PaRappa the Rapper 2 – ab morgen für PS4 erhältlich

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Im Rahmen des aktuellen PlayStation Blogcast wurde überraschend bekanntgegeben, dass die PS2-Bibliothek der PS4 bereits morgen erweitert wird. Dann ist nämlich PaRappa the Rapper 2, das 2001 in Japan und 2002 im Rest der Welt erschien, für die Konsole erhältlich – das gilt (vorerst) nur für die USA, aber wir gehen schwer davon aus, dass Europa ebenfalls diese Woche damit beglückt wird.

Die PlayStation Experience am 5. Dezember war der offizielle Startschuss für die PS2-Abwärtskompatiblität der PS4. An diesem Tag wurden nämlich auch die ersten acht Titel veröffentlicht.

UK-Charts vom 7. bis 13. Dezember 2015

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Star Wars Battlefront (PS4)
  2. Call of Duty: Black Ops III (PS4)
  3. Star Wars Battlefront (XOne)
  4. Call of Duty: Black Ops III (XOne)
  5. Fallout 4 (PS4)
  6. FIFA 16 (PS4)
  7. Fallout 4 (XOne)
  8. Assassin’s Creed: Syndicate (PS4)
  9. FIFA 16 (XOne)
  10. Just Cause 3 (PS4)
  11. Just Cause 3 (XOne)
  12. Uncharted: The Nathan Drake Collection (PS4)
  13. Assassin’s Creed: Syndicate (XOne)
  14. Minecraft: Story Mode (360)
  15. Grand Theft Auto V (PS4)
  16. Halo 5: Guardians (XOne)
  17. Rainbow Six: Siege (XOne)
  18. FIFA 16 (360)
  19. Football Manager 2016 (PC)
  20. Minecraft: Story Mode (XOne)
  21. Forza Motorsport 6 (XOne)
  22. Rainbow Six: Siege (PS4)
  23. Rise of the Tomb Raider (XOne)
  24. Minecraft: Story Mode (PS4)
  25. Minecraft: Story Mode (PS3)

System Shock 3 – jetzt offiziell angekündigt

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Nachdem sich in den letzten Wochen die Gerüchte verdichteten, wurde es gestern per Tweet offiziell gemacht:

It’s official. Look. Listen. Sign up for updates on System Shock 3. https://t.co/FInPPvGyWP

— OtherSide (@OtherSide_Games) 14. Dezember 2015

Shodan – eine der ersten wirklich unter die Haut gehenden feindlichen KIs im faszinierenden Sci-Fi-Abenteuer System Shock – kehrt also zurück. Macher des dritten Teils ist Otherside Entertainment, ein vor kurzem gegründetes Entwickler-Studio, das sich zum Ziel gesetzt hat, frühere Klassiker in die Moderne zu führen: Neben dem jetzt enthüllten System Shock 3 soll auch ein frisches Ultima Underworld entstehen.

Viel mehr außer einem kurzen Teaser auf der Webseite weiß man zu System Shock 3 aber noch nicht, so ist z.B. noch offen, für welche Systeme der Titel entwickelt wird – wir würden aber darauf wetten, dass in der heutigen Zeit auch die aktuellen Konsolen nicht außen vor bleiben,

Die Flüsse von Alice: Erweiterte Version – im Test (Wii U)

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Eine Prise Machinarium-Charme, ein Hauch Tim-Burton-Ästhetik und dazu eine Portion schräges Kinderbuch – so ähnlich ließe sich der außergewöhnliche Look von Die Flüsse von Alice umschreiben…Ihr könnt aber auch einfach auf die beiden Bilder oben blicken…

Das extrem ruhige Adventure beginnt mit einem Mädchen, das aus den Federn schlüpft. Und weil neben ihrem Bett ein Strom durch sein Flussbett gleitet, schlendert Alice am Ufer entlang, bis sie auf ein Quintett Blumen stößt. Tippt Ihr mit dem Stylus drauf, gibt jede Pflanze einen Ton von sich. Und schon beginnt das erste Rätsel (ein leichtes): Inmitten der roten Flut steht eine zarte Gestalt und zupft auf der Harfe eine Melodie. Dem geneigten Adventure-Spieler ist klar: Er muss die Tonfolge durch Blumen-Antippen nachspielen – weil aber ein Pflänzchen schlapp im Wind hängt, müsst Ihr es zunächst mit einem Becher Wasser beglücken. Wichtig: Füllt den Becher nicht am klaren Fluss neben Alices Bett – sonst stürzt das Spiel ab. Die Entwickler kennen den Bug und wollen ihn bald beheben, zum Testzeitpunkt war er aber noch drin. Habt Ihr den Fehler umgangen (durch Wasserholen aus der Höhlenpfütze weiter rechts), geht es richtig los: In jedem Bildschirm warten leichte bis knifflige Adventure-Kopfnüsse klassischer Machart. Ihr wollt etwas von Charakter A haben, doch der gibt Euch das nur, wenn Ihr ihm Objekt B bringt. Um Objekt B zu bekommen, müsst Ihr andernorts aber klug Schalter umlegen, Bauteile zusammenfügen oder Logikrätsel aufdröseln. Wer nicht weiterkommt, der sucht Sinn in kryptischen Bilderfolgen an aufgestellten Hilfebüchern – oder Ihr fragt das Schneckentier am Spielanfang um Rat. Die stimmige Soundkulisse stammt übrigens von der spanischen Indierock-Band Vetusta Morla.

Matthias Schmid meint: Die wie gezeichnet wirkende Grafik gefällt mir gut, auch die Soundkulisse ist angenehm. Das Beste am Spiel aber sind die Rätsel: Sie kommen Adventure-Kennern irgendwie vertraut vor, bereiten Euch aber dennoch Kopfzerbrechen. Zwar ist nicht jede Aufgabe super logisch, das Herandenken an die Lösung macht aber Spaß. Was also hat mir diesen Spaß vergällt: Die Geschichte ließ mich kalt, das Spieltempo ist mir viel zu langsam und die ungenaue Stylus-Abfrage nervt regelmäßig.

Hübsches, aber sehr gemächliches Adventure mit knackigen Rätseln.

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Divinity: Original Sin Enhanced Edition – im Test (PS4)

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Willkommen zu Divinity: Original Sin – Enhanced Edition. Aktuell ist es scheinbar modern, Spielenamen Anhängsel hinzuzufügen, die dem potenziellen Käufer versichern, dass er mit dem Kauf zur ultimativsten Version wo gibt greift. Weniger modern ist die Aufmachung, in der sich Euch das Spiel – nennen wir es der Kürze halber DOSEE – präsentiert. War der Xbox-360-Vorgänger Divinity II: Ego Draconis ein Third-Person-RPG mit netter 3D-Grafik, bei dem Ihr einen Drachentöter spieltet, der die Welt Rivellon vor einer großen Gefahr beschützen musste, so hat DOSEE damit nicht mehr viel gemein. Zeitlich früher angesiedelt, werden Euch vielleicht einige Geschichten und Orte bekannt vorkommen, doch Setting und Game-Design gehen ganz andere Wege.

Ihr mimt zwei Quelljäger, die in einem Mord ermitteln – und natürlich wird es nicht dabei bleiben, letzten Endes muss doch die ganze Welt gerettet werden. Diese wird Euch aus einer Art isometrischer Perspektive präsentiert, wie es sie früher zuhauf gab, wie Ihr es aus den Serien Diablo oder Sacred kennt oder wie sie Euch vor Kurzem in Wasteland 2 begegnet ist. Die Grafik wirkt scharf und detailliert, einige Settings sind sogar recht hübsch. Zum Spielstart erstellt Ihr Euch zwei Streiter, wahlweise kann einer der beiden von einem zweiten Spieler gesteuert werden. Das geht entweder daheim an einer Konsole mit dynamischem Splitscreen (bewegt Euch auseinander und das Bild teilt sich) und komfortabler Drop-in/Drop-out-Funktion (der zweite Spieler kann jederzeit ein- und aussteigen, sein Charakter bleibt erhalten). Aber auch via Internet ist kooperatives Spielen möglich.

Wählt zu Beginn für Eure Charaktere eine Startklasse – die gibt keinen bestimmten Weg vor, während des Spiels verteilt Ihr durch Stufenaufstieg erworbene Punkte nach Belieben. Doch wählt mit Bedacht: Die Kämpfe sind gerade in den ersten Stunden knackig. So kann manch sinnlos verteilter Fähigkeitenpunkt den Unterschied ausmachen, zumal Ihr erst später im Spiel die Möglichkeit bekommt, Eure Fähigkeiten und Talente zurückzusetzen.

Zusätzlich zu Euren zwei Helden könnt Ihr bis zu zwei NPCs in der Welt auflesen, die Euch auf Euren Abenteuern begleiten. Diese haben ihre eigene Geschichte und benötigen oftmals Eure Hilfe. Mit den Bewohnern der Welt können jedoch nur Eure zwei Quelljäger reden die Dialoge sind nicht zu komplex, bieten aber oft genug Entscheidungsmöglichkeiten. Euer zweiter Gefolgsmann oder der Gesprächspartner ist schon mal anderer Meinung – da hilft dann nur eine Partie Stein-Schere-Papier, um den Konflikt zu lösen. Die Entscheidungen beeinflussen die Charakterzüge Eurer selbst erstellten Spielfiguren, wodurch Ihr verschiedene Boni erhaltet.

Abseits der komplexen Hauptquest erwarten Euch mannigfaltige Nebenaufträge: Allein in der ersten Stadt könnt Ihr dem Muschelkönig zurück ins Meer helfen, Amor für eine verliebte Katze spielen oder einen abgetrennten und entführten sprechenden Kopf befreien. Wie Ihr seht, bevölkern viele illustre Gesellen die Welt – dabei wird die Balance zwischen Unfug und Ernst aber gewahrt. DOSEE ist oft ein richtig lustiges Spiel, zum Beispiel wenn Ihr durch einen Teleport im Badezimmer der Bürgermeisterin landet, die gerade in der Badewanne sitzt. Es hat aber auch Momente, in denen man mit den Bewohnern dieser Welt mitfühlt – in der Summe bleibt es jedoch eher leichte Kost.

Wollt Ihr nichts verpassen, solltet Ihr bald in das Talent ”Tierfreund” investieren, um mit dicken tanzenden Schafen, quirligen Verlies-Ratten oder dem eitlen Gockel plaudern zu können. Manche erzählen Euch nur Anekdoten, andere geben wichtige Hinweise – so wie der Hund, der bemerkt hat, dass die Leiche seines Herrchens nicht nach dem Herrchen riecht.

Neben all diesem Entdecken und Palavern gibt es auch Keilereien: Die laufen rundenbasiert ab und sind teilweise ganz schön knifflig. Einfach nur Draufhauen klappt nicht, geschickt müsst Ihr all Eure Fähigkeiten einsetzen. Verschiedene Elementareffekte können durch andere neutralisiert werden, manche Gegner sind gegen bestimmte Effekte immun oder werden sogar durch sie geheilt. So ist es gut, zumindest einen Allround-Magier dabei zu haben, der den brennenden Skeletten nasse Füße beschert oder die Giftwolke abfackelt. Auch in der Spielwelt gibt es übrigens einige Bereiche, die durch Giftseen oder Lavaböden blockiert sind und nur durch Neutralisation begehbar gemacht werden können. Pro Runde steht Eurem Charakter im Kampf eine gewisse Zahl an Aktionspunkten zur Verfügung, die er zum Laufen, Angreifen, Zaubern oder Ähnlichem nutzen oder für die nächste Runde sparen kann. Dies erinnert stark an Wasteland 2, ist jedoch – auch wegen des fehlenden Linienrasters – insgesamt etwas unkomfortabler und umständlicher.

Ebenfalls umständlich fällt die Menüführung aus: Ihr habt zwei Kreismenüs, eines zur Auswahl der Charaktere und eines, mit dem Ihr Inventar, Ausrüstung oder Fähigkeiten Eures Charakters auswählt. Um eine Spielfigur ausrüsten zu können, müsst Ihr teils minutenlang Dinge im Inventar verschieben und von Charakter zu Charakter reichen. Ähnlich wie bei Wasteland 2 merkt man DOSEE an, dass es ursprünglich für PC entwickelt wurde. Ein im Vergleich mit Wasteland 2 weniger verschachteltes Menü und die feine Suchfunktion (bei der Ihr einen bestimmten Bereich scannt und Elemente, mit denen Ihr interagieren dürft, aufgelistet werden) führen aber letztlich auch auf Konsole zu guter Spielbarkeit.

Kerstin Mayer meint: Und täglich grüßt das isometrische Old-School-RPG! Lange Jahre musste ich auf diese Art von Spiel verzichten, dann kam mit Wasteland 2 ein Rollenspiel auf die neuen Konsolen, das einen Look wie von vor der Jahrtausendwende bietet. Und nun schlägt Divinity: Original Sin in dieselbe Kerbe – als glühende Verehrerin der isometrischen Sicht und Liebhaber langer Dialoge präsentiert in Sätzen, die man noch lesen muss, freue ich mich darüber! DOSEE hat mich zudem mit seiner sauberen Technik und einer belebten, liebevoll gestalteten Welt überzeugt, in der es viel zu entdecken gibt. Nichtlineare Haupt- und Nebenquests gehören ebenfalls zu den Vorzügen – ein gelber Punkt markiert zwar einen wichtigen Ort, doch was genau Ihr dort sollt, das müsst Ihr schon selbst herausfinden…

  • mehr Schwierigkeitsgrade als im PC-Original
  • lange Hauptstory, Dutzende Nebenquests
  • rundenbasiertes Kampfsystem
  • zu zweit im Splitscreen oder online mit Freunden und Fremden spielbar

Großes Rollenspiel: ”Divinity: Original Sin“ kann sich in puncto Story-komplexität, Charakterentwicklung und umfangreicher Welt sehen lassen.

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Nintendo – Reggie Fils-Aime kommentiert neue Mobilstrategie des Unternehmens

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Reggie Fils-Aime, Präsident von Nintendo of America, hat jetzt gegenüber Time die neue Smart-Device-Strategie des Unternehmens kommentiert. Demnach sei nämlich die Herangehensweise keinesfalls so einfach, dass man nur einen Mario-Titel portieren müsste und damit die Lizenz zum Gelddrucken hätte.

Vielmehr seien Nintendo-Titel laut Fils-Aime immer darauf ausgelegt, mit einem Controller gesteuert zu werden – etwas, was bei Smartphones oder Tablets hardwarebedingt nunmal nicht möglich sei. Schon allein deshalb werde man weiterhin dem Grundsatz folgen, dass die Software zur Hardware passen müsse. Bei einem 3DS-Titel sei dies ja etwa genauso gemacht werden.

Generell sei die Unternehmensstrategie nicht, Spiele einfach nur zu portieren. Man wolle die Leute stattdessen mit Nintendo-Marken interagieren lassen – und zwar so, wie es zu den jeweiligen Geräten passe.

Neue Spiele der Woche: 14. bis 20. Dezember 2015

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…offenbar auch wieder nichts. Zumindest auf runden Scheiben, in den digitalen Stores gibt’s sicher noch was.

Need for Speed – im Test (PS4/XOne)

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Nachdem Ende 2013 Need for Speed Rivals als Seriendebüt für die neue Konsolengeneration die Videospielwelt nicht vollends in Ekstase versetzte, gönnte Electronic Arts der altehrwürdigen Marke eine Pause. So bekam Ghost Games ein zusätzliches Jahr Zeit, um in sich zu gehen und den Serien-Neustart – passend signalisiert durch den Namen ohne Anhängsel – vorzubereiten.

Was dabei herausgekommen ist, wirkt jedoch weniger einfallsreich als nostalgisch. Denn das 2015er-Need for Speed entpuppt sich weitgehend als ein umgemodeltes Rivals in einem Underground-Korsett, weil die nächtlichen Episoden bei Fans wohl immer noch hoch im Kurs stehen.

So findet Ihr Euch in der fiktiven, frei erkundbaren Großstadt Ventura Bay wieder, die sich wie folgt charakterisieren lässt: Sie ist groß (und beinhaltet mit der näheren Umgebung etwa ein doppelt so langes Straßennetz wie Rivals), es wird nie hell (Ihr fahrt immer nur nachts und überdurchschnittlich oft im Regen) und die einzigen Bewohner, die sich aus ihren Häusern wagen, sind unerträglich cool. Letzteres mag etwas flapsig sein, trifft aber den Kern: Der Zivilverkehr auf den Straßen ist nur sporadisch, während die Charaktere, denen Ihr in der klischeehaft-dünnen Story begegnet, mit ihrer aufdringlich hippen Art an den Nerven zehren.

Verkraftet Ihr das, gibt es reichlich zu tun: Fünf separat verlaufende Handlungsstränge fußen jeweils auf einer Stilart, an der sich die darin vorkommenden Wettbewerbe orientieren und bei denen am Ende die Herausforderung von Szene-Ikonen warten, von denen Otto-Normal-Raser nur Ken Block kennen dürfte. Bei ”Speed” stehen vermehrt Rennen und Zeitläufe an, während ”Style” auf Drift- und Gymkhana-Fahren setzt. ”Schrauber” und ”Crew” siedeln sich irgendwo dazwischen an, ganz anders ist ”Outlaw” – hier geht es darum, die Gesetzeshüter zu ärgern. Polizeiverfolgungen gehören auch im neuen Need for Speed dazu, allerdings müsst Ihr hier Cops erst mal finden und dann beharrlich triezen, damit sie die schwereren Geschütze auffahren.

Auch am eigenen Auto darf diesmal wieder fleißig gebastelt werden: Beim Leistungstuning stellt Ihr zahlreiche Paramater flexibel ein oder nutzt einfach den ”Hauptregler”, um Euch zwischen Tempo und Grip ein Setup auszuwählen – bereits Nuancen wirken sich auf dem Asphalt deutlich aus. Überhaupt ist die etwas ruppige Fahrphysik gelungen, sofern man keine Simulationsansprüche erhebt. Optisch packt Ihr Euren Boliden allerlei Chassis-Modifikationen drauf und verziert den Lack mit Aufklebern und Vinyl-Schichten: Der Editor dafür ist leistungsfähig, aber ähnlich fummelig zu bedienen wie bei der Forza-Serie – schöne Muster schüttelt Ihr nicht einfach so mal aus dem Ärmel. Ärgerlich zudem, dass Ihr Eure Erzeugnisse nicht teilen könnt, zumal Ihr ohnehin nie alleine unterwegs seid: Need for Speed setzt eine Online-Anbindung voraus und packt Euch stets mit bis zu sieben anderen Spielern in eine Sitzung. Von denen bekommt Ihr aber meist kaum etwas mit, weil jeder sein eigenes Süppchen in der Stadt kocht und es keine vernünftigen Funktionen gibt, um zum Beispiel einfach ein Rennen für alle zu starten.

Apropos Rennen: Wer Gummiband-Allergiker ist, wird hier nicht glücklich, denn spätestens gegen Ende der Handlungsstränge fällt unweigerlich auf, wie sehr sich die KI-Konkurrenten an Euch orientieren und auch mal bevorteilt werden. Tretet Ihr etwa zum Showndown mit Speed-Ikone Magnus Walker an, ist der durch fast nichts aus der Bahn zu werfen, während Ihr unweigerlich hin und wieder unliebsamen Kontakt mit Zivilverkehr aufnehmen werdet – knappe Rennen sind quasi garantiert, aber damit muss man klarkommen (wollen).

Visuell gibt Need for Speed ein schickes Bild ab und bringt das Underground-Flair prima rüber: Dank Nacht und häufigem Regen kommen die vielen Beleuchtungs- und Spiegeleffekte prima zur Geltung. Allerdings tut Ihr Euch beim Geglitzere auch mal schwer, die richtige Abzweigung oder ein bummelndes Fahrzeug rechtzeitig zu erkennen. Meistens werden die angepeilten 30 Bilder pro Sekunde gehalten. Gelegentliche Ruckler bleiben zwar nicht aus, tauchen aber meist bei Situationen auf, in denen es ohnehin schon wild zugeht.

Thomas Stuchlik meint: An jedem Straßeneck werden Erinnerungen an Underground wach, trotzdem reißt es mich nicht völlig mit. Vor allem die regnerische Stadtkulisse wirkt optisch zu eintönig und zu klein (kein Vergleich zu The Crew). Hier hat man sich schnell satt gesehen. Auch der Fuhrpark ist überschaubar, doch umso mehr könnt Ihr mit den Vehikeln anstellen. Hobbyschrauber freuen sich über Tuningteile und Spoiler bis zum Abwinken. Zudem passt Ihr das Fahrverhalten en détail an, fast schon wie bei einer Rennsimulation. Das Rasen selbst bleibt jedoch serientypisch simplifiziert und erfordert nur ein ruhiges Händchen bei langgezogenen Drifts. Sobald Ihr diese drauf habt, kommt Freude auf. Auch die fünf Spielarten bieten Abwechslung und erfreuen Raser, Bastler und Schleuderprofis.

Ulrich Steppberger meint: Die Underground-Teile von Need for Speed sind zwar nicht meine Lieblingsepisoden, aber Spaß hatte ich damit trotzdem. Den hatte ich jetzt auch mit dem von Underground inspirierten PS4-Comeback, auch wenn mir dazu der Satz ”Es war stets bemüht” nicht aus dem Kopf gehen will. Die grafische Inszenierung gefällt mir ausgesprochen gut und auch das Fahrgefühl ist dank flexibler Einstelloptionen passend. Doch unter dem schicken Anstrich stößt man laufend auf Aspekte, die dem virtuellen Lack Kratzer verpassen. Die aufdringliche Pseudo-Coolness von Rahmenhandlung und Charakteren mal außen vorgelassen, störe ich mich vor allem daran, dass gegen Ende der Handlungsstränge der Glücksfaktor arg zunimmt: Wenn fahrerisches Können nicht reicht, weil Gummiband-KI und Zufallsverkehr jederzeit einen Strich durch die Rechnung machen können, ist das einfach schwaches Design. Schade, denn das Fundament hat Ghost Games prima hinbekommen.

  • Straßennetz doppelt so groß wie bei ”Rivals”
  • 5 Mini-Karrieren verschiedener Stilarten
  • über 50 Lizenzautos kauf- und tunebar
  • Fahrten nur nachts und oft bei Regen
  • pseudocoole Rahmenhandlung

Schick anzusehende nächtliche Rasereien, die aber von spielerischen Macken und nicht konsequent verfolgten Ideen ausgebremst werden.

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BlazBlue: Chrono Phantasma Extend – im Test (PS4)

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Die Next-Gen Konsolen PS4 und Xbox One wurden von 2D-Beat’em-Ups bisher vernachlässigt. Das ändert sich nun mit dem Deutschland-Release von BlazBlue: Chrono Phantasma Extend, das gleichzeitig auch für die ”alten” Systeme PS3, Xbox 360 und Vita als Disc-Version in die Läden kommt.

Dabei handelt es sich um eine leicht aufgepeppte Fassung der PS3-Version BlazBlue: Chrono Phantasma: Das Balancing der Kämpfer wurde verändert und einige Modi wurden überarbeitet beziehungsweise erweitert, außerdem kommen mit Celica A. Mercury und Lambda -No.11- zwei neue spielbare Charaktere hinzu. Ebenfalls neu ist der mehrteilige Story-Modus ”Remix Heart Gaiden”, der mit Standbildern und viel Text Geschichten zu einigen Protagonisten erzählt. Grafisch gefällt der Prügler auch auf der PS4 mit intensiven Farben, toll gestalteten Hintergründen und feinen Animationen der Kämpfer.

Habt Ihr bisher noch keinen BlazBlue-Teil gespielt, helfen Tutorials, Challenges und Training beim Einstieg. Eine gewisse Lernbereitschaft und Ausdauer solltet Ihr mitbringen, denn nicht nur das Kampfsystem ist komplex, auch die Figuren spielen sich sehr unterschiedlich.

Mit dem gewonnenen Wissen kloppt Ihr Euch durch fünf unterschiedliche Solo-Modi und tretet lokal oder im Netz gegen menschliche Gegner an – dabei wird Cross-Play mit der PS3-Version unterstützt. Alternativ lest Ihr Hintergrund-Infos oder besucht die Galerie.

Sascha Göddenhoff meint: Der größte Vorteil des PS4-Debüts im Vergleich zur Import-Version ist der englische Bildschirmtext, der nun alle Menüs und Optionen verständlich macht. Die inhaltlichen Veränderungen fallen dagegen gering aus: Die beiden neuen Figuren sind schön, der Story-Modus ”Remix Heart Gaiden” interessiert mich dagegen nicht. Viel lieber trainiere und kämpfe ich mit den unterschiedlichen Figuren und genieße die tolle 2D-Optik, auch wenn kein Unterschied zur PS3 sichtbar ist.

  • überarbeitete Version, u.a. mit 2 neuen Charakteren und textlastigem Story-Modus
  • ”Stylish Type”-Steuerung und verschiedene Tutorials helfen Anfängern

Überzeugendes Update: ”BlazBlue: Chrono Phantasma Extend” spielt sich klasse, sieht prima aus und denkt auch an Einsteiger.

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Xbox Game Store – neu am 11. Dezember 2015

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Xbox One:

  • Starpoint Gemini 2 – 34,99 Euro
  • 6180 the moon – 3,99 Euro

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