Platz 10: Halo Reach
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Nachdem es gelang, den Menschen die Flucht zu ermöglichen, tritt der letzte Noble-Team-Kämpfer gegen eine Covenant-Übermacht an. Er kämpf und kämpft – und stirbt. Nur sein Helm bleibt als stummer Zeuge.
Bungie gibt auf seiner offiziellen Homepage bekannt, dass es in Destiny von nun an einmal wöchentlich Duelle zwischen Entwicklern und Spielern geben wird. Der Gewinner kann ein spezielles Emblem erhalten.
Wer von Deutschland aus teilnehmen will, muss im Besitz der PS4-Version und ein Nachtschwärmer sein: Die Kämpfe finden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 4-5 Uhr statt.
M!: Innerhalb der Halo: Master Chief Collection wird es insgesamt 4.000 Gamerscore für die Spieler zum Sammeln geben. Wird man hier auf altbekannte Erfolge aus den alten Teilen treffen oder auch neue freischalten können?
Dan: Selbstverständlich werden altbekannte Erfolge zurückkehren, aber wir haben uns extra für die MCC zusätzlich neue ausgedacht und unsere Kreativität dabei spielen lassen – bei z.B. einigen Easter Egg-Erfolgen.
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M!: Neben dem Anniversary-Treatment für Halo 2 haben auch Halo 3 und Halo 4 einige Updates neben den zum Ziel gesetzten 1080p und 60 FPS bekommen. Worum handelt es sich hierbei?
Dan: Ja, wir haben natürlich noch an anderen Dingen für die letzten zwei Teile der Saga gefeilt: neben neuen Lichtverhältnissen und neuen Shader-Systemen wurde auch noch einmal der Sound überarbeitet. Unser Hauptziel bestand aber darin für Halo 3 und Halo 4 die tatsächlichen 1080p und 60 fps zu erreichen – was wir auch erfolgreich geschafft haben. Kiki hat den ersten Moment in denen wir die volle Auflösung und 60 Frames zum ersten mal gesehen haben ja schon erwähnt: Wir hatten damals beide Versionen von Halo 4 – die neue und die alte nebeneinander laufen und das Ergebnis war bemerkenswert.
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M!: Zusätzlich zur Master Chief Collection kommt mit jedem Exemplar die digitale Halo: Nightfall-Serie. Könnt Ihr mir ein wenig zur Story erzählen, wie sie ins Halo-Universum hineinpasst und ob diese vielleicht sogar etwas mit dem kommenden Halo 5: Guardians zu tun hat?
Kiki: Natürlich! Die Serie bekommt jeder, der die MCC kauft und wird dann über den Halo Channel aufrufbar sein. Story-technisch findet die Serie zwischen Halo 4 und Halo 5 statt und stellt den neuen Charakter Locke vor, der auch in Halo 5 einen Auftritt hat. Die Serie soll zeigen, wie er zu dem Punkt kommt an dem er dann in Halo 5 bereits ist. Eine andere Gemeinsamkeit ist der Handlungsort der Serie – sie spielt auf einem der Fragmentteile des zerstörten Alpha Halo, welches nah an einer Sonne ist und die Menschen deshalb nur bei Nightfall an die Oberfläche können, da es sonst zu heiß für alles Leben dort wäre.
Destiny hat sich nach offiziellen Angaben von Activision zur besten neuen Spiele-Franchise bisher gemausert. Konkret wurde verkündet, dass damit innerhalb von fünf Tagen 325 Millionen Dollar eingenommen wurden. Außerdem hätten innerhalb der ersten Woche 100 Millionen Spielstunden und 137 Millionen Aktivitäten stattgefunden.
Auch in Japan stellte sich der Titel als Verkaufsmotor für Sony-Plattformen heraus: So kam die PS4-Version dort auf 91.277 abgesetzte Einheiten, während von der PS3-Fassung 49.503 Einheiten verkauft wurden. Zusammengezählt schaffte man also 140.780 abgesetzte Spiele. Microsofts Konsolen gingen dagegen komplett leer aus, weil Destiny in Japan exklusiv für PlayStation-Systeme erhältlich ist.
Das gleiche Bild bietet sich in den japanischen Hardwarecharts, wo die PS4 einen Sprung von 7.299 verkauften Konsolen in der Vorwoche auf 23.623 Konsolen hinlegte.
Wii U:
3DS:
Playstation 4:
PlayStation Vita:
Vor kurzem lockte uns Microsoft nach London, um uns die hauseigenen Herbst-Highlights anspielen zu lassen – Ken war für M! vor Ort und sammelte ausführliche Impressionen.
Die werden wir Euch nach Ablauf der jeweiligen Embargos exklusiv online präsentieren, und das im flotten “Spiegelstrich-Style”! Heute haben wir…
The Halo Channel:
Halo: The Master Chief Collection:
Halo 2 – Anniversary (Multiplayer):
VG247 vermeldet mit Berufung auf eine USK-Freigabe, dass Thomas Was Alone auch für Wii U und Xbox One erscheinen könnte. Zuvor war das Spiel bereits von den Curve Studios auf PS3 und Vita portiert worden.
Eine PS4-Version wurde zwar nicht erwähnt, dennoch wäre es verwunderlich, wenn der Titel nicht auch für Sony Heimkonsole erscheinen würde. Außerdem hatte sich Entwickler Mike Bithell in der Vergangenheit bereits positiv zur PS4 geäußert.
Inzwischen ist ein neues Indiz für eine Veröffentlichung von Super Smash Bros. Wii U am 21. November aufgetaucht. Demnach berichtet GoNintendo, dass Nintendo France diesen Termin auf seiner offiziellen Website nannte, ihn kurz darauf aber wieder entfernte.
Zuvor hatte bereits ein vermeintlicher britischer Videospielhändler mit Berufung auf Promo-Material dieses Datum bei Twitter gepostet (wir berichteten).
| Spiel: | The Swapper |
| Publisher: | Curve Studios |
| Developer: | Facepalm Games |
| Genre: | Denken |
| Getestet für: | PS3, PS4, PSV |
| Erhältlich für: | PS3, PS4, PSV |
| USK: | |
| Erschienen in: | 9 / 2014 |
Eine verlassene Raumstation dient als Schauplatz für ein bemerkenswertes Rätsel-Abenteuer, das mit Bravour den Spagat schafft, an dem so manch anderer ambitionierter Titel scheitert. The Swapper erzählt im Sci-Fi-Rahmen eine tiefgründige Geschichte samt philosophischer Anklänge sowie moralischer Fragen (das Klonen von Menschen ist nur ein Aspekt) und bindet gleichzeitig eine anspruchsvolle wie einfallsreiche Spielmechanik ein, die Euch heftig ins Grübeln bringen wird.
Anfangs wisst Ihr nicht, wie Euch geschieht: Ihr werdet unfreiwillig per Rettungskapsel auf den nahe gelegenen Planeten befördert und findet dort den namensgebenden Swapper ein mächtiges Werkzeug, mit dem Ihr physische Kopien von Euch erzeugt und Euer Bewusstsein in diese versetzt. Mittels eines Teleporters kehrt Ihr zurück zur Station, deren Personal auf einmal verschollen scheint. Nur einer Person lauft Ihr über den Weg, die aber ein seltsames Gebaren an den Tag legt. Und dann sind da noch die Felsen, die mit Euch auf mysteriöse Weise kommunizieren, wenn Ihr sie passiert…
The Swapper wirft viele Fragen auf, die durch das Aufspüren von Protokollen oder Tagebüchern in elektronischen Terminals langsam beantwortet werden, aber auch neue Denkanstöße geben. Kombiniert mit den Felsen-Botschaften entfaltet sich so ein komplexes Handlungs- und Gedankengerüst, das jede Menge Potenzial zum Grübeln und Diskutieren etwa über das Konzept der menschlichen Seele birgt. Erfreulicherweise wird dabei aber nicht vergessen, den Handlungsbogen auch für weniger philosophisch veranlagte Zocker befriedigend abzuschließen.
Beinahe als Geniestreich zählt derweil, dass The Swapper zudem nicht vernachlässigt, auch spielerisch gehobene Kost zu bieten: Was Ihr auf dem Weg durch die Raumstation an Rätseln vorgesetzt bekommt, kann sich ohne Frage sehen lassen. Bei der Erkundung marschiert Ihr beinahe wie in einem Metroidvania durch düstere Umgebungen, die gänzlich ohne Gegner und damit auch ohne Kampfsituationen auskommen.
Dafür erwarten Euch immer wieder Stellen, an denen Ihr nur mit strategischem Einsatz des Swappers und einer gehörigen Portion Grips weiterkommt. Euer Raumfahrer darf nur ein Stückchen weit springen und nicht besonders tief fallen größere Weiten bzw. Höhen überwindet Ihr, indem Ihr einen Klon erstellt und dann in diesen wechselt.
Für kniffligere Rätsel lassen sich bis zu vier Ebenbilder materialisieren und kontrollieren, was allerdings einen Haken hat: Die Klone kopieren Eure Bewegungen. Um also z.B. mehrere Bodenschalter zu aktivieren, genügt es deshalb meist nicht, ein Alter Ego darauf zu platzieren, weil dieses natürlich ebenfalls wegläuft, sobald Ihr Euch in Richtung Ausgang aufmacht. Noch dazu sorgen weitere Einschränkungen für zunehmend komplexere Hindernisse: Oft leuchten verschiedenfarbige Strahler die Umgebung aus, die das Klonen, Teleportieren oder gleich beides verhindern. Zudem müsst Ihr eine direkte Sichtlinie zu dem Platz haben, wo ein Abbild von Euch entstehen soll. Immerhin verlangsamt sich die Zeit beim Klon-Vorgang, was die Koordinierung in kniffligen Situationen leichter machen kann.
Das alles mag beim Lesen kompliziert klingen, doch in der Praxis sind die Swapper-Funktionen schnell begriffen was jedoch nicht heißt, dass sich Lösungsideen leicht umsetzen lassen. Habt Ihr aber erst mal den Dreh gefunden, wie ein auf den ersten Blick nicht zu entschlüsselndes Rätsel geknackt werden kann, ist das Erfolgsgefühl umso größer.
Zum großartigen Zusammenspiel zwischen Story und Spielverlauf gesellt sich eine sehens- und hörenswerte Inszenierung: Für die Umgebungs- und Charaktergrafiken haben die Entwickler alles aus echten Gegenständen handgefertigt und digital nachbearbeitet. Das beschert The Swapper einen coolen Look, der zudem von der gekonnt düsteren Beleuchtung profitiert. Auch die Soundkulisse mit dem klugen Einsatz von karg-sphärischen Synthie- und Pianoklängen trägt viel dazu bei, eine fremdartige Atmosphäre aufzubauen.
Ulrich Steppberger meint: Bei einem Videospiel ist es mir immer noch wichtig, dass der Aspekt Spiel stimmt und nicht zu sehr hinter der Geschichte zurückstecken muss. Ähnlich wie dem Indie-Urvater Braid gelingt es The Swapper meisterlich, in beiden Aspekten auf hohem Niveau zu punkten. Die Knobeleien sind ebenso fordernd wie befriedigend, auch wenn ich mir manchmal etwas weniger Pedanterie bei der Platzierung der Klone gewünscht hätte: Wenn man eine Aufgabe wiederholt neu starten muss, weil man sich um wenige Pixel vertan hat, kann das doch mal nerven. Meistens klappt aber alles wie am Schnürchen (so einem die Lösung klar wird) und die tolle Aufmachung wie auch die motivierend in Häppchen verabreichte Enthüllung der Story haben mich bis zum Ende gefesselt. Schade nur, dass es danach bis auf die Trophäenjagd keine Wiederspiel-Motivation gibt.
Forderende und reizvolle Sci-Fi-Abenteuerknoblei mit intelligentem Konzept.
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