Masahiro Sakurai (im Bild) war früher kein Freund von bezahlten Zusatzinhalten für Spiele:
“Die Kunden extra für die Komplettierung von etwas bezahlen lassen, was im Grunde ein unfertiges Produkt ist” – so nannte er laut VG247 kostenpflichtigen DLC. Er könne Spieler gut verstehen, die sich darüber ärgerten. Auch Mewtwo, der erste Zusatzkämpfer für Super Smash Bros for Wii U & 3DS, der als Gratis-Bonus für Besitzer beider Fassungen des Spiels gedacht war, sollte nur ein Experiment sein und keinen DLC-Trend starten.
Letzteres hat sich inzwischen ein wenig geändert. Pokémon Mewtwo ist ab sofort käuflich und bleibt nicht allein: Lucas (Mother 3) wird der Kämpferriege im Juni beitreten. Dazu startete Nintendo eine Abstimmung über einen Wunsch-Charakter. “Mit anderen Worten, wir planen den Start von Premium-DLC für Sm4sh“, schrieb Sakurai in seiner Famitsu-Kolumne (übersetzt von Source-Gaming).
Und in dieser verteidigte er nun die Pro-DLC-Haltung:
Die Zusatzinhalte für Sm4sh seien “authentisch” und würden erst entwickelt, nachdem das Spiel fertig sei. “Natürlich werden besagte Inhalte Premium sein (also kostenpflichtig), als Kompensation für die Arbeit, die in die Entwicklung von Post-Production-Zusatzinhalten fließt.” Die Entwicklung eines Kämpfers koste dabei “unglaublich viel Arbeit”, wie er anmerkt, weshalb eine Bezahlung gerechtfertigt sei. Die Preise legt dabei zwar Nintendo fest, doch “angesichts der Menge an Arbeitsstunden, die in dem DLC stecken”, hält Sakurai diese für einen “guten Deal.”








