Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 2 – Monster Hunter Wilds

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Kevin Pinhao meint: Nach unzähligen Stunden mit World und Rise konnte ich Monster Hunter Wilds im Vorfeld kaum erwarten. Getreu dem Motto ”Evolution statt Revolution” erfindet Capcoms jüngste Monsterhatz das Rad nicht neu, es entwickelt aber zahlreiche Systeme sinnvoll weiter, dreht gekonnt an den richtigen Stellschrauben und erfreut mit diversen cleveren Quality-of-Life-Entscheidungen. Das resultiert in einem der besten (Action-)Rollenspiele des ­Jahres, mit dem ich mir vergnüglich unzählige Nächte vor dem Bildschirm um die Ohren schlug. Während Nachwuchsjäger hier ohnehin einen fantastischen Einstiegspunkt in die Serie finden, dürften auch beinharte Veteranen mittlerweile umfangreich auf ihre ­Kosten kommen. Kritisierten manche langjährigen Fans zum Start nämlich noch den vermeintlichen Mangel an Inhalten und Herausforderungen, legte Capcom in den letzten Wochen und Monaten vorbildlich und regelmäßig nach – von charmanten Festlichkeiten über die zuverlässig wachsende Monsterriege bis hin zu spannenden Kollaborationen (siehe das Crossover mit Final Fantasy XIV). Das nächste umfangreiche Update winkt schon jetzt, pünktlich zu den anstehenden Feiertagen. Der Trend dürfte sich auch im kommenden Jahr fortsetzen und in absehbarer Zukunft in der Veröffentlichung einer üppigen, kostenpflichtigen Erweiterung münden. Wir sind gespannt!

Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 04/25 und hier.

Jak and Daxter: The Lost Frontier – im Klassik-Test (PS2)

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Wertung

  • direkte Fortsetzung von ”Jak 3”
  • weitgehend linearer Levelaufbau
  • viele Flug- und ’Dark Dax’-Abschnitte
  • gut eingebaute Rollenspiel-Elemente

Schick anzusehende und gut spiel­bare Mischung aus Flug- und Hüpfballerei, die einzelne Elemente überstrapaziert.

Singleplayer72
Multiplayer
Grafik
Sound
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Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 3 – Hades II

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Steffen Heller meint: Der fantastische Vorgänger hat ein eigenes Subgenre geschaffen und inspiriert mit seinen Build- und Roguelite-Mechaniken auch genrefremde Titel wie Absolum und Painkiller. Hades II erfindet das Rad nicht neu, baut aber konsequent auf den Stärken des Erstlings auf. Mit der Hexe Melinoë wird das Kampfsystem mit seinen Zaubersprüchen noch abwechslungsreicher. Weitere Herausforderungen, das Sammeln von Ressourcen und das Treffen mit neuen Sagen-Figuren sorgen zusätzlich dafür, dass sich der zweite Ableger nicht wie ein lauer Aufguss des Vorgängers anfühlt. Trotz vieler kompetenter Nachahmer liefert Hades II noch immer die beste Mischung aus grandiosen Kämpfen, einem spannenden Build-Bau und einer traumhaften audiovisuellen Präsen­tation, deren Geschichte viele Durchläufe spannend bleibt.

Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 11/25.

Bloodshed – im Test (Xbox Series X)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
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Erschienen in:

Deutscher ­Retro-Shooter trifft auf Vampire ­Survivor: Statt aus der Iso-Perspektive rennt Ihr in Ego-Ansicht im Kreis durch Arenen und knallt manuell oder per Auto-Feuer Eure Feinde mit Schusswaffen und hilfreichen Beschwörungen nieder.

Im Gegensatz zu Vampire Hunters müsst Ihr hier Eure Waffen wechseln, wodurch sich Bloodshed wie ein klassischer Ego-Shooter anfühlt. Auch die nüchternen Perks, die häufig aus Prozentwert-Verbesserungen bestehen, unterstützen das Gefühl. Trotz hohen Tempos und stärker werdender Gegnerwellen wirken die ca. 20-minütigen Einsätze schnell ermüdend.

Interessanter Genre-Mix, der jedoch die Verrücktheiten des ”Survivor”-Kollegen vermissen lässt.

Singleplayer60
Multiplayer
Grafik
Sound

Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 4 – Donkey Kong Bananza

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Steffen Heller meint: Nintendos prominenter Affe tröstet mich spielend darüber hinweg, dass wir weiterhin auf ein neues 3D-Mario warten müssen. Donkey Kongs Verwandlungen und die zerstörbaren Umgebungen werden für wunderbar kreative Einfälle genutzt und liefern viel Freiraum, um Areale auf eigene Weise zu erkunden. Der Schwierigkeitsgrad zieht etwas spät erst gegen Ende an und es wäre auch schön gewesen, wenn ich die Verwandlungen gelegentlich kombinieren müsste, um mehr gefordert zu werden, aber das explosive Story-Finale war für einen Nintendo-Titel ein Geniestreich. Es war das erste Mal, dass ich emotional mitgerissen wurde und alteingesessene Donkey-Fans kann das Finale nicht kaltlassen! Zudem bietet Bananza tolle Inhalte im New Game+, sodass ich sogar nach dem Abspann am Ball bleibe.

Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 08/25 und hier.

Need for Speed Nitro – im Klassik-Test (DS)

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Wertung

  • über 30 Lizenz-Fahrzeuge
  • 5 (Wii) bzw. 6 (DS) Schauplätze mit jeweils mehreren Kursen
  • Fokus auf Arcade-Raserei
  • DS-Fassung mit skurrilen Pisten

Rasante und driftlastige Raserei, die arg schlicht ist und jeglichen Anspruch vermissen lässt.

Singleplayer62
Multiplayer
Grafik
Sound
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Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 5 – Clair Obscur: Expedition 33

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Ulrich Steppberger meint: Als Mitte 2024 der erste Trailer des ambitionierten Rollenspiels auftauchte, dürfte ich kaum der einzige gewesen sein, der einerseits davon begeistert war und andererseits skeptisch, ob sich da ein kleines Team am Ende nicht massiv überfordert haben könnte. Erfreulicherweise war das nicht der Fall und Clair Obscur erfüllt tatsächlich die hochgesteckten Erwartungen fast auf ganzer Linie: Die tolle audiovisuelle Präsentation kommt mit ihrer französisch geprägten Ästhetik angenehm unverbraucht rüber, das vielseitige Kampfsystem vereint Rundentaktik und Reaktion intelligent und die Story punktet ebenfalls. Da lassen sich kleinere Macken wie eine teils fummelige Bedienführung verschmerzen.

Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 06/25 und hier.

Retro-Blättern: MAN!AC 02/01

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Ulrich und Olli blättern sich durch eine weitere Ausgabe, die bereits 25 Jahre auf dem Buckel hat, kommentieren (ausführlich!) den Inhalt und geben Anekdoten aus der damaligen Zeit preis.

Wer das Heft nicht selbst zur Hand hat, aber wenigstens virtuell mitblättern möchte – das offiziell genehmigte PDF gibt es bei kultmags.com zum Download oder zum Anschauen im Browser.

WWE SmackDown vs. RAW 2010 – im Klassik-Test (DS)

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Wertung

  • Editor für eigene Storys (PS3 / 360)
  • viele weitere Editoren für Individualisten
  • mehr als 60 Wrestler (systemabhängig)

Souveräne Umsetzung des Show-Sports, die in diesem Jahr auch auf Nintendo-Hardware überzeugt und viele Editoren bietet.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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Die Spiele des Jahres 2025 – Platz 6 – Doom: The Dark Ages

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Steffen Heller meint: Der Doom Slayer kann auch Defensive! Die neue Parier-Mechanik und der Sägeschild verleihen den Ego-Shooter-Gefechten einen frischen Anstrich, ohne das gewohnte Spiel­gefühl seit dem Reboot über den Haufen zu werfen. Die Ausflüge mit dem Mech oder unserem Drachenkumpel fallen spielerisch simpel aus, sorgen aber für Abwechslung von den Arena-Ballereien. Die bemühte Story mit Zwischensequenzen, die sogar das Gesicht unseren Helden offenbaren, hätte man sich für meinen Geschmack schenken können. Jedoch schätze ich es sehr, wenn Entwickler einer solch langlebigen Reihe neue Impulse geben. Mit ein wenig mehr Levelstraffung und einem fetzigeren Soundtrack wäre für The Dark Ages noch mehr drin gewesen. Dank des starken Kerns bleibt es jedoch der spritzigste Ego-Shooter des Jahres.

Den Test zum Spiel findet Ihr in der M! 06/25 und hier.

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