Neue Spiele der Woche: 2. bis 8. Februar 2015

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 4:

  • Akiba’s Trip: Undead & Undressed (NIS America)

…für PlayStation Vita:

  • Criminal Girls: Invite Only (NIS America)

Sparmaßnahmen bei Sega: 300 Angestellte sollen vorzeitig in Rente

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Spielehersteller SEGA befindet sich derzeit in einem Umstrukturierungsprozess, im Zuge dessen auch Personal abgebaut werden soll:

Laut einem internen Papier der SegaSammy-Group wurden rund 300 Angestellte weltweit gebeten, bis zum Ende des laufenden Fiskaljahres im März 2015 “freiwillig in den vorzeitigen Ruhestand” zu gehen, 120 davon allein in den USA; so sollen Personalkosten gesenkt werden. Sega of Europe teilte Eurogamer mit, dass es dort Entlassungen geben wird, allerdings nur im “begrenzten” Umfang.

Ziel der Maßnahmen ist es, den Fokus verstärkt auf die Wachstumssparten Smartphone- und Online-Gaming zu richten und in weniger lukrativen Bereichen Personal abzubauen.

Schnäppchen-Alarm: PS4 mit 3 Top-Titeln für 399 Euro

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Konsolen-Bundles sind gegenwärtig reichlich zu finden, diese Variante lohnt sich abernoch ein wenig mehr: Amazon bietet gerade eine PS4 mit den Spielen DriveClub, LittleBigPlanet 3 und The Last of Us: Remastered für schlanke 399 Euro an – zu finden gibt’s das Angebot hier.

Destiny – schwerwiegender Munitionsbug wohl bis Ende Februar behoben

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Community Manager David “Deej” Dague hat im Bungie Weekly Update in Aussicht gestellt, dass der schwerwiegende Munitionsbug in Destiny bis Ende Februar behoben sein dürfte. Bisher konnte es nämlich der Fall sein, dass Guardians nach dem Respawnen, der Rückkehr in den Orbit oder dem Überspringen einer Zwischensequenz ohne Munition dastanden.

Sandbox Engineer Jon Cable erklärt auch sogleich, warum das Beheben des Fehlers solange dauere. Demnach seien davon viele Faktoren abhängig, wie etwa das Spielerprofil oder das Waffenmanagement. Letztlich habe er eine Lösung gefunden, die das Problem behebe und gleichzeitig das Auftreten neuer Schwierigkeiten minimiere.

Destiny war am 9. September 2014 erschienen.

Monster Boy – legitimer Wonder-Boy-Nachfahre in Entwicklung!

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Das ist doch eine schöne Überraschung: Quasi aus dem Nichts enthüllt FDG Entertainment ihr Konsolen-Debüt Monster Boy and the Wizard of Booze, das 2015 für die PS4 erscheinen soll – dabei handelt es sich, wie man unschwer am Video oben und den ersten Screenshots unten in der Galerie erkennen kann, um einen Wonder Boy für die Neuzeit. Damit das auch ordnungsgemäß klappt, arbeitet man mit Ryuichi Nishizawa zusammen, dem vormals bei Westone tätigen Erfinder der Vorlage (also Wonder Boy).

Genauere Infos gibt’s bislang noch nicht jenseits einer Teaser-Webseite, aber bei FDG dürfte Monster Boy in guten Händen sein: Zwar waren die Macher bislang nur auf dem Mobile-Sektor tätigt, haben da aber u.a. mit der Zelda-Hommage Oceanhorn schon ausgesprochen schicke Spiele abgeliefert.

Konsolen bald für ganz China?

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Bloomberg berichtet, dass es sehr gut sein könnte, dass die chinesische Regierung bald im ganzen Land den Konsolenverkauf zulässt. Erst im letzten Jahr war eine diesbezügliche 14-jährige Eiszeit beendet und der Verkauf in Shanghai wieder gestattet worden. Als nächstes müssten die lokalen Regierungen den Vorgaben zustimmen.

Microsoft machte am schnellsten Gebrauch von den neuen Regelungen im letzten Jahr und veröffentlichte seine Xbox One auf chinesischem Terrain. Sony wollte mit PS4 und Vita ursprünglich im Januar nachziehen, verschob den Release dann aber kurzfristig auf unbestimmte Zeit.

Life is Strange – im Test (PS4)

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Während Telltale ständig weitere Episoden-Adventures produziert, entdecken nun auch andere Hersteller dieses lukrative Geschäftsmodell für sich: Square Enix veröffentlicht mit Life is Strange ein Abenteuer, das aus insgesamt fünf Download-Folgen besteht – diese kosten je 4,99 Euro und erscheinen im Abstand von sechs Wochen, für den Season Pass werden rabattierte 19,99 Euro fällig.

Entwickler Dontnod (Remember Me) siedelt sein Thriller-Drama im amerikanischen Studentenmilieu an: Die introvertierte Max kehrt in ihre Heimatstadt Arcadia Bay zurück und trifft dort auf ihre ehemals beste Freundin Chloe (Typ: Problemkind mit Punkrock-Attitüde). Das ungleiche Highschool-Duo macht sich auf die Suche nach einer verschwundenen Mitschülerin und (so deutet es die erste Episode bereits an) muss schließlich ganz Arcadia Bay vor dem Untergang bewahren. Bis es so weit ist, schlägt man sich vor allem mit typischen Teenager-Themen herum und quasselt sich den digitalen Mund fusselig: Mal zickt die verwöhnte Stufenschönheit herum, mal verdächtigt eine Blondine ihren tumben Quarterback-Lover der Untreue – stets spielerisch verpackt in klassische Multiple-Choice-Gespräche. Bei der Problemlösung greift Hauptfigur Max auf ein ebenso mysteriöses wie praktisches Talent zurück: Sie kann die Zeit jederzeit auf Knopfdruck knapp eine Minute zurückdrehen. So imponiert man beispielsweise dem Fotografie-Lehrer: Einfach die Ausführungen der Klassenstreberin zu einer Fachfrage anhören, zurückspulen und dann selbst antworten.

Auch bei genretypischen Rätseln dreht Max gerne an der Uhr: Um etwa einen Vogel zu retten, reist sie in die Vergangenheit und öffnet das Fenster, an dessen Scheibe der kleine Piepmatz ursprünglich zerschellt ist. Tatsächlich sind die meisten Taten in Life is Strange erfrischend alltäglich und frei von Effekthascherei – zumindest in der ersten Story-Episode. Das dürfte sich jedoch stetig ändern, denn die Entscheidungen des Spielers beeinflussen den weiteren Verlauf der Handlung – ganz so wie man es von den Telltale-Titeln kennt. Allerdings geht Dontnod auch hier seinen eigenen, charmanten Weg: Aufgrund der Zeitmanipulation hat man die Möglichkeit, sämtliche kurzfristigen Handlungs-Alternativen auszuprobieren und sich erst dann final festzulegen. Am Ende der Episode zeigt eine entsprechende Auflistung, welchen Weg man eingeschlagen und welche Optionen man ausgelassen hat. Klug gelöst: Auf Wunsch kann jede wichtige Szene erneut gespielt werden – wahlweise auch ohne Konsequenzen auf den jeweiligen Spielstand.

Der Look von Life is Strange ist unterdessen teils realistisch, teils im Stil eines Ölgemäldes gehalten: 3D-Welt und -Charaktere wirken stimmig, aber wenig detailliert. Das stört vor allem bei den Dialogen, denn das steife Mienenspiel der Figuren dämpft die Atmosphäre. Zudem wird das Abenteuer ausschließlich komplett auf Englisch erscheinen – wer die Sprache nicht gut beherrscht, für den bleibt die Handlung vor allem eines: strange.

Thorsten Küchler meint: Life is Strange ist ein sympathisches, ein gutes Spiel: Die Story bleibt schön mysteriös, die Rätsel dank Rückspul-Funktion spannend wie flexibel, die Entscheidungsmöglichkeiten authentisch und unaufgeregt. Besonders letztere Tatsache imponiert: Hier stirbt (zumindest noch) nicht ständig eine weitere Nebenfigur, hier setzt man sich vielmehr mit Allerweltsproblemen wie Mobbing oder Geltungssucht auseinander. Allerdings biedert sich Dontnod gelegentlich dann doch zu sehr an: Wenn Emo-Studenten weise John-Lennon-Zitate absondern und dazu melancholischer Folkpop dudelt, dann ist das nicht Indie, sondern Holzhammer. Aber Schwamm drüber: Mal sehen, wie die Entwickler ihre gelegten Storyfäden weiterspinnen…

Interessanter Auftakt zu einem Abenteuer mit Ideen, die es gelungen vom offsichtlichen Telltale-Vorbild abheben.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound

Spiele-Indizierungen im Januar 2015

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Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat im Januar nachfolgende Titel indiziert:

Indizierungen (Listenteil A):

  • Sleeping Dogs (360, UK-Version / PC, EU-Version)

Gestrichen wurden mit A Cool Horror Demo und Turbo ( nicht das gleichnamige Rennspiel) zwei onskure Titel, die uns nichts weiter sagen.

Was Sleeping Dogs angeht: Wer meint, das wäre doch bereits indiziert gewesen, liegt richtig – der Titel landete vor länger Zeit auf Liste B. Offenbar hat Square Enix aber dagegen Protest eingelegt und ist damit halb durchgekommen: Das Verwaltungsgericht Köln entschied, dass die Hong-Kong-Action nicht gegen §131 StG verstößt und demnach die Aufnahme in Listenteil B rechtswidrig war. Für Liste A hat’s aber unübersehbar doch gereicht, ergo die Neuindizierung in diesem Monat.

PlayStation Store – neu am 30. Januar 2015

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PlayStation 4:

  • Life is Strange: Episode 1 – 4,99 Euro (Ep. 2-5: 16,99 Euro; Ep. 1-5: 19,99 Euro)

PlayStation 3:

  • Life is Strange: Episode 1 – 4,99 Euro (Ep. 2-5: 16,99 Euro; Ep. 1-5: 19,99 Euro)

Xbox Game Store – neu am 30. Januar 2015

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Xbox One:

  • Life is Strange: Episode 1 – 4,99 Euro (Season Pass: 19,99 Euro)
  • #IDARB – 14,99 Euro (für Gold-Besitzer im Februar gratis)
  • Unmechanical: Extended – 9,99 Euro

Xbox 360:

  • Life is Strange: Episode 1 – 4,99 Euro (Ep. 2-5: 16,99 Euro)

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