Broforce – im Test (PS4)

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PC-Spieler können schon eine Weile mit den muskulösen Pixel-Bros die Welt retten – jetzt endlich wird die wilde 1980er-Jahre-Actionfilm-Hommage auch auf PS4-Zocker losgelassen. Das Prinzip ist so großartig wie albern: Mit grobpixeligen Mini-Versionen legendärer Leinwand-Rambos legt Ihr zweidimensionale Kriegsschauplätze in Schutt und Asche – überzogene, superböse Bösewichte bewachen den Levelausgang, Gitarrenriffs und eine Ansager-Stimme Marke Death Metal runden ein Produkt ab, das sich zu keiner Zeit ernst nimmt. Broforce nennt alle seine Spielfiguren ”Bro” (natürlich auch die weiblichen) – in Anlehnung an die lässige Abkürzung für das englische Wort ”Brother”. Die ”Bros” springen und ballern von links nach rechts durch 2D-Stages, deren Optik irgendwo zwischen
8- und 16-Bit anzusiedeln ist.

Der Spielablauf erinnert an Genre-Klassiker wie Contra – mit dem großen Unterschied, dass Ihr jeden Felsen, jeden Grünstreifen, jeden Bunker mit Schrot, Feuer, Elektrizität &amp Co. zermalmen könnt. Das eröffnet an unzähligen Stellen neue Möglichkeiten, dem Feind in den Rücken zu fallen, sorgt aber auch für viele Abstürze oder Explosions-Tode, wenn Ihr im Eifer des Gefechts ein Benzinfass übersehen habt. Denn besagtes Gefecht ist äußerst eifrig: Im Sekundentakt platzen feindliche Söldner, zerbröseln Gemäuer, gehen Sprengsätze hoch oder bersten Alienkörper mit Säure-Ergüssen, die ihrerseits wiederum die 2D-Architektur empfindlich beeinträchtigen.

Broforce hat ein unkonventionelles Lebens-System: Ihr startet mit null Ersatz-Bros, erhaltet aber welche, wenn Ihr Gefangene befreit. Dann geht nicht nur der Leben-Zähler eins hoch, Ihr verwandelt Euch auch in einen anderen Bro – in welchen, entscheidet der Zufall. Auch nach einem Tod wird der nächste Charakter ”gewürfelt”. Das sorgt für ständiges (reizvolles) Umdenken wegen der Waffen und Spezialfähigkeiten, ist aber oft auch ärgerlich: Erhaltet Ihr beim Duell mit einem Raketen spuckenden Jet plötzlich Nahkampf-Bros wie Conan, Indiana oder Beatrix Kiddo, seht Ihr kein Land. Andererseits wirken Kampfmaschinen wie Max Rockatansky, Walker oder die Boondock Saints mit ihren starken Standardknarren fast übermächtig – das Balancing ist bei über 30 Figuren mit ihren Specials eben kein Zuckerschlecken.

Broforce bietet eine locker sechsstündige Kampagne mit zig Haupt- und etlichen Nebenmissionen, bei der Ihr geschaffte Levels leider nicht erneut betreten dürft. Den Arcade-Modus halten wir mangels Speicher-Option für überflüssig. Ihr könnt alles zu viert angehen (auch mit Online-Freunden) – ab einem Trio wird die ohnehin schon chaotische Action aber anstrengend. Nebenbei zehren auch die fehlerbehaftete Online-Lobby, teils ellenlange Ladezeiten (in der zweiten Spielhälfte) und Ruckler an Euren Nerven. Richtig fies ist der Bug, dass Eure Figur etwa drei Sekunden nach jedem Levelstart für eine Sekunde nicht auf Eingaben reagiert – wir hoffen auf einen Patch!

Ach ja: Kurzweilige Deathmatches in zerbröselnden Kampfarenen gibt es ebenfalls.

Matthias Schmid meint: Der Metal Slug– und Contra-Fan in mir jauchzt, der Actionfilm-Connaisseur frohlockt und der Pixel-Liebhaber hat auch seinen Spaß. Kurzum: Broforce macht mich ziemlich glücklich. Daran ändern auch technische Ungereimtheiten im Großen und Ganzen nichts. Den Umfang finde ich für ein Jump’n’Shoot traumhaft, die Kontrollen sind in Ordnung, die Action ist stellenweise furios und gerade im Schlussakt und beim Abspann blitzt messerscharfer Humor auf. Richtig ärgerlich finde ich nur das Zufallsprinzip, wenn ich einen gefangenen Bro aufsammle – vor allem Nahkampf-Pfeifen wie Conan oder Neo haben mich etliche Leben gekostet. Schön übrigens, dass ich auf Wunsch mit dem Digi-Kreuz spielen darf – das passt zum Retro-Charme des Spiels.

Trotz technischer Mängel ein Fest für Retrofans und Ballerbrüder.

Singleplayer8
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The Division – Video würdigt das beste Scharfschützengewehr

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Im obigen Video wird in rund fünf Minuten eines der vielleicht besten Scharfschützengewehre in The Division gewürdigt, nämlich das First Wave M1A. Es kann auf verschiedenen Wegen erlangt werden, etwa in der Russian Consulate Mission oder bei einem Verkäufer in der Dark Zone.

Hatsune Miku: Project DIVA X – USA-Termin steht fest

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Sega gibt bekannt, dass Hatsune Miku: Project DIVA X in den USA am 30. August physisch und digital für PS4 und Vita erhältlich sein wird. Wer sich schnell zum Kauf entschließt oder vorbestellt, bekommt ein Brillenetui im Seriendesign obendrauf. Für Europa hat Hatsune Miku: Project DIVA X aktuell leider noch keinen konkreten Erscheinungstermin.

Yomi wo Saku Hana – Rollenspiel für Xbox One angekündigt

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Etwas überraschend kündigte Experience Inc. jetzt mit obigem Trailer das Rollenspiel Yomi wo Saku Hana an. Es soll im Frühjahr 2017 in Japan für Xbox One erscheinen.  Ob und wann das interessant aussehende Projekt auch den Sprung zu uns schafft, ist bis dato völlig unklar, aber zumindest nicht undenkbar: Schließlich hat Experience Inc. jüngst auch die Xbox-One-Fassung von Stranger of Sword City in Eigenregie digital in den Westen gebracht (während die Vita-Version von NIS America auch physisch veröffentlich wurde).

Nioh – Spieler hat die Wahl bei Auflösung und Bildrate

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Nioh beschreitet in der ewigen Diskussion um die “richtige” Auflösung und Bildrate einen interessanten Weg, denn hier darf der Sipeler entscheiden, was er bevorzugt: So stehen 720p bei gleichzeitig butterweichen 60 Bildern pro Sekunde zur Auswahl oder knackscharfe 1080p bei soliden 30 Bildern pro Sekunde. Was wäre Eure Wahl? Wer sich nicht die Demo runterladen kann oder will, für den stehen beide Varianten im obigen Video zur Ansicht parat. Nioh wird im Jahresverlauf für PS4 erscheinen.

Call of Duty: Infinite Warfare – der offizielle Trailer, Modern Warfare Remaster bestätigt

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Na also, das Kind war ja eh schon in den Brunnen gefallen: Hier ist der hochoffizielle Reveal-Trailer zu Call of Duty: Infinite Warfare in bester Qualität und vor allem kompletter Länge.

Und wer bis zum Schluss dran bleibt, sieht auch, dass sie tatsächlich Modern Warfare neu auflegen als Teil der “Legacy Edition” – na dann.

Mirror’s Edge Catalyst – Analyse der technischen Seite

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Oben seht Ihr eine ausführliche Betrachtung der Technik von Mirror’s Edge Catalyst (einmal zusätzlich mit dem PC) während der jüngst gelaufenen Beta-Phase. Auf den Konsolen ist festzustellen, dass beide Maschinen zeitweise 60 Bilder pro Sekunde erreichen, aber diese Performance leider nicht dauerhaft halten können. Trotzdem wirkt die PS4-Version insgesamt noch etwas runder, wobei riesige Unterschiede andererseits auch nicht auszumachen sind.

Touhou Genso Rondo: Bullet Ballet – im Herbst auch in Europa erhältlich

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NIS America gibt bekannt, dass das Shoot’em-Up Touhou Genso Rondo: Bullet Ballet am 9. September in Europa für PS4 erhältlich sein wird. Die USA werden drei Tage vorher bedient.

Für Sammler gibt es eine limitierte Edition mit Art Book, Soundtrack, Art Cards und zusätzlichem In-Game-DLC. Ein Bild davon seht Ihr oben. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website.

Action Henk – im Test (PS4)

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Unverkennbar stand eine prominente Spieleserie Pate für Action Henk: Die Hatz über vorgegebene Hinderniskurse immer mit dem Ziel, noch ein paar Hundertstel zu schinden, ist natürlich das patentierte Erfolgsrezept von Trials aus dem Hause RedLynx. Was die Holländer von RageSquid hier daraus gebastelt haben, ist einerseits sehr ähnlich, andererseits aber auch komplett anders – denn statt wendiger Motorräder dirigiert Ihr primär eine abgehalfterte Action-Figur komplett mit Trucker-Bart und dickem Wanst durch die Parcours. Der hat es entsprechend auch nicht so mit den filigranen Aktionen, sondern setzt als Hauptkniff neben überraschend agilen Sprüngen auf ein rustikales Hilfsmittel: Per Knopfdruck lasst Ihr Henk und weitere freischaltbare Kollegen nämlich auf dem Hintern rutschen, was auf Gefällen entsprechend für deutlichen Tempozugewinn sorgt.

Und so flitzt, hüpft und schlittert Ihr in mehr als 60 Levels in Micro Machines-artigen Umgebungen über zunehmend irrere Hindernisbahnen und wetteifert entweder alleine oder mit drei Couch-Freunden gleichzeitig um die Bestzeit. Das funktioniert dank flüssiger Optik meist gut, allerdings irritieren gelegentlich Passagen mit abrupten Tempowechseln und generell die Notwendigkeit, fast alles nur in Trial&ampError-Manier richtig lernen zu können. Ein echter Design-Fehltritt ist der wenigstens nur in wenigen Levels auftauchende Greifhaken, der sich nicht konstant präzise genug verwenden lässt. Grundsätzlich macht sich Action Henk als schräger Trials-Verwandter aber so gut, dass nicht nur Fans davon unterhalten werden.

Ulrich Steppberger meint: Das schrille Design von Henk &amp Co. spricht mich zwar nicht so sehr an, aber das ist Geschmackssache. Dafür stimmen Technik und Spielgefühl, wenn auch der Lernprozess gerade bei späteren Kursen an einigen besonders durchgeknallten Passagen stocken kann. Doch wenn man erst mal den richtigen Hinternrutscher-Flow gefunden und noch erkannt hat, dass man anders als bei Trials die Vorsicht meist aus dem Fenster werfen sollte, geht die Post ab. Etwas schade ist, dass Mehrspieler-Duelle nur offline möglich sind, aber Action Henk ist eben mehr für Solo-Zeitjäger gedacht.

Schräger Mix aus “Trials“-Prinzip und “Micromaniacs“-Optik.

Singleplayer7
Multiplayer
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Call of Duty: Infinite Warfare – neue Infos heute abend auf Twitch

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Unbeirrt hält Activision an seiner PR-Strategie bei: Dass das neue Call of Duty Infinite Warfare heißt, will man weiter noch nicht zugeben (auch wenn es nach dem geleakten Trailer wirklich jeder weiß), lieber nennt man die Ballerei in Pressemitteilungen Call of Duty 2016 – und zu dem bzw. seiner “mutigen Vision” soll es heute abend ab 19:30 auf Twitch einen Live-Stream von Infinity Ward geben.

Wer zuschauen will, folgt diesem Link oder schaut heute abend bei uns vorbei – und zuvor könnt Ihr u.a. noch in obigem Video bewundern, wie sich Entwickler es finden, “Teil einer der einflussreichsten Serien der Spielegeschichte zu sein”.

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