Borderlands: The Handsome Collection – Pre-Sequel und Teil 2 kommen für PS4 und XOne!
Die einheimische Pressemitteilung hat uns noch nicht erreicht, aber würde ein Trailer (siehe oben) lügen: Demnach erscheint bereits am 27. März mit Borderlands: The Handsome Collection für PS4 und Xbox One der erste Next-Gen-Auftritt von Claptrap & Co.
Der beinhaltet aufgemotzte Fassungen von Borderlands 2 und The Pre-Sequel mit sämtlichen DLCs (ob Teil 1 womöglich al ein solcher noch nachgereicht wird?) und einem neuen Splitscreen-Modus für bis zu vier Spieler – das ist nett. Außerdem können die Spielstände der alten Versionen übernommen werden.
Richtig cool verspricht die obligatorische Collector’s Edition zu werden, die neben allerlei Krimskrams einen ferngesteuerten Mini-Claptrap enthalten wird.
Pier Solar and the Great Architects – im Test (PS3)
| Spiel: | Pier Solar and the Great Architects |
| Publisher: | WaterMelon |
| Developer: | WaterMelon |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 1 / 2015 |
Spricht man heute über große Rollenspiele der 16-Bit-Zeit, kommt die Rede meist auf berühmte SNES-Abenteuer wie Final Fantasy VI, Chrono Trigger, Dragon Quest V oder auch mal Breath of Fire. Gerne wird dabei vergessen, dass auch Segas Mega Drive eine Menge für Anhänger von rundenbasierten Kämpfen und Erfahrungspunkten bot. Vor allem die beiden nur in Japan und den USA für das Mega-CD-Add-on erschienenen Lunar-Episoden aus dem Hause Game Arts gehören zum Besten, was das Genre damals hervorbrachte.
An denen orientiert sich auch Pier Solar, das zuerst als Fanprojekt auf Mega-Drive-Modul erschien. Über eine Kickstarter-Kampagne wurde später die HD-Umsetzung für moderne Konsolen finanziert, die grafisch ungewöhnliche Wege geht: Die Hintergründe und Monster in Auflösung des Mega-Drive-Spiels (320 x 240 Pixel) werden auf Wunsch durch detaillierte, hochauflösende Szenarien und Untiere ersetzt die pixeligen Sprites bleiben dagegen erhalten, werden auf Wunsch aber per Filter weichgezeichnet. Inhaltlich bekommt Ihr klassische J-RPG-Kost: naiver Jung-Held, rothaariges Mädchen mit mysteriöser Herkunft und noch mysteriöseren Fähigkeiten, junger Sidekick mit Basteltalent, erste Abenteuer, Verlassen des Heimatortes,…
Zuverlässig hakt Pier Solar all diese Punkte ab, unterhält dabei aber trotzdem das Retro-Rollenspiel ist weniger eine Kopie als eine liebevolle Hommage an Klassiker. Das rundenbasierte Kampfsystem kommt vor allem grafisch klassisch rüber, bringt aber ein paar frische Ideen mit: Gegner sind entweder auf dem Boden oder in Luft in letzterem Zustand können sie nur von Fernkämpfern effektiv angegriffen werden. Auch bei der Magie-Handhabe geht das Spiel eigene Wege: Viele effektive Zaubersprüche sind erst verfügbar, wenn die Figuren ihre magische Energie aufgeladen haben. Das bringt Taktik in die Bosskämpfe, zieht aber Gefechte gegen normale Feinde in die Länge.
Während Pier Solar auf der PS4 flott und sauber läuft, ärgert Euch die PS3-Fassung mit gelegentlichem Stocken.
Thomas Nickel meint: Wo andere Spiele versuchen, eine möglichst breite Zielgruppe abzuholen, schießt sich Pier Solar auf sehr spezielles Publikum ein. Das ist hier aber eine gute Sache liefert Entwickler Watermelon doch ein Spiel ab, das zwar Ecken und Kanten hat, unter dem Strich aber das bietet, was Freunde 16-bittiger Rollenspiel-Kost schätzen. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob die HD-Überarbeitung wirklich nötig war: Oft wirken die hochauflösenden Grafiken etwas dunkel und unübersichtlich, weshalb man gerne immer wieder zur pixeligen Mega-Drive-Optik wechselt und dann auch mal bei dieser bleibt. Auch Kampfsystem und Skript haben ein paar Schwächen: Nicht jeder Scherz zündet, nicht jede Figur kann überzeugen und nicht jede eigene Spielidee funktioniert. Trotzdem merkt man, dass die Entwickler mit viel Herzblut bei der Sache waren, diese Begeisterung überträgt sich auch auf den Spieler. Pier Solar ist darum nicht für jedermann geeignet aber wenn es Euren Nerv tatsächlich trifft, dann geht es richtig ab…
Ambitioniertes Retro-Rollenspiel für Fans der Mega-Drive-Ära.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
PlayStation Store – neu am 20. Januar 2015
PlayStation 4:
- Resident Evil – 19,99 Euro
PlayStation 3:
- Resident Evil – 19,99 Euro
Xbox Game Store – neu am 20. Januar 2015
Xbox One:
- Resident Evil – 19,99 Euro
Xbox 360:
- Resident Evil – 19,99 Euro
Dragon Age: Inquisition – Patch 1.03 kommt
Im BioWare-Blog ist zu lesen, dass bald Patch 1.03 für Dragon Age: Inquisition erscheinen wird. Dieser soll dafür sorgen, dass die Charaktere häufiger scherzen. Außerdem sind die persönlichen Quests von Dorian, Sera und Solas dann fehlerfrei und einige Probleme im Mehrspielermodus sollen ebenfalls behoben sein.
Dragon Age: Inquisition erschien am 21. November 2014.
Square-Enix kündigt Active Time Report mit “Final Fantasy XV”- Direktor an
Wohl nach dem Vorbild “Nintendo Direct” bietet auch Square-Enix eine Live-Präsentation zu ihren Spielen an:
“Square-Enix Presents” zeigt am kommenden Donnerstag um 8:00 PM PST (bei uns entsprechend Freitag um 5:00 Uhr morgens) einen Active Time Report mit Hajime Tabata, derzeit Direktor von Final Fantasy XV.
Tune into a special SQUARE ENIX PRESENTS w/ director Hajime Tabata Thursday,1/22 @ 8PM (PST) http://t.co/SkXiganlne pic.twitter.com/2zdtl1aWjL
FINAL FANTASY (@FinalFantasy) 20. Januar 2015
Battlefield: Hardline – Zugang durch EA Access bestätigt
Auf deem offiziellem Twitter-Account zu Battlefield: Hardline wurde jetzt bestätigt, dass der Titel über das exklusiv für Xbox One erhältliche Programm EA Access angetestet werden kann. Wie die Modalitäten dafür sind und wann es losgeht, ist jedoch noch unklar.
Wahrscheinlich ist aber wieder, dass das fertige Spiel dort bereits vor seiner Veröffentlichung für einen begrenzten Zeitraum genutzt werden kann. Genauso war Electronic Arts vor der Veröffentlichung von Dragon Age: Inquisition verfahren, das einige Tage vor dem eigentlichen Release sechs Stunden lang per EA Access zur Verfügung stand und ausprobiert werden konnte.
Battlefield: Hardline wird am 19. März in Europa erscheinen.
LittleBigPlanet 3 – im Test (PS3/PS4)
| Spiel: | LittleBigPlanet 3 |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Sumo Digital |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | PS3, PS4 |
| Erhältlich für: | PS3, PS4 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 1 / 2015 |
Es gibt wieder viel zu tun! Seit Teil 1 der Serie gerät die friedliche Fantasiesphäre immer wieder in neue Schwierigkeiten. Erst wurde sie vom Sammler bedroht, der sich später als Erdmännchen mit Minderwertigkeitskomplexen herausstellte. Dann folgte im zweiten Ableger der außerirdische Weltenfresser Negativitron. Im neuen Teil der Reihe ließen sich Sumo Digital, die Media Molecule als Entwickler ablösen, von der griechischen Mythologie inspirieren, denn hier sind die Titanen los. Und die führen nichts Gutes im Schilde…
Eure Aufgabe ist es, das Land Bunkum vor der prophezeiten Wiederkehr eben jener Monster zu beschützen, die vor vielen Jahren von drei mutigen Heroen besiegt und in eine Teedose verbannt wurden. So weit klingt die Hintergrundgeschichte von LittleBigPlanet 3 nach dem üblichen 08/15-Helden-Gewäsch…
Die Story fungiert aber wie in den früheren Teilen nur als Einstieg und Einführung für die eigentlichen Stärken des Spiels: die vielen Anpassungsmöglichkeiten und den umfangreichen Kreativ-Modus. Ihr schlüpft wieder in die Jute-Haut von Sackboy und macht Euch auf den Weg durch die kunterbunte Welt, die diesmal in drei Bücher und einen Prolog unterteilt ist.
Zu Beginn des Spiels stellt sich Newton vor, der im wahrsten Sinne des Wortes eine Leuchte auf zwei Beinen ist. Er erklärt in den ersten Levels die Basissteuerung, was Serienveteranen nervt, denn die lernen kaum Neues. Um Bunkum zu einem besseren Ort zu machen und endlich die Anerkennung seines Vaters zu erlangen, macht Newton einen folgenschweren Fehler und befreit die Titanen in dem Irrglauben, sie kontrollieren zu können. Nun ist es an Euch, die drei legendären Helden von Bunkum zu finden und sie um ihre Hilfe im Kampf gegen den korrumpierten Newton zu bitten.
Euer erster Zwischenstopp, der Sumpf Mangelwald, lehnt sich an die Filmmetropole Hollywood an. Pinke Neonreklame flackert im Hintergrund, eine sprechende Burgerlady läuft über den Weg und eine Filmrolle mit Schmalzlocke namens Marlon Brandung leitet Euch durch das Gebiet. Durch das Sammeln von drei Murmeln in ebenso vielen Levels schaltet Ihr den ersten neuen Charakter frei: Oddsock, einen Hund für alle Sprünge und mit reichlich Feuer unterm Hintern. Seine Levels sind wesentlich flotter als die der anderen Charaktere, doch leider ist sein Einsatz wie auch der der anderen beiden Neulinge auf wenige Levels beschränkt.
Nach diesem Prinzip geht es weiter mit der Befreiung von Toggle und Swoop, mit denen Ihr dann den Endkampf angeht. Die drei großen Themenbereiche sind jeweils an eine Stadt und eine Kunstform angelehnt. Dort warten einzelne Unterkapitel, die Euch entweder in der Story voranbringen oder besondere Herausforderungen für Euch bereithalten.
Letztere haben es ganz schön in sich. In der an Moskau erinnernden Zikkurat-Welt gibt es etwa eine Challenge, in der Ihr Tanzbären beruhigen müsst, denen die falsche Musik vorgespielt wird. Es reicht nicht, diese Levels einfach zu beenden in diesem Fall müsst Ihr darauf achten, im Gegensatz zum Rest des Spiels keine einzige Preisblase einzusammeln. Gelingt Euch das, erhaltet Ihr eine besondere Belohnung. Im Laufe Eurer Reise erhaltet Ihr einige Power-ups, die nach Erhalt direkt in Euer neues Inventar, die Sack-Tasche, wandern. Diese Gadgets reichen von Stiefeln (die eine Art Doppelsprung ermöglichen) über eine Taschenlampe (mit der Ihr verborgene Gegenstände entdeckt) bis zum Hakenhelm (mit dem Ihr Seilrutschen nutzt). Manche ermöglichen es, in früheren Levels vorher nicht betretbare Bereiche zu erkunden. Aufgrund der fordernden Nebenquests und der variantenreichen Levels wird auch denen unter Euch, die kein Interesse an den selbstgebauten Levels der Community haben, nicht so schnell langweilig…
Doch gerade der Kreativmodus, mit dem Ihr eigene Levels erstellt und mit dem Rest der LBP-Spieler teilt, ist im neuesten Ableger besonders erwähnenswert. Als interessanteste Neuerung sei hier die Popit-Akademie zu nennen. In diesem Bereich wird Euch unter anderem von Larry DaVinci spielerisch beigebracht, wie der umfangreiche Erbauermodus funktioniert. Eine große Verbesserung im Vergleich zu den ermüdenden Tutorials der letzten Teile, die viele Gamer davon abhielten, sich überhaupt erst mit diesem Modus zu beschäftigen. Leider umfassen die beiden Semester der Akademie nicht alle Werkzeuge, sodass dennoch Selbststudium nötig ist.
Hat man die zahlreichen Funktionen begriffen, sind Euch kaum Grenzen gesetzt. Auf 16 statt der bisher 3 Tiefenebenen könnt Ihr Euch nach Herzenslust austoben.
Von Mini-Levels bis hin zu aufwendig ineinander verzahnten Welten und Questlinien (Letztere dank des neuen Tools Organisertron) ist alles möglich. Aufgrund der Eigenbau-Levels ist die Spielzeit von LBP 3 nahezu unendlich, auch wenn die eigentliche Kampagne kurz ausfällt.
Emily Schuhmann meint: Meine liebste Neuerung in LittleBigPlanet 3 ist tatsächlich Oddsock. Der süße Vierbeiner hat es mir angetan. Leider geht damit auch mein größtes Problem mit dem Spiel einher, nämlich die Tatsache, dass die neuen Charaktere nur sehr selten eingesetzt werden. Aber auch das ist verschmerzbar, denn jeder einzelne Bereich ist mit so viel Liebe designt. Von den abstrakten, variantenreichen Levels bis hin zum Soundtrack, der ein abgedrehter Mix aus allen möglichen Musikrichtungen ist. Es passt einfach! Die Charaktere sind durch ihre Kostüme alle einzigartig und besonders kooperativ macht es Spaß zu sehen, was andere aus ihrem Sackding gemacht haben. Wie man es auch dreht und wendet LPB 3 ist wieder pure Kreativität, die man in jedem Moment des Spiels ausleben kann.
Tobias Kujawa meint: An den Kreativ-Modus traue ich mich nicht ran, die fertigen Levels von LittleBigPlanet 3 gefallen mir aber wegen ihrer teils irren Settings, skurrilen Charaktere und der immer wieder frischen Spielmechaniken. Klar ist die Steuerung noch immer weit von einem Super Mario entfernt zumindest die Kampagnenlevels berücksichtigen Sackboys Schwerfälligkeit aber, sodass kein Nachteil entsteht. Meckern muss ich über den knappen Umfang wenn ich keine Lust habe, selbst Levels zu erstellen oder mich durch die Flut der Community-Kreationen zu wühlen, bin ich nach wenigen Stunden fertig. Ebenfalls dumm: Wenn ich meine Freundin zum Koop-Gehüpfe als Gast anmelde, ist sie bei den abschließenden Story-Schnipseln nach den Levels nicht zu sehen. Es trägt nicht zur Motivation bei, wenn Marlon Brandung nur meine Leistung rühmt und die meiner Mitstreiter unter den Tisch fallen lässt. Zu guter Letzt: Warum kann ich beim kooperativen Spiel nicht erkennen, wie viele Leben noch übrig sind?
- bereits in LBP 1&2 erhaltene Kostüme und Materialien sind kompatibel
- unglaublich variantenreiche Levelmechaniken
- sehr umfangreicher Kreativ-Modus
Trotz kleiner Ärgernisse ein einzigartiges Spiel, das kreativen Köpfen Tür und Tor öffnet, aber auch selbst mit Ideenreichtum protzt.
| Singleplayer | ![]() | 88 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Halo: The Master Chief Collection – Matchmaking-Patch erschienen
Nachdem in Bezug auf Updates etwas Ruhe eingekehrt war, schreibt Halo Waypoint, dass nun ein weiterer Matchmaking-Patch für Halo: The Master Chief Collection erschienen ist. Damit sollen noch bestehende Probleme im Mehrspielermodus und bei der Kampagne der Vergangenheit angehören.
Halo: The Master Chief Collection erschien am 11. November 2014. Unseren Test zum Spiel könnt Ihr hier nachlesen.
















