Studie: Videospielen erhöht Gehirnkapazität

28

Wie Molecular Psychiatry schreibt, haben Forscher der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass regelmäßiges Videospielen offenbar die Gehirnkapazität erweitert. Dies könnte Krankheiten wie Schizophrenie, Parkinson oder Alzheimer entgegenwirken.

Bei besagter Studie wurden die MRT-Bilder zweier Gruppen miteinander verglichen. Die eine hatte zwei Monate lang täglich eine halbe Stunde lang Super Mario 64 gespielt, wogegen die andere im selben Zeitraum keinerlei Videospiele konsumierte. Anschließend habe es Unterschiede in den Gehirnbereichen für Orientierung, Gedächtnis, strategische Planung und Feinmotorik gegeben.

Interessantes Detail: Die größten Fortschritte wurden bei Teilnehmern festgestellt, die nach den veranschlagten 30 Minuten noch weiterspielen wollten.

Avalanche-Boss sieht Ende einer Ära für Call of Duty und Battlefield

29

Per Twitter hat Christofer Sundberg, Creative Director und Gründer der Avalanche Studios, das “Ende einer Ära” für Call of Duty und Battlefield vorausgesagt. Grund dafür seien deren aktuelle Ableger Call of Duty: Ghosts und Battlefield 4.

Generell zeigt sich Sundberg wenig optimistisch, dass beide als reine Multiplayer-Shooter langfristig weiterexistieren könnten. Vielmehr müssten schon drastische Änderungen her und vor allem neue Wege für die Publisher, um an das Geld der Spieler zu kommen.

Skydive: Proximity Flight – im Test (PS3)

1
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Kurioses aus Russland, von dort stammt nämlich die erste Basejumping-Simulation für die PS3. Allerdings hüpft Ihr nicht trendbewusst von Gebäuden, sondern zeigt in der freien Natur Euer waghalsiges Können – optisch zahlt sich diese Entscheidung aus, denn die mal verschneiten, mal von Wüstenstaub geprägten Umgebungen sehen sehr gut aus und tragen damit viel zum Reiz bei.

Spielerisch orientiert sich Skydive an Pilotwings: Schwebt durch Ringe in der Luft, zeigt die vorgeschriebenen Tricks oder tretet auch mal zu Wettrennen gegen KI-Gegner an. Besonders tiefgründig und abwechslungsreich ist das nicht, aber dank der schicken Präsentation stürzt man sich zwischendurch gern in die Tiefe.

Etwas simpel gestrickter, aber ansehnlicher Wingsuit-Spaß.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound

The Legend of Zelda – Produzent über Experimente beim Grafikstil

60

In der aktuellen Ausgabe der gamesTM hat Produzent Eiji Aonuma im Rahmen eines umfangreichen Specials zum Release von The Legend of Zelda: The Wind Waker HD auch über die damalige Kontroverse rund um die Grafik des GameCube-Originals gesprochen. Aonuma versprach dabei, in Zukunft bei derartigen Änderungen vorsichtiger zu sein.

Demnach seien dadurch eine Menge Probleme entstanden. Wenn man nun eine neue Herangehensweise finde, die Entwicklern und Konsumenten gefiele, würde man deutlich vorsichtiger sein. Bisher sei dies allerdings noch nicht der Fall bzw. man sei noch nicht fündig geworden.

Besagte Kontroverse entstand, nachdem Nintendo bei der GameCube-Präsentation auf der Spaceworld 2000 zunächst per Trailer einen erwachsenen Link vorführte und dann im ersten Video zu The Legend of Zelda: The Wind Waker auf der E3 2002 ein Link im Cel-Shading-Look zu sehen war.

Electronic Arts will schlechten Ruf verbessern

49

Das US-Verbraucherportal “The Consumerist” kürte Electronic Arts in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge zur “schlechtesten Firma der USA” (wir berichteten hier). Eine recht zweifelhafte Ehre – kein Wunder, dass beim neuen CEO des Spieleherstellers die Herstellung des guten Rufs ganz oben auf der Agenda steht. Gegenüber Kotaku erklärte Andrew Wilson, was er dafür zu tun gedenkt:

“Es gibt viele wirklich große öffentliche Unternehmen, die eine Menge Geld verdienen und von ihren Kunden geliebt werden. Und zwar deshalb, weil die Verbraucher das Gefühl haben, von dieser Firma einen Gegenwert für die Investition ihrer Dollar [und] Zeit zu bekommen”, glaubt Wilson.

Sein Plan:“Jedes Mal, wenn wir etwas erschaffen, bei dem wir Verbraucher um Investitionen ihrer Zeit und Dollars fragen, muss man sicherstellen, dass sie das Gefühl haben, dass sie uns bestehlen, dass sie am Ende des Deals das Beste bekommen – und der Rest folgt. Und das wird unsere Philosophie.”

Diese Sicht der Dinge brachte ihm angeblich vor Jahren Rapper Russell Simmons von Run DMC näher.

“Wir brauchen einen Mechanismus und ein Verfahren, mit dem wir bessere Spiele schneller herstellen können” fuhr er fort. “Wenn wir im Laufe der Zeit etwas falsch gemacht haben, dann ist es der Umstand, dass wir ein wenig zu lange an Ideen oder Konzepten von Spielen hingen, […] so dass wir nicht in andere Möglichkeiten und Ideen investieren konnten.“

Natürlich hält Wilson seine Firma nicht für die schlechteste – dennoch ist ihm klar: “Die Verbraucher wollten uns damit etwas sagen” – wohl wahr. Und EA scheint nun auch auf diese zu hören – so strich man beispielsweise den ungeliebten Online-Pass und gelobte auch, mehr auf die Qualität der Spiele zu setzen.

Doch Wilson ist erst 40 Tage im Amt – und ihm steht bezüglich obiger Ziele wohl noch ein langer Weg bevor.



SteamOS soll keine Exklusivtitel erhalten

11

Während Konsolenhersteller bereit sind, viel Geld in exklusive Titel zu investieren, verfolgt Valve offenbar eine andere Philosophie: Der Spieleentwickler und Betreiber der Vertriebsplattform Steam hat nicht geplant, für das kürzlich angekündigte Betriebsystem SteamOS – zu dem es ja auch einen Controller sowie eine SteamBox geben soll – Exklusiv-Spiele herauszubringen.

Greg Coomer von Valve erklärte gegenüber IGN, das Studio wolle“keine exklusive Killer-App für SteamOS” anbieten – diese würde der Firmenphilosophie widersprechen, “Nutzer künstlich zum Kauf einer Steambox zu bewegen”. Vielmehr solle Steam “Plattform-agnostisch” sein – es solle Plattformen vielmehr “vereinen”:

“Wir glauben, dass es in vielleicht fünf Jahren den Leuten recht antiquiert erscheint, wenn sie beim Wechseln ihrer Geräte oder Plattformen ihre Spiele und Kontakte verlieren. Wir hoffen, dies zu vereinheitlichen, indem wir Steam so Plattform- und Kontext-agnostisch wie möglich machen. […] Es wäre ziemlich dumm von einem Dritthersteller, sein Spiel auf eine bestimmte Plattform zu begrenzen“, erklärte Coomer.

Comeback der PocketStation – als Vita-App (in Japan)

7

Letztes Wochenende kündete ein bizarres Video von Sony (siehe oben) an, dass es heute Neues zur PocketStation geben würde – und tatsächlich ließ Sony heute die Katze aus dem Sack. Das kann man auch fast wortwörtlich nehmen, denn Sonys japanisches Maskottchen – Katze Toro – “teaserte” die PocketStation an. (Diese debütierte auch im erfolgreichsten PocketStation-Titel Dokodemo Issho, dass sich 1,5 Millionen Mal verkaufte.)

Die PocketStation war eine eigentümliche Peripherie, die 1999 bis 2002 exklusiv in Japan erschien. Sie war quasi ein Mix aus MemoryCard und Micro-Handheld – und ähnelte damit der “Virtual Memory Unit” von Segas Dreamcast. Japanische PlayStation-Spiele, die sie unterstützten, verfügten über Minispiele: Beispielsweise Chocobo World, bei dem man sich unterwegs um sein Federvieh aus FinalFantasy VIII kümmern konnte.

Nun feiert die PocketStation ihre Rückkehr – allerdings nicht als Hardware, sondern als Vita-App: Laut Siliconera können japanische PlayStation Plus-Mitglieder ab heute die Spielerei gratis herunterladen, inklusive Minispielen aus Crash Bandicoot 3, Mega Man, Ape Escape und oben genanntes Chocobo World.

Ein West-Release wurde jedoch nicht erwähnt – hättet Ihr Interesse?

Pokémon X & Y – schon viele Monster getauscht

5

Ein grundsätzlicher Wesenszug des Gameplays von Pokémon ist der Tausch der Hosentaschenmonster – ein Konzept, das auch bei Pokémon X & Y, den aktuellen 3DS-Teilen der Serie, wieder voll und ganz aufgegangen ist. Denn wie Nintenderos in Berufung auf ein Statement von Game Freaks Director Junichi Masuda auf der spanischen Spielemesse “Salon del Manga de Barcelona” berichtet, wurden seit dessen Release bereits über zehn Millionen kleine Monster ausgetauscht.

Nintendo spricht inzwischen von über vier Millionen abgesetzten Einheiten des aktuellen Serienteils, aktuelle Zahlen belegen aber auch, dass der Verkaufsboom im Vergleich zum direkten Vorgänger schneller abgeflaut ist.

Xbox One: schneller als der Fernseher

31

Microsofts Director of Product Planning, Albert Penello, hat nun bei Reddit erklärt, dass die Xbox One über die Betriebszustände On, Off und Standby verfügen werde. Während die ersten beiden selbsterklärend seien, kann die Konsole im dritten sehr schnell hochfahren oder nach Updates suchen.

Deshalb sei diese Einstellung laut Panello auch am empfehlenswertesten, weil der Xbox-360-Nachfolger dadurch sogar schneller betriebsbereit sei als der Fernseher. Eine genaue Zeit nannte er jedoch nicht. Außerdem verbrauche die Daddelkiste so nur wenig Strom.

Open-World-Zukunft für Mario durchaus möglich

25

Yoshiaki Koizumi, Produzent von Super Mario 3D World, hat im Gespräch mit der französischen Videospielwebsite Gamekult erklärt, dass ein künftiger Mario-Teil durchaus wieder Open-World-Charakter im Stil von Super Mario Sunshine haben könne. Die Fans müssten es nur wollen bzw. danach verlangen.

Hauptgrund für die Abkehr von dem bereits bei besagtem Titel praktizierten Format sei laut Koizumi gewesen, dass sich einige Spieler in den Welten des GameCube-Hüpfers nicht zurechtgefunden hätten und ihnen unklar war, was als nächstes zu tun sei. Damit dies in Super Mario 3D World nicht geschehe, habe man bei der Konzeptionierung stark darauf geachtet, stets entsprechende Orientierungspunkte einzubauen.

Außerdem hob Koizumi hervor, dass es absolut keine DLC-Pläne für den kommenden stationären Mario-Teil gebe, was vielleicht ein Hinweis darauf ist, dass sich New Super Luigi U nicht sonderlich gut verkauft hat.

Neueste Beiträge

FIFA 12 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

Seite 1 Die FIFA-Serie hat sich mittlerweile an der Spitze der Fußballsimulationstabelle festgesetzt. Da gehen die Entwickler natürlich kein hohes Risiko ein (etwa mit neuen...

Fruit Ninja Kinect – im Klassik-Test (360)

Für das Downloadspiel-Debüt von Kinect hat sich Microsoft einen prominenten Namen ausgesucht: Fruit Ninja ist ein Dauer­brenner auf iPhone und iPad. Am simplen Konzept...

Radiant Silvergun – im Klassik-Test (360)

Wenn das Logo ’Treasure Video Games’ über den Schirm flimmert, hat das doppelte Aussage­kraft: Erstens erwartet Euch ­aller Wahrscheinlichkeit nach ein brillantes Actionfeuerwerk –...

Spelunker HD – im Klassik-Test (PS3)

Das famose Demon’s Souls hat es gezeigt: Knüppelharte Spiele finden auch heute noch ihre Freunde. Deshalb sei eins gleich klargestellt: Wer sich auf Spelunker...

Dynasty Warriors 3: Complete Edition Remastered – im Test (PS5)

Seite 1 Ob es eine glückliche ­Fügung oder eine nachträgliche Korrektur war? Eigentlich hätte diese ­Neuauflage bereits im Frühjahr erscheinen sollen, doch nun kommt sie...