Wie aus einem Miiverse-Posting von Game Director Masahiro Sakurai ersichtlich ist, wird Super Smash Bros. für Wii U und 3DS auch mit dem Beetle-Item aus The Legend of Zelda daherkommen. Dieses diente stets dazu, den Spieler an weiter entfernte Orte zu bringen. Offenbar wird es dabei wohl die Version aus The Legend of Zelda: Skyward Sword (siehe obiges Bild) in den kommenden Nintendo-Prügler schaffen.
Nintendo-Präsident Iwata halbiert sein Gehalt
Präsident Satoru Iwata kündigte an, wegen der schlechten Zahlen im neuesten Geschäftsbericht sein eigenes Gehalt um die Hälfte zu reduzieren.
Aufgrund der schleppenden Wii U-Verkäufe sank der Umsatz von Nintendo in den vergangenen 9 Monaten erneut, der Netto-Gewinn fiel um fast 30%. Laut Polygon erklärte er, dass die selbstauferlegte Gehaltskürzung 5 Monate andauern solle; Auch andere Mitglieder des Nintendo-Vorstands werden auf 20-30% ihres Gehalts verzichten.
Das ist bereits das zweite Mal in zwei Jahren, dass Iwata sein Gehalt kürzte. Bereits 2011 halbierte er sein Salär wegen der schlechten 3DS-Verkäufe. Letztere erholten sich bekanntlich sehr gut – wobei hier weniger sein Verzicht, denn vielmehr die Senkung des Hardware-Preises und gute Spiele verantwortlich waren.
Nintendo: “Wii U Zelda HD” verkaufte sich 1 Million Mal, nur 2,41 Millionen Wii U in 9 Monaten
(Grafik oben: Gesamt-Verkäufe seit Erscheinen der jeweiligen Konsolen)
Nach der düsteren Finanzprognose vom 17. Januar (wir berichteten hier) legte Nintendo jetzt den konsolidierten Finanzbericht zum Ende des 3. Quartals 2013 vor, der die Zahlen für die letzten 9 Monate 2013 zusammenfasst.
So verkaufte man je über 1 Millionen Einheiten von The Legend of Zelda: The Wind Waker HD, Wii U Party and Super Mario 3D World für die Wii U. Doch die Zahlen für die Hardware fielen erwartungsgemäß niedrig aus: Nur 2,41 Millionen Wii U-Konsolen konnte Nintendo insgesamt in den 9 Monaten absetzen, 15,96 Millionen Kopien von Wii U-Spielen.
Bis heute hat sich die Wii U damit seit ihrem Erscheinen 5,86 Millionen Mal verkauft, sowie 29,37 Millionen Spiele (siehe Grafik oben). Der 3DS kommt in seiner bisherigen Lebenszeit auf 42.74 Millionen verkaufte Einheiten und 152,29 Millionen abgesetzter Spiele.
Das Resultat des schleppenden Wii U-Absatzes: Der Umsatz fiel verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 8,1 % auf 499,12 Milliarden Yen (3,55 Milliarden Euro), die Gewinne sanken um 29,9 % auf 10,195 Millliarden Yen (72,6 Millionen Euro).
Den Geschäftsbericht könnt Ihr hier einsehen.
Chinesischer Fernsehhersteller arbeitet an Xbox-Klon
China Daily schreibt, dass die TCL Corp gerade ihrer eigenen Videospielkonsole arbeitet. Diese soll einer Xbox ähnlich sein, wobei aktuell nicht klar ist, welche Generation – also Originalmodell, 360 oder One – gemeint ist.
Ein Statement von Microsoft zu dem Thema steht noch aus, es ist aber davon auszugehen, dass man dort, vorsichtig ausgedrückt, “not amused” sein wird.
Xbox Live Arcade – neu am 29. Januar 2014
Xbox 360:
- Rekoil: Liberator – 14,99 Euro
In der neuen M!: Top of the Tops
Neugierig geworden? Die weiteren 25 Bestenlisten findet Ihr in der M! Games Februar 2014 – seit dem 24. Januar überall erhältlich!
EA verrät aktuelle Origin-Statistiken zu Spielerzahlen & Co.
Electronic Arts hat auf seiner offiziellen Website ein paar Origin-Statistiken des letzten Quartals 2013 zu seinen Titeln veröffentlicht, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:
- Madden NFL 25: 2,8 Millionen gespielte Partien und 10.000 NFL-Saisons
- Battlefield 4: Acht Millionen Flugstunden, in denen 90.000 Pilotlizenzen erworben wurden
- FIFA: 18 Milliarden Stunden Spielzeit (entspricht rund 34.000 Jahren)
- Need for Speed: Rivals: 51 Millionen gefahrene Kilometer
- NHL 14: 100 Millionen gespielte Partien
- Real Racing 3: 1,3 Milliarden Rennen zwischen Oktober und Dezember, wobei Heiligabend am beliebtesten war.
- The Simpsons: Tapped Out: 19,4 Millionen Spieler
- Plants vs. Zombies 2: 53,4 Milliarden Pflanzen angelegt, was am Ende eine Fläche ergab, die dreieinhalb Mal New York entspricht
Stick It to The Man – im Test (PS3/PSV)
| Spiel: | Stick It to The Man |
| Publisher: | Ripstone |
| Developer: | Zoink! |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS3, PSV |
| Erhältlich für: | PS3, PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 1 / 2014 |
Ray ist wirklich kein Glückspilz: Auf dem Heimweg von der Arbeit fällt dem mäßig motivierten Tester von Baustellenhelmen ein mysteriöses Objekt auf den Kopf. Darin befindet sich ein Organismus, der sich prompt in seinem Schädel einnistet dort manifestiert er sich als ein langes, rosa leuchtendes Tentakel, das Ray aus dem Kopf wächst und nur er sehen kann. Mit diesem Greifarm gehen ein paar interessante Fähigkeiten einher: Ray kann nicht nur die Gedanken seiner Mitmenschen lesen, sondern auch deren Ideen und Begierden wie Aufkleber abziehen und anderen in den Kopf setzen. So löst Ihr in einem Dutzend in sich abgeschlossener 2D-Szenarien ebenso knifflige wie clevere Rätsel, flieht vor der finsteren Organisation von The Man und lernt, mit dem Eindringling im Kopf umzugehen. Ähnlich wie The Cave spielt sich Stick It to The Man nicht wie ein normales PointnClick-Adventure, sondern eher wie ein 2D-Hüpfer. Wenn Ihr nicht gerade die witzigen, aber stets logischen Rätsel löst, springt Ihr in psychedelisch anmutenden Szenarien über schwebende Plattformen und hangelt Euch an strategisch platzierten Pins entlang.
Grafisch gefällt Stick It to The Man mit PaRappa-artigem Papierlook und witzig-schrägen Gestalten. Die Steuerung geht sowohl auf PS3 als auch auf Vita gut von der Hand, wer die Wahl hat (dank Cross-Buy zahlt man ohnehin nur einmal), greift vorzugsweise zur Handheld-Fassung: Dank Touchscreen-Unterstützung lassen sich die vielen Tentakel-Einsätze viel lockerer absolvieren.
Thomas Nickel meint: Humor und Videospiele eine Mischung, die nur in den seltensten Fällen wirklich gut funktioniert. Bei Stick It to The Man geht das Rezept allerdings ganz fantastisch auf: Mit urkomischen Figuren, hervorragendem Gag-Timing und einem Spielprinzip, das sich hervorragend mit den humoristischen Ambitionen von Designer Klaus Lyngeled verbindet, gehört das Abenteuer ganz klar zu den aktuellen Geheimtipps im PlayStation Network. Noch dazu punktet Stick It to The Man mit eigenständigem Grafikstil sowie sauberer, griffiger Steuerung gerade die Vita-Fassung gefällt durch sinnvolle Nutzung des Touchscreens. Spieler mit Sinn für schrägen Humor und ebenso clevere wie bizarre Rätselsituationen greifen unbedingt zu.
Schräges Adventure mit viel Humor und guten Rätseleinlagen.
| Singleplayer | ![]() | 9 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Hotline Miami 2: Wrong Number – Veröffentlichungszeitraum bekannt
Wie dem offiziellem Twitteraccount zu entnehmen ist, wird Hotline Miami 2: Wrong Number im Laufe des dritten Quartals 2014, also zwischen Juli und September dieses Jahres, erscheinen.
Der Vorgänger hatte sich als echter Überraschungshit entpuppt. Unseren damaligen Test dazu könnt Ihr hier nachlesen.
Amazon-Konsole soll noch dieses Jahr starten – Preis unter 300 $
Offenbar steht uns eine weitere Android-Konsole ins Haus: Nach Ouya und Gamestick will sich nun niemand Geringeres als Einzelhandels-Riese Amazon im Konsolen-Business versuchen.
“Wir glauben, dieses neue Produkt wird sogar eine noch größere Sache als (der oder das?) Kindle”, erklärte Amazon in einer Einladung zu einem Recruiting-Event, das in Boston stattfand. Die Amazon-Konsole soll dabei nicht nur für Spiele taugen, sondern auch Filme, Musik und TV-Sendungen – per Streaming oder Download – wiedergeben können.
Laut VG247 wurde Entwicklern die Hardware bereits gezeigt, die von der Größe her mit der “letzten PSOne-Auflage” vergleichbar sein soll, im Gegensatz zu dieser aber in einem ziemlich “kantigen” Gehäuse Platz findet – das kann sich aber bis zum Erscheinen noch ändern. Entworfen wird die Konsole von Lab 126, die auch schon für Amazons Kindle verantwortlich zeichneten. Laut Techcrunch soll die Konsole mit einem Qualcomm MPQ-Chip ausgestattet sein – das ist die “Snapdragon”-Linie für Smart-TVs und Settop-Boxen.
Der Preis soll in den USA die 300 Dollar-Grenze nicht überschreiten. Amazon-Boss Jeff Bezos zielt dabei auf den Massenmarkt, den die Ouya – trotz ihres Erfolges – noch nicht erreichen konnte. Angesichts einer Basis von 200 Millionen Kunden, von denen 10 Millionen den Amazon-Prime-Service abonniert haben, bieten sich hier durchaus Möglichkeiten.
Noch in diesem Jahr soll Bezos’ Box auf den Markt kommen – geplant war sie schon im letzten Jahr, was aber verschoben wurde.












