Auf der Comic-Con führten Entwickler die neuen Funktionen der Xbox One vor – mit Fokus auf deren Controller und das neue Kinect.
Microsofts Creative-Director Ken Lobb zeigte, wie die Kinect-Kamera erkennt, welcher Spieler den Controller gerade in Händen hält; übergibt man das Pad einem anderen, lädt das Spiel automatisch das jeweilige Profil des Spielers – praktisch.
Dan Greenwalt von den Forza-Entwicklern Turn 10 führte natürlich die neuen Rumble-Funktionen des Xbox One-Controllers vor – bekanntlich hat dieser hierfür gleich vier Motoren, zwei in direkter Vebindung mit den Trigger-Tasten. Das sorgt für (differenziertes) Vibrations-Feedback vom Handballen bis in die Fingespitzen. Forza 5 wurde hierfür optimiert, Frage ist allerdings, wie stark sich das auf die Akku-Laufzeit auswirkt. Im Idle-Zustand schaltet das Pad auf LowPower-Modus um.
Josh Bridge führte Dead Rising 3 vor – und die anatomisch korrekt platzierten Organe der Zombies, die er zerstückelte. Schöne, neue Next-Gen-Welt…Auch Smartglass ist bei der Xbox One (noch) Thema; Justin Robey von den Microsoft Studio zeigte, wie man es in Ryse nutzt.
Nick Burton, Technischer Leiter von Rare, präsentierte schließlich die Verbesserungen von Kinect: So erkennt es jetzt die Gesichts-Mimik und kann zwischen den einzelnen Fingern differenzieren; die Positionen der Hände werden auch besser erkannt. Auch kann man jetzt sein Gesicht einscannen und es in Spiele importieren. Das gab’s natürlcih schon anderswo – doch hier wird die Mimik das Spielers in Echtzeit auf sein Alter Ego übertragen. Ebenso kann man seinen Body-Mass-Index auf sein Charakter-Modell übertragen – für die ganz furchtlosen. Doch ähnlich wie bei Wii Fit dürfte das Ergebnis nicht immer schmeichelhaft ausfallen…
Rare arbeitet übrigens derzeit an einem Shooter, der anstelle einer Light-Gun die Hand- und Augen-Positionen des Spielers zum Zielen und Schießen nutzt.