Donkey Kong Country: Tropical Freeze – im Test (Wii U)

32
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Kein Affe hüpft besser als Donkey Kong. Gleich sein erster Country-Auftritt auf dem Super Nintendo bestach mir revolutionärer Grafik, vielen Ideen und anspruchsvollem Spielverlauf. Seine Rückkehr auf Wii überzeugte erneut und heimste ganze 90 Spielspaßpunkte ein. Nun ist der ”King of Kong” wieder da und hat seine Bande mit dabei – kann er einmal mehr begeistern?

Der Grund für weitere Jump’n’Run-Action: Donkey wurde wieder einmal sein kompletter Bananenvorrat stibitzt. Diesmal ist jedoch nicht der fiese King K. Rool dafür verantwortlich, sondern eine fiese Pinguin-Bande nebst Walross-Anführer. Klar, dass sich Donkey sofort aufmacht, sein fruchtiges Hab und Gut zurückzuholen.

Kräftige Unterstützung erhält er dabei von Diddy und Dixie, aber auch Opa Cranky Kong schnappt sich seinen Krückstock und begleitet den Oberprimaten auf seiner Reise. Was die einzelnen Figuren an Spezialfähigkeiten draufhaben, verraten wir Euch im Kasten auf der rechten Seite.

An der grundsätzlichen Spielstruktur hat sich nichts verändert: Die Bande bereist insgesamt sechs Welten mit verschiedenen Levels, die sich genretypisch voneinander unterscheiden. Los geht es auf Mangrovien, wo Ihr Euch zu Beginn noch mit der Steuerung der Primaten vertraut macht. Springen, Rennen und Rollen sind bekannt, außerdem kann Donkey mit den Pranken auf den Boden schlagen – das betäubt Gegner oder zaubert an bestimmten Stellen Extras hervor. Weiter geht die Reise nach Alpatoll, einer Bergregion. Hier trefft Ihr auf einen tierischen Bekannten: Nashorn Rambi will aus seiner Kiste befreit werden, um mit seiner Rammattacke Gegner und spezielle Nashorn-Blöcke aus dem Weg zu räumen. Es folgt die Steppe La Savanna, wo die Hitze einige Bereiche entflammt hat – das schicke Affenfell von Donkey bleibt dem besser fern.

Das Gegenteil von Feuer erwartet das Quartett in Ozetanien: Unterwasserpassagen mit angriffslustigen Fischen und einstürzenden Höhlen müssen durchschwommen werden, bevor Donkey und Co. die Luft ausgeht. Hier solltet Ihr auf Luftblasen achten, die quasi frischen Atem spenden. Nach dem Auftauchen geht es in Marmaloupe weiter: Wackelpudding, Gelee und Früchte bestimmen hier das Bild und die Sprungpassagen. Achtet besonders auf die versteckten Schalter im Vorder- und Hintergrund, damit eine Plattform nicht plötzlich unter Euren haarigen Füßen verschwindet! Habt Ihr die Affen an grimmigen Pinguinen, garstigen Eulen und anderen knuffig-fiesen Gesellen vorbeigelenkt, wartet das Finale auf der Donkey-Kong-Insel. Die verschneite Heimat ist eine rutschige Angelegenheit, weil eisige Plattformen nur wenig Halt bieten und unvorsichtige Primaten schnell ins Bodenlose gleiten lassen.

Von der ersten Minute an macht Donkey Kong Country: Tropical Freeze klar: Hier sehen nur Jump’n’Run-Experten oder besonders frustresistente Spieler Land bzw. das Fass am Ende des Levels. Unbedachte Aktionen ziehen fast immer einen platzenden Ballon nebst damit verbundenem Bildschirmleben nach sich. Aber selbst Kennern fordert die Affenhatz viel Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionen ab: Springen, rennen, ducken, ausweichen und bei all dem noch KONG-Buchstaben und Puzzleteile sammeln – alle Buchstaben in einer Welt öffnen den Pfad zu einem enorm schweren Bonus-Tempel. Donkey verträgt zwei Treffer, mit einem Partner im Gepäck erhöht sich die Anzahl auf vier. Sobald zwei Herzen futsch sind, verschwindet auch Euer Kollege und Donkey zieht alleine weiter.

Ohne die speziellen Fähigkeiten von Diddy, Dixie sowie Cranky könnt Ihr einige Stellen jedoch nicht erreichen. Dann bleibt dem Kong etwa der Zugang zu versteckten Spielabschnitten verwehrt. Wer nicht mehr weiter weiß, besucht den coolen Funky Kong: In seinem Laden tauscht Ihr gesammelte Bananenmünzen gegen diverse Items ein. Neben zusätzlichen Leben, Charakterfässern und einem Extraherz leiht Ihr gegen Gebühr Papagei Squawks aus. Diesen spielt Ihr nicht aktiv, stattdessen deckt der Vogel für die Kongs Geheimnisse in den Levels auf. Apropos Tiere: Weder Enguarde, Expresso noch Winky haben einen Auftritt – schade, dass außer Rambi keine der witzigen Figuren mit dabei ist.

Das Leveldesign gibt sich zu keinem Zeitpunkt eine Blöße, scheinbar unfaire Stellen löst Ihr mit viel Ruhe und dem ein oder anderen Funky-Extra. Dabei sieht Tropical Freeze immer hübsch und farbenfroh aus, vor allem das Affenfell wirkt richtig schön flauschig. Absolut spitze klingen die Musikstücke, die aus Remixes bekannter Themen der Vorgänger bestehen und immer prima zum Geschehen auf dem Bildschirm passen.

Wer bis hierhin gelesen und vielleicht kurz auf die Wertung geschielt hat, mag sich wundern, dass Tropical Freeze den Award knapp verpasst. Der Grund dafür liegt zum einen an der minimal trägen Bewegung Donkeys sowie der Pflicht, beim Klettern an Lianen eine Taste gedrückt halten zu müssen – dadurch wird die Steuerung unnötig verkompliziert. Auf hohem Niveau enttäuscht jedoch der Mangel an Innovationen. Alles ist routiniert gemacht und leistet sich keine Patzer bei Aufbau oder Ablauf, setzt aber ”nur” auf bekannte Einlagen wie Lorenfahrten und Raketenfass-Ritte. Spielerische Experimente, wie etwa Ubisofts Rayman Legends, gehen die Retro Studios nicht ein. Das Team liefert beinharte Hüpfkost der ganz alten Schule. Versierte Spieler dürften sich im Kreise der Primaten daher pudel-, pardon, affigwohl fühlen.

Thomas Nickel meint: Spätestens dieser Auftritt von Donkey Kong und seiner Primaten-Crew machen es amtlich: Wer gerne der virtuellen Hüpferei frönt, der kommt um die Wii U einfach nicht mehr herum. Das neue Affen-Abenteuer der Retro Studios sieht unverschämt gut aus, spielt sich wie ein Traum und strotzt nur so vor interessanten Ideen und cleveren Einfällen. Mein Liebling ist der bärtige Cranky Kong – es macht einfach riesigen Spaß, in bester Onkel-Dagobert-Manier über stachelige Böden zu hopsen und Gegner per Pogo-Sprung zu erlegen. Und dann ist da noch die Musik… jeder Level wird stimmungsvoll untermalt, da kommt auch nach dem zehnten Ableben kein Frust auf.

Oliver Schultes meint: Ohne Frage: DKC: Tropical Freeze wurde handwerklich kompetent und liebevoll gemacht. Insbesondere ist es ein Paradies für frustgestählte Jump’n’Run-Profis: Wer alle Extras holen will, schickt mehr (virtuelle) Affen in den Tod als es durchgeknallte Wilderer bislang in Realität getan haben. Die extreme Schwierigkeit kreide ich dem Spiel aber gar nicht an, schließlich läuft alles fair ab. Was mir im Vergleich zu etwa ”Rayman Legends abgeht, ist Mut: zu ausgefallenen Levelkonstruktionen, frischen Charakteren oder überraschenden WTF!-Momenten. Die Maxime lautet bis zum Ende ”routiniert &amp bewährt”. Die Kontrollen jedoch überraschen – mit Sperrigkeit und dem seltsamen Drücke-einen-Knopf-um-dich-an-der-Liane-festzuhalten-Feature. Das ”i-Tüpfelchen”: Dass Nintendo bzw. den Retro Studios so gar keine Verwendung für das GamePad-Display einfiel (außer darauf zu spielen, wenn der TV aus ist), spricht Bände.

Sascha Göddenhoff meint: Die Affen rasen durch den Wald und ich mache mich dabei selber kalt: Donkey Kong Country: Tropical Freeze testet meine Frusttoleranz wie lange kein Spiel mehr! Ich muss Hunderte Affenleben in den Levels versenkt haben, denn nur die wenigsten Renn- und Sprungpassagen habe ich beim ersten Anlauf gemeistert. Ich will Euch nichts vormachen: Das ein oder andere Mal habe ich statt in die Banane fast ins GamePad gebissen. Doch nur mit Ruhe und viel Geduld sehe ich hier Land, darum: zusammengerissen und weitergemacht! Bis zum Ende haderte ich dabei mit der zeitweise etwas trägen Steuerung der Gorilla-Gang – das macht Nintendo sonst besser! Aber den wirklich hübschen Welten, teils witzigen Gegnern (die Hummel ist toll!) und dem großartigen Soundtrack kann ich nur schwerlich widerstehen. Doch genau wie dem Kollegen Schultes fehlt mir bei Tropical Freeze der Mut zur Veränderung. Spielerisch werde ich zwar extrem gefordert, aber zu keinem Zeitpunkt mit überraschenden Spielinhalten konfrontiert. Wo steckt hier Nintendos berühmte Kreativität? Bleibt diese nur neuen Mario-Spielen vorbehalten? Routiniert und richtig gut, aber eben mutlos präsentieren sich Donkey, Diddy und Konsorten bei der neuerlichen Bananenjagd. Exemplarisch für verschenktes Potenzial stehen aus meiner Sicht die Reittiere: Nur Nashorn Rambi hat einen spielbaren Auftrit, Schwertfisch Enguarde oder Strauß Expresso sind nicht mit dabei. Das ist sicherlich Meckern auf hohem Niveau, trotzdem hoffe ich auf etwas mehr Pep beim nächsten Affentanz.

Meinung

  • Langzeit-Motivation dank Sammelkram
  • die Loren-Levels sind zurück
  • tolle Remixe aus bekannten Sounds
  • schickes Affenfell
  • viele bockschwere Passagen

Meinung

Gar nicht affig: Donkey und Co. fordern mit einem sehr guten Jump’n’Run Hüpfspiel-Profis heraus, lassen dabei allerdings frische Ideen vermissen.

Singleplayer84
Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox Game Store – neu am 26. März 2014

0

Xbox One:

  • Max: The Curse of Brotherhood – 14,99 Euro

(wurde auch langsam mal Zeit…)

Wolfenstein: The New Order kommt (etwas) früher als gedacht

11

Damit wir möglichst bald Nazis üpber den Haufen ballern können, legt sich Bethesda noch etwas mehr ins Zeug und hat den europäischen Veröffentlichungstermin von Wolfenstein: The New Order vorgezogen – nun geht es bereits am 20. Mai (also drei Tage früher und somit zeitgleich zum dem USA-Start) zur Sache.

DriveClub – Game Director geht von Bord

6

Die wenig erbaulichen Nachrichten rund um Sonys ursprünglich als PS4-Starttitel angedachtes Rennspiel DriveClub reißen nicht ab: Nicht nur hat sich die Raserei seit Ankündigung bereits mehrfach verschoben (aktueller Termin: unbekannt) und wird offenbar neu konzeptioniert, dieser Tage wurde auch die Belegschaft der Entwickler Evolution Games reduziert und noch dazu hat der ehemalige Game Director Col Rodgers bereits im Februar seinen Job aufgegeben, wie VG247 berichtet.

Demnach war die Trennung allerdings im beidseitigen Einvernehmen und hatte nichts mit den DriveClub-Problemen zu tun. Rodgers werkelt seitdem als Big Red Switch Games an Indie-Projekten, während er eine neue Arbeitsstelle sucht. Auch die Entlassungen bei Evolution selbst seien wie derzeit auch bei Guerrilla Cambridge und SCE London von den Stuios selbst und nicht dem Sony-HQ veranlasst worden.

Ob man das alles für bare Münzen nehmen kann, sei mal dahin gestellt, eins scheint allerdings absehbar: So schnell werden wir DriveClub wohl weiterhin nicht zu Gesicht bekommen…

Battlefield 4 – Naval-Strike-DLC verzögert sich wegen Technik-Problemen auf Xbox One

6

Das Battlefield 4-Drama nimmt kein Ende, diesmal sind es wieder mal Xbox-One-Besitzer, die das kurze Streichholz gezogen haben: Denn während die Naval Strike-Erweiterung für alle Premium-Kunden auf PS3, PS4 und Xbox 360 seit gestern erhältlich sein solle, verzögert sich die Veröffentlichung auf der neuen Microsoft-Konsoleum einen noch unbekannten Zeitraum.

Etwas vage begründet wird das im Battlelog wie folgt: “Wir wollen Probleme mit dem Animations-System beheben, die Spieler in bestimmten Umständen und mit beliebten Waffenkonfigurationen daran hinern konnten, Ziele ins Visier zu nehmen.”

Immerhin gibt’s einen schwachen Trost: Auch PC-Soldaten müssen noch warten, weil in ihrer Version andere Macken zu beseitigen sind…

Advance Wars wird erster GBA-Titel für Virtual Console auf Wii U

11

Dass künftig GBA-Spiele für die Virtual Console auf Wii U erscheinen werden, hat uns Nintendo bereits vor ein paar Wochen verkündet. Nun geht es ganz schön fix, denn bereits nächste Woche steht am 3. April der erste Titel in den Startlöchern – und es ist eins der damaligen Handheld-Highlights, wie der Twitter-Account der UK-Niederlassung verkündet:

Prepare for battle! Advance Wars will storm onto #WiiU Virtual Console on 3rd April! #GBA pic.twitter.com/egeu6XspG0

— Nintendo UK (@NintendoUK) March 25, 2014

Bleibt nur noch abzuwarten, welchen Preis Nintendo dafür veranschlagt (wir schätzen eher mehr als die knapp 5 Euro, die für NES-Titel fällig werden) und ob in absehbarer Zukunft auch noch das Naheliegende folgen wird: die GBA-Titel auch auf dem 3DS regulär anzubieten…

Pachter: VR-Headset “Morpheus” für Sony eine “schlechte Idee”

12

Die PlayStation 4 sieht er auf Erfolgskurs, nicht jedoch Sonys Virtual-Reality-Headset “Morpheus“:

Analyst Michael Pachter erklärte gegenüber DualShockers, dass der Markt für solche VR-Gerätschaften einfach zu klein sei für mehrere Wettbewerber, schon gar nicht für einen Groß-Konzern wie Sony: “…ich denke, für Sony ist es eine schlechte Idee”.

Während er Oculus Rift, der Vorreiterrin im VR-Headset-Markt, durchaus Chancen einräumt, wenn sie den Markt für sich alleine hätte, sieht er schwarz für beide Hersteller, wenn sie in direkter Konkurrenz zueiander stünden: “…wenn der Markt klein ist und es gibt mehrere Mitspieler, wird es für jeden schwer, Geld zu machen”, konstatierte er.

“Und ich denke nicht, dass es ein großer Markt sein wird”, prognostizierte er weiter. Das Problem liegt – wie man’s auch von neuen Konsolen kennt – an den wechselseitigen Einflüssen von Hard- und Software-Verkäufen. Software sells Hardware, aber eben auch umgekehrt:“Wenn’s keine Inhalte dafür gibt, kauft man sich kein VR-Headset, und wenn sich’s niemand kauft, gibt’s keine Inhalte.”

Oculus Rift sieht er diesbezüglich im Vorteil – denn das Start-Up entwickelt “eigene Spiele” und “heuerte ziemlich beeindruckende Leute an”. Sony könnte das sicher auch – doch Pachter erinnerte an “…all die ‘großen’ 3D-Spiele und wie sie liefen. Sie kümmerten niemanden. Insofern denke ich, es ist nur ein supersuperkleiner Markt.”

Pachters Fazit: “Eine Million Verkäufe wären ein großer Erfolg für das Oculus Rift. Für Sony wär’s nur ein Schluckauf.”

Noch anzumerken wäre, dass Oculus Rift nicht für Konsolen erscheinen soll, “Morpheus” hingegen für die PS4 – mehr zu Sonys VR-Vorhaben erfahrt Ihr hier.

Facebook kauft Oculus Rift für 2 Milliarden US-Dollar

36

Gestern spät abends platzte die Überraschungs-Bombe: Facebook hat die VR-Brillen-Macher Oculus VR gekauft – für schlappe zwei Milliarden US-Dollar.

Genau genommen werden “nur” 400 Millionen in Devisen locker gemacht, der Restwert errechnet sich aus 23,1 Millioenn Facebook-Aktien, wobei weitere 300 Millionen fällig werden können, wenn Oculus Rift bestimmte Meilensteine erreicht.

In der Pressemitteilung äußert sich Brendan Irbe, Mitgründer und CEO von Oculus dahingehend, dass man begeistert davon sei, zusdammen mit Facebook die beste VR-Platform der Welt zu erschaffen und das die damit möglichen sozialen Erfahrungen Menschen auf “magische neue Arten” verbinden werden.

Mark Zuckerberg erklärt zudem, dass man sich damit auf das Morgen vorbereiten würde und sich mit Oculus Rift die Arbeit, das Spielen und die Kommunikation verändern wird.

Genauere Ausführungen finden sich zudem in einem offenen Brief von Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite und dem Oculus-Blog, kurz zusammengefasst nur ein paar der relevanteren Infos: Der Deal wird voraussichtlich im zweiten Qurtal finalisiert, Oculus bleibt wie zuvor u.a. Whatsapp als eigenständige Firma erhalten und zuerst sollen die bisherigen, spielelastigen Entwicklungspläne weiter verfolgt werden, danach kommen andere, mehr auf sozialen Medien ausgerichtete Dinge an.

Damit dürfte wohl auch geklärt sein, wieso Sony mit Project Morpheus an einer eigenen VR-Lösung bastelt statt auf eine mögliche Konsolen-Fassung von Oculus Rift zu hoffen. Und noch eine erste Reaktion einer nicht ganz so unbedeutenden Person aus der Spielwelt:

We were in talks about maybe bringing a version of Minecraft to Oculus. I just cancelled that deal. Facebook creeps me out.

— Markus Persson (@notch) March 25, 2014

Inazuma Eleven 3: Team Oger greift an! – im Test (3DS)

2
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Ein paar Monate nach Veröffentlichung zweier Varianten von Inazuma Eleven 3 reicht Nintendo eine dritte Version nach. Wie der Untertitel Team Oger greift an! andeutet, basiert die Geschichte teils auf dem ersten, in Deutschland bisher nicht gezeigten Kinofilm zu Inazuma Eleven und beleuchtet die Geschichte von Canon Evans, den findige Spieler bereits in den beiden anderen Varianten freispielen konnten. Ansonsten sind die Unterschiede zu Kettenblitz und Explosion eher im Detail zu finden: Die Story wurde an manchen Stellen erweitert, dazu kommen ein paar neue Spiele und Spezialtechniken – von diesen Erweiterungen abgesehen, bleibt alles wie gehabt. Die Mischung aus Rollenspiel-Charakterentwicklung und Fußball-Kämpfen funktioniert: Die kurzen Zufallsbegegnungen sind abwechslungsreich, große Matches mit voller Mannschaftsstärke fordern gehörig. Da auch Team Oger greift an! in Japan ursprünglich für den normalen DS entstand, werden die technischen Möglichkeiten des 3DS kaum genutzt. Das Spiel findet fast ausschließlich auf dem Touchscreen statt, im oberen 3D-Bildschirm wird bestenfalls einmal eine Karte eingeblendet. Trotzdem ist die Präsentation vorbildlich: Die Spezialschüsse sind wie immer furios inszeniert, unter den gut 2.000 Spielern findet jeder Gamer sein Traumteam und die aufwendige deutsche Synchro erweist sich erneut als beispielhaft.

Thomas Nickel meint: Habt Ihr entweder Kettenblitz oder Explosion bereits gespielt, solltet Ihr Euch Team Oger gut überlegen, sind die Neuerungen doch überschaubar und noch dazu auf den hierzulande nicht erschienenen Kinofilm bezogen. Bei Inazuma-Neulingen verhält sich das anders, für die ist Team Oger eine attraktive Alternative. Erwartet aber nicht, dass Euer 3DS die technischen Muskeln spielen lässt: Wie die anderen beiden Teil-3-Varianten ist die DS-Herkunft nicht zu übersehen.

  • dritte Variante von ”Inazuma Eleven 3”
  • Umsetzung eines DS-Spiels
  • tolle deutsche Sprecher
  • taktische Fußball-Matches
  • furiose Superaktionen

Viel hat sich beim Kicker-RPG im Vergleich zu den ”Vorgängern” nicht geändert – ein Neukauf lohnt nur für absolute ”Inazuma”-Fanatiker.

Singleplayer76
Multiplayer
Grafik
Sound

Lego Ninjago: Nindroids kommt im Sommer für 3DS und Vita

0

Die Publisher Warner Bros., TT Games und Lego verkündeten, dass Lego Ninjago: Nindroids im Sommer für 3DS und Vita erscheinen wird.

Laut VG247 ist es der zweite “Ninjago”-Titel nach Lego Battles: Ninjago, der erneut von Hellbent Games unter der Ägide der Lego-Spezis TT (Traveller’s Tales) Games entwickelt wird. Der Titel zielt auf ein actionlastiges Spiel und ist angelehnt an die Ninjago-TV-Serie; 30 Level umfasst der Kampf gegen “Overlord” und seine “Nindroiden”-Armee.

Neueste Beiträge

Hot Wheels Infinite Rush – im Test (PS5 / Switch 2)

Seite 1 Es hat etwas länger gedauert, bis Milestone neben den obligatorischen Jahresupdates zu MotoGP & Co. auch wieder ein neues Vierrad-Lizenzspiel veröffentlicht hat. Zum...
Screenshot von Orbitals

Orbitals – flotter Auszeichnungstrailer

https://www.youtube.com/watch?v=8RpGdNReAB0 Publisher Kepler Interactive und Entwickler Shapefarm versorgen uns mit dem Auszeichnungstrailer zu Orbitals. Dieser zeigt mit einer flotten Mischung aus In-Game-Sequenzen und den Stimmen...

Star Fox 64 DS – im Klassik-Test (3DS)

Seite 1 Facelift, Teil 2: Nach The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D (M! 07/11) erhält ein weiterer N64-Klassiker eine 3D-Aufhübschung mit schärferen Texturen,...

Pokémon Unite – wird im März 2027 abgeschaltet

Die Pokémon Company kündigt an, dass Pokémon Unite am 23. März 2027 abgeschaltet wird und von diesem Zeitpunkt an nicht mehr gespielt werden kann....

Fallout 76 – aktuelle Spielerbasis

https://youtu.be/_85MTYAMIE8 Bethesda hat in einem Video die aktuelle Spielerbasis von Fallout 76 verraten. Demnach konnte man hier mittlerweile die Marke von 25 Millionen knacken. Fallout 76...