Xbox One

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Wie Microsoft bekannt gibt, wird die Xbox One nur in fünf Ländern vom Start weg per Stimme kontrolliert werden können. Diese wären

  • USA
  • Kanada
  • Großbritannien
  • Frankreich
  • Deutschland

Etwas gedulden müssen sich hingegen noch

  • Australien
  • Österreich
  • Brasilien
  • Irland
  • Italien
  • Mexiko
  • Spanien
  • Neuseeland

Nachgelesen werden kann alles noch einmal hier – wieso Länder mit den gleichen Sprachen, die zum Start anderswo unterstützt werden (Österreich und Irland als europäische Beispiele) warten müssen, wird dadurch aber auch nicht klarer.

Nintendo 2DS

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Nintendo ist immer wieder für eine Überraschung gut – erst wird völlig unerwartet der neue 2DS vorgestellt, und dann auch noch direkt ins hiesige Büro eingeladen, um selbst Hand an die neue Hardware zu legen.

Überraschung: Der 2DS wurde bereits in der fertigen Version mitsamt deutscher Verpackung gezeigt – und dazu noch in der hübschen, weiß-roten Variante! Der erste Eindruck gefällt: Das Gerät entspricht in seiner Größe etwa einem normalen aufgeklappten 3DS, besteht aus robust wirkendem Plastik und wirkt vergleichsweise unzerstörbar – allerdings war es nicht möglich, diese Theorie einem Praxistest zu unterziehen.

Die Bildschirme (oder besser der Bildschirm, da laut offizieller Information ein großes Display verwendet wird, das lediglich vom Plastik des Gehäuses getrennt ist) sind klar und sauber – und der 3D-Effekt fehlt eben. Laut Nintendo ist der Verzicht auf diesen auch der Grund, warum das Gerät gute 40 bis 50 Euro weniger als der reguläre 3DS kosten sollte. Schade nur, dass Nintendo hier verpasst hat, den etwas müden 3DS-Akku aufzubohren – auch hier werden lediglich etwa drei bis fünf Stunden Spielzeit versprochen.

Durch seine Keilform liegt der 2DS recht gut in der Hand, vor allem das gewohnt gute Steuerkreuz ist durch die Positionierung in der Mitte des Geräts sogar angenehmer zu bedienen als bei den beiden bisherigen Hardware-Varianten. Die Schultertasten sind groß, griffig und überzeugen mit einem sauberen Druckpunkt – den Härtetest bei Mario Kart 7 bestehen sie mit Bravour.

All das macht schnell klar: In erster Linie ist der 2DS für junge Spieler konzipiert, die ihre ersten Schritte in der Welt der Nintendo Handhelds gehen. Ein stabiles, haltbares Gerät, das alle DS und 3DS-Spiele zuverlässig wiedergibt und kompletten Zugriff auf den eShop hat – eine 4GB starke Speicherkarte ist beigelegt.

Inwiefern betrifft das jetzt die Hardcore-Fraktion, die sich seit der Ankündigung Mittwoch Abend wieder kollektiv über Nintendos vermeintlichen Untergang auslässt? Ganz einfach – gar nicht. Die Zielgruppe des Geräts sind die jungen Spieler und manch ein Analyst rechnet bereits mit einem 3DS-Verkaufs-Plus von guten 25 Prozent.

Nur einen Schwachpunkt in Nintendos Firmenpolitik zeigt der 2DS leider überdeutlich auf: Für einen begeisterten Virtual Console-Nutzer ist der 2DS durch das verbesserte Handling am Steuerkreuz für NES-, Game-Boy- und Game-Gear-Klassiker, die den 3D-Effekt ohnehin nicht nutzen eine ausgesprochen attraktive Zweitkonsole – nur dass es durch die Hardwarebindung der Downloads nicht möglich ist, “reguläre” 3DS-Downloads auf eben diesem zu belassen und Virtual Console Spiele auf das neue Gerät zu schieben. Ein Account-System ist hier dringend überfällig.

Mario & Luigi: Dream Team Bros. – im Test (3DS)

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Erschienen in:

Wenn dem Hofstaat des Pilzkönigreichs eine mysteriöse Einladung in den Briefkasten flattert, kann das nur bedeuten: Eine weitere Entführung der Prinzessin steht ins Haus, dieses Mal auf der idyllischen Insel La Dormita. Ein finster-wolkiger Bösewicht verschleppt ihre Hoheit in die nahezu unzugänglichen Traumtiefen. Doch ausgerechnet über die Träume von Luigi kann Mario die Verfolgung aufnehmen, und so erkunden die Brüder abwechselnd die Insel und das seltsame Traumreich. Dabei stoßen die beiden auf das alte Volk der Kisso – kleine Burschen, die Kopfkissen frappierend ähneln und vor Urzeiten in Stein verwandelt wurden. Jetzt liegen sie überall in La Dormita verstreut und wenn Luigi sein Haupt auf sie bettet, kann er in der Traumwelt den jeweiligen Kisso befreien und so Hinweise auf den Verbleib der Prinzessin sammeln.

La Dormita erforschen Mario und Luigi gemeinsam aus der klassischen Rollenspiel-Vogelperspektive. Allerdings sieht das nicht so rund und stimmig aus wie auf GBA und DS: Die Animationen wirken weniger geschmeidig und die Auflösung der Sprites mutet gelegentlich seltsam an – wurden etwa Elemente der DS-Episoden unsauber hochgerechnet? Besser gefällt dagegen die Umgebung: Die 2D-Szenarien der drei Vorgänger sind 3D-Landschaften gewichen, spielerisch ändert sich dadurch nicht viel, nur gelegentlich schwenkt die Kamera im Kampf in eine andere Ansicht. Dafür gibt es wie schon bei Abenteuer Bowser nicht nur Abschnitte aus der Vogel-, sondern auch aus der Seitenperspektive.

Kaum in der Traumwelt angekommen, ändert sich die Perspektive: Auf einmal seid Ihr in typischer Jump’n’Run-Manier unterwegs. Dabei habt Ihr stets Traum-Luigi im Gepäck, der einige Fähigkeiten vorweisen kann, die seinem eher faulen und ängstlichen Gegenstück in der realen Welt abgehen. Auf Knopfdruck ergreift Traum-Luigi von Objekten in den Levels Besitz: Wird er zum Baum, könnt Ihr Mario mit seinen Bart-Blättern quer durch die Gegend schleudern. Kitzelt Ihr seine Nase auf dem unteren Bildschirm, dann niest er Gegenstände oder Plattformen aus dem Hintergrund nach vorne oder treibt komplexe Mechanismen per Windstoß an.

Auch im Kampf hat Traum-Luigi einiges drauf. Ihr kontrolliert ihn dabei nicht direkt, er unterstützt Euch vielmehr situationsabhängig: Hüpft Mario auf einen Gegner, folgen kurz darauf zahllose Traum-Luigis, die es Euch gleichtun. Holt der Bruder in Rot mit dem Hammer aus, setzen die Luigi-Massen dem Gegner mit einer Schockwelle zu. Auch bei Spezialmanövern kommt Luigi zum Einsatz: Rollt in Katamari-Manier eine Bruder-Kugel durch die Gegend und kickt sie mit Schmackes auf Feinde.

Ansonsten entspricht Dream Team Bros. spielerisch weitgehend seinen Vorgängern. Ihr kauft bei Händlern neue Hosen, Hämmer und Schuhe, verschafft Euch im rundenbasierten Kampf durch schnelle Sprung- oder Hammermanöver die Initiative und verleiht Angriffen mit dem richtigen Timing mehr Bums. Beim Level-Aufstieg verbessern sich die Kampfwerte: Wenn Ihr einen neuen Rang erreicht, locken besonders nützliche Boni. Wie wäre es beispielsweise mit einem weiteren Ausrüstungs-Slot? Oder lieber mehr Erfahrungspunkte für den Rest des Spiels? Es ist Eure Entscheidung!

Auch die übrigen Elemente der drei Vorgänger finden sich in unterschiedlichem Maß in Marios und Luigis neuestem Rollenspiel-Abenteuer: Während die zahlreichen Figuren Euch in langen Gesprächen oft ein Ohr abkauen, äußern sich die beiden Titelhelden nur mit charmanter Gestik und Kauderwelsch. Ihr trefft auf Block-Leute, Bewohner des Bohnenreichs und natürlich mischen auch Bowser und seine Chaostruppe kräftig mit. Und am besten: Beim Level-Aufstieg steigert Ihr nicht nur Kraft oder Geschicklichkeit, sondern ebenso wieder den ausgesprochen wichtigen Bart-Wert – auch auf dem 3DS kommt der Humor eben nicht zu kurz.

Thomas Nickel meint: Spielwitz, Einfallsreichtum, Komplexität – in diesen entscheidenden Kriterien punktet auch das jüngste Mario-Rollenspiel wieder auf ganzer Linie. Entwickler AlphaDream versteht sich auf motivierende, niemals langweilige Rundenkämpfe und clever ausgefeilte Szenarien: Dream Team Bros. spielt locker eine Klasse über Intelligent Systems Paper Mario: Sticker Star. Trotzdem kann es an die überragende Qualität eines Abenteuer Bowser nicht ganz anknüpfen. So originell und witzig die Idee des Traum-Luigi ist, der dümmliche, leicht reizbare Bowser war im letzten DS-Abenteuer noch eine Spur charmanter und abgedrehter. Außerdem kann es Nintendo wieder einmal nicht lassen, den Spieler extrem an der Hand zu nehmen: In der ersten Hälfte des Spiels werden fast alle Rätsel und Kampfkniffe auf dem Silbertablett serviert und die endlosen Vorträge von Glitzerstern fangen schnell an, tierisch auf die Nerven zu gehen.

  • erforscht La Dormita und die Traumwelt
  • kreative Multi-Luigi-Manöver in den Traumkämpfen
  • Duelle stets abwechslungsreich

Etwas geschwätziges, aber hochgradig motivierendes Rollenspiel, das gleichsam Eure Fingerfertigkeit und Lachmuskeln fordert.

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Multiplayer
Grafik
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Japan-Charts

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [PS3] Super Robot Wars OG Saga Masou Kishin III: Pride of Justice (Namco Bandai, 08/22/13) – 39,255 (NEU)
  2. [3DS] Disney Magic Castle: My Happy Life (Namco Bandai, 08/01/13) – 20,881 (227,508)
  3. [3DS] Mario & Luigi: Dream Team (Nintendo, 07/18/13) – 20,339 (264,977)
  4. [PSV] Super Robot Wars OG Saga Masou Kishin III: Pride of Justice (Namco Bandai, 08/22/13) – 18,929 (NEU)
  5. [PSV] Conception II (Spike Chunsoft, 08/22/13) – 18,878 (NEU)
  6. [3DS] Tomodachi Collection: New Life (Nintendo, 04/18/13) – 15,585 (1,394,763)
  7. [PS3] Dungeons & Dragon’s: Chronicles of Mystara (Capcom, 08/22/13) – 14,480 (NEU)
  8. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/12) – 8,448 (3,386,386)
  9. [3DS] Luigi’s Mansion: Dark Moon (Nintendo, 03/20/13) – 7,639 (878,384)
  10. [3DS] Yokai Watch (Level-5, 07/11/13) – 7,084 (143,796)
  11. [3DS] One Piece: Romance Dawn (Namco Bandai, 08/08/13) – 6,712 (47,210)
  12. [Wii U] Pikmin 3 (Nintendo, 07/11/13) – 5,741 (171,401)
  13. [3DS] Mario Kart 7 (Nintendo, 12/01/11) – 5,262 (2,106,522)
  14. [Wii U] The Wonderful 101 (Nintendo, 08/22/13) – 5,258 (NEU)
  15. [3DS] Phoenix Wright: Ace Attorney: Dual Destinies (Capcom, 07/25/13) – 5,232 (327,996)
  16. [3DS] Conception II (Spike Chunsoft, 08/22/13) – 5,072 (NEU)
  17. [3DS] Donkey Kong Country Returns 3D (Nintendo, 06/13/13) – 5,003 (258,457)
  18. [3DS] Fantasy Life Link! (Level-5, 07/25/13) – 4,481 (48,874)
  19. [3DS] Hoppechan: Tsukutte! Asonde! Punipuni Town!! (Nihon Colombia, 07/25/13) – 4,280 (33,857)
  20. [Wii] Taiko Drum Master (Namco Bandai, 11/29/12) – 4,280 (549,364)

Und diese Konsolen gingen letzte Woche über die Tresen:

  1. 3DS XL – 35,044 (47,005)
  2. 3DS – 16,053 (23,992)
  3. PS3 – 12,689 (14,331)
  4. PS Vita – 11,507 (19,363)
  5. Wii U – 7,030 (12,047)
  6. PSP – 5,735 (7,616)
  7. Wii – 1,103 (1,772)
  8. Xbox 360 – 196 (322)

Freefall Racers

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Wie Deep Silver bekanntgibt, wird Freefall Racers im September für Xbox 360 erscheinen. Der Titel entstand 18 Monate lang bei Smoking Gun Interactive und wird Kinect unterstützen. Diverse Modi für zwei Spieler sind ebenfalls mit an Bord.

Pro Evolution Soccer 2014

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Adam Bhatti, der europäische Community Manager von Konamis Pro Evolution Soccer-Reihe, hat auf der Webseite winningelevenblog.com Antworten zu einigen Fragen geliefert, die Konsolenkickern unter den Nägeln brennen. Wir haben seine Bekanntmachungen für Euch zusammengefasst:

– Es wird keinen Regen in PES 2014 geben. Grund dafür ist die Generalüberholung des kompletten Spiels, weil nun bekanntermaßen die Fox Engine Verwendung findet – die Implementierung von Regen an sich wäre zwar möglich gewesen, die Auswirkungen auf die Spielbarkeit, auf den Ball, auf dessen Aufsprungverhalten und ähnliches wären aber zu aufwendig gewesen. Konami will dieses Feature und die damit verbundenen Auswirkungen in der 2015er Version zurückbringen.

– Etliche prominente Stadien der Vorgänger werden fehlen, darunter sind alle spanischen Fußballtempel. Bhatti führt das auf die aggressive Vorgehensweise von EA zurück, die mit zahlreichen Clus und Ligen spezielle Verträge abgeschlossen haben. Und weil die Zeit bis zum Release knapp ist, werden keine Ersatz-Arenen modelliert. Ihr dürft aber immer noch mit 20 Stadien rechnen. Aus denselben Gründen musste der Stadion-Editor gestrichen werden.

– Etliche Teams aus den kleineren europäischen Liegen werden – ebenfalls aus Lizenzgründen – diesmal fehlen. Es sollen nicht besonders viele sein, hier wartet Konami aber noch die letzten europäischen Qualifikationsspiele ab, bevor die Liste festgezurrt und bekannt gegeben wird.

Schließlich betont Adam Bhatti, dass es mit Streichen von Inhalten aufgrund von Lizenzangelegenheiten so nicht weitergehen dürfe – Konami werde diesbezüglich im nächsten Jahr vermehrt kämpfen.

38 Studios

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Der Associated Press ist zu entnehmen, dass der Prozess zwischen den mittlerweile insolventen 38 Studios und dem Staat Rhode Island beginnen kann. Superior Court Judge Michael Silverstein hat dies am Mittwoch möglich gemacht.  Dem Entwicklerteam wird u.a. Insolvenzverschleppung vorgeworfen.

Rhode Island hatte 2010 eine Darlehensgarantie von 75 Millionen Dollar gegeben, zwei jahre später stand bei den Machern von Kingdoms of Amalur: Reckoning ein Verlust von 112 Dollar zu Buche. Lincoln Chafee, Gouverneur von Rhode Island, zeigte sich über den Prozessstart erfreut, die 38 Studios verweigerten hingegen jeglichen Kommentar.

Shin Megami Tensei IV – im Test (3DS)

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Die heiligen Beschützer des östlichen Königreichs von Mikado – die Samurai – sind wieder gefordert: Dämonen überschwemmen die Lande, denen Ihr als frischgebackener Kämpfer Einhalt gebietet. Dazu müssen sie nicht immer vernichtet werden, stattdessen rekrutiert Ihr die Kreaturen für Euer Team.

Vor jedem Kampf verwickelt Ihr die Dämonen optional in ein Multiple-Choice-Gespräch, das sie überzeugen soll, die Seiten zu wechseln. Doch manche Kreatur ist anspruchsvoll und kommt nur unter bestimmten Bedingungen in die vierköpfige Party: Manchmal leisten Geld, Gesundheitspunkte und andere Bestechungen Überzeugungsarbeit, manchmal solltet Ihr bestimmte Monster bereits im Gepäck haben. Scheitern die Verhandlungen, geht es direkt in den Kampf. In statischen Rundenduellen stellt Ihr die Fieslinge serientypisch aus der Ego-Sicht.

Ähnlich wie im Vorgänger Nocturne zückt Ihr die Klinge oder nutzt von Dämonen erlernte Fähigkeiten. Achtet dabei unbedingt auf den Einsatz der richtigen Elemente, um Schwachpunkte eiskalt auszunutzen. Gleichzeitig hetzt Ihr verbündete Monster auf die Feinde. So bilden die über 400 enthaltenen Höllenmonster das zentrale Spielelement und sind gleichzeitig Freund und Feind.

Richtig interessant wird die Sammelei, sobald Ihr Dämonen und damit ihre Fähigkeiten verschmelzt. Denn die Kämpfe sind gerade anfangs fordernd, doch das Spiel nervt nicht mit einem plumpen ”Game Over”. Stattdessen schickt es Euch in die (überfüllte) Hölle, aus der Ihr schnell wieder zurückkehrt. Nett für Einsteiger: Beim zweiten Kurzbesuch öffnet sich die einfache Schwierigkeitsstufe.

Hilfreich an Eurer Seite ist der sprechende Armreif ”Burroughs”, der als Kommunikator, Speichergelegenheit und App Store dient. Auf das Smartphone-ähnliche Gerät könnt Ihr Apps laden, um z.B. mehr Dämonen mitzuführen oder einen Blick auf die Dungeonkarte zu werfen. Zudem erhaltet Ihr über die Hardware nützliche Ratschläge.

Zwischen den Dungeonbesuchen bereist Ihr Mikado über Landkarten. Anders als in den Kerkern gibt es hier keine freie Erkundung, Ihr klickt Euch von einer malerischen Umgebungsgrafik zur nächsten. Allerorten erhaltet Ihr verschiedene Story- und Challenge-Quests: Gerade Letztere sind zum Aufpäppeln der Party nützlich. Gewonnene Erfahrung verteilt Ihr auf Attribute wie Kraft, Magie, Schnelligkeit und Glück.

Andra Gutiu meint: Die serientypische Sammelwut schlägt wieder um sich, Teil 4 baut konsequent auf die Stärken der Vorgänger. Auch diesmal vergeht massig Zeit auf der Suche nach neuen Dämonen und deren Fusionierung. Die variantenreichen Kreaturen überraschen mit ihren Fähigkeiten und dem hübsch-hässlichen Aussehen in liebevoller 2D-Grafik. Zudem blieben die altbekannten Rundenkämpfe erhalten. Das Abenteuer kommt allerdings nur sehr langsam in Gang, selbst nach zehn Stunden Spielzeit hat man kaum etwas von der eigentlichen Story erlebt. Optisch wechselt Ihr zwischen guter 3D-Optik in den Dungeons und gezeichneten Charakter-Dialogen. Durchweg überzeugen kann die englische Synchro weniger gefällt die unübersichtliche Weltkarte, die die Suche nach dem nächsten Ziel zum Verwirrspiel macht.

  • über 400 sammelbare Dämonen
  • Rundenkämpfe aus Ego-Sicht
  • für Einsteiger mit optionaler einfacher Schwierigkeitsstufe

Eine fordernde RPG-Mischung aus klassischem Dungeon Crawler und ”Pokémon”-ähnlicher Sammelei, die vor allem Fans der Serie anspricht.

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Pokémon Rumble U – im Test (Wii U)

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Auf dem Weg zum Laden geht eine Ladung Spielzeug-Pokémon verloren. Jetzt liegt es an Euch, die knuffigen Kerlchen wieder zurück zu bringen. Ihr beginnt mit einem der Starter-Pokémon – Pikachu, Serpifeu, Ottaro und Floink – und kämpft und rempelt Euch durch die Gegnerhorden. Oft freundet Ihr Euch mit besiegten Gegnern an, die Ihr dann auch spielen könnt. Dabei macht Pokémon Rumble U keine halben Sachen: 649 kleine Monster von den ersten Game-Boy-Episoden bis hin zur schwarzen und weißen Edition warten auf Euch. Dabei hat sich die Struktur des Spiels im Vergleich zu den Vorgängern aber geändert: Klassische Levels durchquert Ihr nicht mehr, es gibt nur noch Arena-Kämpfe. Die stellen Euch stets noch optionale, teilweise ziemlich knackige Herausforderungen. Meistert Ihr diese, schließen sich Euch besonders seltene Pokémon an. Spielt Ihr alleine, begleiten Euch drei KI-Kollegen, mehr Spaß habt Ihr natürlich mit menschlichen Mitspielern. Sogar die Unterstützung der kleinen Pokémon-Sammelfiguren mit NFC-Funktion bleibt in der EU-Fassung erhalten – wann und wo man die in unseren Gefilden bekommt, konnte oder wollte uns Nintendo aber noch nicht verraten.

Thomas Nickel meint: Ein Spiel muss nicht immer enorme Komplexität aufweisen, um zu unterhalten, auch ein simples Action-Gebolze wie Pokémon Rumble U kann amüsieren. Trotzdem ist es schade, dass der erste Wii-U-Auftritt der Pokémon ein reines Arena-Gekloppe ist. Was war denn an ”normalen” Levels der Vorgänger so verkehrt? Habt Ihr Euch mit dieser Einschränkung arrangiert, freut Ihr Euch über die plastische HD-Grafik und gewaltige Mengen an spielbaren Pokémon. Erwartet bei der Klopperei aber keinen abendfüllenden Tiefgang, Pokémon Rumble U unterhält primär in kurzen Runden zwischendurch. Vor allem Spieler mit ausgeprägter Sammelleidenschaft lockt es aber immer wieder.

Unterhaltsame, wenn auch etwas limitierte Klopperei, die vor allem Sammler anspricht.

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SteamWorld Dig – im Test (3DS)

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Irgendwo in der Wüste liegt ein verschlafenes Robo-Western-Nest. Dort kommt Ihr an, um die alte Mine eines Verwandten zu übernehmen. Zwar habt Ihr vom Schürfen keine Ahnung, trotzdem schwingt Ihr schon nach kurzer Zeit den Pickel wie ein Profi. In der 2D-Seitenansicht hackt Ihr Euch Stück für Stück nach unten. Besiegte Gegner füllen Lampen- oder Lebensenergie ein Stück weit auf, hinter glitzernden Feldern findet Ihr wertvolle Rohstoffe, die Ihr an der Oberfläche verkauft. Vom Geld kauft Ihr bessere Spitzhacken, stärkere Lampen oder zusätzliche Tragetaschen für mehr Mineralien.

Außerdem bestimmt der Gewinn durch den Verkauf der Rohstoffe Euren Level – bei einem Aufstieg erweitert sich auf wundersame Weise das Inventar des hiesigen Händlers. So grabt Ihr Euch bei jedem Anlauf ein Stück tiefer ins Erdreich und erkennt Metroid-Elemente: Eine kleine Karte zeigt den aktuellen Aufenthaltsort, in speziellen Höhlen findet Ihr Upgrades, die das Roboterleben leichter machen. Auch die Handlung kommt etwas in Fahrt: Mit der Zeit wird das kleine Dorf an der Oberfläche größer, außerdem entdeckt Ihr tief unter der Erde Hinweise auf eine untergegangene Zivilisation.

Thomas Nickel meint: SteamWorld Dig vermischt gekonnt diverse, bereits für sich sehr motivierende Spielelemente zu einem reizvollen Minen-Abenteuer, das nicht nur Jäger und Sammler, sondern auch notorische Entdeckernaturen so schnell nicht mehr beiseite legen wollen. Mal fehlen nur noch ein paar Kristalle für einen Stufenaufstieg, dann wollt Ihr nochmals Eure neue Hacke ausprobieren oder es locken die Geheimnisse des Untergrunds und Ihr legt eine neue Höhle frei. Dabei gefällt das Spiel mit detailreicher 2D-Grafik, einem knuffig-entschlossenen Robo-Helden und griffiger Steuerung – da legt man doch gerne immer wieder eine kleine Grabung zwischendurch ein…

Motivierende Minen-Buddelei im schicken Cyber-Western-Ambiente.

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