Spheroids – im Test (PS4)

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Mützenmännchen rennt und springt durch bunte 2D-Welt, schießt wie im Arcade-Klassiker Pang Blobs per Vertikalschuss ab und schwingt sich mit einem Greifhaken über Abgründe – damit ist fast alles über Spheroids gesagt. Aber nur fast: Im Spielverlauf werden die Aufgaben kniffliger, Ihr müsst häufig zwischen Vorder- und Hintergrund-Ebene wechseln und dort Schalter umlegen, Eure Lebensleiste und Fähigkeiten aufmotzen sowie nebenbei mit Antischwerkraft-Stiefeln hantieren. Während uns der blockige Look der Hauptfigur Lucas gefällt, wirken vor allem die Blobs wie aus einem billigen Handy-Game entlaufen. Ach ja, die Steuerung dürfte etwas griffiger sein!

Kurzzeitig launiger Mix aus Jump’n’Run und Blasenballerei, der an unspektakulärem Leveldesign krankt.

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Wild Guns Reloaded – im Test (PS4)

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Habt Ihr verkraftet, dass Ihr freche 30 Euro für das Remake eines SNES-Games hinblättern müsst, fängt der Schießbudenspaß so richtig an. Mit zwei alten und zwei frischen Figuren – einer Handgranaten schleudernden, drallen Dame sowie einem ulkigen Dackel-Drohne-Duo, beide spielen sich komplett ungewohnt – ballert Ihr in einem liebevollen Wilder-Wes­ten-mit-Robotern-Setting auf alles, was sich bewegt. Der Fadenkreuz-Shooter im Cabal-Stil ist von der ersten Minute an knackschwer, bietet sehenswerte Bossfights, hat einen chaotischen Vierspieler-Modus und jetzt 16:9-­Format und belohnt frustresistente Retro-Cowboys mit einem neuen Spielabschnitt.

Kompetent renovierte und spielerisch motivierende Retro-Schießbude – die neuen Figuren haben es in sich!

Singleplayer75
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Xbox Live – Kanadier müssen künftig tiefer in die Tasche greifen

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Microsoft hat eine Preiserhöhung für seinen Onlinedienst angesetzt – zumindest im kanadischen Raum. Dort müssen Xbox Live Gold-Mitglieder ab sofort statt 59,99 US-Dollar 69,99 US-Dollar für eine 12-monatige Mitgliedschaft zahlen. Der Preisumstieg soll bereits ab dem 28. Februar in Kraft treten.

Ob Microsoft auch außerhalb Kanadas über Preisanpassungen nachdenkt, ist bisher noch nicht bekannt.

Her Majesty’s SPIFFING – im Test (Xbox One)

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Meinung & Wertung

Fabiola Günzl meint: Das ­Adventure glänzt mit schrägem schwarzen Humor und lustigen Anspielungen auf das Film-, Musik- und Konsolengenre. Die akzentreiche, sympathische britisch-walisische Sprachausgabe samt durchdachten deutschen Untertiteln passt wie der Tee zum Engländer, eine intuitive Spielmechanik und die bunte Optik verleihen dem Puzzler zudem einen ganz eigenen Charme und überpinseln gekonnt die Anspruchslosigkeit der Rätsel. Der nur zwei Spielstunden dauernde Ausflug im Auftrag Ihrer Majestät, der Königin, ist kurz, aber heftig – zumindest für die Lachmuskeln…

Kurzer, aber extrem lustiger Rätselspaß im Telltale-Stil mit britischem Monty-Python-Humor.

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Lethal VR – im Test (PS4)

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Bewaffnet mit zwei Move-­Controllern und der PlayStation-VR-Brille betretet Ihr den virtuellen Spielstand der ehemaligen Burnout-Macher. Dabei geht es in einer Reihe von Disziplinen darum, mit verschiedenen Wummen oder auch mal Messern (die sich aber nur gewöhnungsbedürftig werfen lassen) Zielscheiben zu treffen. Grafisch ist das ausgesprochen unspannend inszeniert, dafür wird aber die Grundaufgabe durch verschiedene Bedingungen ordentlich variiert. Wer sich aber mehr erhofft als simple Punktejagden, für den wird bei Lethal VR schnell die Luft raus sein. Zudem geraten einige Aufgaben arg frus­trierend, wenn Ihr das Anvisieren nicht exakt im Griff habt.

Schnörkellose Simulation eines VR-Schießstands – bis auf ein paar lästige Steuerungsmacken gelungen.

Singleplayer63
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Let It Die – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Michael Herde meint: Schön geht anders: Die Zufalls-Architektur sorgt für Déjà-vus, Modelle sind simpel, Animationen hampelig – trotzdem ruckelt es immer wieder. Neben schrägen Suda51-Spinnereien gefällt mir aber der Metal-Soundtrack. In den ersten Stunden überforderte mich die Einführung unzähliger RPG-Mechaniken, hinter denen das Geschäftsmodell lauert, das sich überraschend gnädig zeigt. Wer keinen Hang zu repetitiven Roguelike-Mechaniken oder Mikrotransaktionen hat, wird auf Dauer aber nicht glücklich. Demotivierend finde ich das zu simple und behäbige Kampfsystem: Attacken kann ich nicht canceln, Zielen funktioniert schlecht, immer wieder malträtieren mich Gegnergruppen in Tekken-Juggle-Manier, bis ich tot bin. Schade auch: Level-Obergrenzen meines Helden sind an Spielfortschritt geknüpft, auf höheren Etagen taugt mein mühsam aufgebauter Held wiederum nichts mehr. Da es nichts kostet: ausprobieren!

Schrille Keilerei mit Zufalls-Levels und ”Dark Souls”-Attitüde, die an hakeliger Steuerung krankt, aber zünftig rockt.

Singleplayer70
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NieR: Automata – Switch-Version wäre kein Problem für Platinum Games

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Ginge es nach Platinum Games, so würde auch die Nintendo Switch, welche am 3. März erscheint, eine Version von NieR: Automata erhalten. Platinum Games-Designer Takahisa Taura sagte nämlich aus:

“Von uns aus gesehen, ist es so, dass wir eine Version für die Switch machen würden, wenn Square Enix dafür zahlt. Wir würden sogar eine Version für den Super Nintendo entwickeln – alles wonach eben gefragt wird.”

NieR: Automata wird am 10. März 2017 exklusiv für die PS4 erscheinen.

The Little Acre – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Tobias Kujawa meint: Ach wie nett, oh wie hübsch! The Little Acre ist ein sympathisches Adventure für zwischendurch. Besonders der knuffige Hund Dougal und die gezeichneten Hintergründe haben es mir angetan. Dass es den Titel nur auf Englisch gibt, kann ich verschmerzen. Allerdings hätte er sich durch seine simplen Puzzles eigentlich als Genreeinstieg für Kinder angeboten, welche nun von der Sprachbarriere abgehalten werden. Einzig die kurze Spielzeit stößt mir für diesen Preis sauer auf.

Zuckersüßes und humorvolles kurzes Adventure mit simplen Rätseln, das leider nur in Englisch vertont wurde.

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Fruit Ninja VR – im Test (PS4)

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Nach u.a. Touchscreen und Kinect werden nun auch mittels VR ­Früchte zerhackt. Am Spielprinzip hat sich ­erwartungsgemäß nichts geändert: Aus allen Richtungen fliegt Euch Obst um die Ohren, das Ihr mit zwei Move-gesteuerten Schwertern flink zerschnippeln sollt, ohne ebenfalls ­auftauchende Bomben zu erwischen. Vier im Kern recht ähnliche Spielmodi liefern ein Minimum an Abwechslung, allerdings sorgt das im Vergleich zu den ”Alles auf einem Bildschirm”-Vorgängern eingeschränktere Sichtfeld dafür, dass Ihr schnell mal eine Frucht überseht. Und nicht zuletzt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für diesen Zwischendurch-Happen einfach dreist.

Für kurzzeitiges Abreagieren akzeptables Reaktionsspiel, aber nicht so gelungen wie das Touchscreen-Original.

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Starship Disco – im Test (PS4)

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Die Grundidee ist so simpel wie effektiv: Aus den Tiefen des Alls rauschen Raumschiffe auf Euch zu, die Ihr per Kopfbewegung oder wahl­weise mit einem oder zwei (für Profis) Move-Controllern anvisiert und dann im Rhythmus zur Musik mittels Knopfdruck eliminiert. Das funktioniert bei den mitgelieferten beatlastigen Songs gut und ist teils ziemlich fordernd. Außerdem könnt Ihr mittels USB-Stick eigene Musikstücke benutzen – natürlich eignet sich nicht alles gleich gut, aber bei unseren Stichproben klappte es sogar mit einem Ambient-Lied noch ordentlich. Nur über die arg schlichte Optik solltet Ihr hinwegsehen – immerhin lenkt diese aber nicht vom Wesentlichen ab.

Mager aussehender, aber gelungener Musik-VR-Reaktionstest, bei dem eigene Songs genutzt werden können.

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