Broforce – unsere gamescom-Eindrücke

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Bei Devolver erscheinen eine Menge schräger Titel mit Retro-Anklängen, das fröhlich-chaotisch-rabiate Broforce macht da keine Ausnahme: Ihr wuselt mit launigen Pixel-Parodien allerlei bekannter Action-Stars durch 2D-Landschaften, zerballert neben jeder Menge Feindopfern auch große Teile der Umgebung, rettet Gefangene und erledigt am Ende einen teuflischen Anwalt, bevor es per Helikopter zum nächsten Level geht. Das ist ausgesprochen einfach wie flott inszeniert und hält ein paar fies-witzige Kniffe bereit: Habt Ihr nach und nach mehrere Helden freigeschaltet, wird bei jedem Neustart/Ableben zufällig einer davon ausgewählt, ohne dass Ihr Einfluss darauf habt – und weil sich etwa Rambro mit seiner Wumme ganz anders spielt als MacBrover (wirft Dynamit) oder Brade (schlitzt mit Klingen), muss man sich stets in Windeseile neu drauf einstellen.

Mir hat Broforce ausgesprochen gut gefallen, was umso ärgerlicher macht, dass wir noch lange Zeit drauf warten müssen: Denn die Entwickler haben zwar via Steam auf PC bereite eine Early-Access-Version zugänglich gemacht, wirklich fertig werden soll das Spiel aber erst Mitte 2015 – und wiederum erst danach folgt dann die PS4-Portierung…

Diablo III: Ultimate Evil Edition – Microsoft bestand auf 1080p

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Simultan zur Veröffentlichung der Diablo III: Ultimate Evil Edition gestand John Hight von Blizzard gegenüber Eurogamer, dass Microsoft einst mit der ursprünglichen 900p-Auflösung auf der Xbox One nicht zufrieden gewesen sei und auf 1080p bestand. Blizzard habe dies zu Entwicklungsbeginn jedoch als herausfordernd empfunden.

Um dieses Ziel zu erreichen, habe Microsoft ihnen ein Code-Update zur Verfügung gestellt, damit der Titel letztlich zum Release in 1080p-Pracht erstrahlen konnte. Möglich machte dies ein umfangreicher Day-One-Patch, den Besitzer der Konsole vor Spielbeginn herunterladen mussten.

Xbox One – “Free Play Day” mit Gold?

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Microsoft könnte demnächst ein neues Programm mit Namen “Free Play Day with Gold” ankündigen wenn man den Bildern auf reddit Glauben schenkt – eins davon siehe oben.

Auf den Bildern sieht man einen Ausschnitt des Xbox Live Stores, in welchem unter Max: The Curse of Brotherhood der Hinweis “Free Play Day with Gold” steht. Offenbar kriegen das derzeit nur amerikanische Zocker zu sehen, die das nächste Dashboard-Update bereits betatesten.

Bald dürften mehr Informationen seitens Microsoft bekannt gegeben werden – stay tuned!

Blue Estate – im Test (PS4)

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Hallihallo, das ist mal ein Spielmenü – denken sich männliche PS4-Zocker beim Spielstart von Blue Estate. Eine dralle Asiatin räkelt sich an einer Stange, präsentiert ihre gut modellierten Hinterbacken. Habt Ihr nach 30 Sekunden Starren bemerkt, dass die künstlichen Kurven plumpe Bauernfängerei sind, startet einfach das Spiel – 20 Euro für einen virtuellen Strip wären dann doch etwas überzogen…

In Blue Estate seid Ihr der Mafia-Sprössling Tony Luciano – und räumt in der Unterwelt auf. Das Spiel ist quasi ein Lightgun-Shooter: Ihr bewegt Euch in Ego-Sicht wie auf Schienen automatisch über feste Pfade durch die Levels (Stripclub, Friedhof &amp Co.), während von links, rechts, oben und unten böse Buben ins Bild springen. Quasi, weil: Es fehlt die Lightgun. Also muss Euer PS4-Controller als Mordinstrument herhalten, via Neigungssensor scheucht Ihr ein Fadenkreuz über den Schirm. Leider hat diese Mechanik ein gehöriges Problem mit der Zentrierung des Fadenkreuzes – Ihr müsst alle ein bis zwei Minuten auf Knopfdruck neu zentrieren. Das geht zwar im laufenden Game ohne Pausetaste, nervig und peinlich ist es trotzdem.

Die Balleraction geht flott von der Hand, Ihr wechselt zwischen Pistole mit unendlich Munition und je einer dicken Knarre pro Mission. Eine leichte, nicht abschaltbare Zielhilfe sorgt für viele Headshots. Kleine Einlagen à la ”Schieß Feinde in einer bestimmten Reihenfolge ab” sorgen kaum für Abwechslung – sie sind dem normalen Spielgeschehen zu ähnlich. Neben Mafiosi ballert Ihr manches Slow-Mo-Schild ab – dann gibt es für kurze Zeit Action in Zeitlupe. Medipacks werden per Touchpad-Wischer gesammelt, so erledigt Ihr auch zu nah gekommene Feinde oder streift Euch Tonys Haupthaar aus dem Gesicht, wenn es Euch die Sicht versperrt. Hilfreich ist die kreisrunde Anzeige, die vermittelt, welcher Gegner Euch gleich treffen wird – ein Lob dafür. Halbherzig hingegen ist das von Time Crisis geborgte Deckungssystem – es steht nämlich nicht immer zur Verfügung.

Der Zweispieler-Modus funktioniert tadellos, Ihr habt je eine eigene Lebensleiste, eine Anzeige deutet an, wer von Euch gleich unter Beschuss ist. Eine Xbox-One-Fassung mit Kinect-Steuerung ist übrigens angekündigt…

Matthias Schmid meint: Blue Estate fängt schwach an – sowohl in puncto Tempo als auch Leveldesign –, steigert sich dann aber. Die Schauplätze werden abwechslungsreicher, die Action ist besser inszeniert auch die Gegnerplatzierung und der Baller-”Flow” gefällt mir in der zweiten Spielhälfte (vom Schlusslevel abgesehen) besser. Grafisch verdient Blue Estate die Bezeichung Next-Gen-Spiel nicht – schon auf PS3 war ich Hübscheres gewohnt. Während mich der Humor überhaupt nicht abgeholt hat, hatte ich doch eine Menge Spaß, mit dem MG Horden von Verbrechern umzunieten. Das ständig nötige Zentrieren des Fadenkreuzes ist jedoch ein allgegenwärtiges Ärgernis, das in einem fertigen Produkt eigentlich nichts verloren hat.

Schräger Comic-“Lightgun“-Shooter mit Neigungssensor-Steuerung.

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Pullblox World – im Test (Wii U)

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Auf dem 3DS bieten Pullblox und der Nachfolger Fallblox schon lange erstklassige Rätselkost, jetzt kommt auch die Wii U in den Genuss der charmanten Knobeleien. Der rundliche Mallo muss komplexe Strukturen erklimmen, dafür zieht er Blöcke nach vorne oder schiebt sie in die Tiefe des Raums. Das Prinzip ist in kürzester Zeit verstanden, die ersten Rätsel sind schnell gelöst und bald erkennt Ihr, welch knifflige Aufgaben mit diesem einfachen Prinzip möglich sind. Im Verlauf des Spiels werden ein paar neue Elemente eingeführt, und in einem Editor erstellt Ihr eigene Rätsel, um sie online oder per QR-Code zu tauschen. Spielerisch hat sich im Vergleich zum Handheld-Vorgänger kaum etwas getan – natürlich fällt der 3D-Effekt weg, schlimm ist das aber nicht. Schade nur, dass das Konsolen-Debüt z.B. nicht für die Einführung eines Mehrspieler-Modus genutzt wurde.

Feiner, aber unambitionierter Nachfolger des tollen Handheld-Knoblers.

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Minecraft – Veröffentlichung der PS4-Version verzögert sich

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VG247 schreibt mit Berufung auf einen Tweet der 4J Studios, dass sich die Veröffentlichung der PS4-Version von Minecraft leider verzögert.

Demnach habe Sony beim finalen Qualitätstest einige Mängel festgestellt, die vor dem Release noch behoben werden müssten. Bisher ist unklar, ob auch die Xbox-One-Fassung des Titels mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat und deshalb vielleicht auch erst später erscheinen kann – eine zeitliche Exklusivität für eine Version war in dieser Konkoslengeneration ursprünglich jedenfalls nicht geplant.

Driveclub – unsere gamescom-Impressionen

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Nachdem ich letztes Jahr der denkbar peinlichsten Präsentation eines Rennspiels beiwohnen durfte, haben es die Macher von Evolution diesmal deutlich besser gemacht: Denn es gab nicht nur handfeste Info zu DRIVECLUB (so die offizielle, etwas penetrante Schreibweise, die ich prompt geflissentlich ignorieren werde), sondern auch reichlich Rennaction in Bewegung zu sehen. Rundum überzeugt bin ich von dem Fokus auf Social-Media-Klimbim und Club-Gehabe immer noch nicht – zumal eben diese Clubs auf nur sechs Mitglieder beschränkt werden,- doch auf der Piste macht Driveclub inzwischen einen sehr sehenswerten Eindruck. Die fünf Schauplätze sind abwechslungs- und detailreich inszeniert, die Vehikelmodelle überzeugen und Tageszeitenwechsel sowie Schnee- und Regeneffekte sind ausgesprochen schick. Doof allerdings, dass das Wetter nicht zum Start Anfang Oktober auf der Blu-ray drauf ist, sondern „so bald wie möglich“ nachgepatcht wird. Trotzdem: Nicht zuletzt wegen des zugänglichen Fahrmodells könnte man Driveclub ohne schlechtes Gewissen als „Project Gotham Racing ohne Städte“ bezeichnen, ohne ganz daneben zu liegen – das ist doch eine feine Sache.

Resident Evil 6 verschoben auf 2016 – Jovovich ist schwanger!

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Constantin Film hat den Kinostart des sechsten Teils der international erfolgreichen Resident Evil-Filmreihe auf 2016 verschoben. Grund hierfür: Milla Jovovich, Heldin der Franchise, und ihr Ehemann, Regisseur Paul W.S. Anderson teilten am vergangenen Wochenende den Produzenten des Films die freudige Nachricht mit, dass Frau Jovovich schwanger ist!

Ursprünglich war geplant, diesen Herbst in Johannesburg und Kapstadt in Produktion zu gehen und den Film 2015 in die Kinos zu bringen. Die Dreharbeiten zum sechsten Teil werden nun um knapp 10 Monate verschoben, um Jovovich Zeit für ihre Schwangerschaft und die anschließende Vorbereitung auf ihre Paraderolle als furchtlose Alice zu geben.

Die letzten fünf Filme – Resident Evil (2002), Resident Evil: Apocalypse (2004), Resident Evil: Extinction (2007), Resident Evil: Afterlife (2010), und Resident Evil: Retribution (2012) – spielten weltweit an den Kinokassen insgesamt mehr als 915 Millionen US-Dollar ein.

Call of Duty: Advanced Warfare nicht für Wii U

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VG247 berichtet mit Berufung auf einen Tweet von Michael Condrey, Mitbegründer von Sledgehammer Games, dass Call of Duty: Advanced Warfare nicht für Wii U erscheinen wird.

Dies sei eine Entscheidung von Activision gewesen und man konzentriere sich auf PS4, Xbox One und PC.

Lara Croft and the Temple of Osiris – Unsere gamescom-Eindrücke

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Endlich! Der Nachfolger des maximal-guten Lara Croft and the Guardian of Light ist in der Aufwärmphase. Alleine oder mit bis zu vier Freunden knackt Ihr ab 9. Dezember an die Spielerzahl angepasste Rätsel, bekämpft abwechslungsreiche Feindtypen und stellt Euch Hüpfpassagen. Für besonders gute Leistungen gibt’s neue Waffen, Charakterupgrades und Spezialfähigkeiten. Dank PS4- und XOne-Power erstrahlen Lara und ihre Begleiter in knackigen 1080p und haben schicke neue Lichteffekte im Gepäck. Wer’s noch nicht getan hat, sollte unbedingt den Vorgänger spielen – egal ob allein oder mit einem Koop-Partner.

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