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Eben dieses tat ein (angeblicher) Microsoft-Ingenieur. Er plauderte über die DRM-Strategien von Microsoft, die er folgendermaßen zusammenfasst: Digitale Verkäufe sind die Zukunft – und hierfür soll die Xbox One quasi Steam im Konsolenformat werden:
“> Das Ziel ist es, digitale Downloads voran zu bringen, aber Gamestop, Walmart, Target und Amazon sind verdammt tief in der Branche verwurzelt. Sie haben viel Macht, und die Verschiebung [zum Digitalen] muss schrittweise laufen. Langfristiges Ziel ist ein Steam für Konsolen. […] Wer immer an dem festhalten will, was er schon hat, soll bei den aktuellen Konsolen bleiben, oder der PS4. Wir versuchen, die Industrie nach vorne in Richtung digitalen Vertrieb zu bewegen … es ist ein steiniger Weg … “
Wichtiges Ziel: Den Gebrauchtspielemarkt eindämmen – zugunsten der Entwickler:
“>Jeder beklagt sich darüber, wie GameStop sie bei der Inzahlungname fickt, immer 5 Dollar für ihre gebrauchten Spiele. Wir wollen versuchen, einen Weg zu finden, um Geld aus GameStop herauszuholen und es dafür in Entwickler zu investieren und vielleicht werden Spiele dann günstiger, doch alle fluchen über MS. Nun, wenn Ihr den Scheiß von Gamestop wollt, spielt PS4.“
Microsoft hat diese Ziele allerdings schlecht präsentiert, erklärte er:
“> Die Sache ist die, dass wir die Geschichte schlecht verkauft haben. Der springende Punkt bei der Umstellung von Disc auf Cloud-basiertes DRM ist die Vermeidung von Disc-Swapping, zerkratzten CDs, Discs zu Freunden bringen (verleihen?), [Gebraucht-]Verkäufe zu einem scheiß Wert, von dem nichts zurück geht an die Entwickler und die hohen Kosten von Spielen zu killen. Wenn man erreichen will, dass Spiele billiger als 59.99 werden, muss man irgendwie gebrauchte Spiele begrenzen. Das Modell von Steam ist verbunden mit der begrenzten Nutzung von Gebraucht-Spielen.”
Ob der Verfasser wirklich Microsoft-Ingenieur ist, sei aber dahingestellt – insofern ist’s wieder nur ein Gerücht.
Den kompletten Text könnt Ihr bei Pastebin nachlesen.