Nintendo: Die Zukunft von Iwata enscheidet sich laut Nikkei im Juni

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Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei (via Siliconera) vermutet, dass sich im kommenden Juni entscheidet, ob Satoru Iwata weiterhin Präsident von Nintendo bleiben wird – er stehe vor einer “kritischen Herausforderung”.

Schon länger steht Iwata in der Kritik der Anleger; Vor allem die schleppenden Umsätze der Wii U werden ihm angelastet, die hauptverantwortlich für die Verlustzahlen der vergangenen Quartale sind (wir berichteten hier). Aufgrund der Verluste im letzten Jahr  halbierte er im Januar sein Gehalt, trotzdem forderten einige Anleger seinen Rücktritt. Investoren verlangten grundlegende Änderungen beim Traditionshersteller, wie beispielsweise die Aufgabe des Hardware-Geschäfts oder die Spieleentwicklung für Smartphones.

Zum Ende des Fiskaljahres im März 2014 hat sich daran nicht viel geändert: Laut Nikkei-Report wird jetzt ein Verlust von 35 Milliarden Yen erwartet, also kaum eine Besserung im Vergleich zum Vorjahr (36,4 Milliarden Yen Verlust) – das bedeutet, dass Nintendo seit drei Jahren in Folge rote Zahlen schreibt. Zwar habe man schätzungsweise noch 500 Milliarden Yen an Bar-Reserven, aber bis wann diese reichen, ist eine andere Frage.

Nintendos bisherige Krisenpläne: Iwata verweist (schon länger) darauf, dass die Wii U deshalb nicht so erfolgreich ist, weil diese noch nicht genug Leute ausprobiert hätten – das soll sich ändern. Er kündigte außerdem Initiativen an, welche die Rentabilität von Nintendo steigern sollen, außerdem will man Nintendos Marken auch außerhalb des Spielbereichs nutzen. (Hierzu ist anzumerken, das ein – schon vor Jahren geplanter – Nintendo-Themenpark in Kyoto vermutlich auf Eis gelegt wurde). Als weiteren Punkt sei die QOL-(Quality of Live) Initiative genannt (mehr dazu hier).

Im Juni wird alljährlich auf der Generalversammlung das “Board of Directors” (entspricht hierzulande dem Verwaltungsrat) gewählt. 2011 verbuchte Iwata noch eine Zustimmung von 92,89%; 2013 lag diese bei 77,26%.

Nikkei vermutet, es wird der “June of Trials” für Iwata – der Juni der Entscheidung.

Dragon Ball Z: Battle of Z – im Test (PS3)

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Das Y bringt es in deutschsprachigen Texten auf eine relative Häufigkeit von nur 0,04% und liegt somit deutlich hinter dem gemeinen Z, welches mit 1,13% mehr als achtundzwanzigmal häufiger vorkommt. In den Titel von Bandai-Namcos neuestem Prügler hat es sich gar zweimal eingeschlichen – da kann das Y nicht mithalten.

Doch Entwickler Artdink zeigt Mitgefühl für den Vokalbuchstaben und räumt ihm in Battle of Z eine gewichtige Rolle ein – zumindest in der Version für Xbox 360. Hier kommt das Y zu etwa 90% zum Einsatz: Durch Hämmern der damit beschrifteten Taste haut Ihr Euren Feinden auf die Zwölf. Combos sucht Ihr ebenso vergebens wie Abwechslung und eine durchgehende Geschichte, welche die zahlreichen Arena-Kämpfe miteinander verbindet.

Stattdessen wählt Ihr aus 60 Missionen, die auf den verschiedenen Epochen der Dragon Ball-Geschichte basieren. So tretet Ihr gegen typische Bösewichte wie Vegeta, Freezer und Cell an, welche sich Euch nach gewonnener Schlacht anschließen. Die Unterschiede zwischen den Kraftkerlen halten sich jedoch in Grenzen und beschränken sich auf ihre Spezialfähigkeiten: Während Kuririn Feinde lähmt und Piccolo zielsuchende Bomben verschießt, ist es Son-Gohan möglich, seine Kameraden zu heilen oder wiederzubeleben.

Da Ihr meist in Vierer-Teams antretet, hat diese Rollenverteilung zumindest im Online-Koop- und Multiplayer-Modus einen gewissen Reiz. Spielt Ihr alleine, übernimmt die mäßige KI die anderen drei Kämpfer – wechseln dürft Ihr Euren Helden während der Kämpfe nicht.

Denis Kuckmann meint: Anfangs hatte ich Spaß: Die stimmige Grafik fängt den Anime-Charme gekonnt ein, der rockige Soundtrack sorgt für Stimmung und das Aufleveln per Sammelkarten hat Suchtpotenzial. Leider hilft das wenig, wenn die Raufereien zum Großteil aus stumpfem Tastenhämmern bestehen. Die wenigen Spezialattacken lassen sich wegen dummer CPU-Kollegen und fehlender Übersicht nur schwer taktisch einsetzen – im Koop-Modus klappt das deutlich besser.

  • über 65 Charaktere und 19 Stages
  • zahlreiche Upgrade-Sammelkarten als Siegesprämien
  • Multiplayer mit Koop-Modus, Capture the Flag und drei Deathmatch-Varianten

Eintöniger Prügler mit toller Präsentation, dem Hardcore-Fans zumindest im Koop-Modus einige Stunden Spaß abgewinnen können.

Singleplayer60
Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox Live Arcade – neu am 1. April 2014

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Xbox 360:

  • Batman: Arkham Origins – Blackgate Deluxe Edition – 19,99 Euro

Oculus-Mitgründer Palmer Luckey erhielt Todesdrohungen wegen Facebook-Deal

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“Wir haben kurzfristige negative Reaktionen erwartet, aber wir rechneten nicht mit so vielen Todesdrohungen und schikanierenden Telefonanrufen, von denen auch unsere Familien betroffen waren”, erklärte Palmer Luckey, Mitgründer von Oculus VR, auf Reddit. “Wir wissen, dass wir an unseren Handlungen gemessen werden, nicht an unseren Worten, aber dieser Scheiß ist ungerechtfertigt, besonders da er Leute betrifft, die gar nichts mit Oculus zu tun haben.”

Die üblen Reaktionen brachen auf Luckey herein, nachdem bekannt wurde, dass Facebook sich den Hersteller des VR-Headsets Oculus einverleiben würde (wir berichteten hier).

Leider sind Todesdrohungen im Zusammenhang mit kontroversen Entscheidungen nichts Neues in der Spieleindustrie – jüngste Beispiele: Flappy Bird-Schöpfer Dong Nguyen erhielt Morddrohungen, als er das Spiel aus dem App-Store nahm, ebenso die Entwickler von BlackOps 2, nachdem man das Balancing änderte, oder auch Ninja Theory nach dem Reboot von DevilMayCry.

In der neuen M!: Ihr kommt hier nicht rein..!

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Spiele ohne Grenzen? Denkste! Wir werfen einen Blick nach Fernost – auf Spiele, die uns wohl dauerhaft versagt bleiben und auf die Gründe, warum das so ist.

Spieler mit Games-Geschmack abseits von großen Marken und ­Indie-Experimenten haben es im Jahr 2014 nicht leicht: Zwar ist der Import von Spielen aus anderen Regionen heute verhältnismäßig einfach, zumal sich mit Sony und Microsoft auch zwei der drei großen Hardware-Hersteller von den früher so lästigen Regionalsperren verabschiedet haben. Allerdings stört den Konsum ­interessanter japanischer Spiele die Sprachbarriere, denn es ­werden immer weniger durchaus mainstreamtaugliche Exoten übersetzt. Durften sich Rollenspieler in den letzten Jahren beispielsweise über die stetige Versorgung mit Dragon Quest-Episoden für den DS freuen, ist diese Quelle auf 3DS und Wii U komplett versiegt. Genauso hält es Sega inzwischen mit seinen Yakuza-Spielen, die Japan-exklusiv bleiben.

Shin Megai Tensei IV:

3DS (USA) • Was mag hier wohl passiert sein? Vor etlichen Monaten wurde Shin Megami Tensei IV noch von Satori Shibata im Rahmen einer NintendoDirect-Episode für Europa angekündigt, seitdem ist es aber verdächtig ruhig um das komplexe 3DS-Rollenspiel geworden. Die Ableger Soul Hackers und Devil Survivor Overclocked sind längst im Laden, von Shin Megami Tensei IV hört man aber nichts mehr. Gut möglich, dass uns doch noch eine Überraschungsveröffentlichung ins Haus steht, Serienfans liebäugeln trotzdem langsam mit dem Import eines amerikanischen 3DS.

Neugierig geworden? Den Rest des Import-Specials findet Ihr in der M! Games April 2014 – seit dem 21. März überall erhältlich!

Gerücht: Enthüllt Amazon morgen die eigene Konsole?

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Amazon kündigte für Morgen, den 2. April, in New York eine Veranstaltung an, in der es laut Presse-Einladung um “Updates über unser Video-Business” gehen soll.

Develop vermutet, dass der Online-Gigant möglicherweise seine erste Konsole vorstellen wird, die neben Spielen gerüchteweise auch Videos auf den heimischen Bildschirm streamen soll (wir berichteten hier). Letzten Gerüchten zufolge soll die Konsole nichts anderes als ein Streaming-Dongle für den TV werden (siehe hier), der angeblich schon Anfang April erscheinen soll.

Fakt ist bisher, dass Amazon Killer-Instinct-Entwickler Double Helix akquirierte (siehe hier) und viele neue Entwickler anheuerte.

Phil Spencers Pläne für Xbox One: “Games First”… und Shenmue 3?

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Mit Polygon hat der frisch gekrönte Xbox-One-Boss Phil Spencer (mehr dazu hier) über seine Pläne für die Konsole geplaudert – und die hören sich endlich mal richtig vernünftig an.

Denn Spencer hat völlig korrekt erkannt: “Xbox ist eine Spiele-Marke” und Microsoft hat entsprechend die Person befördert, die sich bisher im die hauseigenen Spielemarken gekümmert hat. “Mit mir bekommt ihr einen Fokus auf Spiele und die beste Konsole, sie zu spielen. Wir hatten diesen Fokus nie wirklich verloren, aber ich werde ihn wieder verstärken – meine neue Position macht mir das möglich”.

Weiters stellt Spencer fest, dass die Xbox-One-Besitzer sich mehr für Spiele als den Rest interessieren und das die häufigste an ihn gerichtete Nachfrage ist, dass Microsoft doch Shenmue 3 ermöglichen solle – allerdings vermeidet er es, etwas wirklich Handfestes zu sagen außer dass die Fans seine Aufmerksamkeit drauf gezogen haben.

Watch_Dogs: Keine Demo-Version vor dem Start

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@Rawfan306 Dude relax, I receive too much tweets… They are no demo planned before release. Sorry for the wait, doing my best…

— Jonathan Morin (@Design_Cave) 30. März 2014

@DJPork Doing Demos take time, the focus is on the game. You will see more footage before release. Be patient & thanks for your passion. 🙂

— Jonathan Morin (@Design_Cave) 30. März 2014

Creative-Director Jonathan Morin erklärte via Twitter, dass es vor dem Start von Watch_Dogs keine Demo-Version zum Titel geben werde. Als Grund nannte er, dass diese zuviel Zeit in Anspruch nehmen würde, die man lieber ins Spiel stecken wolle.

Watch_Dogs soll Ende Mai für PS3, PS4, 360 und Xbox One erscheinen, die Wii U-Version hat noch keinen Termin.

“Mega-Mai” (in USA) – 6 Mal Mega Man für 3DS-Virtual-Console

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Capcom ruft den “Mega-Mai” aus – leider aber (vorerst) nur in Nordamerika:

Insgesamt 6 klassische Mega Man-Titel sollen dort im Frühlingsmonat für 3DS-Virtual-Console erscheinen: Mega Man II bis V (bei uns bereits seit einiger Zeit verfügbar) sowie Mega Man Xtreme 1 & 2. Die Spieler können gar abstimmen, welcher Titel am 1. Mai zuerst erscheinen soll – siehe hier.

Ob die beiden Xtreme-Folgen entsprechend auch noch im europäischen eShop landen, wurde nicht verkündet.

Microsoft: Phil Spencer wird neuer Chef der Xbox

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Microsoft gab gestern bekannt, dass Phil Spencer zum neuen Leiter der Xbox-Sparte ernannt wurde.

In einer E-Mail an die Belegschaft verkündete Microsoft-CEO Satya Nadella, dass der bisherige Chef der Microsoft Studios die gesamte Xbox-Abteilung – zusammengefasst – unter sich hat: Also Xbox- und Xbox Live-Entwicklung, Xbox Music, Xbox Video und die Microsoft- Studios.

“[…] Ich habe Phil Spencer gebeten, die neue führende Rolle bei der Xbox zu übernehmen, welche eine Kombination aus Xbox– und Xbox-Live–Entwicklungsteams mit dem Microsoft-Studios-Team umfasst. […] Indem wir all unser Potential in Sachen Software, Gaming und Aktiva im Xbox-Team unter einer einzigen Führungsfigur vereinen […] sorgen wir dafür, dass wir in allen Bereichen des Xbox-Geschäfts weiterhin großartige Arbeit leisten […]”

Yusuf Mehdi wird laut VG247 weiterhin das Marketing der Xbox leiten, Mike Angiulo wird speziell für die Hardware verantwortlich zeichnen und George Peckham wird sich um die Dritthersteller kümmern.

Stephen Elop, bisheriger Xbox-Chef (wir berichteten hier), wird jetzt Vize-Präsident der Microsoft Devices Group.

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