Seit Ende März Spannungen zwischen Hideo Kojima und seinem damaligen Arbeitgeber Konami publik wurden, haben wir gewartet und jetzt war es zumindest indrekt soweit: Hideo Kojima hat gegenüber The New Yorker in einem Interview subtil seine Zeit bei Knami kommentiert – mehr war aufgrund einer offensichtliche vertraglichen Verschwiegenheitsklausel wohl nicht möglich.
In besagtem Interview ging es jetzt um die Notwendigkeit, Spiele für den globalen Markt zu produzieren. Kojima sagte dazu, dass es hierbei von Seiten des Managements generell nötig sei abzuschätzen, was funktioniere und man müsse bereit sein, auch mal ein Risiko einzugehen. Denke man jedoch nur an den Profit, verliere man Zeit und dies sei unmöglich wieder einzufahren.
Vor allem in großen Unternehmen, besonders japanischen, müsste jede kleine Sache vorab genehmigt werden, was eine Menge Papierkram sei, erklärt Kojima. Jetzt, wo er Independent-Entwickler sei, könne er die Dinge viel schneller erledigen und keine Zweit mehr in unnötige Präsentationen investieren. Er schultere das Risiko.
Am Ende ist Kojima dann bei der Wurzel des Problems angekommen, denn er sagt: “Als ich noch Teil einer Company war, hätten meine persönlichen Statements als Aussage über die Gesamtrichtung des Unternehmens verstanden werden können. Deshalb konnte ich nichts sagen.”













