Wii U:
- Don’t Starve: Giant Edition – 13,99 Euro
- FullBlast – 4,99 Euro
- Big Brain Academy (DS) – 6,99 Euro
3DS:
- Lord of Magna: Maiden Heaven
Wii U:
3DS:
PlayStation 4:
PlayStation 3:
Playstation Vita:
Natsume hat jetzt Harvest Moon: Seeds of Memories für Wii U angekündigt, das im Winter erscheinen wird. Laurt Präsident und CEO Hiro Maekawa habe man damit die Wünsche der Fans erhört, die das Spiel schon immer dort sehen wollten.
Das Gameplay gibt sich klassisch und wird mit modernen Elementen gewürzt: So muss sich der Spieler mit den Bewohnern der Stadt gut vertragen, um von ihnen die namensgebenden “Seeds of Memories” zu erhalten, die dann zur Verbesserung der eigenen Farm eingesetzt werden. Neben allerelei Tieren und Gadgets kann im Idealfall sogar aus zehn Kandidaten für eine Hochzeit ausgewählt werden.
| Spiel: | Tower of Guns |
| Publisher: | Grip Digital |
| Developer: | Terrible Posture Games |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 5 / 2015 |
Old-School-Shooter mit Roguelike-Elementen sind in Mode. Nicht nur Ziggurat serviert Euch einen Cocktail aus zufallsgenerierten Levels, massig Feinden und zahlreichen Bildschirmtoden, auch Tower of Guns vom Bostoner Programmierer Joe Mirabello schlägt in diese Kerbe. Der garniert sein Schützenfest mit Cel-Shading-Look und einer Prise Humor, der sich in den Textkästen zeigt, welche Ihr seht, wenn Ihr in den Optionen die Story aktiviert. Aber Vorsicht: Stellt Eure Konsole auf englische Sprache um, sonst seht Ihr nur Fehlertext statt amüsanter Sprüche! Tower of Guns lässt Euch vor dem Start die Wahl, ob Ihr im Ranglisten-Modus, ganz normal oder mit Zufallsereignissen spielen wollt, welche etwa in einem Raum die Feinde schwächer machen, im nächsten dafür Eure Widerstandskraft schmälern. Danach wählt Ihr eine Eurer freigeschalteten Wummen (zum Beispiel eine Sägeblatt-Kanone, eine Shotgun oder eine Art Raketenwerfer), und schon geht es los gegen immer größere Feind- und Projektilwellen. In den Levels findet Ihr Modifikatoren, welche Euch Mehrfachsprünge ermöglichen oder die Schwierigkeit steigern, außerdem sind hinter Wänden Secrets versteckt. Durch das Abschießen von Feinden erscheinen Gesundheits-Orbs, Geld und Upgrade-Material für Eure Waffe steckt Ihr selbst Treffer ein, verliert diese wieder an Kraft. Eure Gegner sind verschiedene Arten von Geschützen und mechanischen Objekten, Soundtrack und Soundeffekte dudeln vor sich hin. Achtung: Manchmal stürzt das Spiel beim Levelwechsel ab. Ärgerlich!
Tobias Kujawa meint: Weil man wenigstens zwischen freigeschalteten Waffen wählen kann und mich die größeren Arenen und lustigen Sprüche besser unterhalten, setze ich für Tower of Guns ein wohlwollenderes Gesicht auf als für Ziggurat. Dennoch motiviert mich auch der Kanonenturm nicht sonderlich. Die Leveltexturen und das Gegnerdesign sind fade, der Sound einfach nur langweilig. Zwar gibt man sich Mühe, mich mit Überraschungslevels und Secrets bei Laune zu halten, aber die sinkt rapide, wenn ich einen Raum betrete, aus dem Nichts 30 Kanonentürme erscheinen und mich mit einem Kugelhagel einäschern. Außerdem würde ich mir für meine Waffen mehrere Feuermodi oder schwerwiegendere Upgrades wünschen. So ist mir Tower of Guns zu monoton.
Schlichter Ego-Shooter mit Roguelike-Mechaniken und wenig Pfiff.
| Singleplayer | ![]() | 5 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Gestern war ein Dienstag, was heißt, dass Activision wie in jeder Woche wieder neue Tracks für Guitar Hero Live bekanntgegeben hat. Diesmal sind im Angebot:
Guitar Hero Live soll im Herbst für PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und Wii U erscheinen.
| Spiel: | Damascus Gear: Operation Tokyo |
| Publisher: | Arc System Works |
| Developer: | A Plus |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2015 |
Gemeine Mechs haben die Menschheit fast ausgerottet im eigenen Metallriesen versucht Ihr, der mechanischen Plage Herr zu werden. In klassischer Diablo-Manier stapft Ihr in der Vogelperspektive durch Missionen, zerlegt Gegner mit Nah- und Fernkampfwaffen und sammelt eifrig Beute. Die verkauft Ihr oder rüstet damit Eure Maschine auf. Der Anfang macht eine Menge Spaß, leider kostet Euch die Mitstreiter-KI in späteren Szenarien ähnlich viele Nerven wie die teils großen Energieleisten der Gegner vor allem bei ein paar Begleitmissionen samt anstrengenden Bosskämpfen. Arrangiert Ihr Euch damit, bekommt Ihr aber ein hübsch anzusehendes Actionspiel mit viel Kawumm und spaßigem Mech-Tuning.
Flotte Mech-Action mit guter Optik und nur kleinen Nervereien.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Infinity Runner |
| Publisher: | Wales Interactive |
| Developer: | Wales Interactive |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2015 |
Was wie ein Mirrors Edge-Klon mit Weltall-Werwölfen aussieht, entpuppt sich als gewöhnlicher Endless Runner in Ego-Perspektive. Als solcher macht Infinity Runner eine mittelmäßige Figur: Die eigentlich interessanten Szenarien sind meist düster und technisch unspektakulär umgesetzt, die Kämpfe simpel und die flotten Ausweichpassagen arg oft auf Trial&Error ausgelegt. Gerade durch das tendenziell frustrierende Zusammenspiel mit begrenzter Lebenszahl und teils unfair anmutenden Stellen bleibt so viel Potenzial ungenutzt.
Endless Runner in der Ego-Perspektive mit unnötigen Macken.
| Singleplayer | ![]() | 5 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Downtown Nekketsu Koushinkyoku: Soreyuke Daiundoukai All-Star Special |
| Publisher: | Arc System Works |
| Developer: | Arc System Works |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2015 |
Diesmal haben wir etwas ganz Spezielles für unsere japanophile Leserschaft ausgesucht: Das kürzlich in Fernost veröffentlichte PS3-Remake der NES-Rauferei Downtown Nekketsu Koushinkyoku: Soreyuke Daiundoukai. Die Prügelexperten von Arc System Works haben sich des Titels angenommen und lassen die pixeligen Rabauken durch neu modellierte Hintergründe streunen. Obwohl das grafische Niveau der frischen Backgrounds maximal gute PS2-Qualität besitzt, kann man das 720p-Ergebnis durchaus als hübsche Melange aus Alt und Neu bezeichnen.
Ihr tretet mit Schulteams zu einer Hinterhof-Olympiade an mit Wettrennen, Hindernislauf, Klettern und Kloppen. Eure Bitmap-Männchen teilen Faustschläge, Kicks und simple Special Moves aus, zudem dürft Ihr herumliegende Waffen nutzen (von der Bowlingkugel bis zum Baseballschläger). In Kombination mit den nicht immer klar erkennbaren Laufwegen ergibt das ein hampeliges, aber auch lustiges Chaos-Gehopse mit ordentlich Prügelanteil. Scrolling gibt es nicht, die Action springt von einem Bildschirm zum nächsten. Um herauszufinden, welche Aktionen mit Plus- bzw. Minuspunkten bedacht werden, müsst Ihr herumprobieren sonst geht Ihr als Erster durchs Ziel, steht aber trotzdem nicht oben auf dem Podium. Die Abschlussdisziplinen Klettern und Arena-Prügeln unterscheiden sich dezent: Hier steht weniger das Tempo, dafür mehr das taktische Zuhauen im Fokus.
Trotz nur japanischer Menüs ist die Sprachbarriere für Japanisch-Unkundige überwindbar mit etwas Geduld baut Ihr im Charakter-Editor lustige Männchen oder setzt die Abfolge der Bildschirme für Euren individuellen Hindernisparcours zusammen. Trotz dieser Zugaben (und der Option, Online-Kämpfe auszutragen), ist der Umfang aus heutiger Sicht mau: Nach 30 Minuten habt Ihr fast alles einmal gesehen und kehrt nur noch zurück, wenn mehrere Leute auf der Couch sitzen.
Matthias Schmid meint: Ich mag die knautschig-kautzigen Figuren der Kunio-kun-Reihe, liebe es, wenn sie sich auf die Mütze geben. Auch das Remake von Downtown Nekketsu besitzt diesen Charme Sascha und ich hatten beim Mehrspieler-Test durchaus ein paar Wie geil ist das denn-Momente. Leider wiegen diese sowie andere positive Aspekte (z.B. Charakter-Editor, simple Steuerung) die Defizite nicht auf: Die Kontrollen der Rabauken fühlen sich schwammig an, die teils schlecht erkennbaren Routen nerven Neueinsteiger. Solisten ärgern sich zudem über die geringe Prügellust der KI-Gegner da heißt es nur Hinterherhetzen. Auch der Umfang ist aus heutiger Sicht bedenklich: So genial spaßig wie ein Bomberman ist das Spiel nun mal nicht, da hätten mehr Arenen und mehr Disziplinen nicht geschadet!
Charmanter Ausflug ins Japan der früher 1990er präsentiert als Chaos-Klopperei. Allein sofort dröge, mit Freunden kurzzeitig unterhaltsam.
| Singleplayer | ![]() | 53 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Xbox One: