Rick Dangerous
(Firebird, 1989)
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Wipeout hat einen Gutteil zum Image der ersten PlayStation beigetragen, dass diese kein bloßes “Kinderspielzeug” ist – doch der Name des Entwicklerstudios -Psygnosis- war bald Geschichte, nachdem es 1993 von Sony aufgekauft wurde und später unter dem Label “Sony Computer Entertainment Studio Liverpool” firmierte.
Im August letzten Jahres wurde auch Studio Liverpool aufgelöst. Doch das war nicht das Ende: Laut IGN rauften sich jetzt fünf Ex-Kernmitglieder von Psygnosis wieder zusammen und gründeten “Firesprite”. Allein 15 der 20-köpfigen Belegschaft waren auch schon bei Studio Liverpool aktiv.
Managing-Director Graeme Ankers betonte die Unabhängigkeit des Studios, auch wenn man früher eng mit Sony verbunden war. Das erste Projekt war The PlayRoom, eine Anwendung für die PlayStation 4-Kamera. Derzeit arbeitet man an einem noch geheimem Projekt – ob’s ein neues WipeOut wird, wollte Graeme nicht verraten:
“Ich weiß nicht, wo die Reise uns hinführt. Wir lieben zwar diese Spiele, aber die Entscheidung liegt nicht bei uns. Wipeout ist ein besonderes Spiel. Seine Seele verdankt es der Entwicklungsgeschichte in Liverpool.“
Der Aktienmarkt reagiert bekanntlich schon auf kleinste Änderungen mimosenhaft – das musste jetzt auch Electronic Arts feststellen:
Battlefield 4-Entwickler DICE erklärte, man wolle erst die Fehler im Spiel ausmerzen, bevor neue Erweiterungen herausgegeben werden – eigentlich eine vernüftige Herangehensweise. Doch die Herren Investoren fürchteten sogleich, der Hersteller würde seine gesteckten finanziellen Ziele nicht erreichen – und so sank der Aktienkurs von Electronic Arts gemäß Seeking Alpha um 7,3%. Auch befürchtet man, dass sich der Release von Star Wars: Battlefront 3 oder Mirror’s Edge 2 verspäten könnte.
Im gestrigen “Battlelog“-Blog von DICE erklärte man inzwischen den berüchtigten “One-Hit-Kill”-Bug genauer, für den jetzt (für PS4) auch ein Patch herauskommt, der Folgendes beheben soll:
Doch damit sind noch nicht alle Fehler behoben: Auch an Häuserecken findet man bisweilen einen schnellen Tod, ähnlich dem “OHK”, allerdings steckt etwas anderes dahinter, woran man gerade noch arbeitet. Mehr dazu auf dem Battlelog.
Die Prügel-Profis aus Yokohama melden sich zurück:
Im Zuge eines Lokalisierungstests in Japan zeigte Entwickler Arc System Works einen Schwung frischer Screenshots und Charakter-Artworks zum kommenden Guilty Gear Xrd -SIGN-, das vom internen “Team RED” entwickelt wird; Der obige Trailer leckte bereits im November ins Netz.
Entwickelt wurde die Fortsetzung der Beat’em-Up-Reihe mit der Unreal Engine 3. Im Gegensatz zum Vorgänger kommen diesmal keine gezeichneten 2D-Sprites zum Einsatz, sondern 3D-Celshade-Grafiken. Letztere sollen dynamischere Kameraperspektiven erlauben, jedoch wurden die 3D-Animationen so limitiert, damit diese wie 2D wirken (sollen).
Guilty Gear Xrd -SIGN- soll im nächsten Jahr für die Arcade erscheinen (Sega RingEdge2-Board), dann aber auch für PS3 und PS4.
Capcom Japan hat auf der Facebook-Seite von Deep Down Neuigkeiten zu dem Titel bekanntgegeben (Gematsu hat sie später übersetzt). Diesmal ging es um die Rüstungen in dem Free-To-Play-Titel für die PS4.
So werden sich diese Schutzbekleidungen modular, also aus unterschiedlichen Einzelteilen, zusammensetzen. Dementsprechend werden sich dann auch Eure Fähigkeiten verändern. Außerdem achtet man darauf, dass dabei unterschiedliche Epochen erkennbar bleiben. Erstes Material aus dem Europa des 15. Jahrhunderts wurde in diesem Kontext ebenfalls gezeigt.
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis Michael Pachter, Analyst bei Wedbush Morgan und für seine direkte Art bekannt, erneut zum Rundumschlag ausholt. Auf der “Game Monetization USA Summit” in San Francisco war es jetzt soweit, denn dort lobte er Sony, sah auch für Microsoft optimistisch in die Zukunft und erwartete von Nintendo nicht viel. GamesIndustry hat anschließend darüber berichtet.
So warf Pachter zunächst die Frage auf, warum Nintendo-Boss Satoru Iwata immer noch im Amt sei. Schließlich habe dieser es nicht geschafft, die Verkäufe von Wii U und 3DS durch vorherige Portierungen auf andere Plattformen anzukurbeln. Gleichzeitig prognostizierte er finale Wii-U-Absätze im Bereich von 30 Millionen Exemplaren.
Für die PS4 bzw. deren technische Potenz hatte Pachter hingegen nur lobende Worte. Er erwartet einen Vorsprung für Sony, solange Microsoft seine Xbox One nicht im Preis senke. Außerdem geht er von einem geplanten Xbox-One-Modell mit integriertem TV Tuner aus.
Hoffen wir, dass das kein schlechtes Vorzeichen ist: Hideki Kamiya, Schöpfer von Bayonetta, hat in der aktuellen Famitsu (übersetzt von Kotaku) erklärt, dass er nicht wirklich an Bayonetta 2 beteiligt ist.
Es sei laut Kamiya nicht der Fall, dass er keine Nachfolger machen wolle, aber er sei einfach nicht in der Position dazu. Er glaube, dass seine Aufgabe eher darin liege neue Entertainment-Körner einzupflanzen, aus denen dann irgendwann einmal kraftvolle Pflanzen entstünden.
Bisher hat Kamiya an Devil May Cry 2, Viewtiful Joe und Okami mitgearbeitet. Hätte er auch bei Bayonetta 2 seine Finger im Spiel, gäbe es The Woderful 101 jetzt nicht.
In einem euphorischen Interview mit MCV hat PlayStation-CEO Andrew House erklärt, warum die PS4 ihren Vorgänger in Sachen Verkaufszahlen übertreffen könnte. Bis jetzt wurden von der PS3 rund 80 Millionen Einheiten abgesetzt.
Zunächst wäre da laut House der deutlich einsteigerfreundlichere Verkaufspreis. Außerdem hätten die vergangenen fünf Jahre gezeigt, dass von der Videospielindustrie neue Märkte erschlossen werden könnten und dies sei ein Prozess, der noch nicht am Ende wäre.
Die PS3 hätte zudem mehrere Jahre gebraucht, um sich zum umfassenden Multimediagerät zu entwickeln, wogegen die PS4 bereits zum Start über all diese Funktionen verfüge. So mache es jetzt schon großen Spaß den iPlayer der BBC damit zu verwenden, was einige Familienmitglieder sicher ansprechen könnte.
| Spiel: | Ratchet & Clank: Nexus |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Insomniac Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 12 / 2013 |
Erinnert sich noch jemand an das Finale von A Crack in Time anno 2009? Nein? Macht nichts, denn obwohl Ratchet & Clank: Nexus als Epilog der vorherigen PS3-Teile dient, sind Story-Vorkenntnisse irrelevant zumal die Prog-Zwillinge als Antagonisten wenig bemerkenswert ausfielen. Wichtiger ist, dass sich Nexus spielerisch wieder am klassischen Serien-Format orientiert und Mehrspieler-Fokus bzw. Tower-Defense-Experimente diverser jüngerer Ableger außen vor bleiben: Lombax und Roboter rennen, hüpfen und ballern diesmal so, wie es sich Fans auch wünschen fast zumindest.
Denn so manches hat sich doch geändert: Zum Beispiel fallen die Spielzeit wesentlich kürzer und die erkundbare Welt deutlich kleiner aus, in etwa fünf Stunden besucht Ihr ebenso viele Planeten. Beides wurde konsequent dem Preis des Spiels angepasst, was man den Entwicklern nicht weiter verübeln kann. Ärgerlicher sind dagegen die verschobenen Prioritäten im Spielablauf: Diesmal werdet Ihr besonders häufig alle paar Abschnitte von vielen Feinden oder leidlich spannenden Bossen attackiert. Dass damit stetiges Ballern in den Mittelpunkt rückt, ist unverkennbar, allerdings führt das im Zusammenspiel von Effektgewitter und einer schwankenden Bildrate häufiger zu chaotischen Situationen.
Gehüpft wird dagegen wenig, Rätseleinlagen beschränken sich vor allem auf das Aktivieren von Transportstrahlen. Das ist gelungen und erfordert hin und wieder viel Timing und Geschick, wird aber fast zu oft wiederholt. Als angenehme Einlagen entpuppen sich Clanks Solo-Ausflüge in eine andere Dimension, wo er nach Belieben die Gravitation verändert, um sich durch verwinkelte Höhlen zu schlagen.
Wie üblich könnt Ihr allerlei Waffen kaufen, was in der Praxis mehrheitlich Kosmetik ist: Mit den aufgerüsteten Standardwummen kommt Ihr doch am effektivsten durchs Spiel.
Ulrich Steppberger meint: Einerseits freut es mich, dass Insomniac zum klassischen Ratchet & Clank-Konzept zurückkehrt. Andererseits steht die Frage im Raum, ob sich das inzwischen nicht überlebt hat. Denn so ganz will Nexus nicht zünden: Zwar ballert und hüpft es sich beinahe so gut wie zu den besten Zeiten, dafür mangelt es an Feintuning. Die überproportional vielen Gefechte sind häufig unübersichtlich, Bosse einfallslos und generell lässt die Story bis fast zum Schluss den liebgewonnenen Humor vermissen. Erstaunlich ist zudem, dass die Technik mit frühen PS3-Teilen nicht mithält: Schicken Texturen steht eine immer wieder einknickende Bildrate gegenüber. Für ein paar solide Stunden mit Lombax und Robo reichts trotzdem das ist doch auch schon was.
Ordentlicher Nachschlag zu den klassischen Serienteilen, der sich aber trotz gelungener Ausführung irgendwie überflüssig anfühlt.
| Singleplayer | ![]() | 72 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |