Code of Princess – im Test (3DS)

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Mit Code of Princess erscheint in Europa das erste 3DS-Vollpreis-Spiel als reine Download-Version. In Japan und den USA ist das Massenschlacht-Abenteuer der spärlich bekleideten Prinzessin Solange und ihrer Mitstreiter noch als Modul erhältlich – dank Ländercode hilft uns das aber nicht weiter, hierzulande gibt es nur die Alternative eShop. Manch einen mag das wurmen, am Spiel selbst ändert das aber nichts: Anfangs schlüpft Solange in den knappen Metall-Bikini und flieht mit einem mächtig-magischen Schwert vor einer grausamen Invasionstruppe, später dürft Ihr auch als Diebin Ali, Necromancer-Lady Zozo oder als spitzohriger Barde Allegro losziehen. Die wüste Hauerei orientiert sich vor allem am Saturn-Kultspiel Guardian Heroes, haben doch Charakter-Designer Tetsuhiko Kikuchi und Lead-Programmierer Masaki Ukyo bereits an Treasures Klassiker gearbeitet. Das Spielfeld ist in drei Ebenen unterteilt, zwischen denen Ihr hin- und herspringt. Mit Schlagcombos, Special Moves und magischen Attacken heizt Ihr den zahlreichen Feinden ein. Nach den kurzen Spielstufen wird abgerechnet: Für jeden Levelaufstieg steigert Ihr einen Wert. Mehr Kraft beim Angriff, effektivere Magie oder mehr Robustheit? Es liegt an Euch, wie sich Solange und Co. entwickeln.

Dazu kommen On- und Offline-Mehrspieler-Modi. Entweder stellt Ihr Euch gemeinsam teils knackigen Kampf-Szenarien oder Ihr haut Euch gegenseitig auf die Rübe. Dabei staunt Ihr über die große Kämpferauswahl: Jeder besiegte Gegner lässt sich in den Kampfarenen anwählen und steuern.

Thomas Nickel meint: Code of Princess braucht eine Weile, bis es in Fahrt kommt: In den ersten Missionen wirkt die Steuerung träge, die Figuren laufen langsam und die Gegner setzen sich nicht allzu engagiert zur Wehr. Doch ein paar Kapitel und Level-Ups später habt Ihr Euch an das eigentümliche Spieltempo gewöhnt und könnt nicht nur mit Solange und ihrem Riesenschwert, sondern auch ein paar anderen Figuren antreten – das macht die Klopperei gleich ein Stück interessanter und motivierender. Dazu trägt auch die Handlung bei: Die lässt kein Klischee aus, macht sich aber darüber auch gehörig lustig. Trotzdem kann Code of Princess mit dem großen Vorbild Guardian Heroes nicht mithalten.

Schicker “Guardian Heroes“-Nachahmer, aber nicht ganz so gelungen.

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War for Nosgoth

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Die Hinweise verdichten sich, dass die Legacy of Kain-Reihe weitergeführt werden soll:

Im Februar sicherte sich Square-Enix, die den ursprünglichen Publisher Eidos übernommen haben, den Domain-Namen warfornosgoth.com bei CSC Corporate Domains. Für Serien-Neulinge: Nosgoth heißt die Welt in der Spielereihe.

Nun entdeckte ein ganz akribischer Zeitgenosse den Namen War For Nosgoth in einem Patch für AMD-Catalyst. Während der Titel auf der Hauptseite noch nicht auftaucht, so kommt er doch zum Vorschein, wenn man den Patch installiert und sich die Daten unter Laufwerk:Program FilesATI Technologies näher ansieht. Mehr dazu gibt es auf dem Eidos-Forum.

Auch bei Steam wird ein Nosgoth gelistet – samt Logo (siehe oben).

Xbox One

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Die Xbox One, so war auf ihrer Enthüllung zu erfahren, soll in ihrer Funktion als Medienzentrale auch als Lieferantin des TV- und Film-Programms fungieren. Allein, dem TV-Konsum im Allgemeinen hängt der Ruf nach, eine eher – gelinde gesagt – passive “Tätigkeit” zu sein…

Doch ein Xbox One-Patent von Microsoft will dem jetzt Abhilfe schaffen: Es sieht vor, die von Videospielen bekannten Achievements in der TV-Welt zu etablieren – um somit die Couch-Potatoes dieser Welt in “aktive” Achievement-Jäger zu verwandeln.

Natürlich soll es die Zuschauer aber in erster Linie dazu bringen, noch mehr Fernzusehen – nicht gerade eine erquickende Vorstellung. Den Nutzen für die TV-Sender kann man sich denken: “[…], damit erhöhen sich die Möglichkeiten für Werbung” heißt es laut GamesIndustry ganz unverblümt in der Patent-Schrift – und entsprechend die Werbe-Einnahmen.

Als mögliche Belohnungen werden GamerScore-ähnliche Punkte genannt (oder eher: “GlotzScore”?), neue Requisiten für den Avatar, virtuelles Geld für ein Xbox-Spiel, oder sogar reale physische Belohnungen.

Ob das Patent wirklich Anwendung findet, wurde nicht genannt. Doch die Möglichkeiten sind wahrlich unbegrenzt: Hinsichtlich des Microsoft-Deals mit der NFL gibt’s dann vielleicht bald Achievements fürs SuperBowl-Schauen. Auch dem hiesigen TV-Programm erschließen sich ungeahnte Möglichkeiten: “Achievement unlockend: Sie haben eine Folge ‘Die Geissens’ überlebt”…

Welche TV-Achievements würdet Ihr gerne (oder umgekehrt: auch lieber nicht) freischalten?






Wii U

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Wie wir bereits wissen, legte die Sony-Aktie unmittelbar nach der Xbox-One-Präsentation kräftig zu, aber auch Nintendo konnte offenbar von dem Microsoft-Event der letzten Woche profitieren. Denn die Wii U bekam für das bis dato schwierige Territorium Großbritannien im selben Zeitraum einen regelrechten Verkaufsschub.

So berichtet MyNintendoNews, dass die Konsole nach dem Microsoft-Event in den Verkaufscharts von Amazon UK vom 390. auf den 40. Platz kletterte, was einen Zuwachs von 875 Prozent darstellt. Allerdings sollte man bei aller Euphorie bedenken, dass die Verkäufe des Wii-Nachfolgers dort bisher auch alles andere als berauschend waren.

Xbox One

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Weil der Name des Xbox-360-Nachfolgers bis zuletzt geheim gehalten worden war, steht Microsoft nun vor dem delikaten Problem, dass die dazugehörigen Domains XboxOne.com und XboxOne.net auch schon vergeben sind. Doch das könnte sich bald ändern.

So hat man laut eines Berichts von Fusible bereits einen Tag nach der Konsolenpräsentation eine diesbezügliche legale Beschwerde beim National Arbitration Forum (NAF) eingereicht. Im diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass die Spuren beider Domains nach Großbritannien führen und wohl sogar dem gleichen Besitzer gehören.

Da Microsoft bereits eine lange Geschichte mit erfolgreichen Domain-Streitigkeiten vorweisen kann, wird auch diesmal von einem Erfolg für den Gates-Konzern ausgegangen.

Persona 4 Arena – im Test (PS3 / 360)

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Wertung

  • 14 Kämpfer mit je 8 Farbvarianten
  • die Geschichte kommt von Atlus, die Prügelmechanik von Arc System Works
  • flüssige Online-Matches
  • Replays können gespeichert werden

Visuell betörende Prügelorgie mit anspruchsvollem Kampfsystem. Kenner der Rollenspiel-Serie freuen sich zudem über reichlich Story-Futter.

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Xbox One

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Das könnte pikant für Microsoft werden: Der bereits früher durch seine Durango-Enthüllungen bekanntgewordene Superdae hat gegenüber Gizmodo angekündigt, dass er im Falle seiner für heute im Raum stehenden Festnahme sofort alle ihm bekannten Details zur Xbox One für die Öffentlichkeit zugänglich machen wird.

Konkret würde, sofern er sich wegen seiner eventuellen Festnahme abends nicht am FTP-Server anmelden könnte, via Twitter sofort seine IP, sowie Username und Passwort veröffentlicht. Diese Angaben würden dann Zugang zu bisher streng geheimen und pikanten Informationen bezüglich des Xbox-360-Nachfolgers gewähren.

Ob und wie Microsoft gegen diese Drohung vorgehen wird, ist nicht bekannt.

Xbox One

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Das ist eigentlich keine Überraschung: Wie ein Microsoft-Repräsentant gegenüber Digital Trends betonte, wird auch die neue Konsole seines Arbeitgebers, also die Xbox One, mit einem Region Lock daherkommen. Folglich wird es, wie schon bei Xbox und Xbox 360, nicht möglich sein, sämtliche aus USA oder Japan importierte Software zu spielen.

Als Begründung wurde ein Vergleich zur Musik- und Filmindustrie angeführt, wo auch länderspezifische Richtlinien für eine solche Maßnahme vorlägen. Und diesen möchte man mit seinen Partnern eben weiterhin folgen.

Zum Vergleich: Nintendo-Konsolen verfügen schon immer über eine solche Sperre. Sonys PSone und PS2 auch, aber bei PS3 und Vita gab man sich seinerzeit “offener”. In Bezug auf die PS4 ist diese Frage noch nicht abschließend geklärt.

Neue Spiele der Woche

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • ArcaniA – The Complete Tale (Nordic Games)
  • Fuse (Electronic Arts)
  • GRID 2 (Codemasters)
  • Wonderbook: Privatdetektiv Diggs (Sony)

…für Xbox 360:

  • ArcaniA – The Complete Tale (Nordic Games)
  • Fuse (Electronic Arts)
  • GRID 2 (Codemasters)

Columns for Carrots #05

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Eigentlich sollte sich diese Column um etwas ganz anderes drehen. Ehrlich, die Microsoft Pressekonferenz wollte ich gar nicht kommentieren. Nun, um die amerikazentrische PK geht es auch gar nicht. Ebenso wenig um fehlende Spiele. Auch nicht die Technik, insbesondere die möglichweise etwas lahme GPU ist das Thema. Der TV-Wahn erst recht nicht. Oh, und ein Name, der nur einer völlig überbezahlten Marketingabteilung entstammen kann sowieso nicht.

Nein, das Thema sind die ganzen kleinen Infotröpfchen aus der Aftershow, die manch einem Konsumenten vielleicht den Eindruck geben könnten, der erste Teil des Wortes Aftershow bezöge sich auf eine Körperöffnung.

Aber vielleicht fangen wir erst mal vorne an. So ziemlich jeder vollwertige Nerd hat vergangenen Dienstag Microsofts Enthüllung der Xbox One als Livestream gesehen, einen Newsticker gelesen oder eine nachträgliche Zusammenfassung. Eine Stunde Fernsehprogramm mit drei Werbeunterbrechungen mit Spielen. So könnte die Zusammenfassung der kompletten Show aussehen, dafür müsste man nicht mal besonders böswillig sein. Vielleicht nicht sehr clever, aber Rundum-Entertainment ist im Kernmarkt Nordamerika mittlerweile extrem wichtig für Microsoft, außerdem eilt mit der E³ die wichtigste Videospielmesse der Welt mit Riesenschritten heran. Mag sein, dass die Redmonder schlicht und ergreifend das Pulver für die große Messeschlacht trocken halten wollten, um dort volle Breitseiten gegen Hauptkonkurrent Sony feuern zu können.

Eigentlich wäre die komplette, weitgehend von positiven Überraschungen befreite Veranstaltung damit auch schon abgehakt, wären da nicht ein paar Kleinigkeiten, die vielen Spielern teilweise extrem sauer aufstoßen.

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