt“. Doch leider stecken wir schon mitten drin in einer Entwicklung, die scheinbar versucht, mit jedem noch so geringen Zusatzinhalt dem Spieler das hart verdiente Geld zu entlocken. Um das deutlich zu machen, schauen wir uns doch mal die Veröffentlichungspolitik der Hersteller an – und damit es noch klarer wird, bleiben wir im Genre der Prügelspiele. Für Street Fighter IV bekomme ich geschätzte 50 Alternativ-Outfits. BlazBlue bietet frische Soundsamples zum Download, und bei Marvel vs. Capcom 3 gibt’s gegen Bezahlung die Möglichkeit, gegen Gegner anzutreten, die mit dem Spielstil ihrer Entwickler aufwarten. Diese Inhalte sind alle optionaler Art, sprich: sie müssen nicht erworben werden. Wer mit den Standard-Kostümen von Ryu nicht zufrieden ist, verpasst ihm eben einen pinken Kampfanzug. Wer Geld hat, bastelt sich zum Teil sein eigenes Spielerlebnis. Was kann daran verwerflich sein? Eine Menge.

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12. März 2012 13:48

@ Bravopunk gutes beispiel!

Bravopunk
12. März 2012 0:48

Ja, manchmal kommt es einem schon so vor:[img=400×550comment image[/img]

buddy4all
11. März 2012 16:09

:Gute Spiele sollten es doch schaffen, über lange Zeit digital erworben werden zu können. Wahrscheinlich wird man sich in 10-15Jahren alte Spiele auf neuer Hardware neu kaufen müssen. Wundern tät’s mich nicht…

Lofwyr
11. März 2012 15:45

Schöner Beitrag. Kann ich voll unterschreiben. Deshalb finde es auch wichtig das Videospielmagazine so was in ihren Tests erwähnen. Wenn das erst bei Verkaufsstart raus kommt muss das halt auf der Homepage abgehandelt werden.

bigchub3
11. März 2012 14:28

Freut mich, dass hier viele so denken wie ich (s. o.)! :-)Mir ist gerade noch etwas zu dem Thema eingefallen, worüber man sich auch Gedanken machen sollte: Was passiert eigentlich in, sagen wir mal, 10 – 15 Jahren mit den “”alten”” Download-Inhalten?Wie bei vielen anderen hier sind Videospiele mein Hobby, und ich sammle die Spiele und würde kaum auf die Idee kommen, auch nur eines wieder aus der Hand zu geben. Daher stapeln sich hier im Haus auch inzwischen Hunderte Spiele, angefangen vom Atari VCS.Bei diesen alten Spielen muss ich mir auch jetzt, fast 30 Jahre später, keine Gedanken machen. Ich schiebe sie einfach in die Konsole, und sie laufen, und sie sind komplett. Wie aber sieht das bei den ganzen gepatchten Spielen von heute und den Download-Inhalten in ein paar Jahren aus? Man kennt es doch inzwischen, dass immer wieder Server abgeschaltet werden. Viele alte Xbox-Spiele können ja seit einiger Zeit nicht mehr online gespielt werden.Momentan muss man sich natürlich keine Sorgen machen. Wenn die Festplatte nicht ausreicht, löscht man halt alte Download-Inhalte, denn man kann sie ja z. Zt. immer wieder erneut herunterladen, wenn man sie braucht. Aber was ist, wenn auch diese Server in einigen Jahren abgeschaltet werden? Dann kommt man an seine teuer bezahlten Zusatzinhalte nicht mehr ran!Klar, jetzt werden einige sagen, dann kauf dir eine größere Festplatte, oder kopiere alles auf eine externe Festplatte, damit du immer alles gesichert hast. Gut, das wäre natürlich eine Möglichkeit, die aber noch mehr Geld verschlingt. Bei einigen Konsolen ist das ja auch gar nicht so einfach möglich (alte XBox 360 sag ich nur).Noch schlimmer sieht es dann beim Patchen von Spielen aus. Wenn die Festplatte mit dem aktuellen Patch irgendwann in 10 Jahren mal kaputt geht, dann hab ich hier zuhause ein Spiel liegen, dass ich nur noch mit Fehlern spielen kann, weil ich an den Patch nicht mehr rankomme…Wäre interessant, wie sich da die Hersteller rausreden wollen. Oder darf ich dann das Spiel zurückgeben und mein Geld zurückverlangen? Wohl kaum… ;-)Die M!Games könnte ja mal in dieser Richtung forschen und die großen Konsolenhersteller befragen, wie sie sich das vorstellen.Solang das alles nicht geklärt ist, ist meine Einstellung ganz klar: Keine Download-Inhalte in meinem Haus!

Max Snake
11. März 2012 12:27

Wenn das die Zukunft um Download gehts, dann sehe ich schwarz. Die Hersteller sollen lieber um die DLC und die Kunde richtig umgehen.

buddy4all
11. März 2012 10:39

Sehr gutes und auch wichtiges Thema und vor allen Dingen eines, wo sich höchstwahrscheinlich mal alle einig sein dürften.^^Letzten Endes liegt es am Kunden, und was er mit sich machen lässt. Aber solange es Fans vom Spiel XY gibt, die sich jeden erdenklichen digitalen Unsinn herunterladen, ohne über die daraus resultierende zukünftige DLC-Preispolitk nachzudenken, wird sich wohl kaum was ändern. Ich greife ebenfalls, wenn irgendwie möglich, zu “”kompletten”” Spielen.

Maik-el Neid
10. März 2012 22:26

Ohne jetzt alle kommentare gelesen zu haben,möchte ich folgendes Zitat aus der News zitieren : “”Doch bin ich der Meinung, ein Spiel muss erst einmal für sich selbst sprechen.””Das ist ein Satz,wo ich mich frage,warum der mir nicht einfallen möchte,sobald es um DLC`s geht.Will mich bedanken,daß ich nun meinen Gedanken mehr präzision geben kann.

captain carot
10. März 2012 21:11

DLC muss ja nicht per se schlimm sein. Es gab schon immer gute Add On´s, wenn auch eher beim PC und Heimcomputern.Gegen sowas hab ich auch heute noch nichts. Nur sagt der Name Add On eben schon, es ist wirklich zusätzlich und ganz nebenbei normalerweise auch sehr umfangreich.

Transparenz Kubus
10. März 2012 20:33

Manchmal freue ich mich das die gute alte Wii keinen DLC hat. Zelda, Mario, Kirby und Co. sind einfach komplett auf der Disc. Herrlich!Hin oder hin, ich mag DLC garnicht, egal ob es ein Bonus ist oder neue Maps. Es nervt mich nach 2 Jahren nochmal ein altes Spiel einzulegen nur weil die Entwickler meinen sie müssten mir jetzt noch die Zwischengeschichte in Form von DLC erzählen zu müssen.

tetsuo01
10. März 2012 20:19

Es liegt nicht nur an den Entwicklungskosten, sondern auch an den völlig überzogenen marketing& werbe budgets.

Walldorf
10. März 2012 20:11

Kostüme oder Gegenstände, die sich im Spiel selber freischalten lassen, find ich ebenfalls reichlich deplatziert. Ich will diese Microtransactions nicht.Aber für guten Story DLC, wie z.B. The Lost and Damned (GTA IV), geb ich gerne Geld aus. Der Mass Effect 2 DLC war bis auf “”Arrival”” und die kostenlose Inhalte für Erstkäufer auch ganz brauchbar. Bethesda hat ebenso einige interessante DLC Erweiterungen für ihre sowieso schon umfangreiche Spiele entwickelt.Die Spieleentwicklung wird immer teurer, aber die Spielepreise sind recht stabil, daher verstehe ich den Wunsch der Publisher mit Zusatzinhalten zusätzlich Geld zu verdienen.

tetsuo01
10. März 2012 20:03

@Oliver Grüner, geht mir genauso, das Jahr ist jetzt 3 Monate alt und ich habe bis jetzt erst 1 Spiel gekauft(FF13- 2). Ich schaue mir sehr genau an welches Spiel ich kaufe. und meine Skepsis wurde im Falle von the darkness 2 wiedermal bestätigt. Ich bin

Oliver Gruener
10. März 2012 19:23

2006 oder 2007 war es, da bin ich mit einem Vollpreisspiel reingefallen, für das es schnell DLCs gab. Seither kaufe ich praktisch keine Spiele mehr zum Erscheinen! Der einfache Grund ist der DLC-Wahn der Hersteller. Wenn DLCs kommen, dann warte ich, bis es eine Game of the Year, Complete oder Enhanced-Version gibt, die alle DLCs beeinhaltet. Kommt die nicht, dann kann das unvollstände Spiel froh sein, wenn ich es barmherzigerweise noch später dann irgendwann für 10 bis 20 Euro als Budget kaufe.Denn das schöne ist, ich habe tonnenweise Spiele liegen, die ich zocken kann, ich habe überhaupt keine Probleme ein Spiel ein Jahr später zu zocken, denn ein gutes Spiel ist es auch nach Jahren noch wert, gespielt zu werden! Und auf Konsole sieht man die technische Weiterentwicklung eh nicht so stark.Die Hersteller schneiden sich, zumindest bei mir, mit ihrem Gebahren immer mehr ins eigene Fleisch. Ich kaufe immer und immer weniger Vollpreistitel, weil es sich schlicht und ergreifend überhaupt nicht lohnt! Und ich verstehe Leute auch nicht, die 60 bis 70 Euro für ein Spiel ausgeben und dann nach und nach hier noch mal 10 oder 15 Euro und dann noch mal 10 Euro usw. und effektiv weit über 100 Euro ausgeben. Und wenn der letzte DLC erschienen ist, dann kann ich kurz darauf das Komplettpaket für 30 Euro kaufen … Sind die Leute alle so gierig, dass sie nicht warten können? Haben die alle soviel Geld? Oder sind die alle einfach zu dumm, um zu rechnen? Ich kaufe mir für meine 100 Euro jedenfalls lieber drei oder vier Komplette Spiele …Und was Capcom und Street Fighter angeht – Das Gebahren kenn ich schon vom SNES. Zum Glück hatte ich mir statt Street Fighter 2 damals Fatal Fury gekauft und SF 2 erst, als es als Turbe rauskam. Die Turbo-Version war wirklich um einiges besser als die normale Fassung. Aber der Nachfolger von Turbo bot dann kaum noch Mehrwert, sodass ich Glück hatte und praktisch die beste Version besaß.

Meerjungfraumann
10. März 2012 19:09

super rubrik und auch super user beiträge, vor allem bigchubs einstellung kann ich nur zustimmen. ich mach es genauso. ich warte und oder improtiere. des weiterem habe ich noch nie was für ein dlc ausgegeben, werde mir aber bald vielleicht das von red dead redamtion ziehen.bei solchen beträge und diskussionen bin ich echt froh auf dieser seite und nicht wo anders gelandet zu sein, wo die dikussionen hauptsächlich von den hormonen und die sich noch entwickelden geschlechsteilen gesteuert werden.

bigchub3
10. März 2012 17:45

Ich frage mich immer, warum anscheinend so viele Leute DLC’s kaufen. Und das dann womöglich schon am Erstverkaufstag des Spiels, oder in den Tagen danach. Gerade die Erstkäufer werden doch von den Herstellern komplett auf den Arm genommen! Sie zahlen (in Deutschland) über 60 Euro für ein Spiel, das vorher schon marketingtechnisch in einzelne Scheiben aufgeteilt wurde, nämlich das “”Hauptspiel”” und die sog. Download-Inhalte. Für den Kaufpreis gibt es das verkleinerte Spiel, und für die Download-Inhalte wird man nochmal kräftig zur Kasse gebeten. So kommt man schnell auf einen Betrag, der jenseits von Gut und Böse ist!Das Ganze wird dann vom Hersteller selbst einige Monate später ad absurdum geführt, wenn nämlich für die Hälfte des Preises (oder sogar noch weniger) eine Game-of-the-year- oder Platinum-Version erscheint, die das komplette Spiel inklusive aller Download-Goodies beinhaltet! Wofür hat der Erstverkaufstags-Käufer nun so viel Geld auf den Tisch gelegt? Und welchen Vorteil hat er davon? Außer dem Zeitvorteil und Angeberei vor Freunden, mal wieder das Allerneueste zu haben, doch gar nichts! Und der Hersteller reibt sich die Hände, weil er massig Kohle damit gescheffelt hat.Das Ganze wird inzwischen ja auch sogar so weit auf die Spitze getrieben, dass es je nach Shop, wo man das neue Spiel kauft oder vorbestellt, sogar noch unterschiedliche Vorbesteller-Boni gibt, wo man schon vor Erscheinen die Qual der Wahl hat, und sich dann auch noch sicher sein kann, dass man auf keinen Fall das “”komplette”” Spiel kauft, egal, wo man es vorbestellt. Denn bei den anderen Läden gibt es ja etwas dazu, was man (vorerst) nicht bekommen kann.Aus all diesen Gründen boykottiere ich sämtliche Download-Inhalte und warte mit der Anschaffung von neuen Spielen ein paar Wochen. Entweder importiere ich sie dann aus England, weil man dort die Spiele für einen Bruchteil vom deutschen Preis erhält. Oder ich warte noch etwas länger und kaufe dann die wirklich komplette Version (sofern denn eine erscheint, was man ja aber inzwischen von einigen Herstellern kennt, z. B. Rockstar und Ubisoft).Auf diesem Weg kommt man dann entweder zu tatsächlich kompletten Spielen, oder man gibt zumindest erheblich weniger Geld für die “”zerstückelten”” Hauptspiele aus. Da stimmt dann nämlich auch wieder das Preis-Leistungs-Verhältnis! Und auf den Download-Inhalten können die Firmen sitzenbleiben!

captain carot
10. März 2012 17:35

Das trifft´s ziemlich auf den Kopf. Zusatzinhalte schön und gut, mit schlechtem P/L kann man ggf. auch irgendwo leben, immerhin werden immer irgendwo Infos oder Tests zu Zuasatzinhalten veröffentlicht. Aber immer häufiger das Gefühl zu haben, da wurde was aus dem Spiel gekürzt um schnelles Geld zu machen oder über den Tisch gezogen worden zu sein nerzt gewaltig.Und noch mehr nervt´s, wenn man als Neukäufer Spielteile runterladen darf, damit es Gebrauchtkäufer schwerer haben.

tetsuo01
10. März 2012 17:18

Ich glaube was die Hersteller von Spielen auch verstehen sollten ist das wenn sich jemand einmal einen DLC gekauft hat und dieser zu kurz oder keine Qualität hatte, es sich der jenige beim nächsten mal genauer überlegt ob er nochmal was runterlädt.Wenn die Qualität und Preisleistung stimmen gibts nichts auszusetzen. Leute die man allerdings schon mal enttäuscht hat, wird man schwerlich nochmal dazu bringen etwas zu kaufen. Ich zähle mich auch zu den enttäuschten Käufern, und für Spielfiguren bzw Kostüme in einem Beat em up werde ich nie auch nur einen cent bezahlen.

Dr. Mario
10. März 2012 15:46

Schöner Artikel, dessen Aussage ich voll und ganz zustimme: Ja, als Käufer fühlt man sich doch veralbert, wenn schon am Erscheinungstag Patches oder heruntladbare Inhalte, die eindeutig herausgeschnitten wurden, zur Verfügung stehen. Wenn ich Brot kaufe, lasse ich mir ja auch kein verkohltes andrehen oder beim Kauf einer Hose würde ich auch nicht dulden, dass der Reißverschluß extra zu bezahlen wäre. Aber leider gibt es im Spielesektor genügend Leute, die dennoch unfertiges kaufen.

Seska1973
10. März 2012 15:38

Mein erstes DLC war ne Erweiterung zum letzten Castelvania.Blöd nur, das im Endvideo vom Hauptspiel. Dieser “”Sprung”” war. Aber es nicht erklärt wurde. Schon damals richte es verdammt nach DLC aus teile der “”Story”” zu machen.Den warum musste man unbedingt ihn als “”Lord of Darkness”” darstellen. Wo man am Ende diesen besagten Lord geschlagen hat, und er noch Menschlich ausschautIch, der besonders wert auf Story legt. Fand es ein Unding, und seitdem habe ich das Geld (Restgeld) höchstens für die Videos ausgegeben die ich im Kino verpasst habe (auch nur SD Gestreamt)Ich finde, die Entwickler sollten den Spielern nicht “”die lange Nase”” zeigen, um Sie zum Kauf zu animieren. Der Schuss geht nach hinten lossoder nach spielen des DLC “”to be continued”” zu schreiben. Warum wurde es nicht im Hauptspiel eingebaut?. Dreister gehts ned mehrDLCs als “”Zuckerguss”” also. Kostüme, und mehr wert ok. Aber DLCs auf kosten der Story (Loch) ist der falsche WegWas wurde aus der alten “”Shareware”” idee? Wo man damals die Demo frei oder Zeitlich begrenzt anspielen konnte, und wenn es einem gefiel. Konnte man das Ganze Spiel kaufen. So wurde DOOM gross z.b.

bupple
10. März 2012 13:33

Moin!Mein erster DLC waren die Zusatzlevels “”In Alpträumen verloren”” und “”verzweifelte Flucht”” für Resident Evil 5. Die Erweiterung des Spiels und vorallem das erst genannte Level hat mir sehr gut gefallen, daher konnte ich die 12 (!) Euro damals verschmerzen. Immerhin habe ich 12 Euro für nur 2 Level bezahlt. Ich habe mich an anderer Stelle im Forum mal darüber geäußert, dass ich es bei Final Fantasy 13-2 schade finde, keine richtige Charaktere-Party zu haben, sondern nur zwei Charaktere und dazu ein Monster. Scheinbar war zumindest teilweise der treibende Gedanke hinter dieser Idee folgender: Man kann nämlich im Internet die ehemals spielbaren Charaktere runterladen, um sie anstelle eines Monsters in die eigene Party aufzunehmen. Mit genau den Argumenten des Sascha Göddenhoff weigere ich mich, dafür Geld auszugeben.Der ganze Download-Kram ist Abzocke, man merkt es aber erst auf den zweiten Blick. Kleine Spiel-Gimmicks kosten nur 99 Cent – aber die Summe macht’s. Wer dann noch per Kreditkarte bezahlt, kann schnell die Kostenkontrolle verlieren. Wenn ich für ein Spiel 60 Euro hinlege, dann erwarte ich, dass das Spiel auch rundrum komplett ist und ich zusätzliche Inhalte mit dem Durchspielen freischalte, nicht mit erneutem bezahlen. Updates wie oben angesprochene Zusatzlevel sollten die Ausnahme bleiben. Ansonsten ist Download was für Virtual Console und die Pendants.Leider scheint man den Entwicklern hilflos ausgeliefert. Denn man möchte ja ein gutes Spiel kaufen, und in den Grundzügen tut man dies auch. Ich bin gespannt, wohin das noch führt. In einem anderen Beitrag hier wurde ja das Gerücht erwähnt, die neue Xbox benutzt keine Speichermedien mehr, sondern nur noch Downloads. Apples Cloud lässt grüßen!Gruß,bupple