Miner 2049er: Volume II
(Tigervision, 1984)
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Am gestrigen Freitag berichtete u.a. das Handelsblatt, dass der in Planegg bei München angesiedelte Videospiel- und Medienverlag Koch Media angeblich zum Verkauf stehen soll. Demnach hätten die Gründer und Eigentümer Franz Koch und Klemens Kundratitz die Investmentbank UBS damit beauftragt, mögliche Käufer zu suchen.
Koch Media wurde 1994 gegründet und beschäftig rund 650 Mitarbeiter, laut Handelsblatt beträgt der Umsatz gegenwärtig etwa 300 MIllionen Euro und das Betriebsergebnis (EBITDA) liegt bei 30 Millionen, was jedoch nur begrenzt aussagekräfitg ist.
Ob überhaupt etwas hinter dieser Behauptung steckt, ist derweil fraglich: So wurden etwa gerade erst die Mobilentwickler von Fishlabs in Hamburg übernommen und im Gespräch mit GamesIndustry Expansionspläne im Mobile-Sektor diskutiert, was plötzliche Verkaufspläne doch eher seltsam erscheinen ließe.
Zudem hat Koch Media selbst schnell reagiert und bereits ein offizielles Statement über den hauseigenen TwitLonger-Account parat, das ziemlich eineutig klingt:
Es sind aktuell Berichte im Umlauf, dass Koch Media zum Verkauf stehen soll. Glücklicherweise können wir sagen, dass Koch Media ein gut finanziertes, profitables, stabiles und wachsendes Unternehmen der Entertainment-Branche ist. Unternehmen wie unseres ziehen verständlicherweise Aufmerksamkeit an. Tatsache ist: Wir selbst suchen Übernahme-Gelegenheiten aus den Bereichen Publishing und Distribution, um unser Wachstum zu beschleunigen. Aber wir stehen nicht zum Verkauf.
Das ist doch schön: Activision gibt kurz vor dem Wochenende bekannt, dass Bungies ambitionierter Online-Ego-Shooter Destiny hierzulande ungeschnitten mit einer USK 16 erscheint und zudem auf allen Systemen (also auch der nur DVDs verarbeitenden Xbox 360) neben der deutschen auch die englische Tonspur enthalten sein wrd.
Wer sich sputet und Destiny jetzt noch schnell für PS3 oder PS4 vorbestellt, kann an dem 16. Juli an der Beta-Phase teilnehmen, ansonsten heißt’s bis zum 9. September warten, denn dann kommt das SciFi-Epos für alle Konsolen regulär in die Läden.
Kurioses tut sich derzeit im Game Store der Xbox One: Wer dort nämlich die Demo-Fassungen von FIFA 14 oder EA Sports UFC herunterladen will, der kann das nicht mehr wie bislang gewohnt kostenfrei tun, sondern soll stolze 4,99 Euro dafür abdrücken – obigen Screenshot dieses “Schnäppchen-Angebots” haben wir vor wenigen Minuten geschossen, auch in anderen Regionen wie Großbritannien und den USA wird selbiges berichtet.
Ob ein Entscheider bei Electronic Arts völlig vom gutem Geist verlassen wurde (nicht gänzlich undenkbar) oder ein seltsamer Fehler die Ursache ist (wäre naheliegend), ist derzeit noch ungeklärt – wir haben bei EA jedenfalls um eine Stellungnahme gebeten und werden Euch wissen lassen, was man dort zu der ganzen Geschichte sagt (so denn was gesagt wird).
UPDATE: Ein deutsches Statement haben wir zwar immer noch nicht bekommen, aber in Großbritannien heißt es “technischer Fehler” und dort wie auch hier sind beide Demos wieder kostenfrei zu haben – Krise überwunden, alle sind happy.
Frohe Kunde für westliche Fans des grünhaarigen Vocaloid-Idols: Wenn Hatsune Miku: Project DIVA F 2nd im Herbst für PS3 und Vita auch in Europa (und diesmal nach gegenwärtiger Planung auch als Disc bzw. Modul) erscheint, sind die Chancen groß, dass wir ihre Bitschaft besser verstehen – denn neben diversen Detail-Änderungen sind englische Untertitel für “die meisten der 40 Songs” geplant!
Während der Darbietungen dürfte man nach unseren Erfahrungen vom ersten Teil zwar keine Zeit haben, diese parallel mitzulesen, aber dafür gibt’s dann ja die Wiederholungen…
Laut AllGamesBeta ist Monster Hunter Freedom Unite für iOS nun auch im europäischen App-Store erhältlich – als HD-Version.
Für 13,99 Euro erhält man damit einen Hit der Monsterhatz-Serie von Capcom, der hierzulande 2009 für die PSP erschien – 4 Millionen Mal verkaufte sich der Titel (in Japan als Monster Hunter Portable 2nd G erschienen) damals weltweit.
Die Grafik bohrte man für iOS auf, unterstützt wird eine Auflösung von bis zu 2048×1536 auf dem iPad. Die Steuerung wurde vollständig für den Touchscreen optimiert, Controller wie Logitechs “PowerShell” sind ebenfalls nutzbar. Mittels Wi-Fi sind 4-Spieler-Koop-Matches möglich.
I have a countdown clock. Shit just got real. http://t.co/4zEcCLRH65
Cliff Bleszinski (@therealcliffyb) 3. Juli 2014
Am 8. Juli soll’s soweit sein – dann wird Cliff Bleszinskis Countdown ablaufen und der Maestro wird sein neues Werk – mutmaßlich “Projekt Bluestreak” – enthüllen, wie er via Twitter ankündigte. Oder um’s in seinen Worten zu formulieren: “Shit just got real.”
CliffyB incorporated some company called “Boss Key Productions” a few months ago. http://t.co/fD01exPXX3 #things
superannuation (@supererogatory) 4. Juli 2014
Internet-Gerüchteverbreiter Superannuation behauptet derweil, sein neues Studio aufgespürt zu haben: Vor einigen Monaten hat Cliffy B. ein Studio namens Boss Key Productions gegründet – zur angeblichen (noch wenig informativen) Website geht’s hier, ein Boss Key-Twitter-Konto gibt’s natürlich auch schon.
Wie er das Projekt finanziert, ist noch unklar – Kickstarter war ebenso im Gespräch wie Groß-Investoren (mehr dazu hier). Ein Comeback soll’s hingegen nicht werden – wir berichteten.
Rob Pardo, Chief Creative Officer bei Blizzard Entertainment, gab bekannt, dass er den Entwickler verlassen wird.
In einem offenen Brief erklärte er, dass es nach 17 Jahren beim World-of-Warcraft-Studio an der Zeit sei, “ein neues Kapitel” in seinem Leben und seiner Karriere zu beginnen. Nach einer Sommer-Pause will er seinen neuen Pläne ankündigen.
Nach den Gerüchten über eine mutmaßliche Insolvenz von Crytek, die der Entwickler aber dementierte (wir berichteten hier), will Kotaku nun erfahren haben, dass Crytek UK Schwierigkeiten hätte, die Mitarbeiter zu bezahlen.
Kotaku beruft sich auf “vier Personen, die mit Crytek UK in Verbindung stehen”. Diese erklärten, dass das Studio, in dem derzeit Homefront: The Revolution entwickelt wird, den Mitarbeitern noch nicht den vollen Lohn gezahlt hätte. Daraufhin hätten die Angestellten in dieser Woche eine formale Beschwerde beim Studio eingelegt – und seien seitdem nicht mehr zur Arbeit erschienen, wie zwei der anonymen Quellen berichten.
Einer weiteren Quelle zufolge, “die dem Studio nahe steht”, sind etwa 100 Mitarbeiter der Arbeit fern geblieben, wobei noch unklar ist, wieviele von ihnen quasi schon gekündigt haben oder noch abwarten.
Laut Gerücht verhandeln derzeit Crytek und Homefront-Publisher Deep Silver, was als nächstes mit Crytek UK geschehen soll. In Nottingham hofft man, dass Deep Silver das Studio kauft und die Entwicklung von Homefront: The Revolution weiter finanziert – doch solange nichts entschieden ist, würde dort die Arbeit ruhen.
Crytek und Deep Silver haben sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.
PlayStation Vita: