PlayStation 4:
Dear Esther: Landmark Edition – 9,99 Euro
The Bunker – 19,99 Euro
Zenith – 19,99 Euro
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Oben seht Ihr, welche Änderungen nach der offenen Beta an Battlefield 1 vorgenommen werden. Besagter Beta-Test fand zwischen dem 31. August und dem 8. September statt und lockte insgesamt 13,2 Millionen Spieler an – ein neuer Rekord in der Geschichte von Electronic Arts.
Dieser Videozusammenschnitt von Szenen aus Battlefield 1 zeigt augenzwinkernd die Glitches des Ego-Shooters. Das – hoffentlich fehlerfreie – Spiel erscheint am 21. Oktober für PS4 und Xbox One.
Dieses Video vergleicht die E3-Trailer von 2015 und 2016 zu The Last Guardian und enthüllt dezente grafische Veränderungen. Das fertige Spiel soll nach fast einem Jahrzehnt Entwicklungszeit und diversen Verschiebungen in Europa am 7. Dezember für PS4 erscheinen.
Martin Gaksch meint: Ein Flipper verdient diese Bezeichnung erst dann, wenn sich die Kugel vernünftig bewegt – ohne jeden zweiten Pixel physikalische Grundsätze zu verletzen. In diesem Punkt schneidet Virtual Pinball mit einer glatten “1” ab. Paragraph 2 in meinem “Wie programmiert man den perfekten Flipper”-Leitfaden lautet: Alle Macht dem Spielfeld-Designer. Treffer, versenkt. Kein einziger Flipper im Virtual Pinball-Angebot hat das gewisse Etwas. Diese Tatsache unterstreicht zwar den Eigenbau-Charakter, mich nervt´s allerdings. Lieber weniger Grafik-Sets (die sowieso niemand braucht) und dafür zwei oder drei perfekt ausgetüftelte Spielfelder. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Virtual Pinball ist definitiv der realistischste und beste Flipper auf dem Mega Drive. Wer auf Bildschirm-Pinball steht und sich gerne als Architekt versucht, wird damit glücklich.
Do-it-yourself-Flipper mit perfektem Kugellauf: Nicht gerade spektakulär, aber dennoch der beste Mega-Drive-Pinball.
| Singleplayer | ![]() | 72 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat die Weltraum-Oper No Man’s Sky mit dem BIU Sales Award in Gold ausgezeichnet. Das bedeutet: No Man’s Sky verkaufte sich im Monat seiner Veröffentlichung (10. August) auf PlayStation 4 über 100.000 Mal. Gratulation!
| Spiel: | No Man's Sky |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Hello Games |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 9 / 2016 |
Betrachtet man die Grundpfeiler von No Mans Sky, erscheint Kritik an diesem Spiel vermessen und fast unverschämt. Und das liegt nicht an der märchenhaften Geschichte vom winzigen englischen Entwickler Hello Games, der mit einer Handvoll Leuten sogar einer Studioüberschwemmung trotzte und seinen Traum verwirklichte. Es ist die unermessliche Größe des Spielplatzes, die einem den Atem verschlägt. No Mans Sky legt dem Spieler ein komplettes Universum zu Füßen. Nicht nur ein paar Dutzend oder Hundert Planeten über 18 Trillionen Himmelskörper stehen zur Erkundung zur Verfügung! Dass diese nicht alle von Menschenhand designt werden können, ist klar. Hello Games arbeitet stattdessen mit einem Algorithmus, der nach einem festgelegten Regelwerk das Universum des Spiels von der Position der Planeten bis zur Gestaltung der Fauna und Flora jeder Welt gestaltet. Jeder Käufer wird in die gleiche Spielwelt entlassen, allerdings an zufällig bestimmten Punkten am Rand der Galaxie.
Dass man sich über den Weg läuft, wird im gigantischen All die Ausnahme bleiben und momentan noch von technischen Problemen erschwert (dazu später mehr). So wird der Traum eines jeden Science-Fiction-Fans wahr: Eine unbekannte Galaxie steht zur freien Erkundung offen. Mit dem eigenen Raumschiff bewegt man sich von Planet zu Planet, von System zu System, sammelt Ressourcen, entwickelt Technologie, lernt Aliensprachen, spricht mit Außerirdischen, darf an Weltraumschlachten zwischen Kreuzern und Jägern teilnehmen, trotzt extremen Temperaturen, harter Strahlung und räuberischem Getier, katalogisiert mit einem Scanner unentdeckte Lebensformen und Pflanzen und darf sogar allem, was man als Erster entdeckt, einen Namen geben und es in eine Online-Enzyklopädie hochladen, die sich alle Reisenden teilen. Wer sich ein bisschen Anleitung wünscht, folgt dem Pfad des Atlas, einer kryptischen Rahmenhandlung um eine mysteriöse Entität und die Rolle des Spielers, die nach vielen Stunden Suchen und Erkunden zu einer Art Abschluss führt.
Wer will, kann sich aber auch auf eigene Faust auf den Weg ins Zentrum der Galaxie machen oder einfach dorthin reisen, wo es ihm gefällt, auf interplanetaren Handelsstationen durch kluge Geschäfte ein Vermögen machen, sich ein immer größeres Schiff leisten und den Weltraum mit Kanone und Schild dominieren. Die Fülle an Spielmöglichkeiten ist immens, noch dazu lohnt sich No Mans Sky auch audiovisuell. Ein mannigfaltiger Soundtrack unterstützt die Stimmung bei der Erkundung nahezu perfekt, und trotz technischer Mängel und automatischer Generierung sind die meisten Welten malerisch, erinnern an alte Perry-Rhodan-Hefte und laden zum Verweilen ein.
All das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Und obwohl man all dies wirklich tun kann, finden sich doch einige Stolpersteine, welche mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr aufs Gemüt schlagen.
Um zwischen den Planeten zu reisen, den eigenen Raumanzug in Schuss zu halten und nicht zuletzt Upgrades zu entwickeln, welche das interstellare Leben einfacher machen, sind Rohstoffe nötig. Im All baut man diese mit dem eigenen Raumschiff ab zu Fuß nutzt man sein Multitool, ein Gerät, das gleichzeitig als Waffe und Abbau-Werkzeug dient. Als problematisch entpuppt sich sehr schnell das Inventarmanagement. Der Raumanzug und das Schiff verfügen über separaten Stauraum, der allerdings viel zu schnell gefüllt ist. Statt gemütlich zu lustwandeln, hetzt man ständig zum Verkauf zu Handelsposten, muss sich immer überlegen, was man noch wegwerfen kann und verbringt beim Grübeln generell viel zu viel Zeit im Menü. Zwar lassen sich zusätzliche Plätze an bestimmten Anlaufstellen kaufen, diese werden aber exponentiell teurer und kosten sehr schnell ein Vermögen. Erschwerend kommt hinzu, dass auch das Bauen und Einsetzen von Upgrades im Inventar geschieht. Möchte man etwas produzieren, braucht man einen leeren Platz leistet man sich eine Anzug-Aufwertung, ist ein kostbarer Slot weg. Selbst um ein Gespräch mit einem Außerirdischen beginnen zu können, verlangt das Spiel zumindest ein freies Inventar-Quadrat.
Dazu lassen sich nur Rohmaterialien in Paketen auf einem Inventarplatz stapeln, komplexe Elemente wie Antimaterie oder Gegenstände wie die wertvollen Atlas-Steine müssen einzeln abgelegt werden und verstopfen den raren Stauraum auf sie verzichten kann man aber nicht. Das ständige Mikromanagement frustriert, doch auch beim Erkunden von Planeten kann die Laune nach vielen Stunden in den Keller sinken. Denn abgesehen von der optischen Varianz stellt sich schnell Monotonie ein. Man sammelt Ressourcen, erlernt an Alien-Monolithen neue Worte, stolpert vereinzelt über Gebäude, die Upgrades, Geld und (sich leider schnell wiederholende) Storyfragmente beherbergen, scannt alles, was da kreucht und fleucht und lädt seine Entdeckungen für ein paar Extramoneten hoch. Diesen Ablauf wiederholt man auf jedem Himmelskörper. Es fehlt an Abwechslung und Tiefgang. Hello Games sollte Individualisierungsoptionen für das eigene Raumschiff, mehr Varianz im Raumkampf und vielleicht auch eine fliegende Basis für den Spieler einrichten, auf der man Ressourcen horten und verschiedene Gleiter unterbringen kann.
No Mans Sky erstellt die Spielwelt, während man sich in ihr bewegt. Das ist technisch beeindruckend spätestens wenn man auf einem Planeten steht, in sein Raumschiff hüpft und ohne jede Ladezeit durch die Atmosphäre ins All fliegt, ein Asteroidenfeld passiert, wo eine außerirdische Flotte kreuzt, und auf einer anderen Welt landet. Die ständige Berechnung zieht aber auch einen sichtbaren Bildaufbau nach sich. Fliegt man innerhalb der Atmosphäre über einen Planeten, erscheinen Pflanzen, Gebäude und ganze Berge in unmittelbarer Sichtweite, im All materialisieren sich Asteroiden aus dem Nichts. Zusätzlich gibt es momentan noch große Schwierigkeiten beim Treffen anderer Mitspieler: Die Chance, jemandem zu begegnen, ist sowieso äußerst gering. Doch scheinbar werden die Entdecker zusätzlich noch auf viele Server verteilt, bewegen sich de facto also in unterschiedlichen Universen und können sich nicht sehen, selbst wenn sie am selben Ort stehen.
Thomas Stuchlik meint: Für mich als Raumfahrtbegeisterten erscheint No Mans Sky wie eine spielerische Offenbarung. Das prozedurale Mega-Universum ist irrsinnig groß und bietet derart viele Welten, dass Ihr nur einen Bruchteil davon jemals zu Gesicht bekommt. Das ist gleichzeitig auch eine große Schwäche, denn auf Planeten lohnt sich nie ein zweiter Besuch. Stattdessen grindet Ihr durch die Sonnensysteme und reist immer weiter. Ein Manko bilden die sich wiederholenden Abläufe, denn an jedem Ort erledigt Ihr quasi dieselben Aufgaben. Das macht Konkurrent Elite Dangerous anders, denn dort pendelt Ihr für Handelsrouten, Rohstoffe oder immer neu generierte Missionen hin und her. Das fehlt hier, stattdessen geht es geradlinig in Richtung Zentrum des Universums. Das Weltall ist dafür erheblich bunter und spielfreundlicher ausgefallen, auch die Distanzen zwischen Planeten sind erfreulich kurz. Insgesamt bietet No Mans Sky so ein entspanntes Spielerlebnis, dem es an Herausforderungen mangelt. Statt ausladender Reisen steht Ressourcen-Management im Vordergrund, und nicht selten ärgert Ihr Euch über das knapp bemessene Inventar. Dennoch: Auch nach vielen Stunden reizt es mich, das All immer weiter zu erkunden.
Tobias Kujawa meint: Als Kind habe ich mir beim Wing Commander-Spielen immer gewünscht, frei ins All fliegen und nach Gutdünken auf Planeten und Monden landen zu können. Damals war der Sternenhimmel nur eine Pixeltapete, dank Hello Games ist es heute möglich. Ich staune noch immer über die unermessliche Größe dieses Spiels und die zauberhaften Welten, welche der Algorithmus der Entwickler ausgespuckt hat. Allerdings ging mir besonders das Ressourcensammeln und das Inventarmanagement gehörig auf den Senkel. Solche Gängelungen sorgen nicht für Spannung, sie nerven einfach nur. Eine gute Idee war die Implementierung der Atlas-Geschichte. So haben Spieler, die mit freier Erkundung wenig anfangen können, einen Leitfaden an der Hand. Mit dem Erreichen des Zentrums der Galaxie hat das aber nicht unbedingt was zu tun, beim Abschluss der Geschichte war ich noch immer 177.000 Lichtjahre davon entfernt. Ein Tipp: Behaltet unbedingt zehn Atlas-Steine bei Euch, verkauft sie nicht! Ihr werdet sie brauchen.
» erkundet ein quasi unendliches Universum mit zig Milliarden Planeten
» Entdeckungen können benannt und hochgeladen werden
» on- und offline spielbar, ohne PS Plus
Der Weg ist das Ziel das Motto passt hier wie die Faust aufs Auge. Das Staunen über die Größe wird durch Gängelungen und Monotonie geschmälert.
| Singleplayer | ![]() | 73 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Hier seht Ihr zwei Spielvideos aus Star Wars Battlefront 3-Alpha von 2008. Sie zeigen einen Trainingslevel. Leider erblickte das Projekt nie das Licht der Videospielwelt.
Obwohl in The Division gerade massive Änderungen vor sich gehen, gibt es natürlich immer noch das wöchentliche Händler-Update. Diesmal dürfte u.a. die MP5-ST eine lohnenswerte Investition sein, wie das Video zeigt.