Die Ankündigung von Valve, ein eigenes Betriebssystem für die Spiele der Steam-Bibliothek herauszubringen (wir berichteten hier), rief sehr unterschiedliche Reaktionen hervor – auch sehr skeptische.
John Carmack, id-Software-Guru und Oculus Rift-Mentor, würde das Projekt auch eher stirnrunzelnd betrachten – käme es nicht von Valve. Er erinnert sich dabei an die Anfänge von Steam, denen er auch skeptisch gegenüber stand:“Valve trat zu Beginn von Steam an id heran und fragte, ob Doom 3 ein Starttitel werden könnte”, erklärte er.“Und wir sagten im Grunde ‘Seid ihr verrückt? Es wäre verrückt, sich an diese kleine, spekulative digitale Vertriebsplattform zu binden’, aber nun ist klar, dass Valve hier ein gutes, starkes und langes Spiel gespielt hat.”
Angesichts der Erfolgsgeschichte von Steam sieht er das zugehörige Betriebssystem nun eher positiv: “… wenn’s sich um irgendeine andere Firma handeln würde, würde ich pseudo-verächtlich reagieren, aber es ist Valve, insofern werd ich’s nicht.”








