Call of Duty Classic – im Klassik-Test (PS3)

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Das erste Call of Duty von Infinity Ward erschien 2003, allerdings nur für PC: Jetzt dürfen Konsoleros den Klassiker nachholen. Die Neuauflage bekommt Ihr derzeit nur mittels eines Download-Codes, der den Special Editions von Modern Warfare 2 beiliegt. Durch ein Missverständnis zwischen Sony und Activision konnten PS3-Besitzer den Titel für wenige Tage auch online für ca. 15 Euro kaufen, doch das Angebot ­verschwand schnell wieder – gegenwärtig soll die Classic-Ballerei nicht einzeln zugänglich gemacht werden, wir spekulieren aber darauf, dass sich dies demnächst ändern wird.

Die Ballerei führt Euch in drei Kampagnen durch den Zweiten Weltkrieg mit Abstechern zum D-Day sowie nach Stalingrad und Berlin. Über weite Strecken kämpft Ihr an der Seite von amerikanischen, russischen oder englischen KI-Kameraden, die Euch durch Schützengräben, Straßenzüge und Bunker geleiten. Damit die Truppen vorankommen, müsst Ihr Schlüsselstellungen angreifen: Schaltet MG-Nester mit dem Scharfschützengewehr aus, zerstört Flak-Geschütze und Panzer. Dazu schleicht Ihr durch Nebengassen und Häuser, um der Wehrmacht in die Flanke zu fallen – dann können die Freunde vorrücken. Der Feind nimmt Euch mitunter geschickt in die Zange, die KI-Freunde erweisen sich zum Glück als zuverlässige Schützen. Der Weg ist oft verschachtelt angelegt, so dass nur gelegentlich das Gefühl aufkommt, einem engen Levelpfad zu folgen. Am Rande der Feuergefechte sorgen Artillerie, Fallschirmspringer und Luftschläge für grandiose Schlachtfeldatmosphäre. Technisch wurde nur Detailarbeit geleistet: Trotz höherer Auflösung steht Ihr manch grober, verwaschener Textur und teils klotzigen Umgebungen gegenüber. Die Filmszenen blieben gleich, deshalb wirken sie auf einem HD-Fernseher grob und unansehnlich.

Neben der Solo-Kampagne lassen sich Online-Gefechte für bis zu acht Freunde veranstalten: Ihr spielt (Team-)Deathmatch, Verteidigung und Survival, kämpft um Fahnen oder Stellungen. Die Schusswechsel gehen flott von der Hand, nur manchmal stiftet ein Netzwerkschluckauf etwas Verwirrung. Erwartet aber keine taktischen Finessen, da Spielerzahl, Deckung und Territorium begrenzt sind – meist tummeln sich alle Spieler auf einem oder zwei Brennpunkten pro Karte. In einem Aspekt blieb sich Infinity Ward treu: Auch hier gewinnt Ihr Trophäen lediglich im Einspieler-Modus. Zudem haben sich die Entwickler eine anständige Online-Lobby gespart, man kann lediglich Spiele erstellen und in zufällige Matches eines Typs einsteigen: Bis Ihr in einem funktionierenden Kampf landet, müsst Ihr in der Praxis schon mal einige Verbindungsversuche starten. Und wenn Ihr Pech habt, sind dann nur drei Spieler vor Ort. Call of Duty Classic ist mehr eine Solo-Reminiszenz, für Online-­Ballereien bleibt Ihr besser bei Modern Warfare 2.

Technisch kompetent umgesetzte Neuauflage des ersten Infinity-Ward-Shooters.

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SingStar: Made in Germany – im Klassik-Test (PS2 / PS3)

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  • identische 30 Lieder für PS2 / PS3
  • gewohnte Standard-Modi
  • Songauswahl via Sprachsteuerung
  • übersichtliche, stilvolle Menüstruktur
  • umfangreichster Online-Katalog

Bleibt dem Konzept treu, Liedgut einfach auszutauschen – die Auswahl ist mit vielen unbekannten Songs durchwachsen.

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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod – im Klassik-Test (DS)

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  • nur etwa 700 Fragen
  • 4 Minispiele
  • basiert auf Bastian Sicks gleichnamiger Buchreihe
  • High-Score-Listen enthalten

Trotz lehrreicher Fragen und kniffliger Minispiele ist dieses magere DS-Quiz eine glatte Themaverfehlung.

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KAKU: Ancient Seal – im Test (PS5)

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Als junger Steinzeit­bursche wollt Ihr eigentlich nur ein fliegendes Schwein fangen, als Ihr unverhofft zum Retter der Welt ernannt werdet und auf vier Kontinenten Elementarfürsten besiegen müsst.

Die Aufgabe entpuppt sich als prototypisches Action-Adventure mit RPG-Einschlag, wie man es von Titeln wie Sphinx aus der PS2-Ära kennt, angereichert durch Dungeons der Marke Zelda. Die Optik orientiert sich ebenso ein Stück weit an den Vorbildern und ist technisch sauber, aber wenig charismatisch in Szene gesetzt. Eigene spielerische Kniffe lassen sich nicht blicken – ordentliche Genrekost eben.

Solides Action-Adventure, das an die gute alte PS2-Zeit erinnert, aber keine eigenen Highlights setzt.

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Jambo! Safari: Die Wildhüter – im Klassik-Test (Wii)

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  • zentrales Spielelement stammt aus dem gleichnamigen Naomi-Automaten von 1999
  • 4 Minispiele: 3 sind grottig, das vierte adaptiert das ”Chu Chu Rocket”-Prinzip

Plump auf den Geschmack der jungen Zielgruppe getrimmte Tierfang-Simulation ohne den Charme des Arcade-Vorbilds.

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Band Hero – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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  • 65 Original-Songs auf Disc
  • freie Instrumentenwahl für alle
  • Party-Modus mit direktem Ein-/Ausstieg
  • zahlreiche neue Duell-Varianten
  • Design spürbar poppiger als bislang

Bis auf die etwas massentauglichere Songliste fast identischer ”Guitar Hero”-Ableger: wenig originell, aber sehr gut.

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Reach – im Test (PS VR2)

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Viel vorgenommen hat sich nDreams mit seinem jüngsten VR-Großprojekt, das je nach Aspekt mehr oder weniger überzeugt. Das visuelle Design kann sich sehen lassen und alles, was mit Parkour-Aktivitäten zu tun hat, fühlt sich dank durchdachter und bewegungsintensiver Steuerung gut an.

Gefechte, bei denen Ihr meist auf Pfeil und Bogen setzt, sind dagegen gewöhnlich und die Story dümpelt vor sich hin. ­Schade auch, dass nach dem ­dynamischen Auftakt das Tempo nachlässt und dafür (zu) viele Rätsel in großem Räumen mit teils diffusen Anforderungen in den Vordergrund rücken.

Ambitioniertes Abenteuer aus Knobeln, Klettern und etwas Action, das seine Zutaten nur bedingt gelungen mixt.

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U-Sing – im Klassik-Test (Wii)

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Wertung

  • 30 aktuelle, charttaugliche Tracks
  • 5 Spielmodi, stellt u.a. dem Gegenspieler durch gutes Singen Fallen
  • 3 Schwierigkeitsstufen
  • maximal nur zu zweit spielbar

Solides Mitsing-Spiel mit aktuellen Chartstürmern, aber die Stimmerkennung leidet unter der Hardware.

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Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 1 – Death Stranding 2: On the Beach

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DEATH STRANDING 2: ON THE BEACH_20250605012635

Kevin Pinhao meint: In einem Jahr voll hervorragender Veröffentlichungen fällt mir die Vergabe des Spitzenplatzes erstaunlich leicht. Weniger, weil es nicht auch andere Kandidaten verdient hätten, gekrönt zu werden, sondern weil mich kein weiteres Spiel so umfänglich gefesselt hat wie Death Stranding 2: Über 100 Stunden habe ich mit der Fortsetzung von Kojimas dystopischem Sci-Fi-Abenteuer verbracht. Eine Fortsetzung, die zwar auf ­radikale Neuerungen verzichtet, aber durch die Bank sämtliche Aspekte des Originals verbessert oder sogar sinnvoll weiterdenkt. Vor allem aber führt sie zahlreiche Künstler, Einflüsse und ­Passionen zum stimmigen Gesamtwerk zusammen, das sein zentrales Thema der Verbindungen auf rührende Weise einfängt, wie es wohl nur im Videospielmedium möglich ist.

Thomas Nickel meint: Sensationelle Technik, atemberaubende Landschaften und digitales Schauspiel, das seinesgleichen sucht – all das verbinden Hideo Kojima und sein Team zu einem hochgradig emotionalen Abenteuer. Kein anderes Spiel verstand sich 2025 so meisterhaft auf die Klaviatur der Gefühle. Humor, Drama, Trauer, Neugier, Entschlossenheit, Hoffnung: Death Stranding 2 packt Euch nach wenigen Minuten und lässt Euch bis zum Ende nicht mehr los – egal, ob Ihr atemlos der Geschichte folgt, die Welt erkundet oder lieber Straßen baut.

Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 08/25 und hier.

F1 2009 – im Klassik-Test (PSP)

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Wertung

  • alle Teams und Strecken von 2009
  • viele Fahrhilfen für jeden Geschmack
  • umfangreiche Herausforderungen
  • Karriere-Modus über 3 Jahre

Unterhaltsame Formel-1-Raserei, die mit viel Umfang und einer guten Mischung aus Realismus und Arcade punktet.

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