The Binding of Isaac: Rebirth – im Test (PS4/PSV)

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Weil die Mutter des kleinen Isaac zu viel christliches Fernsehen sieht, glaubt sie, Gott habe ihr befohlen, ihren sündigen Sohn zu töten. Der versucht die Flucht durch den Keller – dieser entpuppt sich bei jedem Neustart als zufällig generiertes Labyrinth im Stil klassischer Zelda-Spiele, gefüllt mit Monstern. Isaacs einzige Waffe sind seine Tränen, die er nach Twinstick-Manier in vier Richtungen ”vergießt”. Unterwegs findet er Gegenstände, die sie stärker machen, das Schussmuster modifizieren und seine Energie erhöhen. Fünf Stockwerke mit dicken Bossen warten vor dem Showdown mit der durchgeknallten Mutter.

Grafisch ist bei The Binding of Isaac Minimalismus Trumpf, auch spielerisch wirkt das exzentrische Abenteuer simpel: Bis auf eine Schultertaste zum Ablegen von Bomben werden keine Knöpfe benötigt, ein Stick dient zum Laufen, einer zum Schießen. Mit Erklärungen hält sich das Spiel vornehm zurück und lässt Euch selbst herausfinden, was ein Gegenstand bewirkt. Der Zufall macht die Flucht manchmal kompliziert: Mal findet Ihr sehr früh einen extrem nützlichen Gegenstand, mal müsst Ihr lange suchen. Und auch wenn Ihr Euch gerade stark fühlt, wenn Ihr einen Raum mit vielen gefährlichen Gegnern betretet, kann es passieren, dass Eure Lebensenergie schnell dezimiert wird. Übermäßig schlimm ist das aber nicht, setzt The Binding of Isaac doch ohnehin auf mehrfaches Durchspielen – Ihr kommt schnell voran, es gibt immer wieder Neues zu entdecken, und je nach Vorgehen erlebt Ihr einen anderen Ausgang der Geschichte.

Thomas Nickel meint: Die verstörende Thematik von Isaac hebt sich stark von der üblichen Spielekost ab, Grafik wie Spielablauf sieht man die Handschrift des Meat Boy-Mitschöpfers Ed McMillan an: ein exzentrischer Designer, mit dem NES aufgewachsen, einer Vorliebe für verstörende Monster und dem Bedürfnis, sich mit seinen Games auszudrücken. Spielerisch liegt ein Vergleich mit Zelda zwar nahe, doch der Fokus ist ein ganz anderer. Anfangs fühlt sich die Schuss-Mechanik nicht allzu gut an und die Steuerung wirkt nervös, doch bei jedem neuen Anlauf kommt Ihr besser mit Isaacs Eigenheiten zurecht. Schade nur, dass der Faktor Glück durch die zufällig aufgebauten Labyrinthe eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Thematisch starker, spielerisch interessanter, entfernter “Zelda“-Ahne.

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Multiplayer
Grafik
Sound

CD Projekt zur Verspätung von Witcher III: “Der Markt fürchtet unfertige Spiele auf Next-Gen”

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Zur Verschiebung von The Witcher III: Wild Hunt auf den 19. Mai 2015 (wir berichteten) äußerte sich Adam Kici?ski, Mitgründer und Vorstandvorsitzender vom Entwickler CD Projekt, jetzt noch ein wenig ausführlicher:

“Spieler, versteht unsere Entscheidung. [Der] Markt fürchtet schlecht polierte Spiele auf Next-Gen”, erklärte er laut Eurogamer Polen (via Eurogamer). “Es gibt noch eine Menge kleiner Fehler, weil das Spiel riesig ist”, führte er aus und verwies darauf, dass es ein Open-World-Spiel sei: “Das ist der einzige Grund für die Verspätung. Wir haben nicht erwartet, dass es so groß wird. Nachdem wir alle Stücke zusammengesetzt hatten, stellte sich heraus, dass es größer ist als die zwei Vorgänger zusammen.[…] Wir wollen das Spiel nicht mit Fehlern heraus bringen, die das Spielgefühl unterminieren.”

“Wir haben den Erscheinungstermin sehr früh bekannt gegeben, und jetzt müssen wir dafür bezahlen”, entschuldigte er sich nochmals. “Wir wollen unsere Namen unter dieses Spiel setzten, es soll Spaß machen.”

Angesichts fehlerbehafterter Spiele wie Drive Club oder Assassin’s Creed: Unity zeigten viele Fans bereits Verständnis für diese Entscheidung. Zudem soll es alle 16 DLC zu The Witcher III gratis geben, versprachen die Entwickler.

Karte mit allen Pokémon-Fundstellen in Omega Ruby & Alpha Sapphire

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Das ist wahre Fleißarbeit:

Reddit-Mitglied “Bobdor” erstellte eine Karte für Pokémon Omega Ruby & Alpha Sapphire, welche die Fundstellen aller fangbaren Monster im Lande Hoenn aufzeigt.

Den Link zur recht großen Map als png gibt es hier, dazu gibt’s auch ein komprimiertes pdf.

Gotta catch’em all.

Pro Evolution Soccer 2015 – im Test (PS3/PS4/360/XOne)

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Eigentlich müsste dieses Spiel Pro Evolution Soccer 7 heißen, so sehr erinnert es an die glorreichen Zeiten, als der Konami-Kick noch keine Jahreszahl im Titel hatte und mit der Konkurrenz den Boden aufwischte. Das bedeutet: knackige, taktische und gut spielbare Matches, verpackt in biedere Präsentation. Reicht das, um FIFA die Stirn zu bieten?

Beginnen wir mit dem Wichtigsten, dem Kick auf dem Rasen: Im Angriff zeigt PES 2015 seine Schokoladenseite. Mitspieler zeigen Laufwege und sprinten in Freiräume, der eigene Sportler schlängelt sich mit minimalen Stickbewegungen durch die Abwehr, Flanken und Schüsse haben Wucht. Passé sind die langen Eingabeverzögerungen aus dem Vorjahr – endlich gibt es wieder schnelle Abschlüsse, Abstauber und flinke Pässe. Großer Vorteil gegenüber FIFA: Das Mittelfeld wird nicht einfach überbrückt, der Spielaufbau und überlegte Pässe sind essenziell für erfolgreiche Matches. Schwächen zeigt die eigene Defensive: Mit simplen Stocherern und Grätschen ist man der rempelnden und Trikot-ziehenden kanadischen Konkurrenz unterlegen, Verteidiger legen oft eine Denkpause ein oder schaffen es auch zu dritt nicht, einem durchschnittlichen Stürmer den Ball abzujagen. In Zweikämpfen fallen Kontrahenten oft wie vom Blitz getroffen um, Foul-Animationen hinken FIFA hinterher. Den Schiedsrichter kümmert’s nicht, er pfeift äußerst selten.

Offline-Spieler zocken die bewährte schmucklose Meisterliga, in der Ihr Spieler transferiert, die Jugend beobachtet, Scouts ausschickt und hoffentlich Titel holt. Alternativ arbeitet Ihr Euch im ”Werde zur Legende”-Modus mit einem einzigen Spieler zum Star hoch. Ihr startet mit relativ guten Werten, erste Tore und Vorlagen sind nach wenigen Matches auf dem Konto. Werdet Ihr ausgewechselt, lässt sich der Rest der Partie aber immer noch nur beschleunigen, nicht per Knopfdruck simulieren. Online verdient Ihr im neuen ”myClub”-Modus In-Game-Währung, um Scouts zu verpflichten, die Euch Verstärkung für Euer Team anbieten. Alternativ zahlen Ungeduldige per Mikrotransaktion mit echtem Geld.

Spielerisch macht PES also eine Kehrtwende in die Vergangenheit, für die Technik gilt das nicht. Auf PS4 und Xbox One läuft der Titel nahezu ruckelfrei, und viele Spieler sehen ihren realen Vorbildern sehr ähnlich. Zu bunte Trikots und einige holprige Animationen trüben aber den Gesamteindruck.

Tobias Kujawa meint: Kann ein Rückschritt ein Fortschritt sein? Bei PES eindeutig ja! Die Teile 4 bis 6 habe ich verschlungen, 2015 fügt sich in diese Reihe ein, behält aber auch die Schwächen dieser lange zurückliegenden Epoche bei. Torhüter und Abwehr haben heutzutage ein zu limitiertes Fähigkeiten-Repertoire, um einem ernsthaften Angriff standzuhalten. Meckern muss ich leider über den FC Bayern München und Real Madrid. Beide Mannschaften sind jeder anderen Elf haushoch überlegen, daneben nehmen sich etwa Manchester City und Barcelona mit wackeliger Defensive wie Dilettanten aus. Mal sehen, ob Konami hier mit den neuen wöchentlichen Aktualisierungen, die das reale Fußballgeschehen spiegeln sollen, nachbessert. Insgesamt atme ich nach dem hakeligen letzten Teil aber wieder auf.

Sascha Göddenhoff meint: Ich hatte für PES 2015 nur eine Hoffnung: Es möge bitte kontrolliert spielbar sein. Und ich bin erleichtert, denn endlich kommen Pässe wieder beim Mitspieler an und Torschüsse fliegen mit Wucht gen Keeper. Besonders wichtig dabei: Anders als bei der FIFA-Daueroffensive läuft hier der Spielaufbau über das Mittelfeld und gibt mir die Möglichkeit, einen Angriff gezielt herauszuspielen. Das klappt auch deshalb sehr gut, weil Stürmer clever die Räume besetzen und dabei das Anspiel fordern. Der Defensive gehen ähnliche Feinheiten ab, hier führt leider allzu häufig Gestocher zum Erfolg. Über die Präsentation der Spielmodi rede ich am besten nicht, denn die ist erneut sehr bieder. Am Ende spielt das für mich jedoch keine große Rolle, denn PES ist wieder Fußballspiel und nicht mehr Gestolper.

  • myClub-Modus statt Online-Meisterliga
  • abgespeckte Präsentation auf PS3 / 360
  • deutsche Teams: Bayern, Schalke, Leverkusen, Nationalmannschaft
  • neu: viele europäische Zweite Ligen

Nach dem verkorksten letzten Jahr meldet sich ”PES” eindrucksvoll mit gutem Mittelfeld- und Angriffsspiel zurück. Die Abwehr schwächelt noch.

Singleplayer84
Multiplayer
Grafik
Sound

Dragon Age: Inquisition – zweiter Patch bringt neue Probleme mit sich

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IGN und Kotaku berichten übereinstimmend, dass der zweite Patch für Dragon Age: Inquisition neue Probleme mit sich bringt. Einem umfangreichen Thread bei Reddit ist dasselbe zu entnehmen. Offenbar ist die PC-Version davon am heftigsten betroffen, wie es auf den Konsolen aussieht, ist aktuell unklar.

Nutzer berichten davon, dass das Action-Rollenspiel bei vielen nun signifikant langsamer laufe, einige Charaktere plötzlich viel älter aussähen (siehe obriges Vergleichsbild) oder Narben nicht mehr vorhanden seien. Auch die tollen Eiseffekte des Originals seien nicht mehr vorzufinden.

Riecht also danach, dass bald ein dritter Patch für Dragon Age Inquisition erscheint.

The Last Guardian macht “unter neuen Bedingungen” Fortschritte

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Fumito Ueda, Schöpfer von The Last Guardian, hat mit Dengeki (später übersetzt von Kotaku) mal wieder über das eigentlich längst überfällige und von vielen herbeigesehnte Spiel gesprochen. Dabei sagte er, dass “unter neuen Bedingungen” Fortschritte gemacht werden.

Dies könnte bedeuten, dass der Titel inzwischen den Sprung auf die PS4 geschafft hat, nachdem er ursprünglich einmal Team ICOs erstes PS3-Projekt werden sollte. Shuhei Yoshida, Boss der Sony Worldwide Studios, hatte kürzlich bereits Andeutungen in diese Richtung gemacht.

Einen konkreten Veröffentlichungstermin für The Last Guardian gibt es bis dato leider immer noch nicht. Das Action-Adventure befindet sich seit 2007 in Entwicklung und sollte eigentlich 2011 erscheinen.

Nintendo eShop – neu am 11. Dezember 2014

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Wii U:

  • Pokemon Pinball: Rubin und Saphir (GBA) – 6,99 Euro

3DS:

  • Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy – 29,99 Euro
  • Hello Kitty Happy Happy Family – 34,99 Euro
  • I Love My Little Boy/Girl – 24,99 Euro
  • Battleminer – 7,99
  • Pyramids 2 – 4,99 Euro
  • Rune Factory 4 – 29,99 Euro

PlayStation Store – neu am 10. Dezember 2014

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PlayStation 4:

  • Rock Boshers DX – 5,49 Euro
  • Giana Sisters: Twisted Dreams Director’s Cut – 14,99 Euro

PlayStation 3:

  • Juju – 15,99 Euro
  • Yakuza 4 – 19,99 Euro
  • Yakuza: Dead Souls – 19,99 Euro

PlayStation Vita:

  • Rock Boshers DX – 5,49 Euro
  • Flyhunter Origins – 6,99 Euro

Alien: Isolation bekommt Update mit neuen Schwierigkeitsgraden

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Das heutige Update für Alien: Isolation hält laut Entwickler Creative Assembly neue Schwierigkeitsgrade parat:

Zum einen “Novice” mit einem weniger bedrohlichem Monstrum, weniger gefährlichen Kämpfen und mehr Ressourcen; zum anderen “Nightmare”, das dem Alien eine verbesserte KI einimpft, die es lernfähiger macht, Eure Taktiken schneller durchschaut und geschärfte Sinne bekommt. Auch “Nicht-Aliens” werden agressiver und richten mehr Schaden an. Dazu gibt’s weniger Munition und Hilfsmittel. Als wär das nicht genug, hat man auch noch mit einem defekten Bewegungsmelder zu kämpfen – und muss komplett auf das HUD verzichten.

Theatrhythm Dragon Quest für 3DS angekündigt

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Eigentlich sollte uns das wohl nicht überraschen: Nachdem Square Enix mit seinen beiden Theatrhythm Final Fantasy-Episoden wohl ausreichend erfolgreich war, steht nun eine Fortsetzung an, die speziell in Japan noch ein ganzes Stück mehr Interesse auf sich ziehen dürfte.

Ob Theatrhythm Dragon Quest viel mehr anders macht als die Musik auszutauschen, ist derzeit noch schwer zu sagen, denn das obige Ankündigungsbild von der Webseite weist darauf hin, dass die 3DS-Neuheit am 20. und 21. Dezember beim der diesjährigen “Jump Festa”-Veranstaltung anspielbar sein wird – aber wir nehmen einfach mal an, dass am bewährten Konzept wenig geändert wird…

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