Life is Strange – unsere gamescom-Eindrücke

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Dontnod goes indie – zumindest so halb. Denn was Produktionsqualität angeht, wirkt das neue Spiel der Remember Me-Macher durchaus hochwertig und professionell. Allerdings verfolgen Sie ganz gezielt den Stil von Indiefilmen wie Juno: Ruhige Musik der Kategorie “Singer/Songwriter”, auffällige Optik und eine Geschichte mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.

In Life is Strange schlüpft Ihr in die Rolle der Schülerin Max Caulfield, welche nach fünf Jahren Abwesenheit in ihre Heimat Arcadia Bay zurückkehrt. In der fiktiven Stadt im US-Staat Oregon erfährt sie vom mysteriösen Verschwinden ihrer Mitschülerin Rachel – während die Allgemeinheit davon ausgeht, Rachel sei weggelaufen, vermutet Max’ Freundin Chloe, dass mehr hinter der Sache steckt. Zusammen versuchen die beiden nun, Licht ins Dunkel zu bringen.

Während der Gamescom-Präsentation war ich schon nach kurzer Zeit sehr angetan von Dontnods Adventure. Die Atmosphäre ist angenehm bedrückend, trotz Teenie-Thematik wirkt das Spiel sehr erwachsen und die Gemälde-artige 3D-Grafik gefällt mir schon in dieser sehr frühen Version sehr gut. Spielmechanik und Distribution erinnern an die Telltale-Adventures. Life Is Strange wird in Episoden erscheinen.

Den spielerischen Clou habe ich Euch bisher jedoch verschwiegen: Protagonistin Max kann in begrenzter Form die Zeit zurückdrehen. Diese Fähigkeit benötigt Ihr nicht nur zum Lösen von Rätseln, sondern sie ermöglicht Euch auch, Dialoge zu wiederholen und den Ausgang dieser zu verändern. Eure Entscheidungen und Handlungen verändern den Lauf der Geschichte. Wie gesagt, wirkte bereits die präsentierte frühe Version sehr interessant und ich freue mich schon jetzt sehr auf die erste Episode.

Hyrule Warriors – erste Indikatoren für kommerziellen Erfolg in Japan

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DualShockers berichtet mit Berufung auf japanische Händlerblogs, dass sich das am 14. August dort veröffentlichte Hyrule Warriors als kommerzieller Erfolg entpuppt hat. Konkrete Zahlen liegen noch nicht vor, aber die Wii-U-Absätze hätten sich seit dessen Release im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfacht. In den Tsutaya-Charts belegt der Titel den dritten Rang.

Fairerweise muss gesagt werden, dass es 2013 zu diesem Zeitpunkt keine große Veröffentlichungen gab und der Release von The Wonderful 101 eine Woche entfernt lag. Trotzdem könnte hier zumindest für den japanischen Markt eine Duftmarke gesetzt werden, zumal die Nintendo-Konsole dort momentan konstant vor der Sony-Konkurrenz liegt.

Hyrule Warriors wird bei uns am 19. September erscheinen.

Spencer will No Man’s Sky und DayZ für die Xbox haben

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Phil “Head of Xbox” Spencer hat erwähnt, dass er die bisher nur für die PS4 angekündigten Games No Man’s Sky von Hello Games als auch Bohemia Interactives DayZ für Xbox One sichern will. Spencer hatte auf Twitter bestätigt, dass er mit den Entwicklern beider Titel gesprochen hat.

Ob es tatsächlich zu einer Xbox One-Version kommen wird, ist noch nicht bekannt – zumindest Hello Games hat für seinen Titel bislang nichts auf Dauer ausgeschlossen.

Battlefield: Hardline – auf der gamescom angezockt

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Spiel. Des. Jahres. 2015. Okay, okay, vielleicht ist es ein wenig früh für eine solche Aussage, aber was ich auf der Gamescom zum Räuber-und-Gendarm-Battlefield zu sehen und spielen bekam, verstärkte meine Vorfreude noch einmal ordentlich: Im Singleplayer seid Ihr deutlich ungebundener unterwegs als in den typischen Achterbahn-Schlauchshootern und habt eine ähnliche Handlungsfreiheit wie in Crysis oder Far Cry. Die Zwischensequenzen wirken filmisch und setzen auf Dialoge, Drama und Charaktere, statt Euch nur aus der Ego-Sicht von einer Explosion zur nächsten zu führen.

In Sachen Multiplayer konnte ich den neuen Hotwire-Modus anspielen – eine Mischung aus Capture-the-Flag und Conquest. Statt Flaggen erobert Ihr hier Fahrzeuge. Das Team, welches mehr Vehikel in Besitz hat, punktet. Da sich die Karren ziemlich schnell zerstören lassen, ist hier ordentlich Action angesagt.

Trotz der desaströsen Launches von Battlefield 4 und dessen Vorgänger, bin ich guter Dinge, dass Visceral ein rundes Spiel abliefern werden. Schließlich lief bereits die Beta runder als der Quasi-Vorgänger und die von mir gespielte Gamescom-Fassung wirkte schon sehr geschliffen. Wenn Ihr bisher nichts mit Battlefield anfangen konntet, behaltet Hardline auf jeden Fall im Auge!

Selbst Sony kann sich die guten PS4-Verkaufszahlen nicht erklären

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Vergangene Woche gab Sony auf der gamescom bekannt, dass bereits zehn Millionen PS4-Konsolen an den Videospieler bzw. die Videospielerin gebracht wurden und das überraschte nicht wenige. Genau darüber sprach jetzt Shuhei Yoshida, Präsident der Sony Worldwide Studios, mit Eurogamer.

Demnach könne sich selbst Sony diesen Erfolg nicht erklären und man frage sich, wer diese Käuferschicht sei, die bereits zuer PS4 gegriffen habe. Außerdem entstehe dadurch die Angst, dass man schon jetzt alle Core Gamer zufriedengestellt habe. Marketingstrategen hätten zumindest herausgefunden, dass viele Käufer keine PS3 oder überhaupt irgendeine Last-Gen-Konsole besessen hätten.

Allgemein versuche man jedoch einen positiven Impuls für die Zukunft darin zu sehen und keine Schwarzmalerei zu betreiben. Interessant wäre trotzdem zu wissen, was diese Frühkäufer mit ihrer Konsole so alles anstellten.

Im gleichen Interview deutete Yoshida noch an, dass das EA-Access-Programm, welches bisher nur für die Xbox One erhältlich ist, doch vielleicht irgendwann einmal auch PlayStationland sehen könnte. Dies sei jedoch in erster Linie eine Third-Party-Angelegenheit, bei der man auch sehr genau auf die Wünsche der Kunden achte.

Die neue M! Games 252

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Ein Spiel aus deutschen Landen, das Legend of Zelda, Dark Souls und Darksiders verquickt, beim Anspielen schweißnasse Hände hinterlässt, akustisch ordentlich die Bude durchlüftet und noch dazu Ende Oktober für die beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One erscheint – das muss einfach aufs M!-Cover. Die Frankfurter Entwickler Deck13 statteten uns mit ihrem vielversprechenden Action-RPG Lords of the Fallen einen Besuch ab und Rittersmann Sascha verschwand für Stunden in finsteren Kerkern – seine Erlebnisse gibt es auf dicken 6 Seiten zu lesen.

Dass die nunmehr langsam, aber sicher zu Ende gehende Ära PlayStation 3, Xbox 360 & Wii eine der spielerisch interessantesten und unvergesslichsten sein wird, zeigt unser zweites großes Top-Thema Die 40 ultimativen Spielmomente: von The Last of Us über Super Mario Galaxy, Trials Evolution und Halo 3 bis hin zu Hotline Miami, Journey und Grand Theft Auto V – von diesen Szenen werden wir noch unseren Kindeskindern berichten!

Im Preview-Teil erwarten Euch u.a. brandheiße gamescom-Eindrücke zum Mehrspieler-Modus von Call of Duty: Advanced Warfare, der Premiere von Assassin’s Creed: Rogue (exklusiv für PS3 & 360!) sowie die neuesten Infos zum Xbox-One-Abenteuer Quantum Break. Darüber hinaus hatten wir endlich mal wieder Gelegenheit, einen Wii-U-Titel in die Mangel zu nehmen: Matthias ging in Bayonetta 2 mit der mittlerweile kurzhaarigen Hexe auf Dämonen-Metzeltour und war noch nicht so hundertprozentig überzeugt.

Die Test-Abteilung steht diesen Monat fast ausschließlich im Zeichen von Rollenspielen: Sacred 3, Risen 3: Titan Lords, Tales of Xillia 2 und Diablo III: Ultimate Evil Edition buhlen um furchtlose Abenteurer. Furchtlos ist auch ein gutes Stichwort bei der Endzeit-Ego-Shooter-Collection Metro: Redux, die auf der PS4 eine sehr gute Figur abgibt.

Apropos sehr gute Figur: In der Download-only-Sektion tummeln sich diesmal einige Leckerbissen, angefangen vom Sci-Fi-Puzzler The Swapper (den wir sogleich aufs Abo-Cover hievten) über Rogue Legacy bis zu Oddworld: New ‘n’ Tasty – ein starker Download-Monat!

Last but not least: der Extended-Teil. In der Akte BPjM ergründen wir, warum das Horror-Abenteuer Cold Fear auf dem Index landete. Retrolastig wird es bei den beiden Specials Making of Crazy Taxi und Als die Linien laufen lernten – Vektor-Spiele, Teil 1. Und schließlich erklären wir Sam Fisher und seinen Splinter Cell-Einsätzen unsere Liebe.  

All das und noch vieles mehr erwartet Euch in der M! Games September 2014, ab Freitag, den 22. August, im Handel.

Überzeugt? Dann geht’s hier zum Abo und hier zur digitalen Ausgabe für iOS.

 

Leseproben:

Geometry Wars 3: Dimensions – unsere gamescom-Impressionen

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Einer der ersten Titel unter Activisions wiederbelebtem Sierra-Label hat mit dessen Tradition wenig zu tun – aber es sollen eben nicht nur klassische Adventures erscheinen, sondern generell hochwertigere Indie-Produktionen. Unter die fällt demnach Geometry Wars 3: Dimensions, das die Grundprinzipien der beiden Vorgänger aufgreift, diese aber ziemlich klar mit dem Basiskonzept von Shin’ens Nintendo-Ballereren der Nano Assault-Reihe verknüpft.

Soll heißen: Über die 50 Levels der Solo-Kampagne hinweg ballert Ihr nicht einfach auf einem flachen Feld auf geometrische Formen, sondern manövriert über abstrakte Objekte wie eine große Röhre oder einen überdimensionierte Space-Erdnuss. Das klingt etwas kurios, hat sich aber in oben erwähnten Titeln als ganz praktikabel erwiesen und funktioniert auch mit der minimalistischeren Geometry Wars-Logik ganz gut. Ob es eine solche Neuausrichtung wirklich gebraucht hat, darüber ließe sich zweifelsohne vortrefflich streiten, aber die Vorführung lässt mich durchaus optimistisch zurück – als reiner Download-Titel für alle Sony- und Microsoft-Systeme wird es sicher einen Blick wert sein.

Erste Anzeichen für Resident Evil: Revelations 2 gesichtet?

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Auf einem Xbox-Server ist das Cover-Motiv sowie obiger Screenshot zu Resident Evil: Revelations 2 aufgetaucht. Aktuell ist unklar, ob es sich dabei tatsächlich um ein entsprechendes Projekt geplant ist, aber nach dem Erfolg des Erstlings auf dem 3DS bzw. in Form der HD-Auflagen auf den stationären Konsolen, wäre ein Nachfolger sicherlich keine Sensation. Eine Fälschung kann man wiederum fast ausschließen, da sich die Dateien wie erwähnt in einem xbox.com-Verzeichnis von Microsoft fanden.

Resident Evil: Revelations 2 wäre – zusammen mit der HD-Auflage des ersten Teils, die ja offiziell angekündigt wurde – ein Indikator dafür, dass Capcom durchaus ein offenes Ohr für die Wünsche der Fans hat. Viele waren von Resident Evil 6 wenig begeistert und wünschten sich eher einen Old-School-Serienteil mit klassischen Elementen, was diese Fortsetzung ja eher erfüllen würde.

Mortal Kombat X – unsere gamescom-Impressionen

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Nach vielen gespielten Teilen der Beat ’em-Up-Serie war ich der Meinung, es könnte brutaler und sadistischer nicht gehen. Ein Trugschluss, wie mir ein kurzes Anspielen von Mortal Kombat X zeigte. Natürlich beziehe ich mich dabei auf die berühmt-berüchtigten Finisher ebenso wie auf die von Teil 9 bekannten „X-Ray“-Moves. Rückenwirbel bersten, Organe zerdrückt, Knochen gebrochen und Rippen perforiert – allein diese Einlagen dürften bei der USK mehr als ein Stirnrunzeln hervorrufen. Für Deutschland indiskutabel wird das kommende Mortal Kombat dann nach der Aufforderung „Finish Him“: Ein Trailer mit verschiedenen lethalen Moves zeigt zerteilte Gesichter, verbrannte Körper und riesige Löcher in menschlichen Oberkörpern. Optisch wie spielerisch erinnert Teil 10 sehr an seinen direkten Vorgänger, bringt jedoch einige neue Aspekte mit in die tödliche Schlacht: Die Stages sind interaktiv und lassen Euch etwa einen herumliegenden Baumstumpf gen Feind werfen. Noch mehr Flexibilität bringen die drei Kampfstile jedes Recken, die Ihr vor dem Fight auswählt. Je nach gewähltem Fokus macht Ihr zum Beispiel aus Kano einen Griff- und Wurfspezialisten, den man im Nahkampf unbedingt meiden sollte.

Borderlands: The Pre-Sequel – unsere gamescom-Erfahrung

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“Das wird doch sicher nur so’n halbherziges Ding, um zum Ende der Konsolengeneration noch mal ein bisschen Kohle zu machen”, war damals mein erster Gedanke zur Ankündigung des neuen Borderlands. Spätestens in der unfassbar witzigen Präsentation und dem anschließenden Hands-On mit der PC-Version (via Xbox-Controller) wurde ich jedoch eines Besseren belehrt: Die Entwickler sind nicht nur mit viel Liebe bei der Sache, sie verbessern die Koop-Sause auch an den richtigen Stellen. Die hakelige Steuerung der Vorgänger erfuhr ein gehöriges Upgrade und geht nun wirklich gut von der Hand. Die meiner Meinung nach bisher eher miesen Gefechte profitieren von verringerter Schwerkraft und Jetpack-Einsatz. Genau wie in Call of Duty: Advanced Warfare steht Vertikalität im Vordergrund: Beharkt die Feinde aus der Luft, legt weite Distanzen per Sprung zurück und erklimmt hohe Gebäude.

Besonders gut gefallen hat mir Claptrap, welcher nun spielbar ist und mit extrem bescheuerten, verboten-witzigen Spezialfähigkeiten daherkommt. Da stört mich auch das wuchtlose Waffengefühl der Serie nicht mehr so sehr. Spielen werde ich das Ganze allerdings höchstens auf dem PC – schon die Vorgänger waren mir auf PS3 und 360 technisch einfach zu unsauber. Schade, dass bisher keine Version für die Nachfolgekonsolen angekündigt ist. Sicher scheint hingegen: Wer die Vorgänger mochte, wird The Pre-Sequel lieben!

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