Neue Spiele der Woche: 14. bis 20. März 2016

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 4:

  • EA UFC 2 (Electronic Arts)

…für Xbox One:

  • EA UFC 2 (Electronic Arts)

…für Wii U:

  • Pokémon Tekken (Nintendo)

Stella Glow – im Test (3DS)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Bei Stella Glow handelt es sich um das letzte Spiel des 100 Mann starken Studios Image Epoch, das 2015 bankrott ging. Schade, entstanden dort doch ein paar ziemlich feine Titel wie 7th Dragon, Last Ranker oder Fate/Extra. Immerhin gelang mit Stella Glow noch ein würdiger Abschied, ist es doch das wohl beste Strategie-Rollenspiel des Teams.

Auf den ersten Blick bietet Stella Glow nichts Spektakuläres, um es von vergleichbaren Titeln abzuheben: Die Handlung hangelt sich in den ersten Stunden komfortabel an den üblichen Anime-Klischees entlang. Da gibt es Amnesie, niedliche Mädchen, die nicht kochen können, Verwandlungen und natürlich darf ein Hauch von Moe nicht fehlen. Nach dem recht gewöhnlichen Auftakt kriegt Stella Glow nicht nur inhaltlich die Kurve, auch spielerisch wird überzeugende Kost geboten: Die Zwischensequenzen sind nie zu lang, stets steht Ihr wieder schnell auf dem Iso-Schlachtfeld und vermöbelt Wölfe, Schleimer, Orks und anderes Gegnergezücht. Ihr zieht rundenweise, Eure Position zum Gegner entscheidet über den Erfolg der Attacken: Greift Ihr einen Gegner von der Seite an, freut Ihr Euch über bessere Trefferchancen, ein Angriff von hinten ist noch dazu besonders effizient. Schlüssel zum Sieg sind aber Eure Skills: Held Alto beherrscht durchschlagende Schwerttechniken, Tank Archibald steckt Treffer ein, die für fragilere Mitstreiter bestimmt waren, und Eure Truppenhexen heizen dem Feind mit magischem Donnerwetter ein oder flicken verwundete Kameraden wieder zusammen.

Zwischen den Kämpfen habt Ihr Freizeit, die Ihr bei Nebenquests oder dem Socializing mit Eurer Truppe verbringen könnt – Persona lässt grüßen. Wichtig ist vor allem das Tuning Eurer Hexen: Reist in deren Psyche, um die inneren Dämonen zu bekämpfen. Eine erfolgreiche Tuning-Aktion verschafft der jeweiligen Hexe meist neue, nützliche Zauber. In Sachen Präsentation hält sich Stella Glow an die üblichen Genrestandards. Die englisch vertonten Dialoge werden von Standbildern geführt. Wichtige Storywendungen bekommen kurze Anime-Sequenzen spendiert, die Menüs im Kampf sind sauber und aufgeräumt. Angriffe und Zauber werden von animierten 3D-Sequenzen begleitet – dauern Euch die zu lange, dürft Ihr sie auch ausschalten. Kurzum: Stella Glow ist durchdachte Wohlfühlkost für Konsolentaktiker und Freunde klassischer Fantasy-Geschichten japanischer Machart.

Thomas Nickel meint: Tactics Ogre ist komplexer, Disgaea umfangreicher – trotzdem muss sich Stella Glow nicht vor den Genregrößen verstecken. Mit interessanten Skills, einer durchaus klischeehaften, aber gerade auch des–wegen sympathischen Geschichte und stimmungsvoller Präsentation motiviert das letzte Werk von Image Epoch stets zum Weiterspielen. Das liegt vor allem am flotten Spielablauf. Kämpfe und Zwischensequenzen haben ein sehr angenehmes Verhältnis, die Handlung schreitet flott voran und das Spiel hält sich an keinem Ort zu lange auf. Ständig passiert etwas, jeder Kampf fordert aufs Neue und Mitdenken wird belohnt. Vor allem die frei einteilbaren Zeitabschnitte motivieren und lassen Euch etwas freie Hand: Erfüllt Ihr Nebenaufgaben, widmet Ihr Euch dem Hexentuning oder verbringt Ihr einfach etwas Zeit mit Euren Mitstreitern? Egal, für was Ihr Euch entscheidet, gut unterhalten werdet Ihr allemal.

  • sympathische Fantasy-Geschichte
  • viele interessante Skills
  • charmante Präsentation
  • Musik von Yasunori Mitsuda

Charmante Hexen, fordernde Kämpfe und stilsichere Präsentation – Handheld-Strategen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound

Amazing Discoveries in Outer Space – im Test (PS4)

2
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Alleine im All zu sein, ist keine schöne Sache: Das stellt Ihr fest, als die Bord-KI Eures Raumschiffs Euch weckt und Ihr auf Euch gestellt seid, um die ungewisse Heimreise zu bewältigen. Um Raumsprünge vorbereiten zu können, benötigt Ihr auf jeder Etappe Eures Wegs gescannte Daten: Bevorzugt sammelt Ihr die in der Seitenansicht auf der Oberfläche von kleinen Planeten. Teils reicht es, die Himmelskörper im Tiefflug mit dem Schiff zu erkunden. Meist müsst Ihr aber aussteigen und zu Fuß gehen, um Objekte näher zu untersuchen. Doch Vorsicht: Je nach zufallsgeneriertem Planeten ist der manchmal von aufdringlichen Aliens bevölkert (Ihr seid unbewaffnet), die Temperatur ist nur auf der Nachtseite erträglich oder ein zu hoher Sprung sorgt bei niedriger Schwerkraft dafür, dass Ihr so losgelöst wie Major Tom entschwebt. Außerdem tuckert Ihr zwischen den Himmelskörpern der Solarsysteme herum und haltet u.a. nach Schrott Ausschau. Knifflig wird die Angelegenheit dadurch, dass Ihr nur sehr begrenzten Energievorrat besitzt und deshalb kurze Antriebsschübe reichen müssen. Treibt Ihr dann herum, wirkt sich z.B. die Gravitation von Planeten und Sonnen natürlich aus und muss berücksichtigt werden, was eine eingeblendete ”Fluglinie” zum Glück erleichtert. Die Kombination dieser beiden Hauptaktivitäten und der Verzicht auf Balleraction ergibt ein Gesamtpaket, das für erkundungsfreudige Raumfahrer trotz ein paar grober Kanten wie der etwas schwammigen Steuerung reizvolle Unterhaltung ohne Krachbum liefert.

Ulrich Steppberger meint: Echte Spannung lässt sich auch friedlich erzeugen: Wenn ich mit knappem Energievorrat vorsichtig durch ein Asteroidenfeld navigiere und die Schwerkraft der nahen Sonne bereits an meiner Raumkapsel zerrt, ist der Nervenkitzel in ADiOS so hoch wie bei jedem Schusswechsel in Sci-Fi-Ballerspielen. Die Erkundung der Solarsysteme ist motivierend, die Fußmärsche auf den Planeten fallen immer wieder frisch aus und der Reiz der Entdeckung treibt an. Schade finde ich nur, dass die eigentlich hübsch gezeichnete Grafik wenig zur Geltung kommt und sich das Raumschiff in der Nähe bzw. auf der Planetenoberfläche manchmal nur sprunghaft und abrupt kontrollieren lässt, was fatale Folgen haben kann.

Friedvolle wie fordernde Expedition im Weltall mit Grips.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound

Nintendo eShop – neu am 11. März 2016

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3DS:

  • Stella Glow – 39,99 Euro

PlayStation Store – neu am 11. März 2016

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PlayStation 4:

  • Arslan: The Warriors of Legend – 49,99 Euro
  • Samurai Warriors 4: Empires – 49,99 Euro
  • Hitman: Intro-Pack – 14,99 Euro

PlayStation 3:

  • Arslan: The Warriors of Legend – 49,99 Euro
  • Samurai Warriors 4: Empires – 39,99 Euro

PlayStation Vita:

  • Samurai Warriors 4: Empires – 39,99 Euro

Xbox Game Store – neu am 11. März 2016

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Xbox One:

  • Ori and the Blind Forest: Definitive Edition – 19,99 Euro
  • MagNets: Voll geladen – 14,99 Euro
  • Blast ‘Em Bunnies – 4,99 Euro
  • Cel Damage HD – 8,99 Euro
  • Hitman: Intro-Pack – 14,99 Euro

Arslan: The Warriors of Legend – im Test (PS4)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Der jüngste Warriors-Ableger basiert auf ”The Heroic Legend of Arslan”, einer Geschichte, die lose auf dem persischen Epos ”Amir Arsalan” basiert. Im Zentrum steht der junge Prinz von Pars, einer Art Persien zur Zeit der Kreuzzüge. Seine Heimat fällt nach einem Hinterhalt dem Nachbarreich in die Hände, Arslan entkommt der Schlacht nur knapp dank der Hilfe seines Beschützers Daryun. Mit einer kleinen Gruppe Getreuer versucht Arslan nun, seine Heimat von den Invasoren zu befreien.

Das Spiel basiert auf der aktuellen Serie und deren Designs von Hiromu Arakawa. Es folgt der Geschichte recht konsequent – und vor allem nachvollziehbar, auch wenn die Zwischensequenzen oft nur spärlich animiert sind. Zudem fällt es nicht immer leicht, in der Hektik des Kampfs die englischen Untertitel der zahlreichen japanisch vertonten Dialoge zu lesen. Spielerisch folgt Arslan dem typischen Warriors-Konzept: Zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferds pflügt Ihr durch Gegnerhorden wie ein heißes Messer durch Butter und meistert so Schlacht um Schlacht.

Eine Besonderheit ist der Mardan-Rush: Immer wieder gibt es auf dem Schlachtfeld glühende Lichtsäulen – drückt Ihr dort den entsprechenden Knopf, versammeln sich die Truppen um Euch und preschen in einem Sturmangriff voran. So wird nicht nur der Gegner empfindlich dezimiert, es ist auch die einzige Möglichkeit, die versperrten Endzonen zu erreichen. Im Story-Modus folgt Ihr der in vielen Zwischensequenzen erzählten Geschichte, im Free-Modus spielt Ihr Nebenhandlungen oder heruntergeladene Szenarien, Ihr dürft dann auch in die Rüstungen Eurer Feinde schlüpfen. Online spielt Ihr Missionen von Story- und Free-Modus kooperativ.

Thomas Nickel meint: In erster Linie liefert Arslan klassische Warriors-Kost – große Massenschlachten, durchschlagende Spezialattacken und Hunderte von Gegnern auf dem Bildschirm, vor allem die Sturmangriffe zaubern immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht des Spielers. Da fällt es nicht so sehr ins Gewicht, dass die Steuerung auf dem Pferderücken manchmal etwas fummelig ausfällt, die Hintergründe wieder sparsam aussehen und auch die Bildrate nicht immer ganz stabil ist. Fans der Vorlage, aber auch Novizen werden kompetent versorgt und für etliche Stunden gut unterhalten.

  • motivierende Massenschlachten
  • Steuerung flott und eingängig
  • Handlung wird ansprechend erzählt

Diese Anime-Umsetzung unterhält auch Spieler ohne Vorkenntnisse: Die Massenprügelei motiviert spielerisch wie inhaltlich.

Singleplayer77
Multiplayer
Grafik
Sound

The Division – Easter Egg zu “Batman” aufgetaucht

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Und weiter geht die Suche nach Ostereiern in The Division: Reddit ist jetzt zu entnehmen, dass diesmal ein Easter Egg zu “Batman” gesichtet wurde. Einen Screenshot davon seht Ihr oben.

Gestern erst machten Meldungen über ein Easter Egg zu “Breaking Bad” in The Division die Runde (wir berichteten).

US-Zahlen für Februar – Far Cry Primal und PS4 vorne

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Auch in diesem Monat hat VG247 wieder die NPD-Umsatzzahlen vom US-Markt für uns, diesmal lagen Far Cry Primal und Sonys PS4 im Rennen um die Gunst der Käufer vorne. Konkrete Zahlen nannte man dabei jedoch nicht, sondern sprach nur von einem PS4-Wachstum im Jahresvergleich.

Generell gaben Konsolen- und Hardwareabsätze, verglichen mit dem letzten Februar, um 23 Prozent von 378,2 auf 292,2 Millionen Dollar nach. Ein Großteil dieses Verlusts hängt mit der Veröffentlichung des New 3DS XL vor einem Jahr zusammen. Tragbare Hardware gab um 58 Prozent (48 Millionen Dollar) nach, alte Konsolen gar um 77 Prozent (Next-Gen-Maschinen dagegen nur um überschaubare sechs).

Im Softwarebereich musste ein Minus von zehn Prozent auf 303,9 Millionen Dollar verzeichnet werden. Die physischen Softwarecharts für Februar sahen so aus:

  1. Far Cry Primal (PS4, Xbox One)
  2. Call of Duty: Black Ops III (Xbox One, PS4, 360, PS3, PC)
  3. Grand Theft Auto V (PS4, Xbox One, 360, PS3, PC)
  4. Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm (PS4, Xbox One)
  5. NBA 2K16 (PS4, Xbox One, 360, PS3)
  6. Lego Marvel Avengers (360, Xbox One, PS4, Wii U, PS3, 3DS, Vita)
  7. Street Fighter V (PS4)
  8. Minecraft (360, Xbox One, PS4, PS3)
  9. Fire Emblem Fates: Birthright (3DS)
  10. Fallout 4 (PS4, Xbox One, PC)

Die gesamten Industrieausgaben waren im Jahresvergleich um zwölf Prozent schwächer (von 960,3 auf 842,5 Millionen Dollar).

Hitman – Online-Start heute, Disc-Version auf Januar 2017 verschoben

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Square Enix gibt bekannt, dass die physische Version von Hitman erst im Januar 2017 erscheinen wird. Ursprünglich sollte sie Ende dieses Jahres veröffentlicht werden.

In digitaler Form kann mit dem “Intro Pack” bereits ab heute losgemeuchelt werrden.

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