Meinung & Wertung
Oliver Schultes meint: Der neue Horror-Schocker von Capcom hat den Sprung von vorgerenderten Hintergründen zu Echtzeit-Optiken makellos überstanden. Durch die neue Technik samt rasanter Kamerafahrten erlebt Ihr die Dino-Hatz noch intensiver als das Zombie-Abenteuer aus gleichem Haus – zumal die Viecher toll animiert wurden und sich flink durch die Forschungsstation bewegen. Überraschende Angriffe oder das plötzliche Auftauchen eines riesigen T-Rex lassen Euch des öfteren den Schreck in die Glieder fahren – vor allem in der zweiten Hälfte des Spiels ist die Spannung auf höchstem Niveau. Leider kann der Soundtrack mit teils nervigen Melodien nicht mithalten. Warum auf Kleinigkeiten wie das Speichern von Code-Wörtern verzichtet wurde, weiß wahrscheinlich nur Kollege Cooper – und der wurde vom T-Rex gefressen.
Thomas Szedlak meint: Gelungener Ableger: Capcom hat zwar das Resident Evil-Konzept zum großen Teil übernommen, Dino Crisis aber nicht nur optisch ein eigenes Gesicht verpasst. Während die hauseigene Zombiehatz immer mehr zur Ballerorgie tendiert, kommt Ihr beim Dino-Abenteuer ohne eine gehörige Portion Gehirnschmalz nicht weit. Im letzten Drittel werden die Rätsel äußerst knifflig, ohne räumliches Vorstellungsvermögen beißt Ihr Euch die Zähne aus. Über unvorsichtige Draufgänger freut sich auch die intelligente Dinoschar – ohne Ausweichmanöver und Rückzugstaktik seid Ihr für T-Rex & Co. ein gefundenes Fressen. Was mich neben Olivers Kritikpunkten vor allem stört, ist der geringe Umfang von Dino Crisis: Geübte Abenteurer sehen nach zehn Stunden den Abspann – allerdings gibt’s ja drei unterschiedliche Extros.
”Jurassic Park” trifft ”Resident Evil”: Kurzes, aber intensives Echtzeit-3D-Abenteuer mit flinken Dinos und hohem Rätselanteil.
| Singleplayer | ![]() | 85 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |




























