Squids Odyssey – im Test (Wii U)

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Ein Trupp Tintenfische will eine alte Ruine plündern und entdeckt dabei eine große Gefahr für den Ozean – die gilt es nun zu bekämpfen. In rundenbasierten Gefechten legt Ihr Euch mit Feinden an und nutzt die Elastizität Eurer Weichtiere: Zieht an ihren Tentakeln und schnalzt sie gezielt auf die Gegner. Tintenfischklassen haben verschiedene Spezialfähigkeiten, mit Helmen könnt Ihr Eure Truppe ebenfalls aufrüsten. Mal müsst Ihr ein Schlachtfeld nur durchqueren, mal alle Gegner besiegen, mal lange genug durchhalten. Trefft Ihr mit einem Angriff gleich mehrere Gegner, winken Belohnungen. Im Kampf achtet Ihr nicht nur auf Lebensenergie, sondern auch auf die Umgebung: Vermeidet es, Eure Helden in Abgründe zu bugsieren. Ursprünglich erschien das musikalisch und grafisch sympathische Squids Odyssey auf iOS und Konsorten, für die Wii U wurden alle Episoden gebündelt.

Thomas Nickel meint: Der Einstieg ist schnell geschafft: Mit bunter Grafik, karibischen Klängen und eingängiger Steuerung ist die Weichtier-Schnalzerei spontan sympathisch. Doch nach ein paar Missionen stellt sich Frust ein: Leicht passiert es, dass ein Helden-Tintenfisch im Abgrund landet – zum Glück nimmt das Problem mit zunehmender Spielerfahrung ab. Doch so gut die Steuerung mit Stylus oder Analogstick im Kampf funktioniert, die ursprünglich auf Mobile ausgelegten Menüs fühlen sich arg fummelig an.

Rundenbasierte, strategisch angehauchte Tintenfisch-Schnipperei.

Singleplayer7
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PixelJunk Shooter Ultimate – im Test (PS4)

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Es wächst zusammen, was zusammengehört: Auf PS4 und Vita wurden die zu PS3-Zeiten noch separat erhältlichen Shooter vereint, am ebenso gelungenen wie gewitzten Basiskonzept und Leveldesign änderte sich dagegen nichts. Erneut schwebt Ihr mit einem Gleiter durch Höhlengebilde verschiedenen Ursprungs, sammelt vermisste Arbeiter und nutzt Eure Bordwaffen für das Abballern von Feindgetier, überwiegend aber, um Barrieren zu zerstören. Eine wichtige Rolle spielen nicht feststoffliche Umgebungselemente – von Wasser und Lava bis hin zu diversen Gasen –, deren physikalische Eigenschaften ansprechend simuliert werden und die miteinander reagieren können, was in allerlei Situationen geschickt zur Problemlösung eingesetzt werden muss. Ansonsten bekam die Ultimate-Fassung überwiegend Detailkosmetik verpasst, neben zusätzlichen Waffen für die (überflüssigen) Online-Duelle wurde die Grafik auf der PS4 mit subtilen Lichteffekten aufgehübscht, farblich aber nüchterner gestaltet. Ein Neukauf lohnt sich für PS3-Besitzer nicht, Novizen erhalten dagegen ein feines Gesamtpaket.

Höhlenfliegerei mit Schwerpunkt auf Rätsel mit flüssigen Elementen.

Singleplayer8
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Shigeru Miyamoto findet Nintendo uncool

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Shigeru Miyamoto, geistiger Vater von Mario oder Zelda, hat gegenüber der LA Times eingeräumt,. dass Nintendo Probleme damit habe, aktuellen Trends der Industrie zu folgen, also auch mal so richtig cool zu sein. Aktuell würden viele Game Designer an entsprechenden Titeln zu arbeiten, aber sein Arbeitgeber könne auf dieser Welle nicht mitschwimmen.

Viel leichter sei es für die Mitarbeiter etwa, über sich selbst zu lachen, was man unlängst an der neu arrangierten E3-Pressekonferenz im Stil von Tomodachi Life gesehen hätte. Es habe aber an und für sich kein Problem mit ernsthaften Geschichten und könne diese natürlich auch erschaffen.

Gardening Mama 2: Forest Friends – im Test (3DS)

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Erstaunlich lange war es ruhig um die resolute Cooking Mama: Obwohl sich die charmanten Minispielsammlungen zeitweise sensationell verkauften, liegt ihr letzter Auftritt über zwei Jahre zurück – und für das jetzige Comeback hat sich bislang kein europäischer Vertrieb gefunden. In Gardening Mama 2: Forest Friends lässt die patente Hausfrau mal wieder ihre Küche hinter sich und kümmert sich um das Geschehen auf einem Bauernhof. Wie immer erwarten Euch dabei zahlreiche Minispiele, bei denen Ihr per Styluseinsatz tatkäftig Samen einbuddelt, Pflanzen gießt, Schubkarren balanciert, Weintrauben stampft und, und, und… Die Aufgaben sind abwechlsungsreich und teils sogar anspruchsvoll, haben jedoch einen Haken: Eigentlich spielt Ihr sie in der Haupthandlung nur einmal.

Als Belohnung für erfolgreiches Absolvieren gibt es nämlich neue Saat, die Ihr dann im großen Garten pflanzt, gießt und erntet, was wiederum kaum Geschick erfordert. Nur so bekommt Ihr nämlich Ware für Bestellungen, die Euch die Forest Friends geben, um ihre Läden zu bestücken. Am Ende jeden Spieltags erhaltet Ihr dann Gutscheine, mit denen sich Verzierungen für Euer Grundstück erwerben lassen.

Grundsätzlich ist diese dezent an Harvest Moon angelehnte Neuausrichtung eine interessante Idee, sie funktioniert aber nur begrenzt: Ohne richtige Handlung fehlt der dauerhafte Anreiz, zumal die Reduktion der witzigeren Minispiele zugunsten der monotonen Gieß- und Erntearbeit das Verhältnis zwischen Aufwand und Unterhaltung ins Wanken bringt. Schade auch, dass sämtliche Mehrspieler-Optionen gekippt wurden, die hätten hier prima reingepasst.

Ulrich Steppberger meint: Für den Versuch, die eingefahrene Mama-Formel zu verändern, gibt es ein Lob – richtig gut geklappt hat es jedoch nicht: Bei den altbekannten Minispielen finden sich zwar einige nette neue Einfälle, aber sie dienen weitgehend nur noch als Mittel zum Zweck. Die meiste Zeit verbringt Ihr mit dem Anbauen und vor allem Gießen Eurer Aufzucht, was schnell zur wenig spannenden Routinearbeit verkommt – darüber trösten auch die sympathischen Forest Friends nicht hinweg.

  • 50 ”klassische” Minispiel-Aufgaben
  • Schwerpunkt aber auf Anbau und Ernte von Blumen, Obst und Gemüse
  • erfüllen von einfachen Lieferaufträgen
  • Garten kann verziert werden

Der zweite Ausflug in den ­Garten setzt mehr auf Pflanzenzucht denn Minispiele und büßt damit an Charme und Spielwitz ein.

Singleplayer62
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Disney Magical World – im Test (3DS)

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Ein kindertaugliches Spielkonzept, bei dem unverkennbar Animal Crossing Pate stand eine prominente Lizenz in den USA hat Nintendo höchstselbst den Vertrieb übernommen: drei Fakten, die es umso rätselhafter machen, dass Disney Magical World für Europa bislang nicht einmal geplant ist. Allerdings lässt sich eins feststellen: Übermäßig viel entgeht Euch damit nicht. Zwar macht die Mischung aus einfacher Stadtsimulation und diversen Minispielen nicht wirklich etwas falsch, aber bis auf die sympathische Inszenierung finden 3DS-Besitzer wenig, das z.B. besagtes Animal Crossing nicht bereits besser konnte.

Auf eine mysteriöse Einladung hin landet Ihr in der Basiswelt Castleton und werdet von Micky Maus zu einer langen Einführung begrüßt, bei der Ihr fast alle Tätigkeiten abklappert: Plaudert mit Einwohnern und erfüllt ihre Wünsche, sammelt Rohstoffe auf Feldern oder baut sie Euch in Shops zusammen und rüstet Euer Café aus, das Ihr bald eröffnet. So sammelt Ihr Sticker, die nach und nach vier Themenwelten wie ”Aladdin” und ”Winnie Puuh” öffnen, dort warten dann auch mal kurze Dungeon-Crawler-Einsätze und sogar ein simples Tanzspiel. Das ist alles nett, aber ziemlich gemächlich und von viel Herumgerenne geprägt, das auf Dauer ermüdet. Schade auch, dass die nette Optik permanent von einer mäßigen Bildrate gepiesackt wird.

Ulrich Steppberger meint: Es steckt zweifelsohne viel Potenzial in der Magical World, doch magisch kam mir bei der Erkundung wenig vor: Dass man mehr bei der Hand genommen wird als in Animal Crossing, ist schon okay. Aber auch bei einem Spiel für jüngere Zielgruppen wünsche ich mir mehr Dynamik und dafür weniger langatmige Ressourcen-Sammelei, bei der zudem der Zufall eine Rolle spielen kann. Die kurzen Dungeon-Erkundungen sind solide, jedoch nicht allzu abwechslungsreich. Schwach ist ohne Frage die Technik, denn wirklich flüssig wird das Geschehen nie dargestellt.

  • spaziert durch 5 Disneywelten und plaudert mit bekannten Stars
  • baut ein Café auf, erntet Gemüse sammelt Waren, schneidert Kleider…

Sympathischer ”Animal Crossing”-Verschnitt mit zielgerich­teteren Aufgaben – technisch bieder und teils langatmig inszeniert.

Singleplayer64
Multiplayer
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Spiele-Indizierungen im Juni 2014

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Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat im Juni nachfolgende Titel indiziert:

  • nix

Und sogar bei den Streichungen ist nicht viel los, von der Liste flog diesmal lediglich Veteran (von dem wir auch noch nie etwas gehört haben).

Neue Spiele der Woche: 30. Juni bis 6. Juli 2014

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 4:

  • Air Conflicts: Vietnam – Ultimate Edition (bitComposer)

…für PlayStation Vita:

  • Child of Light (Ubisoft)
  • MotoGP 14 (Milestone)
  • The Ratchet & Clank Trilogy (Sony)

…für Nintendo 3DS:

  • Pokémon Art Academy (Nintendo)

Retro-Reklame #51 – Pitfall II: Lost Caverns

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Pitfall II: Lost Caverns

(Activision, 1984)

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In Extra-Größe gewünscht? Dann einfach unten anklicken!

Nintendo eShop – neu am 27. Juni 2014

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Wii U:

  • One Piece Unlimited World Red – 54,99 Euro

3DS:

  • One Piece Unlimited World Red – 34,99 Euro

Stehen die Preise für Nintendos amiibo-Figuren fest?

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Obiger Listung vom britischen Versandhändler ShopTo ist zu entnehmen, dass Nintendos amiibo-Figuren 12,85 britische Pfund, also etwa 15 Euro kosten werden. Nintendo hat den Preis natürlich noch nicht offiziell bestätigt, aber er wäre durchaus im Bereich des Möglichen, wenn auch an der oberen Grenze – soviel löhnt man nämlich etwa bei Skylanders nicht für die Standard-Charaktere, sondern die “besonderen” Kategorien, die sich durch Zusatzfunktionen (Swap Force) oder wenigstens Größe (Giants) abheben.

Besagte Figuren wurden kurz vor der E3 zum ersten Mal vorgestellt und deren Nutzung schaltet Zusatzinhalte auf Wii U und 3DS frei.

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