| Spiel: | Lego City Undercover: The Chase Begins |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Traveller's Tales |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | 3DS |
| Erhältlich für: | 3DS |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 5 / 2013 |
Für den 3DS-Ableger von Lego City Undercover haben sich die Entwickler von ihrer üblichen Vorgehensweise bei Handheld-Fassungen verabschiedet: Statt ohne Rücksicht auf Verluste eine 1:1-Umsetzung des großen Bruders zu versuchen, wird diesmal ein eigenständiges Abenteuer fabriziert. Wobei das nur zur Hälfte stimmt, denn tatsächlich erzählt The Chase Begins die Vorgeschichte zum Wii-U-Bruder, der Schauplatz ist aber identisch. Entsprechend wurde die komplette Metropole in das Modul gequetscht, allerdings könnt Ihr diese nicht so frei erkunden wie auf der Heimkonsole: Zum einen müsst Ihr die Stadtteile im Lauf der Story erst freischalten, zum anderen werden diese immer einzeln in den Speicher geschaufelt eine Rundfahrt führt also zu häufigen Ladepausen.
Spielerisch wurde das Rahmenprogramm etwas abgespeckt (es gibt deutlich weniger Nebenaufgaben und auffindbare Gegenstände) und Ihr arbeitet einen stetigen Auftragsstrang ohne Abstecher in klassische Missionen ab. Nach und nach erspielt Ihr Euch die acht Outfit-Varianten mit ihren Spezialfähigkeiten (netterweise nicht in gleicher Reihenfolge wie auf Wii U). Bei ein paar Tätigkeiten kommt die Bewegungserkennung des Handhelds zum Einsatz, wenn Ihr etwa Fotomotive oder Abhörquellen ortet. Die Grafik bringt den humorigen Lego-Stil gelungen rüber, allerdings ist die Sichtweite auffällig niedrig und die Kamera neigt dazu, wenig von der Umgebung einzufangen.
Ulrich Steppberger meint: Eigentlich schlägt sich The Chase Begins als Handheld-Open-World-Spiel durchaus ordentlich, auch wenn u.a. die geringe Sichtweite und die Ladepausen zwischen den Stadtteilen piesacken. Doch wer den großen Wii-U-Bruder kennt, dem fehlt einfach etwas: Die Aufgaben sind spürbar simpler gestrickt, die Steuerung geht nicht so elegant von der Hand und der Großstadt-Charme kann sich auf dem kleinen Bildschirm nicht gänzlich entfalten. So bleibt letztlich ein nettes, harmloses Abenteuer, das gerne mehr möchte, aber nicht kann.
- komplette Stadt erkundbar, muss aber erst freigespielt werden
- 8 Kostüm-Varianten und -Fähigkeiten
- deutlich weniger Extra-Aufgaben
Die mobile Vorgeschichte zum großen Bruder ist unterhaltsam, allerdings nerven immer wieder technische Einschränkungen.
| Singleplayer | ![]() | 69 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |














