Pro Evolution Soccer 2016 – im Test (PS4/XOne)

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Das neue PES ist ein launisches Wesen. Meistens begeistert es mit variablem Angriffsspiel, feinen Pässen, rabiaten Fouls und schickem Regen. Manchmal feuert Ihr aber auch aus Frust über zu zögerliche Verteidiger, kopflose Torwartaktionen und Pingpong-Fehlpass-Stafetten im eigenen Strafraum wütend das Pad in die Ecke.

Wichtig für das Spielgefühl ist wie schon im Vorjahr die Wahl des Teams. Die Elite mit Bayern, Madrid und Co. gibt sich keine Blöße. Die Abwehr-KI stellt Räume klüger zu als zuvor, Stürmer bieten sich an und laufen in Freiräume, bei der Annahme von Pässen und Flanken bewundert Ihr die neue Animationsvielfalt von Neymar, Müller und den anderen Topstars. Doch schon bei Mannschaften der mittleren 80er-Klasse wie Arsenal London geht Euch ab und zu der Hut hoch: Wenn die Defensive den Ball einfach nicht aus dem eigenen Strafraum bekommt oder bei der Stürmerverfolgung eine Denkpause einlegt bzw. der Torhüter ohne Euer Zutun aus seinem Hoheitsgebiet stürmt, schwillt der Kamm. Gott sei Dank ist das aber eher die Ausnahme als die Regel. Normalerweise erfreut Ihr Euch an effektiveren Tacklings in der Abwehr, spielt genauere Pässe und staunt über wuchtige Zweikämpfe, die endlich nicht mehr aus vorgefertigten Animationen bestehen. Im Vergleich dazu nimmt sich das schon sehr gute PES 2015 regelrecht hölzern aus. Für Stirnrunzeln sorgt einerseits der Schiedsrichter, der viel zu milde agiert und selbst bei brutalen Notbremsen höchstens Gelb zieht, andererseits der neue deutsche Sprecher. Marco Hagemann (kommentiert bei RTL die EM-Qualifikation) beerbt den zu FIFA abgewanderten Wolff Fuss, durfte aber kaum Neues einsprechen und was er sagt, ist emotionslos und oft schlicht falsch.

Abgesehen vom wieder gekachelten Hauptmenü gibt sich PES 2016 aufgeräumter als sein Vorgänger. In ”Meister-Liga” und ”Werde zur Legende” unterhält ein Newsfeed mit Spielerzitaten und Transferentwicklungen. PlayStation-Daddler freuen sich über die Möglichkeit, Embleme und Trikots via USB-Stick zu importieren und damit etwa die halb-offiziellen Teams aufzumöbeln.

Der Modus ”myClub” wurde überarbeitet: Spieler verbessern durch Einsätze ihre Fähigkeiten und können trainiert werden. Außerdem gibt es mehr taktische Optionen und Trainerverträge verlängern sich beim Erfüllen gewisser Vorgaben automatisch – das schont Euer GP-Konto.

Tobias Kujawa meint: Ich habe PES früher immer am PC gezockt. Dort gibt es eine fleißige Modder-Community, welche jedes Jahr mit Editier-Tools wenige Tage nach Release die komplette Bundesliga samt Teams, Trikots, Gesichtern und sogar Ansagen nachbildet und online zur Verfügung stellt. Dank der Bildimportierfunktion geht das ungefähr so jetzt auch auf meiner Konsole – zwar nicht so mühelos, aber zumindest die englischen Teams werde ich mit neuen Hemden, Namen und Emblemen ausstatten. Wie es aussieht, werde ich nämlich viel Zeit mit PES 2016 verbringen. Das Angriffsspiel läuft schnell und variabel und in der Defensive habe ich mehr Zugriff als im letzten Jahr. Klar ärgern mich die gelegentlichen Aussetzer von Abwehr und Torwart sowie der deutsche Kommentar. Aber das kann ich verschmerzen.

Sascha Göddenhoff meint: An manchen Tagen hasse ich PES: Verteidiger führen statt eines angemessenen Tacklings einen Stepptanz auf und lassen Stürmer nahezu ungehindert einschieben. Den Ausgang mancher Zweikämpfe kann man anhand der Animationen voraussagen, mitunter spielen Kicker mit 80+-Werten Pässe wie in der Kreisliga. Doch es gibt mehr Tage, an denen ich PES 2016 liebe. Wenn Stürmer kunstvoll oder irgendwie gerade so den Ball ins Tor bringen, ein toller Steilpass die Verteidigung durchdringt und damit aus einem zuvor lahmen 0:0 noch einen verdienten Sieg macht. Dann sehe ich schöne Paraden der Torleute, variablen Spielaufbau und feine Dribblings. Immer schlecht sind die Schiedsrichter und der deutsche Kommentar – in beiden Fällen wurde richtig geschlampt! Aber weil Spielablauf und Torraumszenen so variabel verlaufen, stecke ich auch in diesem Jahr wieder viel Zeit in ”myClub” – dessen neue Möglichkeiten gefallen mir nämlich sehr gut! Top ist der Editor, ein Flop die fehlende Berücksichtigung der Sommertransfers bis zum Release.

  • deutsche Teams: Bayern, Wolfsburg, Gladbach, Nationalelf
  • auf PS3 &amp PS4 Wappen und Trikots über USB-Stick importierbar
  • manuelle Jubelanimationen

Im Vergleich zum Vorjahr wesentlich dynamischere und variablere Fußballsimulation, deren KI sich aber manchmal krasse Aussetzer erlaubt.

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Multiplayer
Grafik
Sound

Call of Duty: Black Ops III – Arcadetitel wartet auf seine Entdeckung

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VG247 berichtet, dass mit Dead Ops 2: Cyber’s Revengening ein versteckter Arcadetitel in Call of Duty: Black Ops III auf seine Entdeckung wartet. Dessen Titelbild könnt Ihr oben bewundern. In Call of Duty: Black Ops fanden aufmerksame Spieler schon dessen Vorgänger Dead Ops.

Call of Duty: Black Ops III wird morgen weltweit für PS3, PS4, 360 und Xbox One erscheinen.

Guitar Hero Live – alle GHTV-Inhalte am kommenden Wochenende kostenlos

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Activision verkündet, dass die GHTV-Inhalte für Guitar Hero Live am kommenden Wochenende gratis verfügbar sein werden. Startzeitpunkt ist bei uns der 6. November um 1 Uhr.

Von diesem Zeitpunkt an können auch die Premium-Shows “Black Veil Brides”, “Legendary Headliners” und “Pop Goes GHTV” kostenlos gespielt werden (die letzten beiden sind sogar schon jetzt unter “normalen” Bedingungen verfügbar). Für die nächsten Wochen ist dann Material von Judas Priest, Iggy Pop, Bully, Leon Bridges, Biffy Clyro, Weezer, Rival Sons, St. Vincent, Alice in Chains, System of a Down, Bring Me the Horizon und vielen weiteren im Angebot.

Guitar Hero Live ist seit dem 23. Oktober in Europa erhältlich.

PlayStation Store – neu am 5. November 2015

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PlayStation 4:

  • Need for Speed – 69,99 Euro

Xbox Game Store – neu am 5. November 2015

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Xbox One:

  • Need for Speed – 69,99 Euro

Ubisoft – durchwachsene Halbjahresbilanz vorgelegt

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Auch Ubisoft hat jetzt seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr bzw. das zweite Quartal vorgelegt, welches am 30. September endete. Diese Bilanz fällt unter Strich durchwachsen aus.

So nahm man mit Digitalverkäufen 100 Millionen Euro ein, was 48 Prozent der Gesamtverkäufe ausmachte. Im Vorjahreszeitraum waren es dagegen lediglich 28 Prozent, was bedeutet. dass Digitalverkäufe weiter auf dem Vormarsch sind. Dies ist ein Trend, der schon bei den aktuellen Geschäftszahlen der Konkurrenz zu beobachten war.

42 Millionen Euro davon wurden übrigens mit DLCs umgesetzt. Ubioft erwartet, dass in den nächsten drei bis vier Jahren 40 Prozent der Umsätze digital generiert werden, was durchaus realistisch klingt.

Hauptsächlich Assassin’s Creed, Far Cry, Just Dance, The Crew und Watch Dogs sorgten adfür, dass der Umsatz mit älteren Titeln um 53 Prozent auf 184,3 Millionen Euro anzog. Für das gesamte Halbjahr musste man dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Einnahmerückgang von 57 Prozent vermelden (484 Millionen auf 207,3 Millionen Euro). Im zweiten Quartal war es ein Rückgang von elf Prozent (124 auf 111 Millionen Euro).

Nach Plattformen aufgeschlüsselt, sahen die Verkäufe im zweiten Quartal und in der ersten Häfte des laufenden Geschäftsjahres so aus:

  • PlayStation 4 – 27% und 32%
  • Xbox One – 12% und 15%
  • Xbox 360 – 9% und 14%
  • PlayStation 3 – 9% und 17%
  • PC – 17% und 15%
  • Wii -3% und 1%
  • Wii U – 1% und 0%
  • Sonstige (z.B. Mobiltitel) – 22% und 6%

Nach Regionen aufgeteilt, sah es im zweiten Quartal bzw. in der ersten Jahreshälfte so aus:

  • Europa –  44% und 45%
  • Nordamerika – 44% und 43%
  • Rest der Welt – 12% und 12%

Außerdem wurde bekanntgegeben, dass die Verkäufe von Assassin’s Creed Syndicate in der ersten Woche leicht enttäuschend ausfielen, aber in der zweiten Woche angezogen seien. Der Beta-Test zu Rainbow Six Siege sei desweiteren der größte in der Unternehmensgeschichte gewesen.

Need for Speed – alle DLCs werden kostenlos sein

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Craig Sullivan, Creative Director von Need for Speed, hatte jetzt gute Nachrichten für Käufer des Rennspiels. So werden nämlich alle DLCs dafür kostenlos sein.

Laut Sullivan sei dies immer der langfristige Plan gewesen und an gegenteiligen Gerüchten sei nichts dran. Im Spiel selbst sei nicht mal ein Store vorzufinden und man werde auch komplett ohne Transaktionen auskommten. Man solle aber natürlich niemals nie sagen, da man nicht zehn Jahre in die Zukunft sehen könne.

Need for Speed erscheint heute in Europa für PS4 und Xbox One.

Fallout 4 – Sprint über die komplette Karte dauert elf Minuten

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Ein User bei Reddit hat herausgefunden, dass ein direkter Sprint über die Karte von Fallout 4 rund elf Minuten dauert. Das dazugehörige YouTube-Video wurde jedoch inzwischen gelöscht.

Einige User merkten daraufhin an, dass dies nicht gerade ausufernd oder umfangreich sei, aber viel wichtiger ist doch, was alles auf der Map zu tun ist, oder? Und in fünf Tagen können wir uns ja selbst ein Bild davon machen, denn dann wird Fallout 4 erscheinen.

Overwatch – für PS4 und Xbox One bestätigt

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Battle.net ist zu entnehmen, dass Overwatch auch für PS4 und Xbox One erscheinen wird. Als Erscheinungstermin ist der 21. Juni 2016 als spätestes Datum angepeilt.

Unklar ist noch in diesem Zusammenhang, wie es auf den Konsolen mit der eventuellen Free-to-Play-Option des Titels aussieht. Seit dem 27. Oktober befindet sich Overwatch in den USA und Europa im offenen Beta-Test.

Halo 5: Guardians – erste beeindruckende Umsatzzahlen

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Microsoft hat heute einige beeindruckende Zahlen zu Halo 5: Guardians für uns parat:

Demnach wurden damit bisher weltweit 400 Millionen Dollar eingenommen. Dies umfasst auch die damit angebotenen Hardwarebundles. Der Ego-Shooter ist außerdem der bisher am schnellsten verkaufte Xbox-One-Exklusivtitel und der erfolgreichste Digitaltitel im Xbox Store.

Die Spieler konsumierten den Titel über 21 Millionen Gameplay-Stunden lang (zwölf Millionen in der Kampagne und neun im Multiplayer), wobei über sieben Millionen Mehrspieler-Duelle ausgefochten wurden. 45 Millionen REQ-Packs mit 568 Millionen REQ-Cards wurden erworben.

Im Guinessbuch der Rekorde sicherte man sich zudem einen Eintrag, da es in der Launchwoche 330.000 Einzelstreams mit insgesamt 5,5 Millionen Zuschauern gab. Bei Twitch war Halo 5: Guardians mit drei Millionen Stunden der erfolgreichste Xbox-One-Exklusivtitel.

Insgesamt hat der Halo-Franchise im Laufe seiner Existenz bisher Einnahmen von fünf Milliarden Dollar generiert.

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