Konami verlangt Löschung von Skullgirls aus PSN und XBLA

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Lab Zero Games, die Entwickler des spaßigen 2D-Prüglers Skullgirls, können einem wahrlich leidtun:

Vor gut einem Jahr wurde das gesamte Entwicklerteam vom Studio Reverge Labs gefeuert (wir berichteten hier), weshalb man lange auf einen wichtigen Patch warten musste. Das Studio formierte sich neu unter dem Namen Lab Zero Games, mit Unterstützung von Publisher Autumn Games.

Doch nun hat Letzterer auch Probleme: Autumn Games bekam sich mit Co-Publisher Konami in die Haare. Nun trennten sich ihre Wege, mit höchst unangenehmen Folgen für Lab Zero: Wie Design-Chef Mike Zaimont berichtet, verlangte Konami die Löschung von Skullgirls aus dem PlayStation Network sowie der Xbox LiveArcade.

Ebenfalls unschön: Laut Zaimont sagte Konami noch nicht mal dem Entwickler bescheid – erst von Sony bekam man die Hiobsbotschaft, nachdem die Anfrage von Konami bereits geprüft war.

Laut Polygon verschwinden die “Schädel-Mädel” am 17. Dezember vom PlayStation-Netzwerk, Xbox 360-Besitzer können sich das Spiel noch bis Ende des Jahres holen. Lab Zero arbeitete gerade an einem neuen Skullgirls-Titel, mit allen Änderungen (als Beta) der kommenden Patches. Autumn Games sollte als alleiniger Hersteller fungieren. Doch wenn der Titel nicht freigegeben werden sollte, “wird Skullgirls verschwinden, noch bevor alle aus den Winterurlaub zurück sind”, befürchtet Zaimont.

Schlechte Nachricht für die Spieler: Lab Zero ist sich unsicher, ob man Skullgirls weiterhin online spielen kann, wenn es auf den Download-Plattformen nicht mehr erhältlich ist.

Nun arbeitet man mit Hochdruck daran, dass die neue, verbesserte Version des Spiels noch in diesem Jahr als Download erscheint. Zaimonts komplette Erklärung hierzu gibt’s im Video oben ab Punkt 8:35.

UK-Charts vom 2. bis 8. Dezember 2013

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Call of Duty: Ghosts (360)
  2. Call of Duty: Ghosts (PS3)
  3. Gran Turismo 6 (PS3) – NEU
  4. Killzone: Shadow Fall (PS4)
  5. FIFA 14 (360)
  6. Just Dance 2014 (Wii)
  7. FIFA 14 (PS4)
  8. Grand Theft Auto V (360)
  9. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  10. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  11. FIFA 14 (Xbox One)
  12. Grand Theft Auto V (PS3)
  13. Battlefield 4 (360)
  14. FIFA 14 (PS3)
  15. Battlefield 4 (PS4)
  16. Assassin’s Creed IV: Black Flag (360)
  17. Lego Marvel Super Heroes (360)
  18. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS4)
  19. Batman: Arkham Origins (360)
  20. WWE 2K14 (360)
  21. Battlefield 4 (PS3)
  22. Call of Duty: Ghosts (Xbox One)
  23. Tomb Raider (360)
  24. Football Manager 2014 (PC)
  25. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS3)

CastleStorm bald auch für Wii U

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Die Zen Studios geben im Forum ihrer offiziellen Website bekannt, dass CastleStorm bald auch für Wii U erscheinen wird. Leider nennen sie dabei keinen genauen Erscheinungstermin, aber der eShop selbst spricht aktuell von Dezember. Da die PS3- bzw. Vita-Version des Titels bereits erschienen sind und es bei Nintendo keinerlei Exklusivinhalte geben wird, ist ebenfalls mit einem baldigen Release auf dem Wii-Nachfolger zu rechnen.

Xbox One – angeblicher Abwartskompatiblitäts-Trick killt Konsolen

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Pünktlich zum Wochenende berichtete Kotaku über einen angeblichen Trick, welcher die Xbox One doch noch kompatibel zu den Spielen ihres Vorgängers machen sollte. Resultat ist aber vielmehr, dass die Konsole nach den diversen Änderungen am Systemmenü gar nicht mehr funktioniert – ein fieser Fake also.

Nun erklärte auch Major Nelson via Twitter, dass es eine derartige Möglichkeit nicht gebe und entsprechende Operationen die Xbox One schädigen könnten.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds – im Test (3DS)

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Erschienen in:

Die klassische Zelda-Formel wurde 1991 vom SNES-Meisterwerk The Legend of Zelda: A Link to the Past festgelegt. Seitdem liegt sie allen großen Abenteuern rund um Link und Zelda zugrunde: Nach ein paar Abenteuern erreicht der Held ein großes Labyrinth, findet dort einen nützlichen Gegenstand, löst mit diesem die dortigen Rätsel und zieht dem Boss die Hammelbeine lang. Dieses Rezept ist erprobt und funktioniert nach wie vor gut, zeigte dennoch langsam, aber sicher Ermüdungserscheinungen: Trotz aller Qualitäten waren die letzten Zelda-Spiele in einem gewissen Maße berechenbar. Mit vertrautem Aufbau und den altbekannten Gegenständen mussten die letzten Episoden einen schwierigen Spagat zwischen neuen Ansätzen und bewährten Qualitäten bewältigen – eine Aufgabe, die in den Augen vieler Spieler nicht immer erfolgreich gelang.

Für A Link Between Worlds, das mehrere Generationen nach den Ereignissen von A Link to the Past in der gleichen Welt spielt, wird die vertraute Formel radikal umgeworfen. Zwar sind mit Bumerang, Greifhaken, Bogen oder Bomben erneut viele bekannte Gegenstände mit von der Partie, doch sie wurden nicht über das ganze Spiel verteilt: Ihr könnt sie alle direkt nach dem Absolvieren des ersten Labyrinths bekommen.

Händler Ravio, der sich dreist in Links kleinem Haus breitmacht, verleiht all die nützlichen Hilfsmittel für schmales Geld – oder verkauft sie für ein paar Rupien mehr. Haucht Link sein Leben aus, muss er geliehene Gegenstände erneut gegen Gebühr borgen, erworbene Tools bleiben dafür fest im Inventar und können auch verbessert werden. Wer jetzt glaubt, die Labyrinthe nicht mehr ausgiebig durchforsten zu müssen, der irrt zum Glück. Bessere Rüstungen, den prächtigen Hylia-Schild oder Erz, mit dem ein Schmied Eure Waffe verbessern kann, warten nur darauf, von Link entdeckt zu werden.

Die neue Gegenstandsverteilung ändert den Spielverlauf radikal. Schon nach kürzester Zeit steht Euch ganz Hyrule offen – und später auch das komplette Lorule. Zwischen beiden Welten wechselt Ihr mit Links neuester Fähigkeit: Er darf sich als Kreidezeichnung an Wände pressen und an diesen entlanglaufen. So kann er nicht nur die Schwerkraft ignorieren, sondern sich auch durch Dimensionsspalten zwängen und so zwischen dem hell-freundlichen Hyrule und dem düsteren Lorule hin und her reisen.

Anstatt einen festen Spielablauf vorzugeben, lässt Euch A Link Between Worlds die Labyrinthe ganz nach Eurem Geschmack angehen. Allerdings sind nicht alle schummrigen Gemäuer von Anfang an zugänglich, manche könnt Ihr nur mit speziellen Gegenständen betreten, die Ihr Euch erst erspielen müsst. Drinnen wird die klassische Kampf-Rätsel-Mischung geboten, jedes Labyrinth hat seine eigenen Tücken. Mal habt Ihr eine Begleiterin im Schlepptau, mal spielt Ihr mit Licht und Schatten, mal gilt es, den Wasserspiegel zu heben und zu senken. Durch die 2D-Vogelperspektive habt Ihr stets den perfekten Überblick über das Geschehen, die Navigation durch die Labyrinthe fühlt sich viel flotter an als in den 3D-Episoden. Ganz flach ist das neue Zelda aber nicht: Gerade durch Links Wandlauf-Fähigkeiten müsst Ihr trotzdem dreidimensional denken, um den Labyrinthen auch die letzte Schatztruhe zu entreißen.

Der 3D-Effekt in A Link Between Worlds gehört zu den schönsten, die man bisher auf dem 3DS gesehen hat. Die Umgebung hat richtig Tiefe, bei vielen Rätseln ist der räumliche Eindruck eine große Hilfe und dank butterweicher 60 Bilder pro Sekunde bleibt der 3D-Effekt auch sehr stabil und angenehm für die Augen. Die hohe Bildrate wurde allerdings durch eher schlichte Umgebungen erkauft: Viele Böden sind toll anzusehen, Figuren und Monster dagegen vergleichsweise einfach modelliert. Der Vergleich zum plastischen, aber ebenfalls eher unspektakulären Polygon-Look der New Super Mario Bros.-Spiele liegt nahe – da boten andere Zelda-Spiele grafisch weitaus Ehrgeizigeres.

Über jeden Zweifel erhaben ist dafür die Musik: Vertraute Themen schmettern gleich in mehreren orchestralen Fassungen aus den Lautsprechern, spätere Labyrinthe überraschen mit neuen, ausgesprochen atmosphärischen Kompositionen.

Zelda-Kenner können sich trotz vieler Neuerungen auf manches Déjà-vu einstellen: Die Dungeons wurden alle komplett neu entworfen, setzen aber trotzdem auf viele Tricks und Elemente des SNES-Originals. Das Eis-Labyrinth bietet die meisten Stockwerke, während Ihr in Heras Turm Schalterrätsel löst. Die Weltkarte entspricht nahezu exakt dem 16-Bit-Vorgänger: Erfahrene Spieler wissen sofort, wo sie manch nützlichen Gegenstand finden. Trotzdem schafft es A Link Between Worlds aber nach den ersten Spielstunden, seinen eigenen Tonfall und Platz im Zelda-Universum zu finden.

Thomas Nickel meint: Trotz tollem Tiefeneffekt und butterweicher Spielbarkeit war ich skeptisch, fühlt sich A Link Between Worlds doch in den ersten Labyrinthen wie ein Remix des zeitlos brillanten A Link to the Past an. Aber dieser Eindruck verfliegt dank neuer Herausforderungen, cleverer Rätsel und natürlich Links neuem Wandlauf-Talent schnell. Es entpuppt sich als eine gute Entscheidung, die neue Offenheit mit einer vertrauten Welt zu kombinieren: Hyrule und Lorule sind zwar nicht annähernd so weitläufig wie die Steppen eines Twilight Princess, bieten aber einen unverschämt hohen Rätsel-pro-Quadratmeter-Quotienten. Überall gibt es etwas zu entdecken – und da Ihr schnell fast alle benötigte Ausrüstung beisammen habt, steht dem Erkundungsdrang kaum etwas im Weg. Teilweise könnte A Link Between Worlds herausfordernder sein: Sobald Ihr Euer Schwert verbessert und eine stärkere Rüstung gefunden habt, kann Euch kaum noch ein Gegner gefährlich werden. Dafür überzeugen die Rätsel mit viel Kreativität und zaubern immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, wenn Ihr die Lösung endlich gefunden habt.

  • sehr offene Spielstruktur
  • erforscht 2 parallele Welten
  • 11 Labyrinthe erwarten euch
  • butterweiche 60 Bilder pro Sekunde
  • viele Gegner und Bosse bereits bekannt
  • unaufdringliche Hilfefunktionen

Trotz manch bekanntem Element ein würdiger Nachfolger von ”A Link to the Past”, der durch seine Offenheit frischen Wind in die Reihe bringt.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound

Spike VGX 2013 – die Awards sind vergeben

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Im Rahmen der Spike VGX 2013 wurden natürlich auch wieder die dazugehörigen Awards vergeben. Hier sind nun die einzelnen Nominierungen in den jeweiligen Kategorien und der Gewinner ist fett hervorgehoben (nachzulesen auch bei VG247):

Game of the Year

  • BioShock Infinite
  • Grand Theft Auto V
  • Super Mario 3D World
  • The Last of Us
  • Tomb Raider

Studio of the Year

  • Irrational Games
  • Naughty Dog
  • Rockstar North
  • The Fullbright Company

Most Anticipated Game (von den Fans gewählt)

  • Destiny
  • Titanfall
  • South Park: The Stick of Truth
  • The Witcher 3: Wild Hunt
  • Watch Dogs

Best Shooter

  • Battlefield 4
  • BioShock Infinite
  • Call of Duty: Ghosts
  • Metro: Last Light

Best Independent Game

  • Gone Home
  • Kentucky Route Zero
  • Papers, Please
  • The Stanley Parable

Best Action Adventure Game

  • Assassin’s Creed IV: Black Flag
  • Grand Theft Auto V
  • The Last of Us
  • Tomb Raider

Best Sports Game

  • FIFA 14
  • MLB 13: The Show
  • NBA 2K14
  • NHL 14

Best RPG

  • Final Fantasy XIV: A Realm Reborn
  • Fire Emblem: Awakening
  • Ni no Kuni: Wrath of the White Witch
  • Pokemon X/Y

Best Fighting Game

  • Divekick
  • Injustice: Gods Among Us
  • Killer Instinct
  • Tekken Revolution

Best Driving Game

  • F1 2013
  • Grid 2
  • Forza Motorsport 5
  • Need for Speed Rivals

Best DLC

  • Borderlands 2: Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep
  • Dishonored: The Knife of Dunwall
  • Far Cry 3: Blood Dragon
  • Mast Effect 3: Citadel

Best Xbox Game

  • BioShock Infinite
  • Brothers: A Tale of Two Sons
  • Grand Theft Auto V
  • Tomb Raider

Best PlayStation Game

  • Grand Theft Auto V
  • Rayman Legends
  • The Last of Us
  • Tomb Raider

Best Nintendo Game

  • Pikmin 3
  • Rayman Legends
  • Super Mario 3D World
  • The Wonderful 101

Best PC Game

  • Battlefield 4
  • Gone Home
  • Papers, Please
  • The Stanley Parable

Best Handheld Game

  • Animal Crossing: New Leaf
  • Pokemon X/Y
  • Tearaway
  • The Legend of Zelda: A Link Between Worlds

Best Casual Game

  • Animal Crossing: New Leaf
  • Disney Infinity
  • Plants vs. Zombies 2
  • Skylanders Swap Force

Best Voice Actor

  • Troy Baker (als Joel in The Last of Us)
  • Troy Baker (als Booker DeWitt in BioShock Infinite)
  • Steven Ogg (als Trevor Philips in Grand Theft Auto V)
  • Willem Dafoe (als Nathan Dawkins in Beyond: Two Souls)

Best Voice Actress

  • Ashley Johnson (als Ellie in The Last of Us)
  • Courtnee Draper (als Elizabeth in BioShock Infinite)
  • Camilla Luddington (als Lara Croft in Tomb Raider)
  • Ellen Page (als Jodie Holmes in Beyond: Two Souls)

Best Soundtrack

  • BioShock Infinite
  • Grand Theft Auto V
  • Ni no Kuni: Wrath of the White Witch
  • The Last of Us

Best Song in a Game

  • “A.D.H.D.” performed by Kendrick Lamar (Grand Theft Auto V)
  • “Sleepwalking” performed by The Chain Gang of 1974 (Grand Theft Auto V)
  • “Survival” performed by Eminem (Call of Duty: Ghosts)
  • “Will the Circle be Unbroken” performed by Courtnee Draper & Troy Baker (BioShock Infinite)

Neue Spiele der Woche: 9. bis 15. Dezember 2013

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für Nintendo Wii U:

  • Wii Fit U (Nintendo)

…für Nintendo 3DS:

  • Hidden Expedition: Titanic (S.A.D.)
  • Jewel Quest IV: Heritage (S.A.D.)

Metal Gear Solid V: Ground Zeroes – Termin bekannt?

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Wie Konami kürzlich bekannt gab, soll der Phantom Pain-Prolog Metal Gear Solid V: Ground Zeroes im Frühjahr 2014 erscheinen, über ein genaues Datum schwieg man sich allerdings aus.

Die Webseite PlayStation Universe beruft sich nun auf eine interessante Entdeckung von Junkie Monkeys: Demnach hat der Online-Händler Amazon UK den 31. Dezember 2014 als Platzhalter-Datum entfernt und durch den 8. März 2014 ersetzt. Eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang nicht, auf Amazon US ist weiterhin der provisorische Termin zu lesen.

Metal Gear Solid V: Ground Zeroes erscheint für PS3, PS4, XBox 360 und Xbox One.

Destiny – der Start-Termin steht fest!

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Also “nur” noch etwas über zehn Monate, bevor Bungies nächstes Epos offiziell beginnt…

Wer noch mehr zur Verkündung in blumigen englischen PR-Worten lesen möchte, der findet diese im offiziellen Blog.

Columns for Carrots #12 – M!eeting!

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Samstag, 23. November 14:30 Uhr: Auf nach Köln! Muss nur noch kurz das Navi programmieren, weil ich ohne satellitengestützte Navigation ungefähr so treffsicher bin wie eine amerikanische Cruise Missile mit. Soll heißen, ich lande zwar irgendwo in der Nähe des Zielortes, aber garantiert nicht da, wo ich hin will. Das genaue Ziel? D00Ms Wohnung. Währenddessen rücken Wichtgestalt und Raving Rabbid aus anderen Richtungen vor.

Wer jetzt glaubt, dass es um die Zugriffsaktion des Moderativen Einsatzkommandos geht, liegt völlig falsch. Vielleicht sollte ich besser vorne anfangen.

Es war einmal vor langer Zeit, da hatte jemand die Idee eines Forentreffens. Er rief dazu auf, sich in ein fernes Land namens Bayern zu begeben, weil dort in Mering der hohe Sitz der MAN!AC-Redaktion ist. Nun, das ging in die Hose. Geraume Zeit später rief ein Anderer dazu auf, mit wehenden Fahnen nach Mering zu ziehen, vor den Redaktionstoren zu lagern und ein großes Fest zum Jubiläum der M! zu feiern. Das Ergebnis war ungefähr ziemlich genauso von Erfolg gekrönt. Ein Treffen im tiefsten Bayern sollte offensichtlich nicht sein.

Weil so ein deutschlandweiter Treff unter Bekloppten wohl ganz sicher nicht funktioniert, der ein oder andere aber trotzdem noch Lust zu haben schien, sich mit Nerds in ähnlich zweifelhaftem Geisteszustand zu treffen kamen D00M82 und ich während der gamescom auf die Idee, doch einfach ein kleines NRW-Treffen zu machen. Wenn da am Ende fünf, sechs Leute zusammenkommen sollten, dann könnte man das ja auch einfach in D00Ms Wohnzimmer veranstalten.

An der Stelle nur die Kurzfassung; Zusammen mit den ersten Niederrheinern, halben Holländern und Sauerländern bekunden, etwas überraschend, auch ein Quotenschweizer sowie Süddeutschland Interesse, dicht gefolgt vom hohen Norden. Mit steigender Teilnehmerzahl wird ein Ausweichschlachtfeld gesucht und mit der alten Feuerwache in Köln gefunden, die Mietkosten streckt D00M netterweise vor. Nach gewissen Personalfluktuationen sind zum Schluss 19 Teilnehmer gemeldet. Immerhin 17 schaffen es dann es sogar nach Köln, zwei Teilnehmer mussten leider kurz vorher absagen. Die komplette Entstehungsgeschichte kann man im Forum nachlesen [wenn man sehr viel Ziel hat – us].

Zurück zum 23., nach nicht einmal anderthalb Stunden kurzweiliger Fahrt über deutsche Autobahnbaustellen behauptet mein Navi: „Sie haben Ihr Ziel erreicht.“ Gut, die Straße stimmt schon mal, fehlt nur noch ein Parkplatz, den ich sogar in neuer Kölner Rekordzeit finde.

Nachdem ich geklingelt habe öffnet ein 1,71m breiter und fast ebenso hoher Space Marine die Tür. Oder war es umgekehrt? Kräftiges Kerlchen, unser D00M. Als oberster Befehlshaber sehe ich mich zuerst einmal genötigt, die Sanitäreinrichtungen zu inspizieren, das schafft Freiraum um Umgebungseindrücke zu sammeln. Ich bin ein wenig enttäuscht. Keine Bombenkrater, keine Einschusslöcher, dafür gleich zwei Aquarien.

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