Keine Überraschung bei den Hard- und Softwareverkäufen für Juni in den USA: Wie die NPD-Zahlen (nachzulesen bei VG247) jetzt untermauern, lagen dort die PS4 und Batman: Arkham Knight vorne.
Von Sony gab es in diesem Zusammenhang leider keine neuen PS4-Absatzzahlen. Microsoft konterte nur insofern, als dass die Xbox-One-Absätze im Jahresvergleich um 51 Prozent angestiegen seien und die Xbox-Live-Nutzung global um 22 Prozent zugelegt habe (wobei zu letzterem auch die Xbox 360 zählt).
Zu Nintendo wurde angegeben, dass die Verkäufe von Wii U und 3DS zusammengerechnet im Vergleich zu Juni 2014 um 20 Prozent gestiegen seien, was hauptsächlich dem New 3DS zu verdanken wäre. 3DS-Verkäufe legten sogar um 40 Prozent zu.
Im Softwarebereich entpuppte sich Batman: Arkahm Knight als der große Gewinner. Demnach waren dessen Verkaufszahlen sogar leicht besser als die von Batman: Arkham City im Oktober 2011 und wenn Hardwarebundles hinzugezählt werden, ist es bisher sogar der kommerziell erfolgreichste Titel des Jahres. Generell zogen davon beflügelt die Softwareverkäufe um 19 Prozent an.
Die Top Ten der Softwarecharts sieht so aus:
- Batman: Arkham Knight (PS4, Xbox One, PC)
- The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited (Xbox One, PS4, PC)
- LEGO: Jurassic World (Xbox 360, Xbox One, PS4, PS3, 3DS, Wii U, PSV)
- The Witcher III: Wild Hunt (PS4, Xbox One, PC)
- Splatoon (Wii U)
- Minecraft (Xbox 360, PS3, Xbox One, PS4)
- Grand Theft Auto V (Xbox One, PS4, Xbox 360, PS3, PC)
- Mortal Kombat X (PS4, Xbox One)
- NBA 2K15 (Xbox 360, PS4, Xbox One, PS3, PC)
- Call of Duty: Advanced Warfare (Xbox One, PS4, Xbox 360, PS3, PC)
Wie immer ein paar generelle Zahlen zum Abschluss:
Die gesamten Industrieausgaben legten um 18 Prozent auf 869,4 Millionen Dollar zu, bei der Software waren es sogar 21 Prozent (auf 345,5 Millionen Dollar). Im Hardwarebereich waren es im Jahresvergleich immerhin acht Prozent (auf 313,1 Millionen Dollar). Bundles machten dabei 82 Prozent aus, was im Vergleich zu Juni 2014 (35 Prozent) ein beachtlicher Zuwachs ist. Verkäufe von PS4 und Xbox One stiegen generell um 15 Prozent.