PlayStation 4:
- Dreamals – 4,99 Euro
PlayStation Vita:
- Dynasty Warriors 8 Empires – 39,99 Euro
PlayStation 4:
PlayStation Vita:
| Spiel: | Back to Bed |
| Publisher: | Loot Entertainment |
| Developer: | Bedtime Digital Games |
| Genre: | Denken |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 10 / 2015 |
Kopieren sei die höchste Form des Lobes sagte einst ein kluger Geist. Entwickler Bedtime Digital Games handelt ein wenig nach dieser Maxime, denn der surreale Look des Kickstarter-finanzierten Indiespiels bedient sich vor allem bei drei bekannten Künstlern: Die zerflossenen Uhren, schwebenden Gebilde, Äpfel und Hüte kennen wir von den Surrealisten Salvador Dalí und René Magritte. Die gleichzeitig richtig und falsch anmutenden Treppen-, Bogen- und Brückenkonstruktionen wiederum erinnern an die Werke Waterfall und Relativity des niederländischen Grafikers M.C. Escher. Dazu angenehm pastellige Farben und ein schräges Hundetier mit Menschengesicht fertig ist die Hingucker-Grafik.
Spielerisch ist Back to Bed ein simples Denkspiel mit wenigen, einfachen Regeln: Ein schlafender Mann läuft langsam, aber stetig durch die oben beschriebenen Szenarien. Stößt er irgendwo an, dreht er sich nach rechts stürzt er ab, taucht er am Startpunkt wieder auf. Und Ihr seid sein Unterbewusstsein (in Form des türkisen Hundes), das ihn sicher ins Schlafzimmer lotsen muss. Dazu habt Ihr eigentlich nur zwei Mittel: Ihr platziert Äpfel, die im Level herumliegen, genau so, dass Euer Herrchen abbiegt und über diverse Wege, Treppen und Portale ans Ziel gelangt. Außerdem baut Ihr mit länglichen Plastikfischen Brücken mit demselben Ziel.
Die Herausforderung wird im Verlauf der zwei, bis drei Stunden immer etwas größer, zudem patrouillieren Feinde in den Stages oder es werfen Euch Windmaschinen aus der Bahn. Dabei ist der Anspruch nie sonderlich hoch wir konnten jedes Level innerhalb weniger Minuten lösen. Eine Rahmenhandlung liefert Back to Bed nicht: Ihr müsst Euch mit wenigen Standbildern begnügen, die eigentlich nur aussagen, dass der schlafwandelnde Herr wieder ins Bettchen soll. Habt Ihr alle Stages gemeistert, wartet der Albtraum-Modus mit denselben Levels und dem (teils kniffligen) Zusatzziel: Sammelt auf dem Weg den Schlafzimmer-Schlüssel ein!
Matthias Schmid meint: Die stimmige, schöne Optik von Back to Bed ist nicht so einzigartig und perfekt wie im Mobile-Knobler Monument Valley (iOS, Android) trotzdem trägt die Aufmachung wesentlich zum Spielspaß bei. Der kleine Traumknobler wirkt wie aus einem Guss! Die Rätselmechanik ist rasch verstanden und die Benutzerführung (inklusive Vorspulen, um Wartezeiten zu vermeiden) vorbildlich. Ich hätte nur gern die doppelte Levelanzahl und zwei, drei pfiffige Rätselelemente mehr gehabt!
Nette, nur etwas kurze Knobelei mit stilvoller Optik und guter Idee.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Nach einigen Andeutungen in der Vergangenheit ist Disaster Report 4 Plus: Summer Memories jetzt endlich in der aktuellen Famitsu (später übersetzt von Gematsu) offiziell für den japanischen Markt angekündigt worden. Einen Veröffentlichungstermin hat das Spiel bisher noch nicht und von einem Release im Westen ist ebenfalls noch nicht die Rede.
Inhaltlich wird gewohnte Serienkost geboten: Ein Mann bzw. eine Frau schlagen in einer neuen Stadt ihre Zelte auf und sind erstmal auf Jobsuche. Im Anschluss an eine Katastrophe geht es in einer sich dynamisch verändernden Welt dann hingegen nur noch um das blanke Überleben. Der Realismus geht dabei sogar soweit, dass regelmäßig die Toilette aufgesucht werden muss.
Erscheinen wird Disaster Report 4 Plus: Summer Memories exklusiv für PS4. Schöpfer Kazuma Kojo erklärt in diesem Zusammenhang, dass der Plus-Zusatz im Titel unterstreichen soll, dass wir es hier mit einer kompletten Neuauflage des eigentlich für 2011 geplanten Spiels zu tun haben.
Ein erster Trailer von Disaster Report 4 Plus: Summer Memories ist für Freitag in Aussicht gestellt worden.
Wir glauben zwar weiterhin, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, aber eine klare Aussage ist es trotzdem: Auf eine Nachfrage auf der Facebook-Seite zu Dead or Alive, wie es denn nun mit einer Europa- oder USA-Veröffentlichung von Dead or Alive Xtreme 3 aussehen würde, wurde eine solche Planung erneut klar verneint.
Auf Nachfrage folgte zudem eine Begründung, die tief blicken lässt:
“Do you know many issues happening in video game industry with regard to how to treat female in video game industry? We do not want to talk those things here. But certainly we have gone through in last year or two to come to our decision. Thank you.”
Kurz gesagt also: Tecmo-Koei und Team Ninja ist es ja nach Interpretation zu peinlich oder zu gewagt, sich den möglicherweise negativen Reaktionen eines Teils des westlichen Publikums zu stellen – was angesichts der Tatsache, dass man zum einen weiterhin fleißig voyeuristische Outfits für Dead or Alive 5: Last Round produziert und zum anderen deutlich provokativere Titel wie die Senran Kagura-Kloppereien bislang auch noch keine Volksaufstände außerhalb Japans auslösten, nicht so gänzlich nachvollziehbar wirkt.
Aber geben wir die Hoffnung nicht auf und zur Not bleibt bei der Veröffentlichung im Februar 2016 ja zum Glück die Option des Eigen-Imports, zumal englische Untertitel für die Asien-Fassung bkanntlich bestätigt sind.
Das ist doch mal eine hübsche Überraschung: Wie aus dem Nichts aufgetaucht ist die Ankündigung für Shakedown Hawaii von Vblank Entertainment – der Macher des launigen Pixel-Rabatzes Retro City Rampage siedelt die Fortsetzung rund 30 Jahre später und unverkennbar zugleich in der 16-Bit-Ära an.
Allzu viele Infos über den Spielablauf gibt es noch nicht, außer dass wieder fröhlich mit Twinstick-Steuerung geballert wird, diesmal auch die Umgebung zerstört werden kann und “The Player” sein Imperium wieder aufbauen soll. Weil die neue Pixelpracht ungleich aufwendiger ist, hat Brian Provinciano gleich fünf Grafiker eingespannt, darunter dem Vernehmen nach auch den legendären Henk Nieborg – der Holländer hat uns in der Vergangenheit visuelle Kunstwerke wie Lionheart (Amiga), Flink (Mega Drive) und Lomax (PSone) beschert.
Shakedown Hawaii ist aktuell für PS4 und Vita un Arbeit und hat noch keinen Termin, aber 2016 dürfte naheliegend sein – der Trailer gibt jedenfalls wunderbare erste Eindrücke, wir können’s kaum erwarten.
Wie bei The Verge nachzulesen ist, hat Sony am Sonntag verkündet, dass man inzwischen über 30,2 Millionen PlayStation-4-Konsolen durchverkauft hat – das ist übertrifft alle PlayStatation-Vorgänger im vergleichbaren Zeitraum.
Dass Sony damit in der aktuellen Generation die Nase vorn hat, liegt auf der Hand, auch wenn direkte Vergleiche mit der Konkurrenz nur bedingt möglich sind: Von Nintendos Wii U weiß man, dass bis Ende September weltweit 10,73 Millionen Geräte bei Spielern landeten, Microsoft dagegen hat seit dem letztjährigen November keine genaueren Zahlen mehr preisgegeben – damals hieß es zuletzt, dass knapp 10 Millionen Geräte ausgeliefert wurden und ein paar mehr dürften es inzwischen ja auch geworden sein.
Xbox One:
Xbox 360:
Zur Erinnerung: Die Spiele für die Xbox 360 bleiben nach Ende eines Gold-Abos dauerhaft im Besitz des Users und sind jetzt auch Xbox-One-kompatibel. Die Spiele für die Xbox One funktionieren nur, solange das Gold-Abo aktiv ist (so wie Plus bei der PlayStation-Familie).
| Spiel: | Nova-111 |
| Publisher: | Curve Digital |
| Developer: | Funktronic Labs |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | PS4, PSV |
| Erhältlich für: | PS4, PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 10 / 2015 |
Was kommt heraus, wenn man die gegensätzlichen und scheinbar inkompatiblen Spielmechanik-Prinzipien Echtzeit und Runde vermischt? Ein überraschend runder Mix namens Nova-111! Der Geschicklichkeitsknobler entführt Euch in nett gezeichnete 2D-Welten und übergibt Euch die Steuerung über ein Raumschiff, das Ihr Zug um Zug in einem Raster bewegt hoch, runter, links, rechts. Auf dem Weg zum Levelausgang bezwingt Ihr Gegner und löst Rätsel. Der Clou: Während die meisten Gegner sich nur dann bewegen oder angreifen, wenn auch Ihr einen Zug ausführt, pfeifen einige Levelelemente und Feinde auf das Rundenprinzip. Stacheln etwa fallen in Echtzeit von der Decke herab, sobald Ihr Euch darunter befindet. Da ist Reaktion gefragt: Macht schnell einige Züge hintereinander, um der Bedrohung auszuweichen und achtet dabei auf Feinde, die sich nun ebenso zügig bewegen oder gar angreifen. Die anfangs noch moderate Schwierigkeit zieht im Verlauf der etwa fünfstündigen Kampagne mit wachsendem Fähigkeiten-Repertoire angenehm an: So teleportiert Ihr Euch hinter Gegner und Barrikaden oder lasst Züge verstreichen, ohne Euch zu bewegen, etwa um Feinde näher herankommen zu lassen. Später haltet Ihr die Zeit sogar vorübergehend an sowohl für in Echtzeit als auch für in Runden agierende Gegner. Bis zum Ende hin führt Nova-111 neue Spielelemente und Feindtypen mit individuellen Angriffsmustern ein an Abwechslung mangelt es nicht. Und wer Wiederspielwert sucht, freut sich über versteckten Sammelkram.
Denis Kuckmann meint: Wer hätte gedacht, dass sich Echtzeit und Runde so gut ergänzen können? Nova-111 nutzt das Konzept jedenfalls prächtig für spaßige Rätsel: Mal muss ich Portale in der richtigen Reihenfolge durchfliegen, Gegenstände hindurchschieben und damit Laserstrahlen blockieren. Mal friere ich die Zeit ein und schiebe Feinde auf Druckschalter, um eine Tür zu öffnen. Klingt simpel, wird teils aber recht komplex. Ich hoffe auf einen Nachfolger mit weiteren und gerne noch härteren Kopfnüssen! Dann aber bitte ohne den zwar dynamischen, aber für meinen Geschmack eher nervigen Soundtrack, welcher zudem meist von den zu lauten Effekten übertönt wird.
Reizvoller Mix aus Taktik und Geschick mit Echtzeit- und Rundeneinschlag.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | WRC 5 |
| Publisher: | Bigben Interactive |
| Developer: | Kylotonn Games |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 11 / 2015 |
Ein Jahr machte die Rallye-WM virtuelle Pause, und es hat sich hinter den Kulissen einiges getan: Publisher Bigben schickte die italienischen PS-Serientäter Milestone in die Wüste (die werkeln nun am Konkurrenzprodukt Sébastien Loeb Rally Evo, das erst 2016 erscheint) und vergab die Entwicklung an das französische Studio Kylotonn. Die bezeichnen sich selbst als passionierte Rennspielfans und Experten, was man ihrem letzten Produkt (die bescheidene Motorrad-Raserei Motorcycle Club) allerdings nicht ansah. Die gute Nachricht zuerst: WRC 5 ist besser als das. Die schlechte: Es gibt mehr als genug zu nörgeln.
Inhaltlich wurde eine Kann man nicht weglassen-Checkliste abgearbeitet, denn geboten wird nur das Minimum: Fahrer und Fahrzeuge sind ebenso wie die Rennveranstaltungen lizenziert, mit 13 Ländern und jeweils 6 Etappen ist immerhin für genügend Streckenumfang gesorgt. Der Karriere-Modus führt Euch durch drei Rennklassen und erklärt die Fahrgrundlagen in einigen Lektionen, geriet aber ausgesprochen nüchtern. Als ordentlich, aber wenig dynamisch entpuppt sich das Fahrverhalten: Die Vehikel haben ein angenehmes Gewicht, Handbremsendrifts wirken jedoch überzogen schwerfällig, das Schadensmodell ist detailliert und wirkt sich auch spielerisch aus.
Die Grafik ist der große Knackpunkt von WRC 5: Die Automodelle sind okay und einige Umgebungen sogar ansehnlich, doch das Geschehen nähert sich eher selten der Marke von 30 Bilder pro Sekunde an. Meistens ruckelt und zuckelt es auf dem TV, regelmäßige Tearing-Fehler runden den schwachen Eindruck ab verschiedene Tageszeiten und Wettersituationen trösten da nur begrenzt drüber hinweg.
Ulrich Steppberger meint: Ich bin nicht der größte Fan von Milestones Fließband-Rasereien, aber in Sachen Rallye hoffe ich, dass sie 2016 mit Sébastien Loeb etwas reißen. Denn was ihre WRC-Nachfolger Kylotonn beim Seriendebüt auf der PS4 abliefern, ist keine Offenbarung: Vor allem die Grafik fällt enttäuschend aus Ruckeln und Tearing in diesem Ausmaß sind schlicht peinlich. Wenigstens ist WRC 5 spielerisch ganz okay (wenn auch komplett uninspiriert) und solide im Umfang, weshalb genügsame Rennfahrer sich damit schon anfreunden können.
Spielerisch solides Rallyespiel ohne besondere Eigenheiten, bei dem man sich allerdings mit der enttäuschenden Technik abfinden muss.
| Singleplayer | ![]() | 60 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
PlayStation 4:
PlayStation Vita: