Xbox One:
- Worms Battlegrounds – 24,99 Euro
Xbox One:
Wii U:
Take-Twos CEO Strauss Zelnick hat jetzt das Gerücht über einen Nachfolger von Red Dead Redemption mit neuer Nahrung versorgt. Dies geschah im Rahmen der “Cowen and Company Analyst”-Konferenz und später berichtete Gamespot darüber.
Dort erklärte Zelnick nämlich, dass man sich seit 2007 in Bezug auf Neuveröffentlichungen sehr selektiv verhalte und sich dies auch ausgezahlt habe. Man habe bisher jährlich einen neuen Franchise ins Leben gerufen, erhalte aber nicht jeden am Leben, weil das sehr schnell zu einer Übersättigung des Marktes führen könne. Qualität gehe hier über Quantität.
Vielmehr beschränke man sich auf einige permanente Franchises wie etwa Grand Theft Auto und (Achtung!) Red Dead oder auch Borderlands und NBA. Können wir also mit eine rkünftigen Enthüllung von Red Dead Redemption 2 rechnen? Sieht fast so aus…
PlayStation 4:
PlayStation Vita:
…wer das Rollenspiel-Epos genießen will, der muss auf mobile Hardware zugreifen. Und nicht etwa eine Vita oder den 3DS, sondern ein iPhone oder iPad.
Square Enix hat Dragon Quest VIII nämlich auf iOS portiert und dabei dem Vernehmen nach eine weitgehend gute Arbeit geleistet (zumindest sieht das u.a. Touch Arcade im Test so), wenn man den Verzicht auf die Sprachausgabe des PS2-Originals verschmerzen kann.
Eine frohe Kunde ist zudem, dass Square Enix auf einige Mätzchen verzichtet hat, die in den letzten monaten zunehmend ihre iOS-Spiele verseucht hatten – sprich, In-App-Käufe und ätzende Paywalls bleiben hier gänzlich außen vor. Allerdings hat das im Gegenzug auch seinen Preis, denn Dragon Quest VIII kostet saftige 17,99 Euro, was für iOS-Verhältnisse gleichermaßen viel wie mutig ist.
Eine Testfassung gibt’s wenig überraschend nicht, aber immerhin könnt Ihr Euch anhand des Trailers oben einen kurzen Eindruck verschaffen – inhaltlich ist der Titel über alle Zweifel erhaben, kassierte die PS2-Fassung doch seinerzeit stolze 93% Spielspaß bei uns.
Dana Jan von Ready at Dawn hat jetzt gegenüber Kotaku erklärt, warum das kürzlich auf Anfang 2015 verschobene The Order: 1886 nur mit 30 Bildern pro Sekunde laufen wird. Mangelnde technische Leistungsfähigkeit der PS4 ist dafür jedenfalls, wie man vielleicht zuerst vermuten würde, nicht der Grund.
Vielmehr schade es der filmischen Ästhetik des Spiels, wenn es mit mehr als 30fps präsentiert werde, denn Filme liefen in der Regel gar nur mit 24. Rein technisch wären 60 Bilder pro Sekunde bei all dem Detailreichtum natürlich auch nur sehr schwer umsetzbar gewesen. Er kenne jedenfalls keinen Titel, der eine solche Bildrate bei einer derartigen Grafikpracht auffahren könne, erklärt Jan.
Bei der Entwicklung eines Spiels käme es eben immer darauf an, wie der Entwickler die Prioritäten setze. Ihnen sei es nun einmal am wichtigsten gewesen, dass sich der Titel am Ende nach Next-Gen anfühle.
Als inoffizielles Zubehör ist er ja schon länger erhältlich, aber jetzt hat Nintendo im Rahmen des “Super Smash Bros. Invitational” auf der E3 einen offiziellen Wii-U-Adapter für bis zu vier GameCube-Controller angekündigt. Gleichzeitig kam per Twitter noch die Bestätigung von Nintendo of America, dass der Prügler damit spielbar sein wird. Wann das gute Stück zu uns kommt und wieviel es kosten wird, st dagegen leider noch nicht bekannt.
Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:
Und diese Konsolen gingen letzte Woche über den Ladentisch:
Ab 4. Juni neu bei PlayStation Plus:
Ab 4. Juni nicht mehr bei PlayStation Plus:
Und als Zusatz-Info eine erfreuliche Neuerung, die sich oben schon angedeutet hat: Ab sofort gibt’s jeden Monat zwei PS4-Spiele!
| Spiel: | Yakuza: Ishin |
| Publisher: | Sega |
| Developer: | SEGA |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 5 / 2014 |
Japan, 1867: Die Edo-Ära steuert auf ihr Ende zu, auf der Fernostinsel beginnt ein politischer Umbruch. Splittergruppen wollen die strenge Kontrolle der Tokugawa-Shogune aufbrechen, manche sehnen gar die Kaiserzeit zurück. Inmitten der kriegerischen Parteien findet sich der Serienheld Kiryu Kazuma wieder, der diesmal in die Rolle des damals real existierenden Samurais Sakamoto Ryoma schlüpft. Im Dorf Tosa könnte er einem friedlichen Dasein frönen, doch sein Ziehvater Toyo kommt bei einem Attentat um. Ryomas einzige Spur ist der seltene Kampfstil des Mörders. Für seinen Rachefeldzug taucht er mit falschem Namen in Kioto unter, wo das eigentliche Abenteuer stattfindet.
Unter dem japanischen Originaltitel Ryu Ga Gotoku Ishin! führt Segas Yakuza-Reihe nach Kenzan! die Spieler zum zweiten Mal ins alte Japan. Vieles dürfte auf Serienkenner vertraut wirken, auch wenn es hier nicht Mafia-Banden an den Kragen geht, sondern dubiosen Samurai-Gruppierungen wie den Shinsengumi. In verschiedenen Spielkapiteln führt eine Spur zur nächsten, ebenso eröffnen sich bald alle Stadtgebiete Kiotos und Ihr gelangt u.a. nach Fushimi, Rakugai und ins Vergnügungsviertel Gion. Auf den Straßen begegnet Held Ryoma das typische Stadtbild von damals: Bewohner in traditionellen Kimonos streifen zwischen Holzhäusern und Geschäften umher, während Ihr das nächste Missionsziel ausfindig macht. Dennoch lohnt sich ein Streifzug abseits der Wege, schließlich erhaltet Ihr für jede Aktion auch Karmapunkte. Sei es beim Genuss von Sake oder zahlreicher Gerichte, beim Mahjongg- und Shogi-Spiel oder bei der Teilnahme an der örtlichen Lotterie. Ebenso verdingt Ihr Euch als Nudelkoch, geht fischen oder wettet beim Gockel-Rennen. Zu den serientypischen Höhepunkten zählen abermals der Besuch in der Karaokebar sowie ein teurer Abend mit einer netten Geisha. Allerorts stolpert Ihr über Nebenmissionen, in denen Ihr oft arme Seelen vor Raufbolden beschützt. Ebenso füttert Ihr auch Straßenhunde, hackt Holz, erledigt Botengänge oder geht auf Kopfgeldjagd. Um der dialoglastigen Geschichte und deren vielfältigen Aufgabenstellungen zu folgen, sind gute Japanischkenntnisse vonnöten. Spielerische Aktionen sind dagegen trotz Sprachbarriere oft selbsterklärend.
Vor allem bei den abermals häufigen Zufallskämpfen in den Straßen bedarf es weniger Worte als vielmehr Taten. Das Spiel offeriert Euch vier verschiedene Kampfstile, zwischen denen Ihr jederzeit per Steuerkreuz wechselt. Zur Attacke zückt Ihr entweder das Katana, die Pistole, beides zusammen oder Ihr geht zum Faustkampf über. Fairerweise sind alle Angriffsarten ausgeglichen: Eine Pistolenkugel richtet nicht mehr Schaden an als ein Fußtritt. Serienkenner kommen bei den Massenkloppereien schnell klar. Attacken, Würfe und Abwehr funktionieren wie gewohnt flott, auch Combomanöver sind dank aufladbarer Heat-Leiste auf Knopfdruck abrufbar. Damit schlitzt Ihr Gegner auf überaus blutige Weise auf. Doch Ryoma ist kein Massenmörder, denn nach den Duellen entschuldigen sich die erschöpften Widersacher wie gehabt beim Helden. Allerdings dürft Ihr Eure Arbeitsgeräte trotzdem beim Schmied schärfen. Mit genug gesammelten Rohstoffen zimmert Ihr außerdem neue Schwerter und Knarren zusammen. Reger Einsatz der diversen Kampfstile wird mit verschiedenfarbigen Kugeln belohnt, die Ihr in vier Fähigkeitsbäume der entsprechenden Kategorie investiert. Damit erhaltet Ihr neuartige Attacken, aber auch gesteigerte Lebensenergie. Wer nicht genug bekommt, stellt sich Kämpfen in der Arena oder besucht die optionalen Dungeons, in denen massig Feinde auf eine Abreibung warten. Für die Beutezüge setzt Ihr auch eigene Soldaten in Form von Karten ein, die auf Abruf Eure Kampfwerte kurzzeitig verbessern.
Serienliebling Haruka darf auch diesmal nicht fehlen: Doch das Waisenmädel hat mächtig Schulden, die sie nicht zurückzahlen kann. Im Modus Another Life greift Ryoma ihr auf einer kleinen Farm deshalb unter die Arme Harvest Moon lässt grüßen! Ihr bepflanzt und erntet Euren Acker mit verschiedenem Gemüse und kocht daraus Gerichte, die Haruka hoffentlich schmecken und ihre Sympathie steigern. Zudem könnt Ihr überzähliges Erntegut auch verkaufen. Auf dem kleinen Gehöft haltet Ihr auch Haustiere, die es als Belohnung für bestimmte Aufgaben gibt. Weitere Prämien erhaltet Ihr beim rudimentären Online-Modus, bei dem Ihr in fünf Brett- und Kartenspielen gegen einen menschlichen Gegner antretet.
Charaktermodelle und Umgebung gleichen sich bei der getesteten Version auf PS4 sowie der angesehenen Demo auf PS3. Allerdings gibt es auf der PS4 mit 60 Bildern pro Sekunde die doppelte Bildrate dank besserer Schatten und 1080p-Auflösung (statt 720p) wirkt die Grafikkulisse deutlich sauberer und plastischer. Schade: Die Chancen für eine Veröffentlichung in Deutschland stehen schlecht, schließlich hat Sega noch nicht einmal den Vorgänger Yakuza 5 von 2012 bei uns veröffentlicht.
Thomas Stuchlik meint: Der neueste Yakuza-Teil rüttelt ein wenig am konservativen Grundprinzip der Serie. Zwar wechseln noch immer endlose Dialogsequenzen mit Laufereien zum nächsten Informanten und dem nächsten Kampf. Allerdings lässt Euch Ishin! tief in die Welt des alten Japan eintauchen, welche mal originalgetreu, mal überspitzt, mal augenzwinkernd dargestellt wird. Das große Spielgebiet hält dank Läden, Beschäftigungen und Aufträgen massig Abwechslung parat. Das breit gefächerte Kampfsystem ist schnell erlernt und bietet dank Fähigkeitsbäumen dennoch ausreichend Tiefgang. Auch die neuartigen Dungeon-Beutezüge sowie das ländliche Farmleben fesseln längerfristig an den Bildschirm. Grafisch überzeugt Ishin! mit schick inszenierten Tageszeiten und Liebe zum Detail, allerdings sind einige Akteure lieblos umgesetzt. Letztlich bildet nur die Sprachbarriere (samt Textlastigkeit) ein Hindernis für Fernost-Abenteurer.
Das beeindruckende Samurai-Epos offenbart eine tiefgründige Spielwelt mit variablen Kampfstilen und gewitzten Nebenbeschäftigungen.
| Singleplayer | ![]() | 87 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |