Die turbulenten Tage bei Konami gehen weiter: Nach der Einstellung von Silent Hills (wir berichteten) gibt das Unternehmen jetzt per Pressemitteilung bekannt, dass man sich mit sofortiger Wirkung freiwillig vom New York Stock Exchange zurückzieht.
Trotzdem möchte man weiterhin finanzielle Auskünfte in englischer Sprache publizieren und seine Firmenanteile innerhalb der USA außerbörslich handeln. Die Listungen am Tokyo Stock Exchange und dem London Stock Exchange sind von dieser Entscheidung nicht betroffen und bleiben somit bestehen.









@ShifuJa, Ankündigung hin oder her, was die Beweggründe von Kojima waren usw. weisst du nicht. Einblick in Firmeninterna hat hier wohl keiner. Gut möglich, dass es einfach ein Faktor von vielen ist, der indiziert, dass etwas in der Firma in eine Richtung
@Ziep Meintest bestimmt Metal Gear Rising, das kam ja fast gleichzeitig raus. 😀
@ChrisKongDas weiß ich daher, weil die Ankündigung aus einer Zeit stammt in der es Silent Hills und Kojima bei Konami noch gab. Siehe die Antwort von Rudi Ratlos und Saldek.Zudem zieht sich Konami nicht aus dem Börsengeschäft zurück. Ich weiß nicht mal ob
[quote=Saldek]
Aus Börsensicht ist das völlig irrelevant, Konami hat den Schritt bereits letztes Jahr angekündigt. Erst recht hat es nichts mit Kojima zu tun. Das hat mich 1 Minute googlen gekostet.
[/quote]Jetzt warst du schneller 🙂 Laut mediabiz wurde tatsächlich bereits dieser Schritt angekündigt und jetzt eben – wie lange geplant – in die Tat umgesetzt.
Ich wollte nur herausstellen, dass es keinen Zusammenhang mit der jüngsten Entwicklung hatUnd das weisst du woher? Es kann durchaus einen Zusammenhang geben, nur zwingend ist er nicht. Aber erst vollmundig erklären, dass wir das alle missverstehen und dann eine deutliche Aussage treffen, dass es keine Relation zueinander hat, ist schon ganz schön starker Tobak. Die Möglichkeit, dass Kojimas Weggang mit der Ausrichtung Konamis zu tun haben könnte, erachte ich als durchaus valable Möglichkeit. Und sich aus dem Börsengeschäft vorerst zurückzuziehen könnte ein Teil davon sein. Weiss ja auch nicht, wie sehr Kojima da an Konami beteiligt ist, wenn überhaupt.
@Denis Das ist mir im Nachhinein auch aufgefallen. Weiss nicht, wie ich darauf gekommen bin. Stress in der Firma war es nicht :DIch hab es aber dann nicht editiert, sondern für euch zum Meckern da gelassen. 😉
@Ziep: DmC ist von Capcom, nicht Konami!
Auffälig ist halt das es in letzter Zeit soviele Meldungen zu Konami gibt wie in den letzten 2 Jahren nicht.Und ich glaub nicht das es purer Zufall ist.
Ehrlich gesagt finde ich die News auch zu dünn. Klar, wir sind hier nicht bei der Wirtschaftswoche oder der Financial Times, aber um ein paar Hintergründe sollte man sich schon bemühen. Alternativ lässt man die Nachricht ganz. Das ist vergeichbar als wenn man bei der Tagesschau liest z.B. “”Erdbeben in Nepal”” und das wars. Es hängt wohl damit zusammen dass New York für Konami zur Kapitalbeschaffung einfach nicht relevant genug war. Der Großteil der Aktien wird seit jeher in Tokyo gehandelt. Ca. 97,5% des Aktienhandels wurden im letzten Geschäftsjahr in Tokyo abgewickelt, nur 2,5% zusammen in NY und London. Jetzt halt nur noch London.Aus Börsensicht ist das völlig irrelevant, Konami hat den Schritt bereits letztes Jahr angekündigt. Erst recht hat es nichts mit Kojima zu tun. Das hat mich 1 Minute googlen gekostet.
Konami is doomed…
Ich hab Euren (für mich zu kleinen) Bericht über die drei japanischen Traditionshersteller (Sega, Capcom, Konami) verschlungen. Auch ich “”trauere”” um die guten alten Spiele/Marken. Aber hey, so ist es nun mal. In 20 Jahren werden wir uns fragen, was nur aus Ubisoft geworden ist. “”Die Firma, die uns solche Perlen wie Assassins Creed, Far Cry und und und beschert hat, macht heute nur noch “”…”” (ein Wort/Begriff, den es heute noch nicht gibt, aber den “”Aufreger-Nachfolger”” von F2P und Mobile Gaming darstellt) Dann werden es andere Firmen sein, die wir dank ihres Erfolges nicht leiden können. Und an die gute alte Zeit, in der noch bei Release gepatcht wurde werden wir uns wehmütig erinnern. Wie war nochmal das Thema? Ach ja Konami und ne Schließung von irgendeiner (nicht Spiele machenden) Einrichtung. Für mich als Zocker eher uninteressant.
@SeifenfilterIm Falle ProEvo hatte ich das immer so vernommen, dass durch die Lizenzkrake EA auch dort wenig abzusetzen war. Vielleicht hat sich das durch die Copa Libertadores geändert, wäre wünschenswert! Schade, dass man da so lange Mist produziert hat
@ZiepDer amerikanische Kontinent ist für Konami, sowie einige weitere Firmen, deutlich gewinnbringender als Europa und teilweise Japan. Kommt natürlich auf die einzelne Marke an, aber selbst Titel wie PES verkaufen sich in Übersee ziemlich gut (ein Großte
@shifuDas mag sein, aber spekulieren tut der Mensch eben gern, gerade wenn er eigentlich nicht genug weiß. ^^ Ich stelle mir das trotzdem als Puzzleteil eines großen ganzen dar. Ich könnte mir sonst dieses ganze Hickhack nicht vorstellen. Da würde ich ehe
@KamekVielleicht bin ich da falsch verstanden worden. Für Konami ist es sicherlich keine alltägliche Entscheidung – für die Börse jedoch nichts außergewöhnliches. Ich wollte nur herausstellen, dass es keinen Zusammenhang mit der jüngsten Entwicklung hat.
Und dass Konami seinen Schwerpunkt weg von Videospielen legt ist auch schon länger zu beobachten.Da ist diese Nachricht nur ein kleines Puzzleteil von vielen aber deutet doch wieder drauf hin, wohin die Reise geht.
Ich will nur kurz einwerfen, dass diese Nachricht vollkommen irrelevant ist. Nur weil es zur Zeit ein hin und her mit Kojima und dann auch Silent Hills gab muss man nicht gleich jede Nachricht über Konami als Drama darstellen. Insbesondere wenn nicht mal erklärt wird was das überhaupt zu bedeuten hat.Bei den Kommentaren hier kann man dann auch gleich erkennen welche unsinnigen Schlussfolgerungen herausgelesen werden. Wie schon im Forum geschrieben ist dies ein alltägliche Entscheidung, die nicht selten vorkommt. Konami schaut sich einfach an in welchem Unfang die Aktien in den USA gehandelt werden und welche Kosten und Restriktionen durch den Handel an der NYSE zu bewältigen sind. Eine einfache Kosten/Nutzen Rechnung.Zudem findet der Aktienhandel global statt. Wenn ein Händler Aktien kauft meistens dort wo es am günstigsten ist und das kann überall sein.
@PariahMöglicherweise wollen sie sich nur auf ihre stärken besinnen, anstatt weiter verzweifelt zu versuchen, in allen Märkten und Sparten erfolgreich zu sein und Held zu verpulvern.Ich meine, Japan und Euroraum werden für Konami sicher mehr abwerfen als
Für mich klingt das ganze Wirrwarr momentan auch auch eher nach nem Rückzug aus dem Spielegeschäft.Wenn’s denn wirklich so kommt sollen sie wie THQ zuletz all ihre tollen Marken an andere Firmen verkaufen, damit diese nicht wie schon viele tolle Serien ins Nirvana verschwinden.
@Max: Danke für den Tipp. Besser zuschlagen, solange Konami überhaupt noch Spiele verkauft. @Ziep: Bei Konami geht es ja wohl im Moment nicht darum, dass man sich vom Ziel der Profitmaximierung verabschiedet hätte, sondern vielmehr ist es doch so, dass d
Find ich gar nicht so blöd, sich aus dem Hamsterrad herauszumanövrieren. Mit welchem Grund auch immer… gierige Geldsäcke zufriedenstellen geht einfach nicht, ein Ding der Unmöglichkeit.
Hab eher keine Ahnung was das bedeutet. @Pariah Rocket Knight für PSN und XBLA lohnt sich.
Damit wird mein Traum eines Rocket Knight Adventures-Remakes wohl ewig ein solcher bleiben.
Man muss sich als Spiele Publisher die Frage stellen ob die Börse überhaupt Sinn macht. Wenn man nicht alle 2 Monate ein AAA-Titel rausbringt werden einen die Börsianer nur kurz nach einem Release nachjagen und dann wieder fallen lassen. Ubisoft mit Assasins Creed ist so ein Beispiel. Da rattert die es rauf und runter, von Nintendo ganz zu schweigen…
Sieht immer mehr so aus als wolle Konami sich weiter aus dem (internationalen) Geschäft mit Videospielen zurückziehen. Die machen derzeit mehr Geld mit Karten- und Glücksspielautomaten.Könnte mir auch vorstellen, dass es u.a. deshalb zu einem Interessenkonflikt zwischen Konami und Kojima kam.