PlayStation 4 – Käufer-Wut wegen “blauem Licht des Todes” auf Amazon USA

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Dass es beim Start einer neuen Hardware gar keine Problemfälle gibt, daran dürfte wohl selbst der größte Optimist nicht ernsthaft glauben. Entsprechend hört man derzeit aus den USA Berichte frustrierter Zocker, deren PS4 entweder gar nicht laufen wollte oder kurz nach Betriebnahme den Geist aufgegeben hat, einen besonders ausführlichen Einzelfall-Report kann man z.B. bei IGN nachlesen.

Dort wurde inzwischen auch vermerkt, dass Sony von einer Ausfallquote von 0,4% ausgeht. Das ist relativ gesehen nicht überwältigend viel, aber angesichts der Menge an Geräten absolut eben schon eine gewisse Anzahl – und viele der Betroffenen scheinen bei Amazon USA bestellt zu haben.

Denn wer dort in den Kundenbewertungen zur PS4 schmökert, stellt fest, dass derzeit bei über 40% davon nur ein Stern abgegeben haben und sich die Rezensenten mal mehr, mal weniger wortreich über ihre kaputten Geräte erregen: Auffallend oft wird dabei von einem blauen, pulsierenden Licht geschrieben, das damit wohl gute Chancen hat, sich als Sonys “RRoD” zu etablieren.

Da ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass die Nordamerikaner quasi unsere Versuchskaninchen sind und wir deshalb in knapp zwei Wochen hoffentlich nicht das Gleiche erleben werden… und dazu passend:

Assassin’s Creed IV: Black Flag – PS4-Patch bringt 1080p und Kantenglättung

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Wenn das die Konsolen-Zukunft wird, sind wir uns nicht ganz sicher, ob man das gut oder schlecht finden soll – obwohl im aktuellen Fall sicherlich die positive Seite überwiegt: Wie Ubisoft im hauseigenen Blog verkündet, wird die PS4-Version von Assassin’s Creed IV: Black Flag durch einen “bald nach Veröffentlichung erhältlichen” Patch technisch nochmal deutlich aufgebohrt.

Denn aus den 900p, in denen das auf die Blu-ray gepresste Spiel läuft, werden danach echte 1080p, ohne dass die Bildrate darunter leiden soll (30 Bilder pro Sekunde werden als Maßstab ausgegeben). Als Grund für dieses gestaffelte Vorgehen wird erklärt, dass bei der Fertigstellung die Bildrate die höhere Priorität hatte und sich danach ein weiteres Team an die Arbeit machte, um alles nmit weniger Zeitdruck zu optimieren – was offenbar erfolgreich gelang.

Außerdem wird Edward Kenways Piraten-Abenteuer ein neues Anti-Aliasing-Verfahren aufgepfropft – sprich, dem Kantenflimmern, das uns beim Test auf PS4 noch deutlicher ins Auge fiel, soll es an den Kragen gehen. In den Genuss dieses Glättungskur kommt laut Blog übrigens auch die Xbox-One-Fassung. In was für einer Auflösung die aber sowohl vorher als auch danach läuft, schweigt man sich dort aus.

G. grübelt #02 – Qualität? Sicher!

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Sie gelten als der sichere Hafen in der Videospiel- und Filmwelt: Fortsetzungen. Sobald ein Titel auf breite Zustimmung bei der Zielgruppe stößt, gilt dies als sicheres Zeichen dafür, dass es ein oder zwei Jahre später einen Nachfolger geben wird – egal, ob die Story dafür Raum bietet oder nicht. So lautet die Regel, der Assassin’s Creed, Fifa, Call of Duty oder Halo seit Jahren folgen und die von Ausnahmen wie Heavy Rain oder Remember Me bestätigt wird.

Doch was, wenn die einst so beliebte Serie plötzlich auf Ablehnung bei der treuen Anhängerschaft stößt? Square Enix sorgte kürzlich für Aufsehen, als es mit dem “Komitee zur Qualitätssicherung von Final Fantasy” eine ungewöhnliche Maßnahme ergriff, um der wachsenden Kritik der Fans Herr zu werden. Mehrere Mannen aus den oberen Etagen des Konzerns sollen das einstige Zugpferd wieder auf Kurs bringen und die zerstrittene Fan-Basis wieder vereinen. Grund genug für uns, ein wenig über Spieleserien und Fortsetzungen nachzudenken – und vor allem darüber, was die Qualität einer Serie ausmacht und ob und wie man sie sichern kann.


Über den Autor…

Philipps erster Kontakt mit Videospielen trug sich zu, als er mit zarten fünf Jahren zum ersten Mal einen SNES-Controller in der Hand halten durfte. Aus dieser schicksalhaften Begegnung entstand nicht nur die Begeisterung für das Medium Videospiel, sondern später auch das Interesse an Japan als dem Heimatland dieses Unterhaltungszweigs. Heute spielt Philipp auf nahezu allen Sony- und Nintendo-Konsolen und ist ein Verfechter insbesondere der Bedeutung von Videospielen als Erzählmedium.

Retro-Reklame #23 – Moon Patrol

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Moon Patrol

(Atari, 1983)

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Kommende Tales-Teile nicht für Xbox One

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Serienproduzent Hideo Baba hat auf der New York Comic-Con gegenüber Gaming Angels zu Protokoll gegeben, dass die kommenden Teile der Tales-Reihe exklusiv für PlayStationsysteme erscheinen würden. Die Xbox One geht somit leer aus. Man habe laut Baba das Gefühl, dass die loyale Fanbasis hauptsächlich auf PS3 und PS4 spiele, sodass man aktuell an PlayStationtiteln der nächsten Generatiomn arbeite, sich hierbei allerdings noch in einem sehr frühen Stadium befinde.

Somit bleibt Tales of Vesperia bis auf weiteres der einzige Serienteil, welcher jemals Xbox-Land betreten hat. Im nächsten Jahr erscheinen dann Tales of Xillia 2 und Tales of Symphonia Chronicles auch bei uns für die PS3.

“Survivor 2299” – steckt Fallout 4 dahinter?

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Der Countdown der Website “thesurvivor2299.com” endet am 11. Dezember, begleitet von einen Morse-Code im Hintergrund. Reddit-User entschlüsselten diesen als das betreffende Datum (siehe Galerie) und entdeckten im zugehörigen JavaScript-Code der Webseite einen Hinweis auf Fallout.

Laut WHOIS wurde die Domain von ZeniMax Media registriert, also der Muttergesellschaft von Bethesda. Jene präsentierten The Elder Scrolls V: Skyrim vor einigen Jahren im Rahmen der Spike TV Video Game Awards, die in diesem Jahr am 7. Dezember stattfinden. Gut möglich, dass Fallout 4 präsentiert werden soll, was ja auch thematisch zum Namen “Überlebender 2299” passen würde. Laut IGN verweigerte Bethesda jedweden Kommentar hierzu, insofern bleibt’s erstmal ein Gerücht.

Pokémon X & Y – im Test (3DS)

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Die Grundlagen bringt das neue Pokémon wie immer schnell hinter sich, diesmal erwarten Euch Igamaro (Pflanzen), Wasser-Pokémon Froxy (Wasser) und Fynx (Feuer) als Starter-Trio, danach drückt Euch ein Freund die ersten Pokébälle in die Hand und los geht’s. In hohem Gras fangt Ihr wilde Pokémon und trainiert sie in rundenbasierten Kämpfen. Diesmal legt Ihr Euch mit dem modeverrückten Team Flare an und klappert die Arenen der verschiedenen Städte ab, um durch Siege gegen deren Trainer die begehrten Orden einzusacken. So funktionierten bereits die ersten Game-Boy-Episoden, auch auf dem 3DS hat sich daran nichts geändert – außer Grafik, Feinschliff und übergangslos integrierte Online-Elemente.

Am auffälligsten ist natürlich die grafische Frischzellenkur, erstmals kommt die Pokémon-Hauptserie komplett in 3D daher. Ihr lauft als polygonaler Trainer durch hübsch gestaltete Städte, Wälder und Felder, die automatische Kamera rückt die Umgebung in ansehnliche, aber trotzdem übersichtliche Winkel.

Optik-Highlight sind die Kämpfe: Hunderte von Pokémon wurden in 3D modelliert und mit unaufdringlichem Cel-Shading-Effekt versehen – noch nie sahen die knuffigen Biester ihren gezeichneten Vorbildern von Ken Sugimori so ähnlich wie hier – schade nur, dass der 3D-Effekt kaum eingesetzt wird. Zu den wichtigsten spielerischen Neuerungen gehören die neuen Pokémon der Gattung Fee und die beeindruckenden Mega-Evolutionen. Erstere bringen einen frischen Faktor in die klassische Element-Balance – Fee-Pokémon wie Feelinara oder Guardevoir sind effektiv gegen Kampf- oder Drachen-Monster, müssen sich aber vor Feuer, Stahl und Gift in Acht nehmen.

Durch die Mega-Evolution werden alte Bekannte wie Glurak, Mewto oder Bisaflor wieder richtig interessant: Mit einem speziellen Gegenstand können sie kurzzeitig eine besonders mächtige Evolutionsstufe erreichen. Auch ein paar neue Kampf-Varianten sind mit dabei: Manchmal bekommt Ihr es mit ganzen Gegnerhorden zu tun, auch im Himmel kann es mal hoch hergehen. Hoffentlich habt Ihr dann eine gut trainierte Truppe von Luft-Pokémon parat – passionierte Taktiker reiben sich die Hände.

Mit neuen Trainings-Varianten macht Ihr Eure Truppe in witzig-unterhaltsamen Minispielen stärker, eher niedlich geht es dafür bei ”Pokémon-Ami” zu: Ihr könnt Eure kleinen Schützlinge in bester Nintendogs-Manier kraulen und herzen, sie hören sogar auf ihren Namen oder freuen sich, wenn Ihr Grimassen schneidet!

Thomas Nickel meint: Bei den Pokémon-Spielen geht es seit jeher nicht um Revolution, sondern um Evolution und Perfektionierung der etablierten Spielmechanik. So bleiben die beiden neuen Spiele erneut dem Grundprinzip der Game-Boy-Urväter treu, punkten dafür aber mit liebevollem Feinschliff und der bisher besten Präsentation. Die Welt wirkt viel lebendiger als bei früheren Episoden, die Monster sind knuffiger denn je und die Online-Elemente überraschend nahtlos mit dem Solo-Abenteuer verwoben. Besonders freut mich aber, dass die klassischen Pokémon der ersten Generation wieder eine angenehm prominente Rolle einnehmen: Wenn einem bereits im ersten Wald Raupys, Taubsis und sogar das ein oder andere Pikachu über den Weg laufen, fühlt sich der erfahrene Trainer in der idyllischen Kalos-Region sofort heimisch.

  • über 700 Pokémon
  • tolle 3D-Modelle
  • sauber eingebundener Online-Modus
  • interessante Mega-Evolutionen

Grafisch ist das neue Pokémon ein Quantensprung, spielerisch werden die erprobten Qualitäten der Serie verbessert und verfeinert.

Singleplayer88
Multiplayer
Grafik
Sound

The Last of Us – Story-DLC rund um Ellie kommt

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Im Trubel rund um den PS4-Start hat Sony auch eine gute Nachricht für Besitzer der vorherigen Konsole parat: Naughty Dogs Vorzeige-Titel The Last of Us bekommt Anfang 2014 ein Story-Add-on namens “Left Behind” spendiert, in dem die junge Ellie im Mittelpunkt stehen wird.

Oder sollen wir das vielleicht so verstehen, dass es (auch) für die PS4 gedacht ist? Hm…

PlayStation 4: Schlangen und PSN-Ausfall beim US-Start

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Kein Start einer neuen Konsolengeneration ohne obligatorische Bilder von Menschen-Schlangen vor den Geschäften – ja, es gibt sie (glücklicherweise) noch, jene hartgesottenen Fans, die es sich nicht nehmen lassen, stundenlang in der Kälte auszuharren, um an das Objekt ihrer Begierde zu kommen – gerne auch im Cosplay-Gewand ihrer Helden. (Respekt für den Kratos, der ohne Beinkleid in die Kälte zog).

Hersteller Sony freut’s (wie es natürlich auch jeden anderen Hersteller freuen würde), ist der Herdentrieb doch seit jeher ein probates Marketinginstrument. Entsprechend bedachten auch die Shops die wartenden Fans mit Goodies wie T-Shirts oder stellten Heizpilze auf; GameStop-Präsident Tony Bartel mischte sich unters Gamer-Volk, ebenso wie einige Sony-Repräsentanten.

Doch nicht nur vor den Geschäften bildeten sich Schlangen – auch im Netz gab es (fast erwartungsgemäß) Wartezeiten, schließlich wollte -beziehungsweise musste- sich jeder den Patch “V. 1.50” herunterladen, was dann auch bald zum Ausfall des PlayStation-Netzwerks führte.

Die Bilder stammen von GamesIndustry und zeigen Szenen vor dem Verkaufstart in Toronto und NewYork. Auch Sonys “Share”-Button auf dem Controller wurde schon kräftig genutzt (siehe weiter unten). Indessen gratulierte Microsofts Phil Spencer Sony via Twitter zum Start:

Congrats to the PS4 team @PlayStation, @amboyes, @CEOJackTretton, @yosp on the launch of PS4.

— Phil Spencer (@XboxP3) November 15, 2013

So good. #PS4share pic.twitter.com/K3hP6CJtXn

— Keith Anthony (@KatotterFGCU) November 15, 2013

#PS4share pic.twitter.com/A5yxyjH7GQ

— Sidney (@YamasakiSid) November 15, 2013

The Last Guardian – Yoshida “vergisst” die Plattform

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Im Rahmen der PS4-Vorstellung auf dem Spike All Access Event hat sich Sonys Boss Shuhei Yoshida kurz zu The Last Guardian geäußert. Yoshida sagte, er habe es gespielt und es sähe toll aus. Der Host der Show, Geoff Keighley, fragte Yoshida daraufhin, ob er dabei einen PS3- oder PS4-Controller in der Hand gehalten habe. Der gutgelaunte Japaner beantwortete die Frage knapp mit: “Ich kann mich nicht erinnern.”

Somit steht weiterhin in den Sternen, ob und wann The Last Guardian letztendlich erscheinen wird. Vor einiger Zeit sagte der Creative Director des Spiels, Fumito Ueda, das Projekt sei zwar in der Entwicklung, genieße derzeit jedoch keine Priorität.

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