| Spiel: | Thomas Was Alone |
| Publisher: | Bossa Studios |
| Developer: | Curve Studios |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2013 |
Thomas ist kein Klempner, kein Igel, kein Space Marine, kein Anti-Terror-Soldat er ist nur ein rotes Rechteck. Und er muss zusammen mit John, dem gelben Stab, Claire, dem blauen Quadrat sowie weiteren, geometrischen Jungs und Mädels 100 verpuzzelte JumpnRun-Levels meistern. Wobei die blockige Charakterriege natürlich nicht durch die Levels rennt, sondern (mangels vorhandener Füßchen) eher rutscht…
Um eine Stage erfolgreich zu absolvieren, müssen alle Charaktere zu ihren Zielorten gelangen. Diese werden durch weiß umrandete Silhouetten markiert (siehe Bild) und liegen oft an ziemlich verzwickten Stellen. Zum Glück hat die Heldenschar, deren Zahl munter zwischen 1 und 8 schwankt, höchst unterschiedliche Fähigkeiten: Die blaue Claire kann schwimmen, der gelbe John hoch hüpfen, die pinke Laura fungiert als Trampolin, die violette Sarah beherrscht Doppelsprünge und der grüne James klebt an der Decke. Der Clou liegt in der Kombination: Ihr benutzt die anderen Figuren als Plattformen, Schwimmhilfen oder Packesel. Damit auch wirklich jeder bunte Block an sein Ziel kommt, ist mitunter eifriges Nachdenken und Ausprobieren angesagt manche Stage meistert Ihr in unter 60 Sekunden, andere beschäftigen Euch schon mal über 5 Minuten.
Die minimalistisch inszenierte Plattform-Knobelei punktet nebenbei mit einer drolligen Geschichte: Die Figuren fühlen sich überfordert, hegen untereinander Vorbehalte, hadern mit ihrem Schicksal und werden im Verlauf des bedächtigen Abenteuers schon mal zu Helden…
Matthias Schmid meint: Während des ersten Spieldrittels wollte der Funke nicht überspringen: Ich sah das Potenzial, hatte aber kaum Spaß beim Lösen der Probleme, vor die mich das Leveldesign stellte. Auch an die Steuerung muss man sich gewöhnen die blockigen Boys und Girls reagieren für meinen Geschmack zu spät auf Sprungkommandos. Doch mit zunehmender Charakterzahl (z.B. James, der von oben nach unten hopst) und damit immer komplexeren Lösungswegen hat mich Thomas Was Alone regelrecht fasziniert. In den letzten 30 Levels kommen sogar Farbfelder hinzu, mit denen Ihr graue Blöcke einfärben und ihnen somit immer wieder andere Fähigkeiten einimpfen könnt toll! Ein weiteres Plus ist die sympathische Heldengeschichte, nur deren Ende war mir zu abrupt.
Knobellastiges JumpnRun in liebenswert-minimalistischer Kulisse.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |














