SteamOS: Carmack sähe es “pseudo-verächtlich” an – käme es nicht von Valve

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Die Ankündigung von Valve, ein eigenes Betriebssystem für die Spiele der Steam-Bibliothek herauszubringen (wir berichteten hier), rief sehr unterschiedliche Reaktionen hervor – auch sehr skeptische.

John Carmack, id-Software-Guru und Oculus Rift-Mentor, würde das Projekt auch eher stirnrunzelnd betrachten – käme es nicht von Valve. Er erinnert sich dabei an die Anfänge von Steam, denen er auch skeptisch gegenüber stand:“Valve trat zu Beginn von Steam an id heran und fragte, ob Doom 3 ein Starttitel werden könnte”, erklärte er.“Und wir sagten im Grunde ‘Seid ihr verrückt? Es wäre verrückt, sich an diese kleine, spekulative digitale Vertriebsplattform zu binden’, aber nun ist klar, dass Valve hier ein gutes, starkes und langes Spiel gespielt hat.”

Angesichts der Erfolgsgeschichte von Steam sieht er das zugehörige Betriebssystem nun eher positiv: “… wenn’s sich um irgendeine andere Firma handeln würde, würde ich pseudo-verächtlich reagieren, aber es ist Valve, insofern werd ich’s nicht.”


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Oliver Gruener
26. Oktober 2013 0:56

[quote=Gwydion]

Ein letzter, wenn auch verzweifelter, Versuch dir zumindest auf der sozialen Ebene ein wenig Reflektion zu verschaffen (fachliche Ebene: siehe oben). Einem Entwickler vorzuwerfen, er hätte keine Ahnung was Anwender wollen, bedeutet letztendlich ihm vorzuwerfen, dass seine Arbeit wertlos sei. Denn eine Software, die sich nicht an den Bedürfnissen des Anwenders orientiert, ist für die Tonne. Und wenn du nicht erkennst, dass das eine Beleidigung ist, dann tust du mir ernsthaft leid. Aber wundern würde mich das, nach deinen Beiträgen hier zu urteilen, nun auch wieder nicht. Aber genug der Unterhaltung. Ich kann deinen Frust weder verstehen noch lindern. Viel Spaß weiterhin mit dir selbst.

[/quote]Deine Arbeit an Linux muss nicht wertlos sein. Sie ist aber eben Selbstzweck für euch IT Leute. Für die Endanwender ist sie sinn- und wertlos, weil sie mit Linux nichts anfangen können. Jeder hat halt andere Bedürfnisse und Anforderungen. Ein Actionfilm ist für Freunde von romantischen Liebesfilmen auch wertlos. Deswegen müssen sich die Macher des Actionfilms doch nicht beleidigt oder heruntergesetzt fühlen! Wenn du Anerkennung von den Liebesfilm-Fans willst, dann darfst du keine Actionfilme machen sondern musst ihnen liefern, was sie wollen! Interessant finde ich viel mehr, wie du verzweifelt um dich schlägst und dabei durchaus die eine oder andere direkte verbale Beleidigung und Herabsetzung einsetzt. Ist dein Ego so niedrig? Bist du so frustriert, weil du tief in deinem Inneren selbst weißt, dass dein Linux kein Anwender haben will? Aber warum dann ständig auf diese Anwender “”sind doch alle ahnungslos”” schießen und sich selbst auf einen hohen ideologischen Thron setzen? Das interessiert die ahnungslosen Anwender doch nicht! Die bezahlen nämlich weiterhin lieber ein wenig Geld und kriegen dafür etwas, womit sie was anfangen können.Den Anwender und Konsumenten interessiert es nämlich einen feuchten Furz wieviel Herzblut, Energie und Arbeit jemand in ein Projekt gesteckt hat. Er kann damit etwas anfangen oder eben nicht. Im Fall von Linux eben zu allermeist nicht. Wenn ihr Linuxer diese Leute erreichen wollt, erfolgreich auf dem Markt sein wollt, dann müsst ihr zu allererst von eurem hohen Ross runter und mal Marktforschung betreiben und euch ansehen, WAS die Leute wollen. Und das gilt es dann auch umzusetzen (für die Anwender, für den Markt). Solange ihr das nicht tut, sondern immer nur auf geschlossene Systeme, den bösen Kommerz, die dummen Konsumenten etc. schimpft, solange kommt ihr aus eurem abgeschlossenen IT Nerd Elfenbeinturm nicht raus und bleibt für über 98 Prozent aller Computernutzer weiterhin schlicht irrelevant. Da könnt ihr noch so sehr meckern, zähneklappern und kettenrasseln und glauben, ihr wisst es doch besser. Es tangiert niemanden!Schaut euch an, wie es Google, Apple und auch Microsoft machen, was ihre Systeme auszeichnet und warum die Konsumenten sie so gerne einsetzen. Dann baut darauf auf und sucht euch liquide, potente Partner, die eure Vision auf den Markt bringen und supporten. Aber als freundschaftlicher Hinweis vorweg, das hochhalten der Open Source Fahne und völliger Transparenz und Offenheit lässt euch keinen Blumentopf gewinnen, das wäre nur ein Bonus, wenn der Rest dem Konsumentengeschmack gefällt. Ubuntu war z.B. in der Hinsicht ein erster Versuchsballon, der einen kleinen Achtungserfolg erzielen konnte. Leider eben nicht konsequent genug und mit viel zu viel Ballast, der den typischen Linux-Unterbau erkennen lässt, von dem sich das System nicht befreien kann oder will, eben weil die meisten derzeitigen Nutzer, die IT Nerds, darauf bestehen und leider auf sie gehört wird.

Gwydion
25. Oktober 2013 13:19

[quote=Oliver Grüner]Lol, was für Beleidigungen?[/quote]Ein letzter, wenn auch verzweifelter, Versuch dir zumindest auf der sozialen Ebene ein wenig Reflektion zu verschaffen (fachliche Ebene: siehe oben). Einem Entwickler vorzuwerfen, er hätte keine Ahnung was Anwender wollen, bedeutet letztendlich ihm vorzuwerfen, dass seine Arbeit wertlos sei. Denn eine Software, die sich nicht an den Bedürfnissen des Anwenders orientiert, ist für die Tonne. Und wenn du nicht erkennst, dass das eine Beleidigung ist, dann tust du mir ernsthaft leid. Aber wundern würde mich das, nach deinen Beiträgen hier zu urteilen, nun auch wieder nicht. Aber genug der Unterhaltung. Ich kann deinen Frust weder verstehen noch lindern. Viel Spaß weiterhin mit dir selbst.

Oliver Gruener
24. Oktober 2013 15:38

Lol, was für Beleidigungen? Weil ich gesagt habe, dass ITler zwar (gut) programmieren können aber keine Ahnung davon haben, was Endanwender wollen? Das war keine Beleidigung, das war bezogen auf Linux eine einfache Feststellung. Auch sonst war mein Tonfall nicht beleidigend! Das Ding ist nur, dass du dich als Linux-Fan auf den Schlips getreten fühlst, wenn man dein geliebtes OS nicht in den Himmel lobt und unbequeme Wahrheiten ausspricht!Du kannst das übrigens doch ganz einfach an der Realität sehen. Quasi alle großen Linuxdistributionen sind umsonst. So unbekannt ist Linux auch nicht. Trotzdem kaufen die Leute einen PC mit Windows und sogar Windows teuer einzeln! Die Ausrede, dass sie es nicht anders wissen oder kennen, die gilt schon lange nicht mehr. Selbst in 3. Welt Länder setzen die Leute lieber eine Win Raubkopie ein, statt sich mit Linux abzumühen. Und, der Marktanteil von Linux auf dem Desktop ist in den vergangenen paar Jahren, nachdem Ubuntu einen kleinen Hype auslösen konnte, schon wieder gesunken. Gehe doch mal ehrlich in dich und Frage dich, wieso das so ist, wenn Linux doch angeblich so benutzerfreundlich und einfach, so offen und frei und vielfältig ist!? Und wenn es keine Probleme mit Anwendungssoftware gibt, weil es im Open Source Bereich ja angeblich für alles irgendwelche Alternativen geben soll. Aber höre auf, dir in die eigene Tasche zu lügen! Was ich hier mache ist lediglich diejenigen, die jetzt auf Steam OS und “”bald kommen alle Spiele auch auf Linux”” hoffen, auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Denn das wird nicht geschehen! Wenn einige Zehntausend Steam Machines mit der Ausstattung der Prototypen verkauft werden, dann lassen die Hersteller die Champagnerkorken knallen. Das ist die Realität. Wenn vielleicht eine Millionen (sehr großzügig geschätzt) sich auf ihren Gamer PC (zu 90 Prozent allerdings nur als Zweitsystem) Steam OS installieren, dann ist das ein überwältigender Erfolg! Nur diese Zahlen sind, auf den Gesamtmarkt bezogen, völlig bedeutungslos und ändern genau GAR NICHTS.

Gwydion
24. Oktober 2013 10:24

[quote=Oliver Grüner]Oha, da habe ich aber einen wunden Punkt bei jemanden getroffen. [/quote]Nein, ich habe mich lediglich über deine grundlose Beleidigung gegenüber ITlern geärgert.[quote=Oliver Grüner]Dein Problem ist, du entlarvst dich selbst. Du siehst es aus dem Blickwinkel des IT-lers, der du bist, und hast keinen Schimmer, was Anwender wollen.[/quote]Dein Problem ist, dass du nicht argumentierst, sondern mit unqualifizierten Beleidigungen um dich wirfst. Ich habe mich nicht “”entlarvt””. Ich mache kein Geheimnis daraus, was ich beruflich mache. Dazu gibt es auch absolut keinen Grund. Meine Schlußfolgerung, dass deine Kenntnisse der Branche sich auf Nullkommagarnichts belaufen, darfst du gerne widerlegen, sofern du das möchtest. Du darfst uns natürlich auch gerne verraten, was dir ein ITler mal angetan hat, dass du uns so hasst. Aber auf weitere fachliche Diskussionen mit dir werde ich verzichten. Diese sind reine Zeitverschwendung, wenn der Diskussionspartner mangels Sachkenntnis nicht diskutiert sondern auf persönliche Beleidugungen ausweicht, ohne die Person überhaupt zu kennen. Aber die reicht “”ITler”” ja anscheinend schon um die passende Schublade zu öffnen.

Oliver Gruener
24. Oktober 2013 4:54

[quote=zadar101]

Kriegst du Geld von Microsoft?
Du hast keine Ahnung !!!! Eine Ubuntu instalation ist ist viel schneller und einfacher als eine Windows instalation.
Habe meiner Mutter ( 70 Jahre ) einen Rechner mit Ubuntu fertiggemacht und damit kommt die viel besser klar als mit Windows wo sie mich jede woche nach Hilfe gefragt hat.
Wieseo schiesst du so gegen Linux und Steam?
Igrnorier es doch einfach wenn es dir nicht passt.

[/quote]Ja, solche Kommentare kenne ich. Selbstredend geht eine Linux Installation genauso leicht von der Hand (von wegen leichter, das ist blödsinn) wie eine Windows Installation. Jedenfalls wenn man alles automatisch machen lässt (Platten partitionieren) und auch alles funktioniert (wehe eine Hardware wird nicht erkannt). Der Grund warum ältere Leute mit Null Plan von Computern mit Linux (angeblich) so super zurechtkommen liegt einfach daran, dass sie sich nicht trauen irgendwas anzuklicken oder gar an den Systemeinstellungen selbst zu ändern, sondern schlicht mit dem Leben, exakt damit, was ihr Nachwuchs ihnen da vorgesetzt hat. Warum ich gegen Steam schieße? Und warum ich es nicht ignoriere? Hast du meine Posts nicht gelesen? Steam ist eine Geißel, die Nutzer an ihren restriktiven Shop bindet! Das, wo alle immer gegen den schlimmen Monopolisten Microsoft wettern, das hast du bei Steam auch, die Bindung an eine einzelne Firma. Aber(!) Microsoft gängelt mich nicht, ich kaufe und nutze ihre Software und gut ist, sie zwingen mich aber nicht meine Software ausschließlich bei Microsoft zu kaufen, ich kann meine Programme und Spiele beziehen woher immer ich will. Steam hingegen will, dass ich möglichst nur bei ihnen kaufe und gleichzeitig entrechten und enteignen sie mich, indem die gekaufte Software nicht mein Eigentum wird sondern ich auf Wohl und Wehe von ihnen abhängig bin. Warum ich gegen Linux schieße? Weil es, so sehr es sich bemüht, eben kein einheitliches und vor allem kein benutzerfreundliches OS ist. Jedenfalls nicht, wenn man mehr am System ändern will. Das große Problem von Linux, seine angebliche Stärke, die Offenheit, ist seine größte Schwäche! Es gibt eben keine einheitliche Distribution, es gibt keine einheitlichen Softwarepakete. Ein K-Office sieht unter Gnome einfach sche*ße aus, weil es eben für KDE gemacht ist. Wer über den Windows Support und mangelnde Kompatibilität bei 15 – 20 Jahre alter Software bei Windows meckert, der hat noch nie versucht mal Software auf eine alte Linuxdistribution zu kriegen oder andersrum – nach wenigen Jahren, oft schon zwei oder drei, geht nichts (okay vieles nicht) mehr. Die Software muss nun einmal für jeweils eine bestimmte Distribution extra kompiliert werden. Man kann nicht einfach ein Programm für Debian auf Suse installieren. Du kannst auch nicht auf einem alten Rechner z.B. ein altes Suse installieren, spätestens beim Versuch da VLC draufzumachen wirst du scheitern, es sei denn, du kompilierst dir das Programm selbst.Schau dir Mac OS X, iOS oder Android an. Das sind wie gesagt auch Unixe! Der Unterschied zu herkömmlichen freien Linuxen ist aber erheblich! Wenn Linux jemals in irgend einer Weise erfolgreich auf dem Desktop PC sein will, dann reicht es nicht, halbherzig wie Shuttleworth ein Ubuntu oder wie Valve ein Steam OS aus dem Ärmel zu schütteln. Da muss ein Unternehmen kommen und mal wirklich Geld in die Hand nehmen und ein festes, in sich geschlossenes aber eben stringentes System schaffen. Das ist dann kein Paradies für Frickler mehr aber darum geht es ja gerade, es muss ein System für (anspruchsvolle) Anwender sein. Das Konzept muss überzeugen und dann müssen Firmen wie Adobe aber sogar Microsoft mit ins Boot geholt werden, damit der Anwender auch die Software nutzen kann, die er benötigt. Frickler lieben natürlich Open Office und Derivate, allerdings benötigen die auch eigentlich kein richtiges Office. Im betrieblichen Umfeld führt jedoch kein Weg insbesondere an Excel vorbei – und nein, es gibt KEIN Programm, dass irgendwie eine Alternative sein könnte. Excel steht in seinem Bereich sehr, sehr einsam an der Spitze. Und sogar bei einer Outlook Alternative sieht es mau aus. Gleiches bei Bildbearbeitung. Als Hobbyfotograf kann ich mit Gimp nichts anfangen, da brauche ich einen Spezialisten, etwa Photoshop Elements und Lightroom oder Paint Shop Pro etc. gleiches im Profilager, auch die können mit Gimp nichts anfangen, die benötigen Photoshop. Jedenfalls dann, wenn sie effektiv und schnell arbeiten wollen. Dabei will ich gar nicht erst mit mangelhafter RAW Unterstützung oder fehlendem CMYK Support anfangen, wodurch sich Gimp so oder so schon vorab für den Profi disqualifiziert. Weiter geht es mit Layoutsoftware, Videoschnitt, 3D Software etc. pp. es gibt teilweise Linuxsoftware in diesen Bereichen aber die ist jenseits von Gut und Böse, wenn man sie mit der Auswahl und Qualität gerade professioneller Windows / Mac Software vergleicht. Und genau darum geht es. Ein Betriebssystem ist wertlos ohne (gute) Anwendungssoftware. Wie ich oben schon schrieb, das OS ist der Schreibtisch, die Arbeitsunterlage für den Anwender. Dem ist das OS letztlich egal, der will möglichst wenig davon mitkriegen aber er will es auch so einstellen, undzwar einfachst, wie es seinen Vorlieben entspricht (darum meckern ich und viele andere ja so über Windows 8). Und dann will er die Software benutzen, die er für seine Arbeit benötigt. Und wer da professionelle oder semiprofessionelle bzw. Software für Heimanwender aus dem kommerziellen Bereich unter Windows oder OS X gewohnt ist, der schaut bei Linux da ganz schön dumm aus der Wäsche, schlicht weil es da solche Software praktisch nicht gibt.

zadar101
23. Oktober 2013 20:02

Kriegst du Geld von Microsoft?Du hast keine Ahnung !!!! Eine Ubuntu instalation ist ist viel schneller und einfacher als eine Windows instalation.Habe meiner Mutter ( 70 Jahre ) einen Rechner mit Ubuntu fertiggemacht und damit kommt die viel besser klar als mit Windows wo sie mich jede woche nach Hilfe gefragt hat.Wieseo schiesst du so gegen Linux und Steam?Igrnorier es doch einfach wenn es dir nicht passt.

Oliver Gruener
23. Oktober 2013 17:20

[quote=Gwydion]So viel geballte Ahnungslosigkeit gepaart mit herablassender Arroganz kann man einfach nicht unkommentiert stehen lassen. Ja, Linux ist ein System, das von professionellen Entwicklern (zu denen ich übrigens selbst gehöre) in erster Linie für ihre eigenen Bedürfnisse entwickelt wurde. Dieses System bietet maximale Bedienbarkeit und Komfort in erster Linie für Entwickler. [/quote]Oha, da habe ich aber einen wunden Punkt bei jemanden getroffen. Dein Problem ist, du entlarvst dich selbst. Du siehst es aus dem Blickwinkel des IT-lers, der du bist, und hast keinen Schimmer, was Anwender wollen.[quote]Aber abgesehen von den speziellen Möglichkeiten für Entwickler haben sich aktuelle Desktop-Environments dem Mainstream längst angepasst. Dabei bieten KDE, Gnome und Co. trotzdem noch weitaus mehr Möglichkeiten als Windows oder OS X, die versuchen die inhärente Komplexität eines Rechners vor dem Benutzer zu verbergen und ihn damit aber auch dementsprechend bevormunden.[/quote]Das ist die Crux, mit einem Linux kann der Anwender alles machen, jedoch ist es sinnvoll wenn er vorher Informatik studiert hat, denn ohne Textshell kommt man nicht weit. Davon ab ist es auch die Inkompatibilität der einzelnen Oberflächen mit teilw. speziell für eine angepassten Anwendungen, verschiedenen Paketquellen die dann auch gerne auf wenige Jahren alten Distributionen nicht mehr funktionieren usw. usf., was dafür sorgt, die Nutzer abzuschrecken, die keine Lust haben sich wochen- oder gar monatelang durch Manpages und Foren zu lesen um irgendwas zu machen, was sie in OS X oder Win mit ein paar Klicks erledigt haben. OS X treibt es ein wenig auf die Spitze, da gilt ein wenig “”friss oder stirb””, allerdings ist das System so gut vorbereitet, dass die reinen Anwender das alle toll finden, sie brauchen sich eben um nichts kümmern, alles funktioniert. Bei Windows ist es irgendwo in der Mitte. Wer anpassen will kann dies mit ein wenig rumwühlen in der Systemsteuerung tun. Tja, bei Linux dann gibt es eine Millionen Stellschrauben, die teilweise das selbe bewirken aber oft eben funktioniert das nicht wie gewollt und dann geht es an die Handarbeit. Das ist nett für Leute, die ihren PC zum Selbstzweck betreiben, Leute die damit was machen wollen, für die ist das völlig ungeeignet da viel zu aufwendig. [quote]Aber der breiten Masse scheint es trotz aller Skandale völlig egal zu sein, an wen das System ungefragt ihre Daten weiterreicht oder dass es dem Anwender vorschreibt, was er tun darf und was nicht.[/quote]Daten werden nicht so weitergereicht, sobald du im Netz bist, kriegen entsprechende Stellen deine Daten schon – völlig unabhängig vom System. Außerdem schreiben weder OS X noch Win dem Anwender vor, was er tun darf und was nicht.[quote] Ich begrüße die Initiative von Valve ganz ausdrücklich. Für Entwickler ist es in erster Linie entscheidend, ob Entwicklungswerkzeuge für die Zielplattform verfügbar sind oder zumindest für die Zielplattform Cross-Compilen können. Bei PC-Games kommt hinzu, dass aktuelle Treiber vorhanden sein müssen, die das meiste aus der Hardware herausholen. Letzteres war ein großes Problem unter Linux, aber es hat sich – unter anderem Dank der Initiative von Valve – dramatisch gebessert. [/quote]Es hat sich gebessert, wegen Valve? Habe ich irgendwas nicht mitgekriegt? Was genau? Neue Grafiktreiber? Nö, da werkeln AMD und Nvidia genauso dran wie vorher auch, das hat nichts mit Valve zu tun. Aber was dann? Erleuchte mich oh großer weiser IT-King! [quote]Vom System selbst bekommt der User dank der Steam-Oberfläche ohnehin kaum etwas mit – sofern er das so möchte. Aber allen anderen steht es frei, das offene System nach belieben anzupassen. [/quote]Richtig, es ist eben eine reine Spieleoberfläche für den TV. Und anpassen, tja, dann viel Spaß beim Frickeln. Aus dem Alter bin ich lange raus.[quote]Für Windows spricht einzig und allein die große Verbreitung, technisch spricht inzwischen nichts mehr für Windows. Es ist ein teures, aufgeblähtes, proprietäres und weitgehend geschlossenes System, dass sich nur minimal auf die Bedürfnisse spezieller Anwendungen anpassen lässt. [/quote]Was alles völliger Käse ist und nur aus deiner ideoligisch verblendeten alternativen Realität entspringt.Dabei vergisst du das aller, aller wichtigste. Ein OS bietet nur die Grundlage für die Arbeitsumgebung. Letztlich ist das OS völlig egal (sofern es keine Zicken macht, was bei Linux eben leicht passiert, wenn man mit Hardware kommt, die Linux nicht kennt). Wichtig ist die Anwendungssoftware: Spiele, Office, Bildbearbeitung, Videobearbeitung, 3D Software, Layoutsoftware, Finanzsoftware usw. usf. und da sieht es bei Linux nun einmal absolut katastrophal aus. Für professionelle Desktop-Anwender ist Linux dadurch völlig ungeeignet. [quote]Unter Linux ist bis runter zum Betriebssystemkern praktisch alles offen und anpassbar. Die vielen nachweislich nutzlosen Guides, die suggerieren, man könne bei einem Windows-System unnütze Services deaktivieren oder entfernen, zeigen ganz deutlich den Wunsch der PC-Gamer, das System präzise anpassen zu können. [/quote]Was Windows bietet geht weit über das Hinaus, was der normale Anwender braucht oder nutzt. Weil Linux bis hinunter zum Kern anpassbar ist, ist es eben gerade ungeeignet. Anwender wollen kein Frickelsystem, das versteht ihr IT Leute immer nicht. Anwender wollen ein System, dass das “”out of the box”” tut, was sie wollen, was mit ein paar Klicks den eigenen Anforderungen angepasst werden kann und was sie danach nie wieder anschauen müssen. Noch einmal, das OS ist kein Selbstzweck für 99 Prozent der Anwender sondern einfach nur Grundlage, der Schreibtisch, für ihre Arbeit. Ihnen ein halbgar vorkonfiguriertes System vorzulegen, das sie ggf. noch mit wochenlanger Kleinarbeit so einrichten müssen, dass es genau so läuft wie sie es wünschen, das will NIEMAND![quote] Wenn Steam OS sich durchsetzt und hält, was es verspricht, wäre das ein Traum für PC-Zocker: Ein System, das so schlank und schnell wie das einer Spielkonsole ist. Und für den der möchte, präsentiert sich das System auch so simpel wie eine Spielkonsole. Alle anderen können damit nach belieben experimentieren und basteln. [/quote]Das ist Wunschdenken! Außer Valve und Nischenfirmen, die versuchen müssen alles mitzunehmen was geht interessiert sich im Spielebereich kein Publisher für Linux. Selbst id, die immer wert auf einen Linux Port gelegt haben, immerhin ist Carmack großer IT-Guru, haben ihr letztes Spiel nicht mehr geportet. Und noch einmal, die Leute wollen nicht experimentieren und basteln, sie wollen nutzen, sie wollen eine vorkonfektionierte Basis, die ihren Anforderungen entspricht und das tut,… Mehr lesen »

Gwydion
23. Oktober 2013 9:49

[quote=Oliver Grüner] Und? Auch Mac OS X und iOS sowie Android basieren auf Linux bzw. Unixderivaten. Der Unterschied ist der, dass Apple und Google Betriebssysteme für Endanwender geschaffen haben. Linux bzw. die Distributionen jedoch als offenes System von IT Leuten gemacht und gepflegt werden, die keine Ahnung von Ergonomie, Komfort noch Marketing haben und deswegen seit Jahren voll am Markt vorbei, quasi zum Selbstzweck, vor sich hin werkeln.[/quote]So viel geballte Ahnungslosigkeit gepaart mit herablassender Arroganz kann man einfach nicht unkommentiert stehen lassen. Ja, Linux ist ein System, das von professionellen Entwicklern (zu denen ich übrigens selbst gehöre) in erster Linie für ihre eigenen Bedürfnisse entwickelt wurde. Dieses System bietet maximale Bedienbarkeit und Komfort in erster Linie für Entwickler. Aber abgesehen von den speziellen Möglichkeiten für Entwickler haben sich aktuelle Desktop-Environments dem Mainstream längst angepasst. Dabei bieten KDE, Gnome und Co. trotzdem noch weitaus mehr Möglichkeiten als Windows oder OS X, die versuchen die inhärente Komplexität eines Rechners vor dem Benutzer zu verbergen und ihn damit aber auch dementsprechend bevormunden. Aber der breiten Masse scheint es trotz aller Skandale völlig egal zu sein, an wen das System ungefragt ihre Daten weiterreicht oder dass es dem Anwender vorschreibt, was er tun darf und was nicht.Ich begrüße die Initiative von Valve ganz ausdrücklich. Für Entwickler ist es in erster Linie entscheidend, ob Entwicklungswerkzeuge für die Zielplattform verfügbar sind oder zumindest für die Zielplattform Cross-Compilen können. Bei PC-Games kommt hinzu, dass aktuelle Treiber vorhanden sein müssen, die das meiste aus der Hardware herausholen. Letzteres war ein großes Problem unter Linux, aber es hat sich – unter anderem Dank der Initiative von Valve – dramatisch gebessert. Vom System selbst bekommt der User dank der Steam-Oberfläche ohnehin kaum etwas mit – sofern er das so möchte. Aber allen anderen steht es frei, das offene System nach belieben anzupassen. Für Windows spricht einzig und allein die große Verbreitung, technisch spricht inzwischen nichts mehr für Windows. Es ist ein teures, aufgeblähtes, proprietäres und weitgehend geschlossenes System, dass sich nur minimal auf die Bedürfnisse spezieller Anwendungen anpassen lässt. Unter Linux ist bis runter zum Betriebssystemkern praktisch alles offen und anpassbar. Die vielen nachweislich nutzlosen Guides, die suggerieren, man könne bei einem Windows-System unnütze Services deaktivieren oder entfernen, zeigen ganz deutlich den Wunsch der PC-Gamer, das System präzise anpassen zu können.Wenn Steam OS sich durchsetzt und hält, was es verspricht, wäre das ein Traum für PC-Zocker: Ein System, das so schlank und schnell wie das einer Spielkonsole ist. Und für den der möchte, präsentiert sich das System auch so simpel wie eine Spielkonsole. Alle anderen können damit nach belieben experimentieren und basteln.

Oliver Gruener
23. Oktober 2013 1:11

[quote=WNxKraid]

@Oliver Grüner: ich kann mir aber auf meinem PC oder eben einer Steam Machine neben Steam OS auch ein normales Win7 installieren.
Wenn ich dann weiß ich boote den PC jetzt nur zum zocken, dann nehm ich halt das Steam OS und wenn ich andere Sachen wie Bildbearbeitung, Office Kram usw. machen will, dann starte ich halt Windows.

[/quote]Und warum sollte man das tun? (Vor allem, weil es unendlich mehr Windows Spiele gibt als Linuxspiele). Abgesehen davon, wäre mir das viel zu umständlich. Warum ein zweites System installieren, das einen kleinen winzigen Teilbereich des ersten abdeckt aber das erste nicht annähernd ersetzen kann? Dann nutze ich doch einfach das erste …[quote]

Klar wird es gerade Anfangs noch Probleme mit der Kompatibilität geben, gerade da DirectX als Grafikschnittstelle auf SteamOS auch wegfallen dürfte und eher OpenGL genutzt wird.
Ich hoffe mal da lässt Valve sich was gutes einfallen, damit das dennoch funktioniert.

[/quote]Sind sie mit einmal Zauberer? Oder doch Hexenmeister? Du machst mir Angst! [quote]

Im Konsolenbereich hat auch nur M$ DirectX als Schnittstelle, die anderen nutzen eben OpenGL oder Artverwandte Schnittstellen.
[/quote]Artverwandt ist das Stichwort. Es nützt überhaupt nichts, wenn die XBox One DirectX nutzt und die PS4 eine speziell angepasste Version von OpenGL. Dann wird man auf dem PC nämlich als Entwickler auch einfach DX nehmen, schon alleine weil das wesentlich mehr kann als Open GL, man denke mal an Tesselation und den ganzen Kram. Open GL ist auf dem “”Effektniveau”” von DX 9 …[quote]Obwohl die Grafikchips normalerweise auch DirectX könnten, fehlt es einfach an der Lizenz.

[/quote]Das liegt nicht an den Chips an sich, sondern am BIOS der Grafikchips. Das muss die Funktionen der Grafikschnittstelle des Betriebssystems kennen.

WNxKraid
22. Oktober 2013 17:39

@Oliver Grüner: ich kann mir aber auf meinem PC oder eben einer Steam Machine neben Steam OS auch ein normales Win7 installieren.Wenn ich dann weiß ich boote den PC jetzt nur zum zocken, dann nehm ich halt das Steam OS und wenn ich andere Sachen wie Bildb

Oliver Gruener
22. Oktober 2013 16:34

Ich stocke gerade meine PS3 Sammlung auf, da kaufe ich eigentlich kaum ein Spiel für über 15 Euro inkl. Versand. Ansonsten sind ja gerade (auch gebrauchte) PC Spiele sehr günstig zu haben. Ich kaufe halt nur das, was ich auch definitiv spielen werde. Dann ist mir das auch locker 5 bis 10 Euro wert, da brauche ich keine Deals für 2 bis 3 Euro.

WadeHade
22. Oktober 2013 16:08

[quote=Oliver Grüner]

WadeHade schrieb:

Bei mir ist das genau umgekehrt. Dank Steam zocke ich zu Zeit mehr am PC als auf meinen Konsolen.

Dies sei dir unbenommen. Steam hat ja auch ein paar winzige Vorzüge, vor allem eben Bequemlichkeit und Komfort.
Diesen erkauft man jedoch mit Enteignung und Abhängigkeit, weswegen ich das nicht mitmache.

[/quote]Mir gehts da ganz einfach ums Geld. Wenn ich für die Steam Version von irgendeinem 6-12 Monate alten Toptitel nen müden Zehner überweisen kann, anstatt das 2- 3- oder 4-Fache für die PS360-Version, dann sind mit die winzigen Einschränkungen, von denen ich im Alltag eh nie was merke, ziemlich Wurst. Aber klar, wenn man ständig Spiele mit Freunden tauscht oder weiterverkaufen will ist das mit Steam (noch?) nicht zu machen (genauswenig mit Konsolen-Downloads). Bei 2,50€ für so manches Spiel sind das aber keine nennenswerten Einschränkungen mehr. Ab Preisen von 15€ oder 20€ greife ich aber auch lieber zur Disc.

Oliver Gruener
22. Oktober 2013 15:30

[quote=WadeHade]

Bei mir ist das genau umgekehrt. Dank Steam zocke ich zu Zeit mehr am PC als auf meinen Konsolen.

[/quote]Dies sei dir unbenommen. Steam hat ja auch ein paar winzige Vorzüge, vor allem eben Bequemlichkeit und Komfort. Diesen erkauft man jedoch mit Enteignung und Abhängigkeit, weswegen ich das nicht mitmache.

Oliver Gruener
22. Oktober 2013 15:33

[quote=WNxKraid]

Das mit Win8 sehe ich genauso.
Ich brauche kein Blödes Smartphone OS am desktop PC, was mir trotz nicht vorhandenem Touch-Screen sagt: Bildschirm hier berühren. *facepalm*

[/quote]Dann nutze doch Win 7 weiter – Das ist bis 2020 aktuell.[quote]

Das viele Spiele auf Linux schlecht bis garnicht funktionieren liegt an der Jahrzehnte langen Vorherschaft des Gates-Konzerns im PC-Gaming Sektor.

[/quote]Weil es keine Alternativen gibt. Macs sind halt für den Durchschnitsnutzer zu teuer.[quote]

Wenn sich Linux mittels Steam OS als Spieleplattform etablieren lässt, dann dürfte sich das aber schnell ändern.

[/quote]Was nicht geschehen wird! [quote]

Übrigens, die Konsolen-Betriebssysteme von Sony und Nintendo basieren auch auf Linux.

[/quote]Und? Auch Mac OS X und iOS sowie Android basieren auf Linux bzw. Unixderivaten. Der Unterschied ist der, dass Apple und Google Betriebssysteme für Endanwender geschaffen haben. Linux bzw. die Distributionen jedoch als offenes System von IT Leuten gemacht und gepflegt werden, die keine Ahnung von Ergonomie, Komfort noch Marketing haben und deswegen seit Jahren voll am Markt vorbei, quasi zum Selbstzweck, vor sich hin werkeln. Steam OS wird daran gar nichts ändern! Schlicht weil es kaum Verbreitung erfahren wird. Warum sollte jemand sein Win runterschmeißen und Steam OS installieren, wenn er sich damit vom Großteil der Spiele ausschließt? Von Anwendungssoftware wollen wir gar nicht erst anfangen. Nur ein winzig kleiner Nutzerstamm spielt ausschließlich. Die meisten wollen mit ihrem PC schon noch etwas mehr machen.Und genau das ist die Crux der Steam Machines. Während ein Gamer PC für 1000 Euro oder so eben für viele andere Dinge mitgenutzt wird, ist eine Steam Machine nur eine extrem teure Konsole. Noch dazu eine mit einem winzigen Spieleangebot. Es sei denn, man installiert Windows drauf …

Oliver Gruener
22. Oktober 2013 15:31

[quote=Satus]

Es werden weitere AAA Titel auf Linux portiert und einige namhafte Hersteller arbeiten bereits an Steam OS Titeln.
[/quote]Wer? Abseits von Valve und einigen kleineren Nischensparten arbeitet abseits vom Indiesektor NIEMAND an irgendwelchen Linux-Ports. Schon gar keine Triple A Entwickler wie Ubisoft, Rockstar oder EA.[quote]

Zudem habe ich nach Win8 Null Bock mehr auf ein M$ Betriebssystem – da käme Steam OS gerade recht!!

[/quote]Warum musst du denn Win 8 benutzen? Ich nutze auch weiter Win 7 und werde wenn dann auf Win 9 wechseln, weil das auf Win 7 basieren soll, während Win 10 dann wieder auf Win 8 basieren soll. Und wieso kommst du auf Steam OS? Das sind ja völlig Äpfel und Birnen! Hast du nicht gelesen, was ich oben geschrieben habe? Steam OS ist ein reines Zocker OS, es basiert auf Ubuntu, wo man mal eben alle Anwendungssachen rausgeschmissen hat. Steam OS ist also nicht einmal eine eigenständige Distribution sondern nur ein Ubuntu-Fork.

WadeHade
22. Oktober 2013 14:43

[quote=Oliver Grüner]

Und aus meiner Warte übrigens leider! Denn Valve und Steam haben mir(!) den PC als Spieleplattform ziemlich kaputtgemacht, weil sie mich enteignen und abhängig machen.

[/quote]Bei mir ist das genau umgekehrt. Dank Steam zocke ich zu Zeit mehr am PC als auf meinen Konsolen.

WNxKraid
22. Oktober 2013 12:20

Das mit Win8 sehe ich genauso.Ich brauche kein Blödes Smartphone OS am desktop PC, was mir trotz nicht vorhandenem Touch-Screen sagt: Bildschirm hier berühren. *facepalm*Das viele Spiele auf Linux schlecht bis garnicht funktionieren liegt an der Jahrzehnte langen Vorherschaft des Gates-Konzerns im PC-Gaming Sektor.Wenn sich Linux mittels Steam OS als Spieleplattform etablieren lässt, dann dürfte sich das aber schnell ändern.Übrigens, die Konsolen-Betriebssysteme von Sony und Nintendo basieren auch auf Linux.

Satus
22. Oktober 2013 8:22

Auch mit neuem Look die alten Fehler – Doppelpost, sorry -.-

Satus
22. Oktober 2013 8:21

[quote=Oliver Grüner]Wird mit Steam OS nicht gehen, da es kaum Linux-Spiele gibt.
[/quote]Es werden weitere AAA Titel auf Linux portiert und einige namhafte Hersteller arbeiten bereits an Steam OS Titeln.Ganz so schwarz, wie Du uns das auf die Backe malen möchtest, ist das nun also auch wieder nicht ;)Zudem habe ich nach Win8 Null Bock mehr auf ein M$ Betriebssystem – da käme Steam OS gerade recht!!

Oliver Gruener
22. Oktober 2013 0:21

[quote=Fuffelpups]

Man kann aber Windows Programme unter Linux mit WINE nutzen.[/quote]Dann schau mal ins Wine HQ, selbst “”Gold”” Spiele, also die, die am besten laufen haben unendlich Probleme. Grafikfehler ohne Ende, Netzwerk geht fast nie etc. Und mehr als DX9 ist selbstverständlich unmöglich. [quote]Was wenn Valve etwas ähnliches/besseres anbietet das wirklich jedes Steam Spiel auf dem SteamOS läuft?[/quote]Glaubst du auch an den Weihnachtsmann? Jedes Spiel braucht eine individuelle Anpassung, wo wirklich etliches umprogrammiert werden muss.[quote]Ich liebäugel schon länger mit Linux, weil ich keine wirkliche Lust mehr auf Windows habe. Bin aber noch nicht ins andere Lager gewechselt, weil die Faulheit/Gewohnheit mich bisher abhielt aber ich bin mal auf die Variante des SteamOS gespannt.

[/quote]Ich probiere Linux seit etwa 15 Jahren immer mal wieder mehr oder minder regelmäßig. Vom Komfortlevel würde ich sagen, steht es heute ungefähr auf dem Level von Windows 2000, jedenfalls solange man mit dem vorkonfigurierten System auskommt. Wenn es Probleme gibt, dann ist es eher MS DOS … ;)Und wenn du wirkliche Anwendungssoftware brauchst bzw. willst, abseits von IT-Krams, die auch qualitativ was taugt, kannst du das vergessen. Sicher gibt es Open Source, aber eben keine bzw. kaum kommerziellen Programme. Das beste (und einzig taugliche) Office wäre Softmaker Office ab ca. 50 Euro. Aber weder bei Bildbearbeitung, Videoschnitt oder sonstwo findet sich irgendwas, was wirklich brauchbar wäre. Steam OS ist ein speziell angepasstes bzw. abgespecktes Ubuntu. Man hat einfach alle sonst mitgelieferten Standardsachen rausgeschmissen und es bootet in den Steam Big Picture Modus.

Fuffelpups
21. Oktober 2013 21:51

[quote=Oliver Grüner]Wird mit Steam OS nicht gehen, da es kaum Linux-Spiele gibt.[/quote]Man kann aber Windows Programme unter Linux mit WINE nutzen. Was wenn Valve etwas ähnliches/besseres anbietet das wirklich jedes Steam Spiel auf dem SteamOS läuft? Ich liebäugel schon länger mit Linux, weil ich keine wirkliche Lust mehr auf Windows habe. Bin aber noch nicht ins andere Lager gewechselt, weil die Faulheit/Gewohnheit mich bisher abhielt aber ich bin mal auf die Variante des SteamOS gespannt.

Piotrik
21. Oktober 2013 20:36

Wenn die Power stimmt….Ist aber eher was für die dicke Brieftasche!

Oliver Gruener
21. Oktober 2013 20:16

[quote=zadar101]

Ich finde es Super. Schon jetzt fühlt sich Steam im Big Picture Modus an wie eine Konsole. Neben der PS4 und vieleicht der Wii U wird Steam bei mir ins Wohnzimmer kommen. Es gibt auf dem PC einfach so gute Spiele die ich spielen will wie auf Konsole. Einfach einschalten und los. [/quote]Wird mit Steam OS nicht gehen, da es kaum Linux-Spiele gibt.Sinnvoller, undzwar wesentlich sinnvoller, ist sich einen zweiten Gamer PC MIT Windows zu kaufen und den dann am TV anzustöpseln. Egal ob es ein wenig protzig ist, mal eben 1000 Euro einfach zu zusätzlich auszugeben. Alternativ eine kleine günstige Streamingbox a la Ouya nur halt mit Windows und dann vom Haupt-PC streamen. [quote]Jetzt muss Valve nur gute Tools für Entwickler bereitstellen damit die Spiele leicht von Windows auf Linux umgeschrieben werden können. [/quote]Träum weiter! Bei den meisten Spielen wäre der Aufwand viel, viel zu hoch. Das macht kein Hersteller. Und sowas geht auch nicht mal eben so, man macht da kein Tool zum Konvertieren, das geht technisch gar nicht. [quote]Das Gamepad finde ich auch genial. Ich hoffe Valve wird echt zum BigPlayer. DIe Jungs haben was drauf.

[/quote]Das Video zum Gamepad sah beschränkt aus. Klar, einen kleinen ticken besser lassen sich Strategiespiele und Egoshooter sicher mit steuern als mit Sticks. Aber im Video war sehr deutlich zu sehen, dass es von Maus und Tastatur noch Äonen entfernt war.Valve ist übrigens ein Big Player, Gabe Newell ist x-facher Milliardär. Und aus meiner Warte übrigens leider! Denn Valve und Steam haben mir(!) den PC als Spieleplattform ziemlich kaputtgemacht, weil sie mich enteignen und abhängig machen.

wuscho1
21. Oktober 2013 18:53

[quote=Mayhem]

Lugaruh schrieb:

Ich sehe dahinter einfach keinen Sinn!!!/p>

geht mir auch so

[/quote]mir auch. alle habe ms gehated, wegen der drm-politik. Und die steammachine wird überall in den himmel gelobt, obwohl sie genau das macht, nur mit einem ulkigen controller…

WadeHade
21. Oktober 2013 18:27

[quote=zadar101]

Ich finde es Super. Schon jetzt fühlt sich Steam im Big Picture Modus an wie eine Konsole. Neben der PS4 und vieleicht der Wii U wird Steam bei mir ins Wohnzimmer kommen. Es gibt auf dem PC einfach so gute Spiele die ich spielen will wie auf Konsole. Einfach einschalten und los. Jetzt muss Valve nur gute Tools für Entwickler bereitstellen damit die Spiele leicht von Windows auf Linux umgeschrieben werden können. Das Gamepad finde ich auch genial. Ich hoffe Valve wird echt zum BigPlayer. DIe Jungs haben was drauf.

[/quote]seh ich auch so. Sehr vielversprechend das ganze.

WadeHade
21. Oktober 2013 18:24

“”pseudo-verächtlich””??? Also er würde es nicht verächtlich sehen sondern nur so tun als ob?

zadar101
21. Oktober 2013 17:48

Ich finde es Super. Schon jetzt fühlt sich Steam im Big Picture Modus an wie eine Konsole. Neben der PS4 und vieleicht der Wii U wird Steam bei mir ins Wohnzimmer kommen. Es gibt auf dem PC einfach so gute Spiele die ich spielen will wie auf Konsole. Einfach einschalten und los. Jetzt muss Valve nur gute Tools für Entwickler bereitstellen damit die Spiele leicht von Windows auf Linux umgeschrieben werden können. Das Gamepad finde ich auch genial. Ich hoffe Valve wird echt zum BigPlayer. DIe Jungs haben was drauf.

Mayhem
21. Oktober 2013 17:45

[quote=Lugaruh]

Ich sehe dahinter einfach keinen Sinn!!!

[/quote]geht mir auch so

Lugaruh
21. Oktober 2013 17:26

Ich sehe dahinter einfach keinen Sinn!!!