Sega Pluto

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Für hartgesottene Sega-Fans dürften diese Bilder ein kleiner Leckerbissen sein – falls das Gezeigte denn echt ist:

Im Assembler-Forum postete ein gewisser “Super Magnetic” die Bilder eines Sega Saturn Prototypen namens “Pluto”. Im Gegensatz zum Standard-Saturn verfügte diese -niemals in Produktion gegangene- Version über ein Modem. Ansonsten steckte ein für die USA bestimmter NTSC Saturn darin (NTSC-4-V1.00a), der zwar noch funktionsfähig ist, aber leider über ein Region-Lock verfügt, weshalb er kein Spiel vorführen konnte.

“Super Magnetic” erzählte, er habe mal bei Sega gearbeitet. Doch dort waren wohl schon damals unruhige Zeiten angebrochen, es gab viele Entlassungen – Sega-Angestellten sagten dazu, der “Sonic-Reaper” geht um, wie er sich erinnert. Durch eine glückliche Fügung verblieb der “Pluto” nach seinem Fortgang in seinen Händen. Der Tod eines Freundes bewog ihn nun dazu, das gute Stück der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Original-Saturn bekam übrigens später -über eine Peripherie- auch ein Modem verpasst: das Sega NetLink war ein 28,8-kB/s-Modem, das in den Modul-Schacht gesteckt werden musste.

Batman: Arkham Origins

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Bisher war nur Deathstroke als Bösewicht für Batman: Arkham Origins bekannt, doch dank CVG wissen wir nun, wer der Fledermaus darin außerdem noch das Leben schwer machen wird. Laut der Website werden nämlich auch Bane, Deadshot, Killer Croc, The Joker und Scarecrow mit von der Partie zu sein.

Es gibt also ordentlich was zu tun in Gotham City, wenn der Titel dann am 25. Oktober 2013 für PS3, Xbox 360 und Wii U erscheint.

Heavy Fire: Shattered Spear – im Test (PS3)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Das neue Machwerk des US-Entwicklers Teyon ist dermaßen verkorkst – da weiß der Lightgun-erfahrene Kritiker gar nicht, wo er anfangen soll. Ich versuche es dennoch: Heavy Fire: Shattered Spear schickt Euch auf festen Bahnen auf eine fiktive Terrorjagd ins Krisengebiet rund um Afghanistan – natürlich erwarten wir bei diesem Genre keine Gegner-KI, trotzdem langweilt die tumbe Schießbudenmechanik schon nach Minuten. Es gibt keinerlei trickreiche Deckungsmuster, fiese Spezialangriffe oder Bossfights, zudem ist die Platzierung der Terrorknaben so einfallslos wie offensichtlich.

Spielt Ihr mit dem Move-Controller, nerven die häufig schlicht nicht funktionierenden Quick-Time-Events sowie die nicht veränderbare Buttonbelegung – wer in Deckung nachladen will, muss seine Finger verknoten.

Stichwort Deckung: Shattered Spear gibt Euch in den meisten Szenen die Option, nach rechts, links oder unten vor den Kugeln auszuweichen. Im Gegensatz zur großartigen Time Crisis-Serie, können Euch manche Gegner aber trotzdem treffen – saublöde Idee! Für dezente Abwechslung sorgen Einsätze an schwerem Geschütz, deren Ablauf meist frech von coolen Call of Duty-Szenen übernommen wurde. Während die üblen Waffensounds des Vorgängers kaum Verbesserung erfuhren, gefällt das diffuse Sonnenlicht an manchen Stellen sogar.

Matthias Schmid meint: Sieht man davon ab, dass Shattered Spear ein wenig polierter ist als sein Vorgänger, gibt es nichts Positives zu vermelden – die Heavy Fire-Reihe ist einfach kacke und wirft ein übles Licht auf die kommende Rambo-Versoftung aus demselben Haus. Der Sound ist immer noch grauenvoll, die Mündungsfeuer der Bösen sehen weiterhin aus wie Morsezeichen, das Deckungssystem lässt Euch oft im Regen stehen und selbst die Move-Quick-Time-Einlagen funktionieren schlecht.

  • 12 Missionen, die Ihr in gut 2 Stunden durchspielt, dann wird der schwerere ”Veteran”-Modus freigeschaltet
  • sehr simples Auflevel-System
  • via Move oder Controller spielbar

Peinliche Lightgun-Shooter-Lachnummer, gewürzt mit stumpfsinnigem Militär-Blabla und Idioten-Story. Macht selbst Genre-Fans kaum Spaß.

Singleplayer30
Multiplayer
Grafik
Sound

Nintendo 3DS

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Wenn man die Verkäufe des 3DS näher beleuchtet, fällt auf, dass sich dieser in Japan wie das berühmte geschnittene Brot verkauft und weltweit zwar auch überwiegend Marktführer ist, sich in manchen Territorien aber immer noch etwas schwer tut als man meinen sollte – so etwa in den USA. Genau darüber hat nun Bill Trinen von Nintendo mit Gamespot gesprochen und erklärt, warum er eine diesbezügliche Änderung in den nächsten Monaten erwarte.

So habe in den USA schon immer im Handheld-Bereich ein sehr langsamer Wechsel zwischen den Hardwaregenerationen stattgefunden. Dies sei bei GBA und DS ebenfalls zu beobachten gewesen. Wenn der Knoten dann allerdings einmal geplatzt sei, legten die US-Hardwareverkäufe geradezu einen Raketenstart hin. Dank eines sehr starken Line-ups erwarte er genau dies für den Jahresverlauf 2013.

Weltweit wurden vom DS-Nachfolger seit Dezember 2012 insgesamt 30 Millionen Hardware- und 85 Millionen Softwareeinheiten abgesetzt.

Japan-Charts

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [3DS] Luigi’s Mansion: Dark Moon (Nintendo, 03/21/13) – 56,562 (515,975)
  2. [3DS] Card Fight!! Vanguard Ride to Victory!! (Furyuu, 04/11/13) – 44,538 (NEU)
  3. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/12) – 36,709 (3,062,077)
  4. [PS3] One Piece: Pirate Warriors 2 (Namco Bandai, 03/21/13) – 12,799 (370,758)
  5. [PS3] Pro Yakyuu Spirits 2013 (Konami, 03/21/13) – 8,059 (149,725)
  6. [Wii] Taiko Drum Master Wii Super Wonderful Edition (Namco Bandai, 11/29/12) – 6,983 (449,305)
  7. [PSV] Muramasa Rebirth (Marvelous AQL, 03/28/13) – 6,492 (63,287)
  8. [PSP] Pro Yakyuu Spirits 2013 (Konami, 03/21/13) – 6,487 (124,326)
  9. [3DS] New Super Mario Bros. 2 (Nintendo, 07/28/12) – 6,473 (1,996,530)
  10. [PSP] Sword Art Online: Infinity Moment (Namco Bandai, 03/14/13) – 6,435 (186,444)
  11. [PS3] Kingdom Hearts HD 1.5 Remix (Square Enix, 03/14/13) – 5,993 (189,169)
  12. [PSV] Soul Sacrifice (SCEJ, 03/07/13) – 5,049 (160,663)
  13. [Wii U] Dragon Quest X: Rise of the Five Tribes Online (Square Enix, 03/30/13) – 4,969 (48,171)
  14. [PSP] Fate/Extra CCC (Marvelous AQL, 03/28/13) – 4,878 (88,889)
  15. [3DS] Mario Kart 7 (Nintendo, 12/01/11) – 4,775 (2,025,127)
  16. [3DS] Monster Hunter 3 Ultimate (Best Price!) (Capcom, 11/15/12) – 4,768 (284,824)
  17. [Wii U] Game & Wario (Nintendo, 03/28/13) – 4,719 (38,274)
  18. [PSV] One Piece: Pirate Warriors 2 (Namco Bandai, 03/21/13) – 4,620 (90,199)
  19. [3DS] Professor Layton and the Azran Legacies (Level-5, 02/28/13) – 4,356 (203,602)
  20. [3DS] Taiko Drum Master: Chibi Dragon and the Mysterious Orb (Namco Bandai, 07/12/12) – 4,110 (466,189)

Und diese Konsolen gingen letzte Woche über die Tresen:

  1. 3DS XL – 28,139 (34,180)
  2. 3DS – 18,584 (22,684)
  3. PS Vita – 14,112 (19,328)
  4. PS3 – 14,039 (16,807)
  5. Wii U – 9,984 (14,783)
  6. PSP – 7,566 (8,876)
  7. Wii – 1,383 (1,718)
  8. Xbox 360 – 492 (536)

Bethesda

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Letzte Woche versprach Bethesdas Vize-Präsident Pete Hines, “erheblich mehr Lärm in diesem Jahr zu machen als im letzten Jahr – als Publisher” – gemeint ist natürlich die Lärm der Werbetrommel. Er versprach laut OXM, bald “aufregende” Projekte des Entwicklers und Publishers zu enthüllen.

Nun geht’s offenbar los: Auf Twitter lud man einen kryptischen, kleinen Teaser hoch, dem gestern via Vine ein kurzes Video mit brennenden Sonnenblumen folgte. Bethesda -bzw. auch die Studios, deren Spiele sie veröffentlichen- haben derzeit eine Menge in der Pipeline: The Elder Scrolls Online beispielsweise, ein DLC zu Dishonored (oder gar Nachfolger?) und id Software werkelt an Doom 4 (Rage 2 ist gecancelt).

Rein atmosphärisch könnte zu den Videos Fallout 4 passen, oder auch das erste Spiel von Shinji Mikamis Tango Studios: Mit Projekt Zwei will der Resident Evil-Schöpfer Mikami wieder zu den Wurzeln des Horrorspiels zurückkehren (wir berichteten hier). Pete Hines wiederum hat via Twitter inzwischen schon angedeutet, dass es das Endzeit-RPG nicht sein dürfte…

Platinum Games

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Tatsuya Minami, Präsident von Platinum Games, analysierte die Leistung seines Teams in den vergangenen fünf Jahren – und gab ihnen als Schulnote eine glatte Eins: Madworld, Bayonetta, Infinite Space, Vanquish, Metal Gear Rising, Anarchy Reigns – seiner Meinung nach (und auch der vieler Platinum-Fans) haben die Entwickler hervorragende Arbeit geleistet.

Doch bei den Verkäufen sah es leider anders aus, erklärte er gegenüber Polygon: “[…] ich denke, ich würde ihnen wahrscheinlich Note C oder sogar D geben.” – nach unserem Notensystem also eine 3 oder 4. Auch mit dem Umsatz von Bayonetta war er nicht zufrieden: “Wir hatten gehofft, es würde sich ein bisschen besser entwickeln, auch wenn man nicht alles auf das Spiel schieben kann. Ich glaube, es gab eine Menge Probleme damit, als es herauskam, mit dem Marketing dahinter.”

Minami will die Spiele jetzt auf ein globaleres Publikum ausrichten: “Wir versuchen jetzt eine Erweiterung und konzentrieren uns mehr darauf, über die Spieler weltweit nachzudenken. Aber wenn man überlegt, was weltweiter Erfolg wirklich bedeutet, heißt das, wir müssen mehr Titel verkaufen. Unsere Spiele müssen mehr Kopien zu verkaufen.”

Welche Noten gebt Ihr Platinum? Und wird es helfen, wenn sie sie ihre Spiele an den Geschmack eines weltweiten Publikums ausrichten?


Nintendo

46

Reggie Fils-Aime zeigte sich zufrieden – zumindest beim Spieleabsatz für den 3DS:

“Wenn die Zahlen der NPD-Gruppe in dieser Woche herauskommen, wird man sehen, dass bisher insgesamt mehr als 20 Millionen  3DS–Spiele in den USA abgesetzt wurden“, berichtet Fils–Aime gegenüber GamesIndustry. “Und das sind nur die physischen Verkäufe, ohne den digitalen Vertrieb…Im Jahr 2013 – bis zum 15. April – haben sich die Verkaufszahlen für 3DS-Spiele im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent erhöht, physische und digitale zusammengenommen.”

Auch die Bestrebungen von Nintendo, die Spieleverkäufe als Download in digitaler Form zu erhöhen, gingen auf, meinte Fils-Aime: Von den 15 von Nintendo selbst veröffentlichten Titeln “wurden 11 Prozent des Umsatzes durch digitale Downloads” generiert. Fire Emblem Awakening verkaufte sich beispielsweise 240.000 Mal in den USA – und ein Drittel davon als Download.

Mit dem 3DS gelang Nintendo also auch in den USA ein echter Volltreffer: Bisher verkaufte sich die mobile Konsole dort 8 Millionen Mal – 1 Million Geräte mehr als beim Vorgänger.

Doch was ist mit der Wii U? Hier gab sich “Reggie” etwas wortkarger:“Was ich zur Wii U sagen kann – und was Herr Iwata schon gesagt hat – ist, dass das Tempo der Markteinführung langsamer ist als erhofft. Aber im Hinblick darauf, was wir für die E3 vorbereiten, wird sich das Tempo der Spiele-Starts für Wii U dramatisch erhöhen...“


Urban Trial Freestyle – im Test (PS3)

3
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Der Spruch ”Besser gut geklaut, als schlecht selbst ausgedacht” hat schon auf viele spaßige Spiele gepasst – z.B. Sonics Funracer All-Stars Racing oder EAs God of War-Klon Dante’s Inferno. Für Urban Trial Freestyle, das sich nicht nur namentlich an den Spielspaß-Giganten Trials anlehnt, müssen wir den Spruch ändern: ”Besser was eigenes ausgedacht, als schlecht geklaut” wäre hier die klügere Wahl gewesen.

Doch bevor wir unseren Groll auf dem Download-Spiel abladen hier die Rahmenbedingungen: Ihr brettert mit einem Motorrad durch Hindernisparcours – wer stürzt, steigt am letzten Checkpoint wieder in den Sattel.

Das Schaffen der Strecken ist – im Gegensatz zu Trials – aber niemals das Problem. Vielmehr müsst Ihr schnell sein oder Stuntpunkte ergattern, die gibt’s an fixen Stellen für hohe oder weite Sprünge, Salti oder Highspeed. Denn nur wer auf diese Weise bis zu fünf Sterne pro Strecke erbeutet, schaltet die späteren Kurse frei zusätzlich sind ein paar anders gelagerte, meist mäßig spaßige Mini-Prüfungen dabei, die es teils auch schon in Trials gab.

Während die nette Optik trotz ein wenig Tearing zu den Pluspunkten zählt, enttäuscht das nur selten vorhandene Geschwindigkeitsgefühl zudem habt Ihr nicht den Eindruck, dass Euer Bike Power hat (auch nicht nach dem 08/15-Tuning). Auf PS Vita stört zusätzlich, dass es keine Punktübersicht bei den einzelnen Stunts gibt – erst im Ziel erfahrt Ihr, wie gut Ihr wart. Ebenfalls nervig sind (auf PS3 und Vita) die vielen Stolper-Stellen und die wenig feinfühlige Fahrphysik, die anspruchsvolle Passagen ausschließt.

Matthias Schmid meint: Selbst wenn ich keine Sekunde Trials auf Xbox 360 gespielt hätte – Urban Trial Freestyle bliebe trotzdem doof und überflüssig. Das Argument ”Nur wenn man es mit dem Vorbild Trials vergleicht, schneidet es schlecht ab”, zieht also nicht. Denn hier ist einiges im Argen: Die Fahrphysik ist zu simpel und erlaubt weder knifflige Kletterpassagen noch vernünftige Bunny Hops. Auch die an sich pfiffigen Stunt-Prüfungen auf den Strecken lassen mich mehrfach den Kopf schütteln – manchmal sitzen sie an total unpassenden Stellen, zudem ist die Drehgeschwindigkeit bei Salti zu lahm. Übrig bleibt eine anspruchslose 2D-Raserei vor teils wirklich hübsch animierten Kulissen…

Gewollt, aber nicht gekonnt: überflüssige Kopie des Xbox-Hits “Trials“.

Singleplayer5
Multiplayer
Grafik
Sound

Nintendo-eShop-Update

8

Wii U:

  • Kung Fu Rabbit – 4,99 Euro
  • Kirby’s Adventure (NES) – 0,30 Euro (bis 17. Mai)

3DS:

  • Super Little Acorns 3D Turbo – 4,99 Euro
  • Dig Dug (NES) – 3,99 Euro
  • Fire Emblem: Awakening – 44,99 Euro

DSi:

  • Forgotten Legions – 5 Euro

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