UK-Charts vom 13. bis 19. Oktober 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. The Evil Within (PS4) – NEU
  2. FIFA 15 (360)
  3. Borderlands: The Pre-Sequel (360) – NEU
  4. FIFA 15 (PS4)
  5. FIFA 15 (PS3)
  6. The Evil Within (XOne) – NEU
  7. Driveclub (PS4)
  8. FIFA 15 (XOne)
  9. Mittelerde: Mordors Schatten (PS4)
  10. Forza Horizon 2 (XOne)
  11. Borderlands: The Pre-Sequel (PS3) – NEU
  12. Mittelerde: Mordors Schatten (XOne)
  13. Minecraft: PlayStation 4 Edition (PS4)
  14. Super Smash Bros. (3DS)
  15. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  16. The Evil Within (360) – NEU
  17. The Evil Within (PS3) – NEU
  18. F1 2014 (360) – NEU
  19. Alien: Isolation (PS4)
  20. Forza Horizon 2 (360)
  21. Destiny (PS4)
  22. F1 2014 (PS3) – NEU
  23. Minecraft: PlayStation 3 Edition (PS3)
  24. Skylanders Trap Team (360)
  25. Alien: Isolation (XOne)

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn – erste große Erweiterung “Heavensward” für Frühjahr 2015 angekündigt

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Wie Square Enix via Twitter angekündigt hat, wird das Online-MMO Final Fantasy XIV: A Realm Reborn im Frühjahr 2015 um die erste große Erweiterung namens Heavensward aufgestockt.

Dort geht es auf nach Ishgard, wo der Dragonsong War (ein blutiger, tausendjähriger Krieg zwischen ishgard und Dravinia) im Mittelpunkt der Handlung steht, weiterer Schwerpunkt wird “der Wyrmking gegen Thordan und seine zwölf Ritter” sein.

The Holy See of Ishgard wird als vierter Stadtstaat hinzugefügt, dazu kommen “umfassende” neue Areale, “herausfordernde” neue Dungeons sowie High-End-Raids und natürlich neue Ausrüstung, Rezepte, Jobs, neue Primals und Airships und mit den Viangaa eine neue spielbare Charakter-Rasse. Und schließlich wird die Levelcap von 50 auf 60 erhöht.

Für den Verfasser dieser Zeilen ist das meiste davon ein Buch mit sieben Siegeln, aber Fans von Final Fantasy XIV dürfte es a) mehr sagen und b) mutmaßlich auch gefallen…

Destiny – im Test (PS3/PS4/360/XOne)

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Das größte Game der aktuellen Videospielewelt, ein eigenständiges Hobby. So sehen Activision und Bungie ihr Weltraum-Epos Destiny und haben dementsprechend exzessiv die Werbetrommel gerührt. Wer schon zu unserer Wertung vorgeblättert hat, weiß, dass wir anderer Meinung sind. Weil der Online-Ego-Shooter mit Koop-Fokus und Rollenspiel-Elementen neben fantastischen Schauplätzen, guten Schießereien und problemlosem Matchmaking auch einige teils unverständliche Schwächen birgt, die ihn von den höchsten Wertungsregionen abhalten.

Wessen Konsole nicht mit dem Internet verbunden ist, der muss nicht weiterlesen: Destiny funktioniert nur mit permanenter Online-Anbindung. Trotzdem könnt Ihr natürlich solo losziehen. Zu Beginn bestimmt Ihr über Rasse (Mensch, Erwachter, Exo), Geschlecht und Gesichtsmerkmale Eures Helden und wählt, ob Ihr als Warlock, Titan oder Jäger spielt, was Eure Super-Attacke, Granaten- und Fortbewegungsart sowie Talente beeinflusst. Fast alle Waffen und Rüstungsteile stehen jedermann offen und unterliegen nur Stufenbeschränkungen. Dann geht’s auf die Erde, die von außerirdischen Feinden überrannt wurde. Die letzte freie Stadt wird vom Reisenden beschützt, einer riesigen Kugel am Himmel, die in ihrer Blütezeit der Menschheit einen großen technologischen Sprung gewährte, nun aber nach einer langen Schlacht gegen das namenlose Dunkel kurz vor dem Exitus steht. Ihr werdet von einem ”Geist” genannten, schwebenden Roboter von den Toten erweckt, um dabei zu helfen, die Dunkelheit zurückzuschlagen. Zu diesem Zweck reist Ihr zu Erde, Mond, Venus und Mars, kämpft dort gegen vier Alienvölker, sammelt Ausrüstung und levelt auf. Wer eine epische Story erwartet, wird enttäuscht: Während Ihr Euch rund 23 Stunden durch die Galaxie ballert, bleibt die Erzählung dünn wie Papier, einen roten Faden sucht Ihr vergeblich. Theoretisch verfügt das Universum zwar über viel erzählenswerten Inhalt, diesen verbirgt Bungie aber in Texttafeln, den Grimoire-Karten, die Ihr nicht im Spiel lesen dürft. Stattdessen findet Ihr sie unverständlicherweise nur in der kostenlosen Smartphone-App oder auf der Entwickler-Webseite bungie.net.

Den Kern des Spiels bilden die Gefechte gegen die Alienvölker. Egal, ob Ihr auf die vierarmigen Gefallenen, die Horden der Schar, die Roboterwesen Vex oder die bulligen Kabale-Soldaten trefft – die Schießereien sind dynamisch, verlangen den Einsatz von Super-Attacke und Granaten und gehen dank moderater automatischer Zielhilfe auch Ego-Shooter-Neulingen gut von der Hand. Bei den verschiedenen Waffentypen findet jeder das Passende, Munition für schwere Wummen ist allerdings rar und echte Elementareffekte wie in Borderlands 2 gibt es nicht: Zwar verfügen einige Ballermänner über Arc-, Solar- oder Void-Schaden, dieser ist aber nur von Vorteil, wenn es um das Zerstören feindlicher Schilde geht.

Technik-Vergleich

Sonderlich intelligent sind Eure Gegner nicht: Jeder Typ folgt einer Routine und ist leicht ausrechenbar. Dafür ist ihre Zahl unendlich: Habt Ihr einen Mob ausgelöscht und Euch ein paar Meter weiterbewegt, setzen Landungsschiffe exakt die gleichen Truppen wieder ab oder sie kommen durch rauchumwogte Türen, die für Euch unzugänglich sind. Wart Ihr ein paar Mal in den Sandbox-Levels unterwegs, wisst Ihr genau, wo Euch welcher Feind erwartet. Ärgerlich: Die Missionen laufen nach den immer gleichen Schemata ab und schicken Euch oft in bereits bekanntes Gebiet, Überraschungen oder innovative Ideen sucht Ihr mit der Lupe. Für Abwechslung sorgen viel zu selten startende öffentliche Ereignisse wie der Abwurf eines gepanzerten Devil Walkers oder ein Opferritual der Robo-Rasse Vex, denen Ihr simpel beitretet, indem Ihr zum Schlachtfeld rennt. Wundert Euch dabei nicht über die Anwesenheit fremder Spieler. In Destiny sind stets mehrere Leute auf einer Karte unterwegs. Jeder sammelt aber seine eigene Beute (die sich optisch kaum von Munitionspaketen unterscheidet) und bringt sie zum Turm, der Hubwelt. Hier geht Ihr zu Händlern, lasst besondere Gegenstände identifizieren, nehmt Aufträge an und legt überzählige Ausrüstung in Euren Tresor. Mit anderen Spielern handeln oder tauschen dürft Ihr nicht.

So richtig Spaß macht Destiny erst im Koop-Fireteam mit bis zu zwei Freunden. Viele Feinde sind mit Schilden ausgestattet und sollten flankiert werden, Bosse ab Level 20 schlucken Unmengen Blei, außerdem sehen sechs Augen mehr als zwei, wenn es um das Auffinden von spärlich verteilten Beutekisten und Geistern geht. Besonders hilfreich: Ihr könnt Euch gegenseitig wiederbeleben. Der Sprachchat per In-Game- oder Party-Funktion klappt dabei sehr gut. Die Zusammensetzung der Gruppe ist zumindest in den normalen Missionen vernachlässigbar, da es keine Buffs oder Heilfähigkeiten gibt, welche sich auf die anderen Teammitglieder auswirken. Missionsabschlüsse und Storyfortschritt gelten für alle Kämpfer des Fireteams. Beutezüge, also Sammel- oder Tötungs-Nebenaufträge, von denen Ihr bis zu fünf gleichzeitig im Turm annehmt, zählen nur für Euch individuell. Sie laufen nebenher und bescheren Euch Extraerfahrung, Lichtpunkte sowie Geld und Marken. Um schnell große Distanzen auf der Planetenoberfläche zu überwinden, greift Ihr im Team wie solo auf einen Gleiter zurück, für den wir uns spezielle Rennevents gewünscht hätten. Beim interplanetaren Flug, der stets die Ladezeiten zwischen den Levels verdeckt, kommt es im Fireteam zum Schaulauf: Hier zeigt Ihr Euer Raumschiff, das Ihr für viel Geld im Hangar kauft. Selbst steuern dürft Ihr es nicht. Essenziell sind die Fireteams in ”Strikes” und ”Raids”, besonderen Missionen mit dicken Endbossen, die Ihr nur zu dritt, notfalls mit fremden Spielern, angeht.

Nach dem Ende der Kampagne seid Ihr mit Sicherheit bis Level 20 aufgestiegen und habt alles gesehen, was Destiny an Schauplätzen zu bieten hat. Eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um den Titel zurück ins Regal zu stellen. Viele Features öffnen sich Euch aber erst jetzt. Ab Level 18 bekommt Ihr Marken im ”Schmelztiegel” genannten kompetitiven Mehrspieler-Modus und bei ”Strikes”, welche Euch Zugang zu besserer Ausrüstung gewähren. Ab Level 20 gibt es für erledigte Gegner keine Erfahrungspunkte mehr. Stattdessen sammelt Ihr seltenes Licht und Ausrüstung, die jenes enthalten. Damit lässt sich Euer Level über 20 heben. Erst jetzt habt Ihr außerdem Zugriff auf legendäre Waffen und könnt einer der Fraktionen beitreten, die den Turm bevölkern. Jede lockt mit spezieller Ausrüstung, die Ihr Euch durch Aktivität unter ihrer Flagge verdient.

Spielerisch überzeugt Destiny mit seinen Action-Elementen, enttäuscht aber mit immer gleichem Missionsdesign. Technisch gibt es keine so starke Diskrepanz: In puncto Texturqualität und Bildrate setzt das Spiel mit stabilen 30 Bildern pro Sekunde, Draw-ins, der einen oder anderen matschigen Oberfläche und kantigen Schatten keine Maßstäbe. Der Titel punktet aber mit hervorragend designten Levels, stimmigen Lichteffekten, plastischen Feinden und Helden sowie schönen Waffenmodellen. Ob es sich um tiefe Gräber im Mond oder die pflanzenüberwucherte Stadt auf der Venus handelt, die Lust zum Entdecken wird angesichts der malerischen Schauplätze immer wieder neu geweckt. Und oft abrupt bestraft, wenn Ihr grundlos sterbt oder von unsichtbaren Wänden aufgehalten werdet, sobald Ihr die unkenntlichen Levelgrenzen erreicht.

Auf die Ohren gibt es atmosphärische Orchester- und Chorklänge im Halo-Stil, die Handschrift des mittlerweile nicht mehr bei Bungie tätigen Komponisten Martin O’Donnell ist unverkennbar. Jede Alienrasse und jeder Planet verfügen über eigene Melodien, die gut zu ihren Charakteristika passen. Die Sprecher der Händler und Handlungspersonen leisten sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch überzeugende Arbeit. Den Waffeneffekten fehlt es an Volumen, dafür lassen sich Feinde und Einschläge mit Surround-Sound problemlos orten.

Insgesamt ist Destiny weniger, als Activision und Bungie suggerieren: Wer eine Story, abwechslungsreiche Missionen und frei erkundbare Planeten sucht, wird enttäuscht. Sind Euch dagegen Koop-Abenteuer und die Hatz nach immer besseren und selteneren Knarren wichtig, solltet Ihr loslegen. Aber bitte mit ein bis zwei Gleichgesinnten.

Technische Unterschiede zwischen der PS4- und Xbox-One-Version fallen nicht auf. Auf beiden Plattformen bereist Ihr die Galaxie in 1080p und 30 Bildern pro Sekunde. Die leichten Vorteile der PlayStation 4 liegen im Bereich der Zusatzinhalte: Die Schmelztiegel-Map “Exodus Blue”, der Staubpalast-Strike sowie einige Waffen, Rüstungen und Schiffe liegen als Code bei und sind bis Herbst 2015 exklusiv. Außerdem liegt der PS4-Fassung ein Schnuppermonat PS-Plus bei, den Ihr allerdings nur einlösen könnt, wenn Ihr vorher kein Plus-Abonnent wart. Die Fassungen für Xbox 360 und PS3 laufen in 720p-Auflösung und sehen für sich genommen gut aus, verlieren den Vergleich mit den Next-Gen-Versionen aber deutlich. Mit teils heftigem Kantenflimmern, weniger detaillierten Texturen und Schatten, reduzierten Lichteffekten, dem ein oder anderen Ruckler und Tearing müsst Ihr hier leben. Das PS3-Destiny verliert durch ein generell schwammigeres Bild das direkte Duell mit der 360 und bildet das Schlusslicht im Versionsvergleich.

Sascha Göddenhoff meint: Es klingt vielleicht negativ, wenn ich sage: Destiny ist ein richtig gutes Spiel geworden. Die Planeten bieten einigen Schauwert in Form von gigantischen Ruinen, verzweigten Höhlen oder mysteriösen Tempeln. Dort trifft mein Hüter auf reichlich Gegner, die Erfahrung, Geld und mitunter Ausrüstung spenden – das motiviert zum Weitermachen. Doch die stets gleichen Wege im Verlauf der Missionen langweilen schnell, dazu werden mir viele Spielelemente nicht erklärt. Die Sinnhaftigkeit des Level-Systems stelle ich ebenfalls infrage: Warum geht es nach Stufe 20 mit einem neuen System weiter? Die Story ist quasi nicht existent und entlässt mich danach in eine Spielwelt, die mir nichts Neues bietet. Das Konzept hinter Destiny leuchtet mir noch nicht ein, aber die guten Ansätze halten mein Raumschiff noch eine Weile im Orbit.

Kenneth Burgess meint: Einen Hype wie beim Warten auf Destiny habe ich lange nicht mehr erlebt. Doch ich kann mit Freude sagen: Bungie hat mich nicht enttäuscht. Das Spiel sieht sehr gut aus, das reicht von kleinen Texturdetails bis hin zum schönen Himmel der Venus. Der Sound überzeugt mich mit passenden Waffengeräuschen und toller Musik – diese erinnert an den großartigen Halo-Soundtrack. Speziell gefallen mir die ”Strikes” und der ”Schmelztiegel”: Beide Modi setzen auf schnelle Action und Teamspiel. Wie es bei all dem jedoch um die Langzeitmotivation steht, bleibt abzuwarten. Wenn Bungie allerdings mit immer neuen ”Raids”, ”Strikes“, ”Nightfall“-Missionen, legendärer Ausrüstung und weiteren Elementen den Spielspaß hoch halten kann, dann verbringt Ihr zukünftig sehr viel Zeit im Destiny-Universum.

Tobias Kujawa meint: Für mich ist Destiny bisher ein Konstrukt mit gigantischem Potenzial, dem es aber an Fleisch fehlt. Die Story ist völlig egal, was Euch sogar die Spielwelt spüren lässt: Nach der Endsequenz geht es für die Turmbewohner ganz normal weiter. Bei den Missionen runzele ich die Stirn, werde ich doch Dutzende Male auf die gleiche Route mit den gleichen Feinden geschickt. Warum das Spiel viele Features erst öffnet, wenn ich eigentlich schon durch bin, verstehe ich auch nicht. Und die Auslagerung der Grimoire-Texte sowie das Fehlen wichtiger Erklärungen (Was mache ich mit den Rohstoffen? Wie komme ich an Marken?) sind eigentlich unverzeihlich. 25 Stunden Spaß hatte ich aber dank Koop-Partner, liebevoll gestalteter Schauplätze und gut funktionierender Shooter-Mechanik dennoch. Ich hoffe, Bungie begräbt mit den beiden angekündigten Add-ons das Level-Recycling und liefert neue Planeten. Denn die immer gleichen Strikes werden für mich nicht besser oder motivierender, nur weil man sie einfach mit schwereren Feinden füllt.

  • nur online spielbar
  • kostenlose begleitende Smartphone-App
  • kauft die digitale PS3- oder Xbox-360-Version und ladet bis 15. Januar das PS4- oder XOne-Gegenstück gratis

Meinung

Bungies ”Destiny” wird zur ­neuen Heimat für Koop-Spieler – Sci-Fi-Fans mit Lust auf Story und Abwechslung werden aber enttäuscht.

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Multiplayer
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Driveclub – “Mehrzahl der Spieler” kommen jetzt online, sagt Evolution

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Schenkt man den Worten der Evolution Studios glauben, die sie im jüngsten Facebook-Update von sich geben, ist Driveclub langsam auf dem Weg in Richtung Zielgerade: Denn demnach sollte nun “die Mehrzahl der Driveclub-Spieler” in der Lage sein, tatsächlich online eine Verbindung mit dem Server zu bekommen.

Damit wären dann Onlinerennen ebenso möglich wie die Nutzung der Clubautos, das Sammeln von Erfahrungspunkten für den Club und die Einsicht in die Bestenlisten – die Herausforderungen wiederum werden nicht mal erwähnt, sind also wohl bis auf weiteres nicht zu erwarten.

Natürlich gibt’s auch das Versprechen, weiterhin fleißig an den Problemen zu schrauben, bis wirklich alle Spieler alle Funktionen wie geplant nützen können. Doch nach unseren Eindrücken vom Wochenende sollte man nicht drauf wetten, dass das wirklich schon so schnell passieren dürfte…

Shin Megami Tensei IV – Europa-Termin steht endlich fest

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Was lange währt, wird endlich gut: Vor gefühlt ewigen Zeiten von Nintendo in einer Direct-Episode auch für eine Europa-Veröffentlichung angekündigt, verschwand Shin Megami Tensei IV danach so lange wieder von der Bildfläche, dass es den Anschein hatte, als ob doch nichts mehr geschehen würde.

Mitte des Jahres gab es dann wieder ein Lebenszeichen, denn der Hersteller uind Entwickler Atlus nahm die Zügel in die Hand und verkündete, das feine Rollenspiel (unseren Import-Test der US-Fassung findet Ihr hier) auf unserem Kontinent zwar nicht in Modelform, aber wenigstens digital selbst zu vertreiben, noch dazu zum Schnäppchenpreis von 19,99 Euro.

Ursprünglich hießt es dann “im 3. Quartal” und kurz darauf “im September”, beides hat ich aber offenkudnig als nicht zutreffend erwiesen. Jetzt ist aber Schluss damit und ein definitiver Termin steht fest, der noch dazu schon in unmittelbarer Nähe ist: Shin Megami Tensei IV wird am 30. Oktober im Nintendo eShop auf den 3DS als Download für 19,99 Euro erhältlich sein!

Und wem das Hauptspiel alleine noch nicht reicht, kann sich schonmal ein paar Euro für Nachschub bereit legen, denn auch sämtliche DLC-Inhalte (bis auf eine Vorbesteller-Rüstung, die US-exklusiv im Handel zu bekommen war) werden “im folgenden Monat” veröffentlicht.

20-GB-Patch am ersten Tag – Halo: The Master Chief Collection ist zu groß für eine Blu-ray

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Frohe Kunde für Fans des behelmten Helden: Wie bei Xbox Wire verkündet wird, hat Halo: The Master Chief Collection den Gold-Status erreicht, ist also fertig und kann auch bereits als Digital-Download vorbestellt und vorab geladen werden. Zudem wurde der Veröffentlichungstermin für Europa etwas vorgezogen, nun geht’s zeitgleich mit den US-Amerikanern ab dem 11. November los.

Allerdings werdet Ihr dann nicht sofort in Online-Runden einsteigen können, denn die The Master Chief Collection ist so groß, dass nicht alles auf eine Blu-ray passte, ohne das Kompromisse in Sachen Qualität notwendig gewesen wären. Deshalb finden sich in den knapp 45 GB auf dem Datenträger (und mutmaßlich im Haupt-Download, der mit der gleichen Größe gelistet ist) primär die Inhalte der Solo-Kampagnen, mit denen man starten kann.

Weitere Funktionen wie vor allem der Multiplayer-Modus gibt’s dagegen in Form eines Day-One-Patches, der stolze 20 GB groß ist – das dürfte neuer Xbox-One-Rekord sein. Immerhin scheint man dafür an einer Methode getüftelt zu haben, wodurch dieser Patch anders als bisher im Hintergrund runtergeladen wird und nicht den Zugriff auf den Rest des Spiels blockiert, wie es ansonsten üblich ist.

343 Industries versprechen übrigens auch, bis zum letzten Tag daran zu arbeiten, dass zum Auftakt in Sachen Multiplayer und Online alles glatt läuft – schlechter als die Driveclub-Kollegen können sie’s wohl kaum hinkriegen…

Neue Spiele der Woche: 20. bis 26. Oktober 2014

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • Just Dance 2015 (Ubisoft)
  • The Walking Dead: Season 2 (Telltale)

…für PlayStation 4:

  • Just Dance 2015 (Ubisoft)
  • Samurai Warriors 4 (Koei-Tecmo)
  • The Walking Dead (Telltale)
  • The Walking Dead: Season 2 (Telltale)

…für Xbox 360:

  • Fantastia: Music Evolved (Disney)
  • Just Dance 2015 (Ubisoft)
  • The Walking Dead: Season 2 (Telltale)

…für Xbox One:

  • Fantastia: Music Evolved (Disney)
  • Just Dance 2015 (Ubisoft)
  • The Walking Dead (Telltale)
  • The Walking Dead: Season 2 (Telltale)

…für Wii U:

  • Bayonetta 2 (Nintendo)
  • Just Dance 2015 (Ubisoft)

…für Nintendo 3DS:

  • Disney Magical World (Nintendo)

Sword Art Online: Hollow Fragment – im Test (PSV)

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Die wichtigste Info gleich vorweg: Trotz seines Namens ist Sword Art Online: Hollow Fragment kein Online-Spiel, sondern Teil einer mittlerweile ziemlich großen Anime-Marke, bei der es ähnlich wie bei der PS2-Reihe .hack um Spieler geht, die in einem Online-Rollenspiel gefangen sind. Ihr schlüpft in die Rolle des aus der TV-Serie bekannten Helden Kirito, dürft sein Aussehen und seine Stimme aber anpassen.

Anime-Experten könnten Euch jetzt sicher erklären, wie genau das Spiel an die Serie anschließt und weshalb spezielle Figuren auftauchen, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte – wichtiger ist aber die Frage nach dem Kampfsystem. Das versucht, das Online-Spielgefühl zu simulieren: Ihr habt eine Menge Talente und Fähigkeiten, verschiedene Angriffsvarianten und die Möglichkeit, den fast immer weiblichen Teammitgliedern Befehle zu geben oder sie für gelungene Aktionen zu loben. Außerdem könnt Ihr jederzeit die Spielfigur wechseln, wozu Ihr durch das System auch ermutigt werdet. Zwar wird Euch all das in einem Blitz-Tutorial zu Beginn beigebracht, bis Ihr aber wirklich damit vertraut seid, vergeht eine Weile. Wenn Ihr nicht gerade Monster und Bosse schlachtet, um stärker zu werden, treibt Ihr Euch in der einzigen Stadt von Sword Art Online herum und interagiert mit den Kameradinnen – dann zeigt das Spiel seine Dating-Sim-Seite. Erfolgreiche Interaktion macht Eure Mitstreiterinnen stärker und schaltet neue Ausrüstung frei, unterschätzt diesen Aspekt also nicht! Kenntnisse der TV-Vorlage sind für das Verständnis des Spiels zwar nicht notwendig, aber empfehlenswert – wollt Ihr mehr als 100 Stunden in Hollow Fragment investieren, ist es hilfreich zu wissen, worum es eigentlich geht…

Thomas Nickel meint: Wie ich das doch liebe: Schnell wird in ein paar Infokästen das Kampfsystem erklärt und schon darf ich den ersten Boss erlegen. Der ist natürlich lächerlich einfach, aber wirklich verstehe ich nicht, was ich da mache – das wird erst im weiteren Spielverlauf klar. Vom Prinzip ”Lernkurve” haben die Entwickler wohl noch nichts gehört… Seid Ihr mal im Kampfsystem drin, steigt der Spielspaß, aber angesichts des schieren Umfang ist eine Affinität zur Marke Pflicht. So bleibt ein ordentliches Action-RPG, auf der Vita gibt es aber Besseres: Wer keinen Bezug zum Anime-Vorbild hat, holt sich lieber erst einmal die jüngste Ys-Episode.

Spielerisch ordentliches und sehr umfangreiches Action-RPG für Fans der Vorlage.

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Ultimate NES Remix für 3DS mit Termin angekündigt

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Nintendo verkündet, dass Ultimate NES Remix in Europa am 7. November für den Nintendo 3DS erscheinen wird. Wie der Name andeutet, handelt es sich dabei um eine Art Best-of der beiden Wii-U-Downloadtitel NES Remix und NES Remix 2. Beide Titel schafften es seinerzeit, klassische NES-Titel mit bis dato ungekannten Herausforderungen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Folgende Spiele sind in der 3DS-Version mit an Bord:

  • Balloon Fight
  • Donkey Kong
  • Donkey Kong Jr.
  • Dr. Mario
  • Excitebike
  • Kid Icarus
  • Kirby’s Adventure
  • Mario Bros.
  • Metroid
  • Punch-Out!!
  • Super Mario Bros.
  • Super Mario Bros. 2
  • Super Mario Bros. 3
  • Super Mario Bros.: The Lost Levels
  • The Legend of Zelda
  • Zelda 2 – The Adventure of Link

Zum Preis von voraussichtlich 40 Euro werden dem geneigten Spieler außerdem Online-Leaderboards und ein Championship-Modus geboten.

Epic distanziert sich von Massaker-Spiel “Hatred”

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Epic Games ließ kürzlich das Logo ihrer Unreal Engine 4, mit der das Spiel Hatred entwickelt wurde, aus dem Trailer zum Spiel entfernen.

In einer Stellungnahme gegenüber Polygon gab Epic an, dass man in das Projekt “nicht involviert gewesen sei” und die Entwickler das “Logo der Unreal Engine 4 ohne Erlaubnis von Epic” genutzt haben. Creative Director Jaros?aw Zieli?ski erklärte daraufhin, dass er es schlicht für eine “Pflicht” hielt, es im Trailer zu platzieren, womit er sich wohl “geirrt” habe.

Die Gründe für Epics Distanzierung erschließen sich bei einem Blick auf das betreffende Spiel – denn bei Hatred ist der Name Programm: In dem PC-Spiel des polnischen Entwicklers Destructive Creation – das sich aus Ehemaligen von The Farm 51 (entwickelte Necrovision und Painkiller) zusammensetzt – übernimmt man die Rolle eines Massenmörders mit dem Ziel, möglichst große Massaker unter Zivilisten anzurichten.

“Wir sagen ‘Ja, es ist ein Spiel, in dem es darum geht, Menschen zu töten’, und der einzige Grund, warum der Antagonist diese kranken Dinge macht, ist sein tief verwurzelter Hass”,  ist auf auf der offiziellen Webseite zu lesen. “Der Spieler muss sich selbst fragen, was einen Menschen dazu treibt, zum Massenmörder zu werden.”

Eurogamer fragte Zieli?ski, ob man damit eine Grenze überschritten habe. Das sieht er nicht so: “Es geht einfach darum, virtuelle Charaktere zu erschiessen, und wenn jemand ein Problem damit hat, Realität und Spiel auseinander zu halten, sollte er seinen Computer ausschalten und einen langen Spaziergang machen. Was wir machen, kann man in so vielen anderen Spielen sehen, nur das wir es nicht rechtfertigen wollen.”

Wer den Trailer, den wir aus naheliegenden Gründen nicht unbedingt auf MANIAC.de zeigen wollen, unbedingt ansehen muss, kann das z.B. hier tun.

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