PlayStation 3:
- Steins;Gate – 44,99 Euro
PlayStation Vita:
- Steins;Gate – 44,99 Euro
- Operation Abyss: New Tokyo Legacy – 39,99 Euro
PlayStation 3:
PlayStation Vita:
| Spiel: | Pool Nation FX |
| Publisher: | Cherry Pop Games |
| Developer: | Cherry Pop Games |
| Genre: | Sport |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | |
| Erschienen in: | 5 / 2015 |
Absurde 12 GB belegt die Billard-Simulation auf der Festplatte, ohne dass inhaltliche oder qualitative Gründe diese Maßlosigkeit rechtfertigen könnten: Statt dessen gibt es magere Text-Tutorials, endlos lange Ladezeiten, konfuse Menüs, eine viel zu nervöse und unhandliche Steuerung, die quälend langatmige Solo-Kampagne mit unvorhersehbaren Schwierigkeitsschwankungen und eine dämliche Kameraführung, die selbst bei Aktionen des Kontrahenten immer manuell geregelt werden muss. Schade um die paar guten Ideen wie eine Endlos-Matchvariante und Trickschuss-Wettkämpfe sowie die hübsch anzusehenden Spielorte, aber Spaß kommt aufgrund der zahllosen Macken kaum auf der Konkurrent Pure Pool ist um Welten besser.
Aufgeblähte und spielerisch mächtig misslungene Billardsim.
| Singleplayer | ![]() | 3 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Ein Easter Egg zu Game of Thrones hat PC Gamer in The Witcher III: Wild Hunt entdeckt (siehe oben). Demnach gehen die Entwickler offenbar davon aus, dass Tyrion Lannister darin am Ende das Zeitliche segnen und sterben wird.
The Witcher III: Wild Hunt erschien am 19. Mai und unseren großen Test davon findet Ihr in der aktuellen M!-Ausgabe, die an jedem guten Kiosk gekauft oder hier bestellt werden kann.
Diese Spiele haben sich in Japan vom 18. bis 24. Mai am besten verkauft:
Und hier die dazugehörigen Hardware-Verkäufe:
Das ging jetzt aber schnell – Sony hat tatsächlich auf das Leck reagiert und Uncharted: The Nathan Drake Collection bereits heute offiziell via PlayStation Blog bestätigt, was uns obigen (nichtssagenden) Trailer und allerlei relevantere Infos beschert:
| Spiel: | Ride |
| Publisher: | Milestone |
| Developer: | Milestone |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 5 / 2015 |
Ein Gran Turismo für Motorräder? So etwas gab es tatsächlich mal, denn Polyphony höchstselbst vergönnte uns anno 2006 Tourist Trophy für die PS2 danach kam aber nichts mehr. Damit das nicht dauerhaft so bleibt, eilen nun die italienischen Rennspiel-Fließbandarbeiter zur Rettung und schieben vor den üblichen Lizenzfortsetzungen (so stehen sowohl Moto GP 15 als auch ein WRC-Titel an) mit RIDE eine Eigenentwicklung ein, die Zweirad-Fetischisten glücklich machen soll.
Die reinen Daten und Fakten sind vielversprechend: 113 Motorräder namhafter Hersteller, 30 Kurse mit teils erfrischenden Umgebungen auch abseits der vertraut-faden Standard-Rennstrecken und eine umfassende Karriere mit zahlreichen Wettkämpfen in 14 Leistungsklassen klingt prima? Ist es allerdings nur begrenzt.
Denn unverkennbar wurde hier schlicht die Standardtechnologie von Milestone ein weiteres Mal recycelt und zeigt dabei mehr als sonst Ermüdungserscheinungen. Während die Bikes detailverliebt modelliert wurden und Ihr die Haltung des Fahrers darauf erstaunlich genau definieren dürft, wirken die Umgebungen überwiegend banal und simpel gestrickt, was besonders bei den Stadtkursen ins Auge sticht. Ersatzlos gestrichen wurde das Wetter, wenigstens läuft das Geschehen mit weitgehend stabilen 30 Bildern pro Sekunde.
Auffällig lange fallen die Ladezeiten aus, der Rest des Spiels gibt sich nur verhalten dynamischer. Die Fahrphysik der Zweiräder ist auch mit niedrigen Realismus-Einstellungen anspruchsvoll, Rempler werden nur bedingt nachvollziehbar bestraft: Kontakt mit Rivalen geht oft gut, während die Berührung von Banden und Ähnlichem bereits bei langsamem Tempo fast ausnahmslos mit einem Asphaltkuss endet.
Dazu passt, dass Sieg und Niederlage primär durch die Leistungsstärke Eures Bikes entschieden werden ob Eure Maschine podiumswürdig ist oder nicht, lernt Ihr nur durch Ausprobieren. Für größere Fortschritte braucht Ihr Kapital, das sich durch Grinding am ehesten sammeln lässt. Immerhin stehen in der Karriere halbwegs abwechslungsreiche Herausforderungen zur Verfügung, auch wenn sich der überschaubare Kursumfang schnell bemerkbar macht.
Ulrich Steppberger meint: Wenn Experten für biedere Massenproduktionen dem konzeptionellen Größenwahn verfallen, kommt so etwas wie RIDE dabei heraus. Die Flitzerei ist im Prinzip ein handelsübliches Milestone-Rennspiel, zeigt aber sogar neue Schwächen: Die Ladezeiten sind auffällig lang, der Karrierefortschritt hängt fast nur an der Leistungsfähigkeit Eures Untersatzes. Auch die Grafik stagniert auf Last-Gen-Niveau, zumal zugunsten leidlich sehenswerter Kursumgebungen das Wetter gestrichen wurde. Für genügsame Biker ist das Resultat trotzdem noch akzeptabel.
Möchtegern-Gran Turismo für Motorräder, das aber technisch und spielerisch nur knapp über Mittelmaß liegt.
| Singleplayer | ![]() | 61 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
PlayStation 4:
PlayStation Vita:
| Spiel: | Oreshika: Tainted Bloodlines |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Alfa System |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | |
| Erschienen in: | 5 / 2015 |
Die drei legendären Schätze Japans wurden gestohlen, und daran gibt man Eurem Clan die Schuld immerhin oblag Euch deren Schutz! Die Verfehlung hat schmerzhafte Konsequenzen: Ihr und Eure ganze Sippschaft werdet einen Kopf kürzer gemacht. Doch noch gibt es Hoffnung: Eine schnippische Göttin holt die Totenschädel in einem unheimlichen Ritual ins Leben zurück und gibt dem Clan die Möglichkeit, Rache zu nehmen und die Schätze wiederzubeschaffen. Allerdings habt Ihr zwei Flüche am Hals: Länger als zwei Jahre wird niemand von Eurer Sippe leben und Fortpflanzung ist nur mit Göttern oder Mitgliedern anderer verfluchter Clans möglich. Daher gilt es, die neun Labyrinthe des Landes nach den Schätzen zu durchsuchen, den Dieb zur Rechenschaft zu ziehen und darauf zu achten, dass Eure Blutlinie nicht ausstirbt. Oreshika verbindet auf interessante Art und Weise rundenbasierte Kämpfe, ausgiebige Dungeon-Erforschung und Clan-Management. Das alles läuft unter Zeitdruck ab: Die meisten Aktionen kosten einen ganzen Monat und treibt Ihr Euch zu lange im Dungeon herum, können auch mal zwei daraus werden. Die Zeit braucht Ihr allerdings: Nur wenn Ihr genügend Ruhm sammelt, klappt es auch mit der Fortpflanzung und dem Weiterbestehen Eures Clans. Das ist gerade am Anfang eine ganze Menge Stoff, der verstanden werden will. Doch damit Ihr von all den Funktionen und Möglichkeiten nicht gleich zu Beginn überfahren werdet, steht Euch zum Glück eine kluge Helferin zur Seite: Wieseldame Kochin nimmt auf Wunsch eine Menge Feinarbeit und Planung ab, mit der Zeit könnt Ihr dann aber auch mehr und mehr Entscheidungen selbst treffen.
Thomas Nickel meint: Bereits der Vorspann von Oreshika fährt ebenso schwere wie atmosphärische Geschütze auf da überrascht es schon, dass die düstere Stimmung immer wieder umschlägt. Wenn Kochin Euren Gegner als Drecksack bezeichnet, mag das zunächst irritieren, aber der wilde Mix aus Emotionen, Spielelementen und Mechaniken hat System: Oreshika ist kein geradliniges J-RPG im Stil eines Dragon Quest. Die Präsentation wirkt ausgesprochen liebevoll, nur die hüftsteife Laufanimation in den Dungeons will nicht so gefallen. Ein großes Lob bekommt das Kampfsystem: Das ist taktisch, schnell verstanden, bietet immer neue Herausforderungen und kontrolliert sich butterweich. Das exotische Oreshika sei also Freunden ungewöhnlicher RPG-Ansätze wärmstens ans Herz gelegt.
Atmosphärisch und liebevoll präsentiertes Japan-Rollenspiel mit ungewöhnlichen Ansätzen.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
MAN!AC-Menschen und Köpfe der Videospiel-Szene stellen ihr Lieblingsspiel, das nie in einer Top 10 war. Heute mit “Black Dawn” für die PlayStation – präsentiert von Ubisoft PR-Manager Maik Bütefür!

Diese Reihe wird (fast) jeden Donnerstag fortgesetzt. Bisher dabei:
| Zillion – Martin Gaksch |
| Everblue – Jan Sönke Steffen |
| Carnage Heart – Andreas von Lepel |
| Night Trap – Fabian Döhla |
| Super Aleste/Space Megaforce – Christian Corre |
| Black Dawn – Maik Bütefür |
Wie darauf gekommen?
1996. Eine unschuldige Zeit, in der meine verlässlichste Orientierung für den Kauf von Videospielen (neben der Lektüre der MAN!AC natürlich) die Bilder auf der Rückseite der Hülle waren. Eine Zeit, in der ich Stunden damit verbringen konnte in einem Videospielladen durch die Regale zu gehen, um mich nach langem Ringen zu entscheiden welches Spiel ich nun mit nach Hause nehmen würde. Als Kind der 80er waren meine Interessen geprägt von Rambo, Rocky, RoboCop und anderen Actionikonen ohne den Buchstaben R. Die fetten Letter über dem goldenen Sonnenuntergang hätten Michael Bay stolz gemacht und damals konnte man ja noch nicht ahnen, wie furchtbar dessen Schaffen einmal werden würde. Gleiches gilt interessanterweise für die Entwickler, die in den Jahren darauf unter anderem solche Perlen wie das grottige “Terminator 3” und das unsägliche “America’s 10 Most Wanted” verbrachen.

Was ist so gut?
Das schäbige Renderintro war schon damals kein Hingucker, die Musik im Titelbildschirm dagegen sorgt auch heute noch für Testosteron-Produktion und die hektische Suche nach der Flieger-Sonnenbrille. Im Cockpit führen die komplexe Steuerung und das hektische Gameplay zu verknoteten Fingern, doch einmal im Groove ist es so als würde man die besten Szenen aus Stirb Langsam 3 spielen, die es im Film nie gegeben hat. Terroristen werden gejagt, Geiseln gerettet, jede Explosion donnert dröhnend aus den Lautsprechern, der Central Park im Ausnahmezustand. Spätere Levels führen über verschneite Berge, staubige Wüsten oder das strahlend blaue Meer, immer umgeben vom Konsolenära-typischen Nebel, der weiter entfernte Objekte verhüllt. Wenn John Rambo Helikopterpilot gewesen wäre, er hätte nicht viel mehr Action auf den Bildschirm bringen können als dieses Spiel, bei dem Abschüsse von gegnerischen Flugzeugen schon mal mit einem markigen “Payback Time!” bestätigt werden. Der Soundtrack klingt indes als hätten Jerry Goldsmith, Alan Silvestri und Michael Kamen sich eines Nachmittags auf einer Wein-Probe getroffen, um kurze Zeit später ein musikalisches Baby zu komponieren, das alle Stile vereint.
Bester Moment?
Eine Wagenladung Helikopter, die am Horizont auftaucht und zu dieser Musik (siehe rechts) unter Feuer genommen wird…
Warum kennt es keiner?
Die PlayStation war noch recht neu und der Markt schnell hart umkämpft. Der generische Name und das etwas nischige Gameplay waren schwerlich die Zutaten für einen absoluten Kassenschlager.

Wo oder wie kann man es heute spielen?
Die PAL-Version sollte für kleines Geld bei ebay zu finden sein und läuft wunderbar auf einer PlayStation 3. Alternativ spielt man das recht ähnliche Thunderhawk oder Comanche auf dem PC, verzichtet dann aber auf die überdrehte Actionfilm-Präsentation und die glorreiche Musik von Tommy Tallarico, bzw. dessen Studio.
Black Dawn Gameplay von YouTube-User EmoMasterHand:
| Entwickler: Black Ops Entertainment | Publisher: Virgin |
| Erhältlich für: PlayStation, Saturn | Erscheinungsdatum: 1996 |
| Mehr Infos: > Ratings von Black Dawn auf MANIAC.de > Black Dawn bei Mobygames (EN) > Black Dawn bei Wikipedia (EN) |
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Über Maik
Während George Lucas den Grundstein für sein Imperium legte, beglückte Maik die Welt mit seiner Existenz. Früh entfaltete sich die Faszination für bewegte Bilder und über den Bildschirm wuselnde Pixel. Vom Intellivision beeindruckt, führte der Videospielweg über den C64, den PC und das Super Nintendo schließlich zur PlayStation und seitdem ist das Medium ein nicht weg zu denkender Teil seines Lebens. Als Redakteur für Playzone, X-Zone, play3 und X3 wurde das Hobby zum Beruf, das schließlich zum Job des PR Managers bei Ubisoft führte. Dort genießt er die große Bandbreite des Unternehmens von Blockbustern wie “Assassin’s Creed” bis hin zu Kleinoden wie “Child of Light” oder “Far Cry 3 Blood Dragon” und unterstützt die Redaktion der M! gelegentlich als telefonischer Seelsorger von Ulrich Steppberger.
Microsofts Larry Major Nelson Hryb hat jetzt bei Reddit geschrieben, dass die aktuell existierenden Probleme der digitalen Xbox-One-Version von The Witcher III: Wild Hunt so schnell wie möglich angepackt und behoben werden. Davor hatte es immer mehr Berichte gegeben, dass das Action-Rollenspiel auf der Microsoft-Konsole nicht heruntergeladen werden konnte.
Da PS4 und PC offenbar nicht von diesem Problem betroffen sind, wird darüber spekuliert, ob die DRM-Maßnahmen der Xbox One der Grund für dieses Problem sein könnten. Wann die digitale Version von The Witcher III: Wild Hunt dort wieder reibungslos genutzt werden kann, ist bis dato unklar.