Resident Evil: Director’s Cut
(Capcom, 1997)
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Traurige Nachricht zum Wochenende: Ghost Song: A Journey of Hope hat sein Kickstarter-Ziel für eine Wii-U-Version leider verpasst. Statt der dafür veranschlagten 60.000 Dollar kamen leider “nur” 54.007 Dollar zusammen. Das berichtet Nintendo Life.
Etwas Hoffnung auf eine Fassung für den Wii-Nachfolger gibt es aber doch, denn Entwickler Matt White zeigte sich willig, den Titel trotzdem irgendwie noch dafür zu veröffentlichen – wenn nicht zum Launch auf den anderen Plattformen, dann eben etwas später. Zumal die PayPal-Option immer noch offensteht und das Projekt somit weiterhin finanziell unterstützt werden kann.
Auch wenn Microsoft zurückruderte – Albert Penello ist nach wie vor überzeugt von den ursprünglichen “Features” der Xbox One – so war man denn wirklich überrascht über den Sturm der Kritik, der wegen “Always-On” & Co über die Redmonder hereinbrach.
Wenn der Leiter der Produkt-Planung die Xbox One-Enthüllung nochmal machen könnte, erklärte er gegenüber Rev3Games, würde er allerdings den “Always-Online”-Zwang und was damit zusammenhängt nicht mehr gleich zu Beginn ansprechen, sondern erst etwas später: “Wir schauten auf Steam, wir sahen, wie man es bei iOS handhabt, wir achteten darauf, wohin die Kunden gehen, um dann zu sagen: ‘Ich denke, wir können euch eine bessere komplett-digitale Erfahrung bieten.’ Ich denke, mit der Zeit werden die Leute verstehen, was wir versuchen wollten“, behauptete er.
Mit dem Cross Plane 4 findet man aktuell ein hochinteressantes Controller-Projekt bei Kickstarter. Optisch an das Wii-U-GamePad angelehnt, kann der Controller mithilfe diverser Packs zu PS3, Xbox 360 oder Ouya kompatibel gemacht werden. Technisch werden ein Sieben-Inch-Bildschirm mit 720p-Auflösung, ein Digi-Pad und zwei Analogsticks samt Rumble-Unterstützung geboten.
Nicht mit an Bord sind allerdings Bewegungs- oder Berührungskontrollen, auch Mikrofon und Kamera fehlen, wodurch die Wii U hier immer noch die Nase vorn hat. Außerdem tut sich auf einer Xbox 360 ohne HDMI-Unterstützung ebenfalls nichts.
Insgesamt müssen innerhalb der nächsten 42 Tage nun 350.000 Dollar zusammenkommen, was also eine ganz schöne Menge Geld wäre.
Anglizismen-schleudernte Marketing-Menschen reden gern vom “Break-Even-Point”, wenn sie die Gewinnschwelle meinen – also den Punkt, an dem Erlös und Kosten eines Produkts gleich hoch sind.
Auch Yusuf Mehdi, Chief-Marketing-Offiver von Microsoft, hat diesen Punkt im Auge – und ist überzeugt, dass ihn die Xbox One schon vom Start weg erreicht und darüberhinaus schon Gewinne einspielt, erklärte er laut GamesIndustry auf der Citi Global Technology Conference:
“Die Strategie wird auch weiterhin sein, dass wir den Break-Even-Point erreichen; im schlimmsten Fall verkaufen wir niedrigere Margen [der Xbox One] und machen dann das Geld mit dem Verkauf weiterer Spiele und dem Xbox Live-Dienst […]”
Er verwies dabei auf die Erfahrungen, die man mit der 360 gemacht hat, deren Kosten man immer weiter senken konnte: “Schaut man auf die 360, besteht diese Plattform seit sieben, acht Jahren und es wird sie noch für weitere drei Jahre zu gehen. Sie ist jetzt gegen Ende unglaublich profitabel.” – Folgerichtig unterstrich er nochmal, dass man die Xbox 360 auch weiterhin unterstützen wolle.
Wenn die dazugehörige Kampagne bei Indiegogo Erfolg hat, könnte der Shooter Gunlord, welcher im letzten Jahr bereits für Neo Geo und Dreamcast veröffentlicht wurde, auch auf 3DS und Wii U erscheinen. Es müssen innerhalb der nächsten 31 Tage insgesamt 40.000 Dollar zusammenkommen und schon können die Portierungsarbeiten beginnen.
Der Titel selbst bietet zehn Stages, 45 Feindtypen, Scrolling in acht Richtungen und das alles bei butterweichen 60 Bildern pro Sekunde. Wird die obrige Kampagne zum Erfolg, steht Gunlord 2014 im eShop zum Download bereit.
Der für gewöhnlich sehr zuverlässige japanische Handelsblog Sinobi meldet (später übersetzt durch Siliconera), dass Monster Hunter 4 bereits jetzt bei den Vorbestelungen die Marke von einer Million Exemplaren geknackt haben könnte. Ausgeliefert werden würde der Titel dann zunächst in drei Wellen von 600.000, 200.000 und 300.000 Einheiten. Kombiniert mit Online-Verkäufen geht die Website von rund 1,5 Millionen im Launchfenster verkauften Einheiten aus.
Ein paar Zahlen zum Vergleich: Tomodachi Collection: New Life ist einer der bestverkauften japanischen 3DS-Titel in diesem Jahr und bringt es bisher auf 1,4 Millionen Einheiten. Animal Crossing: New Leaf kam im November 2012 auf den Markt und wurde bis jetzt etwa drei Millionen Mal abgesetzt. New Super Mario Bros. 2 kommt 2,2 Millionen Einheiten, Mario Kart 7 auf 2,1 Millionen.
Bereits in den ersten drei Stunden haben sich Hunderte von Entwicklern eingetragen, erklärte Phil Spencer gegenüber GameInformer. Die Rede ist von Microsofts Programm, um Independent-Entwickler auf die Xbox One zu locken: “ID@Xbox”- “ID” steht folgerichtig für “Independent Developer”.
Das Programm, das Microsoft auf ihrer Prä-gamescom-Veranstaltung bekanntgab, soll unabhängige Entwickler unterstützen. Wer sich bei ID@Xbox registriert, bekommt kostenlose Xbox One–Development-Kits und uneingeschränkten Zugang zu Plattform-Basics, wie Kinect–Kompatibilität und Xbox Live, sowie das gesamte Xbox–Toolset mit SmartGlass, Multiplayer-Unterstützung, Achievements, und Gamerscore. Es gibt keine Anmeldegebühren und die Indies werden auch nicht für die Zertifizierung oder Updates zur Kasse gebeten.
Auch von Microsofts Cloud sollen die Unabhängigen profitieren: Ein kleines Studio kann sich normalerweise keine Server-Farm leisten. Hier helfen die Redmonder weiter: “Wenn’s um die Cloud geht, sind wir in der Lage zu sagen: ‘Hier sind 300.000 Server. Ihr müsst uns nicht sagen, wie die Nachfrage aussieht. Ihr müsst sie noch nicht mal wissen.'” – Microsoft kümmert sich komplett um das Backend und die Skalierung.
Nach Sony und Nintendo wirbt jetzt also auch Microsoft um die Independent-Szene, der vormals hohe Hürden in den Weg gelegt wurden, um Spiele auf der Xbox zu veröffentlichen.
Zumindest von Activision erhält Nintendos Wii U noch uneingeschränkte Solidarität. Dies betonte nun deren Publishing Boss Eric Hirshberg gegenüber CVG.
Laut Hirshberg habe Nintendo zwar mit seinen Konsolen sicher nicht immer alles richtig gemacht, aber stets Wege gefunden, relevant zu bleiben. Er würde Nintendo nicht auszählen.
Der Mario-Konzern sei ein erfolgreiches Unternehmen, erlebe seit dem Wii-U-Launch allerdings offenbar eine schwierige Phase. Sicherlich hätten das Unternehmen und die Industrie gerne ein anderes Resdultat gesehen, aber wenn man dem Erscheinungsbild der Konsole helfen könne, werde man es sicher auch tun.
Generell wolle er aber alle Konsolen erfolgreich sehen, da somit auch die meisten Leute Videospiele spielten.
Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:
Und diese Konsolen gingen letzte Woche über die Tresen: