Pachter: VR-Headset “Morpheus” für Sony eine “schlechte Idee”

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Die PlayStation 4 sieht er auf Erfolgskurs, nicht jedoch Sonys Virtual-Reality-Headset “Morpheus“:

Analyst Michael Pachter erklärte gegenüber DualShockers, dass der Markt für solche VR-Gerätschaften einfach zu klein sei für mehrere Wettbewerber, schon gar nicht für einen Groß-Konzern wie Sony: “…ich denke, für Sony ist es eine schlechte Idee”.

Während er Oculus Rift, der Vorreiterrin im VR-Headset-Markt, durchaus Chancen einräumt, wenn sie den Markt für sich alleine hätte, sieht er schwarz für beide Hersteller, wenn sie in direkter Konkurrenz zueiander stünden: “…wenn der Markt klein ist und es gibt mehrere Mitspieler, wird es für jeden schwer, Geld zu machen”, konstatierte er.

“Und ich denke nicht, dass es ein großer Markt sein wird”, prognostizierte er weiter. Das Problem liegt – wie man’s auch von neuen Konsolen kennt – an den wechselseitigen Einflüssen von Hard- und Software-Verkäufen. Software sells Hardware, aber eben auch umgekehrt:“Wenn’s keine Inhalte dafür gibt, kauft man sich kein VR-Headset, und wenn sich’s niemand kauft, gibt’s keine Inhalte.”

Oculus Rift sieht er diesbezüglich im Vorteil – denn das Start-Up entwickelt “eigene Spiele” und “heuerte ziemlich beeindruckende Leute an”. Sony könnte das sicher auch – doch Pachter erinnerte an “…all die ‘großen’ 3D-Spiele und wie sie liefen. Sie kümmerten niemanden. Insofern denke ich, es ist nur ein supersuperkleiner Markt.”

Pachters Fazit: “Eine Million Verkäufe wären ein großer Erfolg für das Oculus Rift. Für Sony wär’s nur ein Schluckauf.”

Noch anzumerken wäre, dass Oculus Rift nicht für Konsolen erscheinen soll, “Morpheus” hingegen für die PS4 – mehr zu Sonys VR-Vorhaben erfahrt Ihr hier.

Facebook kauft Oculus Rift für 2 Milliarden US-Dollar

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Gestern spät abends platzte die Überraschungs-Bombe: Facebook hat die VR-Brillen-Macher Oculus VR gekauft – für schlappe zwei Milliarden US-Dollar.

Genau genommen werden “nur” 400 Millionen in Devisen locker gemacht, der Restwert errechnet sich aus 23,1 Millioenn Facebook-Aktien, wobei weitere 300 Millionen fällig werden können, wenn Oculus Rift bestimmte Meilensteine erreicht.

In der Pressemitteilung äußert sich Brendan Irbe, Mitgründer und CEO von Oculus dahingehend, dass man begeistert davon sei, zusdammen mit Facebook die beste VR-Platform der Welt zu erschaffen und das die damit möglichen sozialen Erfahrungen Menschen auf “magische neue Arten” verbinden werden.

Mark Zuckerberg erklärt zudem, dass man sich damit auf das Morgen vorbereiten würde und sich mit Oculus Rift die Arbeit, das Spielen und die Kommunikation verändern wird.

Genauere Ausführungen finden sich zudem in einem offenen Brief von Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite und dem Oculus-Blog, kurz zusammengefasst nur ein paar der relevanteren Infos: Der Deal wird voraussichtlich im zweiten Qurtal finalisiert, Oculus bleibt wie zuvor u.a. Whatsapp als eigenständige Firma erhalten und zuerst sollen die bisherigen, spielelastigen Entwicklungspläne weiter verfolgt werden, danach kommen andere, mehr auf sozialen Medien ausgerichtete Dinge an.

Damit dürfte wohl auch geklärt sein, wieso Sony mit Project Morpheus an einer eigenen VR-Lösung bastelt statt auf eine mögliche Konsolen-Fassung von Oculus Rift zu hoffen. Und noch eine erste Reaktion einer nicht ganz so unbedeutenden Person aus der Spielwelt:

We were in talks about maybe bringing a version of Minecraft to Oculus. I just cancelled that deal. Facebook creeps me out.

— Markus Persson (@notch) March 25, 2014

Inazuma Eleven 3: Team Oger greift an! – im Test (3DS)

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Ein paar Monate nach Veröffentlichung zweier Varianten von Inazuma Eleven 3 reicht Nintendo eine dritte Version nach. Wie der Untertitel Team Oger greift an! andeutet, basiert die Geschichte teils auf dem ersten, in Deutschland bisher nicht gezeigten Kinofilm zu Inazuma Eleven und beleuchtet die Geschichte von Canon Evans, den findige Spieler bereits in den beiden anderen Varianten freispielen konnten. Ansonsten sind die Unterschiede zu Kettenblitz und Explosion eher im Detail zu finden: Die Story wurde an manchen Stellen erweitert, dazu kommen ein paar neue Spiele und Spezialtechniken – von diesen Erweiterungen abgesehen, bleibt alles wie gehabt. Die Mischung aus Rollenspiel-Charakterentwicklung und Fußball-Kämpfen funktioniert: Die kurzen Zufallsbegegnungen sind abwechslungsreich, große Matches mit voller Mannschaftsstärke fordern gehörig. Da auch Team Oger greift an! in Japan ursprünglich für den normalen DS entstand, werden die technischen Möglichkeiten des 3DS kaum genutzt. Das Spiel findet fast ausschließlich auf dem Touchscreen statt, im oberen 3D-Bildschirm wird bestenfalls einmal eine Karte eingeblendet. Trotzdem ist die Präsentation vorbildlich: Die Spezialschüsse sind wie immer furios inszeniert, unter den gut 2.000 Spielern findet jeder Gamer sein Traumteam und die aufwendige deutsche Synchro erweist sich erneut als beispielhaft.

Thomas Nickel meint: Habt Ihr entweder Kettenblitz oder Explosion bereits gespielt, solltet Ihr Euch Team Oger gut überlegen, sind die Neuerungen doch überschaubar und noch dazu auf den hierzulande nicht erschienenen Kinofilm bezogen. Bei Inazuma-Neulingen verhält sich das anders, für die ist Team Oger eine attraktive Alternative. Erwartet aber nicht, dass Euer 3DS die technischen Muskeln spielen lässt: Wie die anderen beiden Teil-3-Varianten ist die DS-Herkunft nicht zu übersehen.

  • dritte Variante von ”Inazuma Eleven 3”
  • Umsetzung eines DS-Spiels
  • tolle deutsche Sprecher
  • taktische Fußball-Matches
  • furiose Superaktionen

Viel hat sich beim Kicker-RPG im Vergleich zu den ”Vorgängern” nicht geändert – ein Neukauf lohnt nur für absolute ”Inazuma”-Fanatiker.

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Lego Ninjago: Nindroids kommt im Sommer für 3DS und Vita

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Die Publisher Warner Bros., TT Games und Lego verkündeten, dass Lego Ninjago: Nindroids im Sommer für 3DS und Vita erscheinen wird.

Laut VG247 ist es der zweite “Ninjago”-Titel nach Lego Battles: Ninjago, der erneut von Hellbent Games unter der Ägide der Lego-Spezis TT (Traveller’s Tales) Games entwickelt wird. Der Titel zielt auf ein actionlastiges Spiel und ist angelehnt an die Ninjago-TV-Serie; 30 Level umfasst der Kampf gegen “Overlord” und seine “Nindroiden”-Armee.

Call of Duty: Ghosts – 10€-Next-Gen-Upgrade endet am 31. März

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Activision erinnert daran, dass das Next-Gen-Upgrade von Call of Duty: Ghosts nur noch bis zum 31. März zum Preis von 9,99 Euro erhältlich ist.

Wer also die PS3- oder 360-Version des Ego-Shooters besitzt, kann bis zu diesem Zeitpunkt noch die PS4 / Xbox One-Version zu diesem Preis herunterladen – danach muss man den vollen Preis zahlen. Mehr dazu hier.

Neue Microsoft-Marke: “Secrets and Treasure”

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“Game Software” – vielmehr steht nicht in der Listung des US-Patentamts zu Secrets and Treasure, dessen Markenrechte sich Microsoft am 14. März gesichert hat. Lediglich das Logo gibt’s auch schon zu sehen.

Auf Nachfrage von Gamespot wollte sich Microsoft noch nicht zum Spiel äußern – vielleicht gibt’s auf der E3 schon mehr Infos.

PS4-Verkäufe in UK dank inFamous: Second Son angeblich um 106% gestiegen

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Ob die“glaubwürdige Quelle aus dem Handel”, die MCV anführt, wirklich so glaubhaft ist, sei erst mal dahingestellt – wie auch immer: Laut ihren Information bescherte inFamous: Second Son der PlayStation 4 in Großbritannien einen ordentlichen Schub. Um 106% seien die Verkäufe der Konsole dank des PS4-exklusiven Titels von Sucker Punch gestiegen. Bei Titanfall und der Xbox One waren es vor kurzem “nur” 96%, allerdings gab’s da auch keinen Hardware-Knappheit in der Zeit davor, was den Vergleich natürlich verfälscht.

inFamous: Second Son führt jedenfalls derzeit die Charts auf den britischen Inseln an – unseren Test zum Spiel findet Ihr hier.

Electronic Arts plant Star-Wars-Spiele im “Batman-Stil”

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In einem Interview mit CNNs Fortune hat der EA-CEO Andrew Wilson erläutert, wie die Firma seine knapp zehn jahre geltenden Rechte an “Core-Titeln” im Star-Wars-Universum zu nutzen gedenkt: Demnach dient Warners Umgang mit Batman in den Arkham-Spielen als Vorbild.

Dort wurden nach Ansicht von Wilson die Kernqualitäten der Marke ausgearbeitet und so in einem virtuellen Gotham City manifestiert, dass die interaktive Erfahrung zwar Bezüge zu den Filmen und Comics beinhaltete, aber trotzdem ein eigenes Leben mit tiefgründigen Storysträngen führen konnte.

Genau das soll nun auch bei Star Wars umgesetzt werden, vor allem wolle man dort nicht einfach nur die Geschichte eines der Filme nacherzählen.

Klingt doch schonmal gar nicht so verkehrt, oder?

Schlappe für EA: Erstrunden-Niederlage bei der “Schlimmste Firma”-Wahl 2014

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Die Enttäuschung dürfte sich bei Peter Moore & Co. wohl in Grenzen halten: Nachdem Electronic Arts 2012 und 2013 die Wahl des Consumerist zur “Schlechtesten Firme der USA” für sich entschieden konnte, ist die Titelverteidigung diesmal bereits in der ersten Runde gescheitert.

Dort zog Electronic Arts nämlich gegen den Medien-Giganten Time Warner den kürzeren, wenn auch ziemlich knapp – immerhin 48,8% der Wähler waren doch für den Spielehersteller. Ob der Rest bereits Battlefield 4 vergessen hat oder einfach kein Interesse an Videospiele hatte – wir wissen es nicht…

Unepic – im Test (Wii U)

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Habt Ihr gerade noch an einer angenehm nerdigen Pen&ampPaper-Rollenspiel-Runde teilgenommen, findet Ihr Euch auf einmal in einem schummrig-schaurigen Gemäuer wieder. Außerdem habt Ihr einen bösen Geist an der Backe, der Euch permanent wenig gut gemeinte Ratschläge erteilt – klar, was spricht auch dagegen, ein wenig verfluchtes Gold einzusacken? Die Schlossgänge erkundet Ihr in der Seitenansicht und zündet wie in einem invertierten Castlevania überall Leuchter und Fackeln an, um den Weg zu erhellen. Ohnehin war Castlevania, insbesondere die diversen Episoden im Metroid-Stil, ganz offensichtlich eine wichtige Inspiration. Auf dem Weg durch das finstere Schloss sammelt Ihr alles ein, was nicht angenagelt ist: Das ist eine gute Idee, denn bessere Waffen und Rüstungen sind unverzichtbar gegen die angriffslustigen Bewohner des Schlosses. Manche sind gegen die Kampfkeule allergisch, andere zersäbelt Ihr am besten mit dem Schwert. Und seid Ihr besonders fies drauf, meuchelt Ihr Gegner flink mit dem Dolch von hinten. Bald müsst Ihr entscheiden, auf welche Waffen Ihr Euch spezialisieren wollt: Bei jedem Stufenaufstieg verteilt Ihr Punkte auf diverse Fertigkeiten, aber alle Angriffsmittel könnt Ihr nicht meistern. Das GamePad nutzt Ihr auf zwei Arten: Spielt Ihr am Fernseher, dann legt Ihr die wichtigsten Objekte in Eurem Inventar zwecks schnellem Zugriff auf den Touchscreen. Oder Ihr konzentriert Euch ganz auf das Controller-Display – das hat den Vorteil, dass ihr dank Zoom-Funktion einen besseren Blick auf Eure Figur habt, ist die doch ebenso wie das Menü auf einer üblichen Glotze ziemlich klein geraten.

Thomas Nickel meint: Wer Konamis ”Metroidvania”-Spiele mag, wird trotz nüchternerer Präsentation auch mit Unepic warm werden. Das spanische 2D-Abenteuer verzichtet auf die gotischen Szenarien und die verspielte Musik der japanischen Kollegen und setzt dafür auf europäische Schummrigkeit. Das wird allerdings mit den sehr nerdigen Texten unglücklich kontrastiert, Euer Held vergleicht seine Erlebnisse ständig mit Zelda, Castlevania &amp Co. – das ist eher Geschmacksache. Auch an die nicht allzu praktische Karte und die kleinen Menüs müsst Ihr Euch gewöhnen. Seid Ihr aber drin, entwickelt sich Unepic auch dank all dem feinen Kram, den Ihr aufsammeln könnt, zu einem motivierenden 2D-Abenteuer.

Im guten Sinne altmodische 2D-Erkundung nach “Castlevania“-Art.

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