Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant – im Test (3DS)

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Ein Gentleman sagt adieu, denn abgesehen vom 2014 hierzulande erscheinenden Zusammentreffen mit Phoenix Ace Attorney Wright soll der sechste Professor Layton-Teil der letzte sein – heißt es zumindest offiziell. Für das Finale geht Level-5 aber keine Experimente ein, sondern beschwört konsequent die alten Tugenden: Wie immer tippt Ihr Euch mit dem Stylus durch eine Geschichte rund um diverse Geheimnisse, lest gut geschriebene und teils vertonte Dialoge, navigiert durch hübsche Umgebungen und löst jede Menge Rätsel, die Euch alle paar Minuten gestellt werden. Diese reichen wie üblich von Schiebeaufgaben über Logik-Herausforderungen bis hin zu mathematischen Problemstellungen. Letztere haben diesmal etwas mehr Gewichtung, während Fangfragen reduziert wurden. Dazu gesellen sich die traditionellen drei Minispiele im Layton-Koffer, die Ihr freischaltet. Gestrichen wurden die Sokoban-inspirierten Passagen des Vorgängers, dafür warten auf den Reisen zwischen den überraschend vielen Schauplätzen rund um den Erdball Geschicklichkeitseinlagen unter Zeitdruck: Bei denen müsst Ihr anfliegende Geschosse abwehren, bevor sie einschlagen – ein Novum, das aber zum Glück nicht allzu schnelle Reflexe erfordert.

Ulrich Steppberger meint: Ich gebe zu: Richtig traurig bin ich nicht, wenn Professor Layton nun tatsächlich in Rente geht. Denn so unbestreitbar hochwertig auch diese Episode ist, im Prinzip bekommen wir zum sechsten Mal das gleiche Spiel – nur eben mit frischen (und wieder guten) Rätseln sowie neuer Story. Das ist aber okay, zumal die Handlung wieder mehr Pfiff hat als die des Vorgängers und die etwas überraschende Geschicklichkeitseinlage tatsächlich für etwas Tempo zwischendurch sorgt.

  • rund 150 Rätsel in der Story
  • 365 Downloadaufgaben – 1 pro Tag
  • erstmals mit Geschicklichkeitseinlagen unter Zeitdruck
  • 3D-Effekt wieder vernachlässigbar

Das unterhaltsame Finale der Knobel-Abenteuer bleibt dem altbewährten Rezept treu – neue Ideen fehlen, aber die Qualität stimmt.

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Multiplayer
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Markt für Digitalverkäufe weiter gewachsen

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Eine jetzt veröffentlichte Statistik von SuperData zeigt, dass der Markt für Digitalverkäufe im Jahresvergleich weiter gewachsen ist. So wurde ein Zuwachs von 25 Prozent auf nunmenr eine Milliarde Dollar erreicht. Grund dafür ist hauptsächlich die Simultanveröffentlichung physischer und digitaler Versionen, etwa bei Call of Duty: Ghosts oder Assassin’s Creed IV: Black Flag. Need for Speed Rivals und Battlefield 4 waren sicher ebenfalls Motoren dafür.

Und noch eine erfreuliche Zahl: Die DLC-Absätze von PC und Konsolen zusammengezählt stiegen sogar um satte 31 Prozent auf 325 Millionen Dollar. Generell dürfte der Release von PS4 und Xbox One dafür sorgen, dass das Wachstum in diesem Marktsegment noch nicht beendet ist, denn ein Rückgang ist bisher nur im Free-To-Play-Bereich zu erkennen.

PlayStation Plus – die neuen Spiele zum Januar 2014

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Diesmal werden die Goodies gestaffelt getauscht, was angesichts des PS4-Starts keine schlechte Idee ist – so verschwinden nicht just zu Weihnachten gleich die Gratis-Titel des ersten Monats…

Ab 24. Dezember neu bei PlayStation Plus:

  • DmC: Devil May Cry (PS3)
  • Borderlands 2 (PS3)
  • Soul Sacrifice (PSV)
  • BlazBlue Continuum Shift Extend (PSV)

Ab 8. Januar neu bei PlayStation Plus:

  • Don’t Starve (PS4)

Ab 24. Dezember nicht mehr bei PlayStation Plus:

  • GRID 2 (PS3)
  • Dragon’s Dogma: Dark Arisen (PS3)
  • Sonic & All-Stars Racing Transformed (PSV)

Ab 8. Januar nicht mehr bei PlayStation Plus:

  • Contrast (PS4)

Mikrotransaktionen in Forza Motorsport 5 waren nicht Microsofts Idee

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Viele Spieler denken, dass die immer noch kontrovers diskutierten Mikrotransaktionen in Forza Motorsport 5 auf eine Idee von Microsoft zurückgingen. Wie Dan Greenawalt, Creative Director bei den Turn 10 Studios, jetzt jedoch im Gespräch mit Eurogamer hervorhob, waren die Entwickler selbst für deren Implementierung verantwortlich.

Vielmehr sei man zwar bei Microsoft angestellt, welche aber nur den kreativen Prozess überwachten und das Team grundsätzlich alleine arbeiten ließen. Einige Leute hätten da laut Greenawalt wohl ein falsches Bild von der Realität.

Desweiteren hebt er hervor, dass bereits Forza Motorsport 4 mit seinem Token-System auf so etwas wie Mikrotransaktionen gesetzt hätte und die Spieler sich nicht beschwert hätten. Auch in der Horizon-Episode habe man mit dem Thema experimentiert, was man eben in vielen Bereichen tue. Komme etwas an, entwickele man in diese Richtung weiter, wenn nicht, werde es verworfen.

Generell versteht Greenawalt, dass sich Menschen nun an der Nase herumgeführt fühlten, aber er hoffe, das Vertrauen der Fans bald zurückzugewinnen. Die Mikrotransaktionen in Forza Motorsport 5 seien keine Paywall, sondern ein Beschleuniger und man habe dabei wirklich nur daran gedacht, die Leute somit für Autos und Videospiele zu begeistern.

Cover Story – Und der Sieger ist…

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Im Finale hat sich der Veteran durchgesetzt: Unserere allererste Ausgabe 11/93 mit dem klassischen “Mario vs. Sonic”-Motiv ist also Euer Liebling aus 20 Jahren MAN!AC- und M!-Games-Historie.

33% der Stimmen gingen im letzten Wahlgang an das Duo, gefolgt vom Mario-Atompilz (26%), Solid Snake (25%) und Sackboy (16%).

Heimkino-Showdown: PS4 vs. Xbox One – powered by audiovision

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Die PlayStation 4 und die Xbox One ermöglichen Spielspaß in neuer Qualität – doch was taugen die neuen Gaming-Kisten von Microsoft und Sony als Video- und Musiklieferanten im Heimkino? Leider derzeit nicht besonders viel, wie unsere Schwesterzeitschrift audiovision in zwei umfangreichen Geräte-Tests feststellen musste.

So spielt die PlayStation 4 3D-Blu-rays-Discs ebenso wenig wie herkömmliche CDs und auch mit MP3, JPG und sonstigen Multimedia-Dateien kann sie wenig anfangen. DLNA-Anbindung ins heimische Netzwerk: Fehlanzeige. Und die DVD-Wiedergabe ist schlechter als  beim Vorgänger.

Auch bei der Xbox One klaffen immense Ausstattungslücken und DVDs gibt sie sogar nur mit ruckelnden 60 Hertz wieder. Auch die Einbindung des TV-Bilds in die Menüoberfläche ist alles andere als ausgereift.

Die Redakteure der audiovision habe beiden Konsolen in allen Heimkino-relevanten Disziplinen miteinander verglichen: von den Audio/Video-Einstellmöglichkeiten über die Internet-Angebote bis hin zum Betriebsgeräusch und dem Stromverbrauch. Welche Konsole die Nase vorne hat erfahrt Ihr hier.

Japan-Charts vom 2. bis 8. Dezember 2013

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [PS3] Gran Turismo 6 (SCEJ, 12/06/13) – 204,784 (NEU)
  2. [Wii] Dragon Quest X: The Sleeping Hero and the Guiding Sworn Friend Online (Square Enix, 12/05/13) – 117,432 (NEU)
  3. [3DS] Pokemon X and Y (Nintendo, 10/12/13) – 111,790 (3,200,919)
  4. [3DS] Attack on Titan: The Last Wings of Mankind (Spike Chunsoft, 12/05/13) – 93,471 (NEU)
  5. [3DS] Inazuma Eleven Go Galaxy Big Bang / Supernova (Level-5, 12/05/13) – 91,643 (NEU)
  6. [Wii U] Dragon Quest X: The Sleeping Hero and the Guiding Sworn Friend Online (Square Enix, 12/05/13) – 70,648 (NEU)
  7. [Wii U] Super Mario 3D World (Nintendo, 11/21/13) – 43,844 (183,245)
  8. [3DS] Bravely Default: For the Sequel (Square Enix, 12/05/13) – 35,617 (NEU)
  9. [3DS] Yu-Gi-Oh! Zexal: Duel Carnival (Konami, 12/05/13) – 26,497 (NEU)
  10. [PS3] Lightning Returns: Final Fantasy XIII (Square Enix, 11/21/13) – 21,600 (358,755)
  11. [3DS] Monster Hunter 4 (Capcom, 09/14/13) – 20,601 (3,002,358)
  12. [3DS] Hatsune Miku: Project Mirai 2 (Sega, 11/28/13) – 18,225 (106,933)
  13. [PS3] Assassin’s Creed IV: Black Flag (Ubisoft, 11/28/13) – 16,920 (52,269)
  14. [PS3] Pro Evolution Soccer 2014 (Konami, 11/14/13) – 15,523 (228,367)
  15. [3DS] One Piece: Unlimited World R (Namco Bandai, 11/21/13) – 15,145 (123,374)
  16. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/13) – 15,039 (3,496,578)
  17. [3DS] Tomodachi Collection: New Life (04/18/13) – 12,816 (1,523,528)
  18. [3DS] Aikatsu! 2-ri no My Princess (11/21/13) – 12,737 (99,261)
  19. [PSV] God Eater 2 (Namco Bandai, 11/14/13) – 12,610 (338,544)
  20. [PSP] God Eater 2 (Namco Bandai, 11/14/13) – 11,337 (161,939)

Und diese Konsolen gingen letzte Woche über die Tresen:

  1. 3DS XL – 92,375 (82,409)
  2. Wii U – 48,762 (28,518)
  3. 3DS – 32,894 (25,964)
  4. PS Vita – 25,594 (20,202)
  5. PS3 – 24,085 (13,311)
  6. PSP – 4,416 (4,232)
  7. PS Vita TV – 3,772 (5,391)
  8. Wii – 767 (588)
  9. Xbox 360 – 473 (309)

Yaiba: Ninja Gaiden Z – Video zum 2D-Retro-Modus

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Tribut an das Original:

Die Wurzeln eines Spiels sollte man immer im Auge behalten – Tecmo-Koei, beziehungsweise Keiji Inafune, sieht’s genauso: In der Ninja-Zombie-Schnetzelei Yaiba: Ninja Gaiden Z lässt sich während der Hauptmission ein 2D-Retro-Modus freischalten, in dem man sich wie in alten Zeiten durch 2D-Side-Scrolling Welten schlitzt, mit serientypisch “steil ansteigender Lernkurve”, um es mal gelinde auszudrücken.

Yaiba: Ninja Gaiden Z erscheint für PS3 und Xbox 360 am 28. Februar in Europa.

Proteus – im Test (PS3/PSV)

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Wenn Ihr von einem Spiel erwartet, dass es Euch irgendwie leitet, Herausforderungen stellt oder eine Handlung aufweist – dann macht um Proteus einen großen Bogen.

Eigentlich kann man beim vom PC stammenden, allerorts hochgelobten Werk von Designer Ed Key und Komponist David Kanaga sogar drüber streiten, ob es wirklich als Spiel bezeichnet werden sollte. Denn im Prinzip macht Ihr nichts weiter, als ohne jegliche Vorgaben eine Insel zu erkunden. Die wird bei jedem Neustart neu zufallsgeneriert und entfaltet durch den grobschlächtig-abstrakten Retro-Look eine interessante Wirkung, zu der auch Akustik beiträgt: Fauna und Flora geben bei Annäherung Klänge von sich, was zu einer sich stets wandelnden, sphärischen Soundkulisse führt – Interaktivität existiert zumindest auf diese Art in Proteus. Zudem gibt es eine ausgesprochen rudimentäre ”Aufgabe” zu erfüllen, um einen Fortschritt per Jahreszeitenwechsel herbeizuführen, und sogar einen (vagen) Abschluss – doch damit hat es sich. Im Normalfall dauert ein Besuch auf der Insel etwa eine Stunde, in der Ihr herumlauft, herumschaut und (mittels der einzigen per Knopfdruck ausgelösten Aktion) herumsitzt.

Als Kuriosum und Zeitvertreib macht Proteus eine gute Figur. Ob Ihr damit etwas anfangen könnt? Das müsst Ihr selbst herausfinden.

Ulrich Steppberger meint: Ein Titel wie Proteus ist eine Gewissensfrage: Beurteilt man ihn nach konventionellen Maßstäben oder zückt man das Totschlag-Argument ”Das ist Kunst”? Wer sich eine abstrakte Spielwiese wünscht, in die er alles mögliche irgendwie hineininterpretieren kann, ist hier jedenfalls am richtigen virtuellen Ort. Klar lässt sich sagen, dass die audiovisuelle Präsentation einen ebenso eigentümlichen wie sehenswerten Reiz entwickelt und sich damit ein Ausflug auf die Insel in dieser Hinsicht lohnt. Eine wirkliche Empfehlung abzugeben, fällt mir aber schwer, denn ein nennenswerter spielerischer Gehalt fehlt – Proteus ist eben ein Unikum, was man positiv oder negativ sehen kann.

Stimmig inszeniertes Projekt, das mehr “Erleben“ als Spiel ist.

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Bayonetta 2 – Produzent nörgelt über “Portierungs-Bettler”

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Dass wir Bayonetta 2 irgendnwann nächstes Jahr (vermutlich zumindest) überhaupt bekommen, ist bekanntlich Nintendo zu verdanken, trotzdem hat das Spiel für viele Anhänger des Erstlings einen Schönheitsfehler: Es kommt für Wii U – und nicht PS3 oder Xbox 360. Mit der Akzeptanz dieser Tatsache tut sich so mancher offenbar weiterhin schwer und lässt das die Macher bei Platinum Games entsprechend wissen.

Das wiederum geht JP Kellams, Creative Producer des zweiten Teils, offenbar gehörig auf den Geist, weshalb er via Twitter Luft macht:

I hate posting anything Bayonetta 2 on our Facebook. Not because I hate Bayonetta 2, but because I hate the pedantic port-begging.

— JP Kellams (@PG_jp) 11. Dezember 2013

It’s been over a year since we announced. We heard you. We get it. We are just happy that we get to make Bayonetta 2 for the patient fans.

— JP Kellams (@PG_jp) 11. Dezember 2013

Wenig überraschend kam dieser Moment der Wahrheit auch wieder nicht so gut an – aber der Mann hat Mut, das kann man sagen.

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