Als Reaktion auf Wutattacken von Spielern nach einem PC-Patch für Call of Duty: Black Ops II und dem Abschied von Phil “Fez” Fish hat sich Ken Levine, Macher von BioShock, zu dem Thema bei Eurogamer geäußert. Wenig überraschend bezeichnete er dieses Verhalten von Konsumenten als “kontraproduktiv”.
Es gehe vor allem in die falsche Richtung, wenn, wie bei von Call of Duty: Black Ops II, auch die Familie der betreffenden Person (in diesem Fall Treyarchs Design Director David Vonderhaar) bedroht werde. Er habe jedoch auch schon erlebt, dass Leute bedrohliche Dinge zu ihm gesagt hätten. Man frage sich dann schon, warum man morgens überhaupt aufstehe.
Über Phil Fish könne er dagegen nichts sagen, da er ihn nicht kenne, aber es gebe Leute, die er kenne und respektiere, die die Spielebranche verließen, weil es sich – gemessen an dem Ärger – nicht lohne, darin zu arbeiten.
Konsequenz sei, dass manche Entwickler aus Angst vor den Erwartungen der Fans keine eigenen künstlerische Entscheidungen mehr träfen und dies schade langfristig auch dem Spieler. Er selbst sei bei dem Thema jedoch gut gewappnet.









