Square Enix

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Nachdem bekannt wurde, dass der bisherige Präsident von Square Enix, Yoichi Wada, seinen Posten wegen der großen Verluste der Firma im Juni abgeben wird (wir berichteten hier), war schon vorhersehbar, dass er nicht der einzige sein wird:

“Wir können bestätigen, dass im Square Enix-Büro in Los Angeles eine Reihe von Positionen im Rahmen der vergangene Woche angekündigten Restrukturierung beseitigt wurden”, erklärte der Hersteller gestern gegenüber Joystiq.

Die genaue Zahl der Entlassungen wurde nicht publik, ebensowenig, welche Positionen genau betroffen waren. Bekannt ist lediglich, dass die betroffene Niederlassung vor allem mit der Verwaltung von MMOs in Nordamerika betraut war.

Deadpool

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Hire & Fire – für Activision ist dies eine gängige Geschäftspraxis, die auch ein ganzes Entwicklerteam treffen kann.

Nachdem die Entwicklung des Lizenzspiels um die Superhelden-Plaudertasche Deadpool beendet ist, entlässt Publisher Activision das zuständige Entwicklerteam der High Moon Studios. Gegenüber Kotaku erklärte Activision, dass etwa 40 Mitarbeiter weltweit entlassen wurden – die Website schätzt, dass diese einen Großteil der Mannschaft hinter dem Titel bildeten. Den betroffenen Mitarbeitern will der Publisher immerhin beratend zur Seite stehen.

Deadpool soll mutmaßlich im Sommer für PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen, auf einen genaueren Termin warten wir noch.


Square Enix

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Im Juni wird er seine Stellung als neuer Präsident des Spieleherstellers Square Enix antreten: Yosuke Matsuda ist der Nachfolger von Yoichi Suda, welcher die Verantwortung für die “außergewöhnlichen Verluste” der Firma übernahm (oder übernehmen musste) und seinen Spitzen-Posten abgab.

Der neue Mann muss jetzt untersuchen, warum Square Enix trotz hochwertiger Marken wie Tomb Raider und Hitman: Absolution und deren -relativ gesehen- guter Verkäufe (doch nicht gut genug für Square Enix: wir berichteten hier) trotzdem weiterhin rote Zahlen schreibt.

Konkrete Maßnahmen konnte er natürlich noch nicht nennen, erstmal steht jetzt einen umfangreiche Bestandsaufnahme an. Doch die Richtung, die er einzuschlagen gedenkt, kündigte er bereits an – und diese steht im Gegensatz zu der, die sein Vorgänger einschlug: “Ich möchte grundlegend überarbeiten, was bei unserem Unternehmen funktioniert und was nicht, und dann alle unsere Ressourcen darauf ausrichten, was uns erfolgreich macht – und gründlich ‘auspressen’, was nicht“, erklärte er (übersetzt von Siliconera).

Das klingt nach einem Paradigmenwechsel beim Traditionshersteller – denn angesichts dieser Aussage lässt sich erahnen, wo er den Rotstift ansetzen will: Denn die Sparte, die bei Square Enix nicht läuft, ist ausgerechnet die der renommierten Top-Titel wie beispielsweise Final Fantasy; dafür verkaufen sich besonders Spiele für den einheimischen Mobil- und Social-Sektor sehr gut.

Vorgänger Yoichi Wada sah das noch etwas anders: Auf der Tokyo Game Show 2011 erklärte er (VG247 v. 16.09.’11), dass neue Geschäftsfelder wie der mobile Markt nicht zwangsläufig den “alten” Markt der traditionellen Spiel “auspressen” müssen – sie böten viel mehr neue Möglichkeiten. Noch im Dezember letzten Jahres ging er davon aus, dass Square Enix “mindestens zwei Jahre” keine Gewinne mit den “traditionellen” Konsolentiteln erwirtschaften würde (siehe VG247 v. 18.12.’13) – trotzdem wollte er diesen die Treue halten.

Yoichi Wada wird übrigens weiterhin bei Square Enix bleiben – in einer nicht genauer bestimmten Position will er quasi “Buße” tun und
will “seine Schulden an der Firma abbezahlen”.



Stealth Bastard

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Wie dem europäischen PS Blog zu entnehmen ist, wird mit Stealth Bastard im Sommer ein Stealth-Puzzle-Platformer für PS3 und PlayStation Vita erscheinen. In diesem müsst Ihr in bester Hüpfspielmanier aus einem Klonlabor entkommen.

Geboten werden dabei 80 Levels in acht Welten, ein konstant ansteigender Schwierigkeitsgrad, viele freischaltbare Gadgets, Leaderboards für Speedrun-Fans und sogar ein Editor ist mit an Bord.

Persona 4 Golden – im Test (PSV)

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Erschienen in:

Man sollte meinen, auf dem Land herrsche tote Hose. Doch kaum seid Ihr in der verschlafenen Kleinstadt Inaba angekommen, überschlagen sich die Ereignisse: Eine mysteriöse Mordserie stürzt das japanische Nest ins Chaos und nur Ihr und Eure neuen Freunde habt eine Ahnung, was wirklich hinter den grausigen Taten steckt. Denn durch Zufall entdeckt Ihr, dass sich hinter der Fernseh-Mattscheibe eine andere Welt befindet, in der all jene, die dort gegen ihren Willen hineingeraten, mit den dunkelsten Aspekten ihrer Persönlichkeit konfrontiert werden. Da es Euch aber gelingt, diesem Schicksal zu entgehen, versucht Ihr nun weitere Todesfälle zu verhindern und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei helfen Euch vor allem Eure ”Personas” – physikalische Manifestationen Eures eigentlichen Ichs, die Euch mit mächtigen Attacken im rundenbasierten Kampf beistehen.

So einfach habt Ihr es aber nicht: Als Schüler könnt Ihr nicht einfach nach Belieben die TV-Welt erforschen, auch der Alltag will gemeistert werden. Der besteht aus Schulbesuch, Prüfungen, Nebenjobs und einem wachsenden Freundeskreis – all das gilt es, bei Eurer Zeitplanung zu berücksichtigen. Zum Glück sind die sozialen Aspekte keine ärgerliche Last, sondern eine große Hilfe bei Euren Trips durch die TV-Welt: Je stärker die Bindungen zu Euren Mitmenschen, desto mächtigere Personas könnt Ihr fusionieren.

In den 3D-Szenen ist Persona 4 Golden mit einfachen Charaktermodellen und unspektakulären Texturen nicht allzu weit vom sauberen PS2-Original entfernt, nutzt aber das breitere Format des Vita-Bildschirms. Die hohe Auflösung kommt vor allem bei Charakterporträts, Textkästen und Menüs zum Tragen: Die bestechen mit stilvollem Design und machen die durchschnittlichen Polygon-Szenarien und Figuren locker wett.

Zwar basiert Golden technisch wie inhaltlich auf der PS2-Vorlage von 2008, für die Konvertierung wurde aber ordentlich am ohnehin stabilen Fundament des Klassikers gefeilt – etliche neue Elemente kamen hinzu. Am auffälligsten: Es gibt weitere Events, zwei zusätzliche soziale Kontakte, neue Personas und auch frische Outfits für Eure Figuren. Außerdem könnt Ihr jetzt Gemüse anbauen, um Vorräte für die Dungeon-Touren zu gewinnen. Ist Eure Vita mit dem Internet verbunden, warten noch mehr Neuerungen: Geratet Ihr tief in den Labyrinthen in Schwierigkeiten, könnt Ihr online einen Hilferuf an andere Spieler senden. Außerdem erfahrt Ihr ähnlich wie bei Catherine auf der PS3, wie sich andere Spieler bei zentralen Entscheidungen verhalten haben.

Thomas Nickel meint: Man mag kaum glauben, dass Persona 4 schon gute vier Jahre auf dem Buckel hat – auch ohne die zahllosen Verbesserungen der Vita-Konvertierung ist es immer noch ein Referenz-Abenteuer. Das ungewöhnliche Setting, die komplexen Figuren und vor allem das durchdachte Räderwerk aus Schulalltag, dem Pflegen sozialer Kontakte, Dungeon-Ausflügen und Persona-Fusionen sorgen dafür, dass Ihr über 60 Stunden stets motiviert und beschäftigt seid – auch wenn die ersten Spielstunden eher zäh daherkommen. Persona 4 ist die perfekte Ergänzung zu Ni no Kuni: Wo dieses die glorreiche Vergangenheit der J-RPGs feiert, zeigt das Atlus-Abenteuer eindrucksvoll, was sich heute alles aus dem klassischen Genre herausholen lässt. Für Rollenspieler ist Persona 4 Golden Grund genug, sich eine Vita zuzulegen.

  • gewaltiger Umfang
  • mehr Inhalt als auf PS2
  • tolle Mischung aus Rollenspiel und Alltags-Simulation

Erstklassige Umsetzung des kreativen Rollenspiel-Monsters – ”Persona 4” ist lang, komplex und unglaublich unterhaltsam.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound

Million Arthur

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In Japan ist Million Arthur seit seinem Release im April 2012 ein Hit für dortige Smartphones. Wie Siliconera vermeldet, wird der Titel am 11. April auch in den USA für die PlayStation Vita zum Download angeboten.

Dabei wird das Grundgerüst gratis sein, wogegen Ihr für besondere Items extra löhnen müsst. Hoffen wir, dass der Kartenprügler zeitnah auch bei uns dazu beiträgt, dass Square Enix erfolgreich sein finanzielles Tal durchschreitet.

Ragnarok Odyssey Ace

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Erst vor wenigen Wochen erschien Ragnarok Odyssey endlich auch in unseren Gefilden (allerdings nur als Download), da vermeldet Gematsu heute, dass mit Ragnarok Odyssey Ace bald in Japan eine Neuauflage davon auf den Markt kommt. Im Gegensatz zum Original wird auch die PS3 mit einer Veröffentlichung beglückt.

Enthalten sein wird eine Storyerweiterung, die nach dem eigentlichen Ende angesiedelt ist, sämtliche DLCs sind ebenfalls bereits mit an Bord. Als Erscheinungstermin ist der 11. Juli vorgesehen. Ob der Titel auch bei uns veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt.

Xbox-Live-Marktplatz-Update

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Angeführt wird das Angebot diese Woche vom großen Comeback von The Behemoth mit BattleBlock Theater (1.200 MS-Punkte): Die macher von Castle Crashers und Alien Hominid hetzen uns diesmal durch hunderte fiese Hüpf-Levels, bei denen es Diamanten zu sammeln und gemeinen Fallen auszuweichen gilt – wie immer garniert mit skurriler Optik und einer ordentlichen Ladung Humor. Unsere ersten Eindrücke waren äußerst vielversprechend, zumal alles auch mit einem Kumpel gespielt werden kann und zahlreiche Online-Modi für zusätzliche Abwechslung sorgen dürften.

Am Freitag findet sich dann etwas überraschend und vor allem ordentlich überteuert mit Double Dragon II (1.200 MS-Punkte) eine Arcade-Neuauflage ein, auf die kaum jemand gewartet haben dürften – zumal der Sidescroll-Klopper-Appetit auf diese Serie mit dem Neon-Update vor einigen Monaten wohl gesättigt sein dürfte.

Beim Deal der Woche gibt es einen Stapel an Arcade-Titeln zum halben Preis, von denen sich die meisten lohnen – insbesondere Vblanks Pixel-“GTA”, das gerade mal drei Monate alt ist:

  • Retro City Rampage – 600 MS-Punkte
  • Quarrel – 200 MS-Punkte
  • Mercury Hg – 200 MS-Punkte
  • Swarm – 200 MS-Punkte
  • Pool Nation – 400 MS-Punkte
  • Axel & Pixel – 400 MS-Punkte
  • Puzzle Arcade – 400 MS-Punkte
  • The Misadventures of P.B. Winterbottom – 400 MS-Punkte

PlayStation 4

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Mark Rein, Vice President von Epic Games, sprach am Rande der GDC mit CVG über die PS4. Dabei zeigte er sich sehr euphorisch bezüglich der kommenden Sony-Konsole.

Laut Rein sei es ein cleverer Schachzug gewesen, auf eine dem PC nahe Architektur zu setzen. Man müsse etwa bedenken, dass die PS4 16-mal mehr Speicher als ihr Vorgänger zur Verfügung habe und im Gegensatz zum PC gelte das garantiert für alle Geräte.

Dies eröffne Entwicklern ganz neue Möglichkeiten, da etwa durch Windows auf dem PC für die meisten Systene nur etwa 2 GB Speicherplatz vernünftig nutzbar sei. Somit gebe Sony den Leuten mit der PS4 quasi den weltbesten PC.

Eine weitere sehr angenehme Sache seien die Downloads im Hintergrund. Diese sorgten nämlich dafür, dass ein Spiel genauso leicht zu erhalten sei wie etwa bei einem iPad.

Tomb Raider

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Erfolg ist relativ – bestes Beispiel hierfür ist Tomb Raider, denn die Verkaufserwartungen an das Spiel drifteten bei Hersteller und Entwickler offenbar stark auseinander:

Hersteller Square-Enix zeigte sich enttäuscht über die Verkaufszahlen des Titels um Lara Croft und wertete das Spiel nach nur vier Wochen als Misserfolg (wir berichteten hier) – dabei verkaufte sich der Titel bereits ca. 3,4 Millionen Mal.

Ganz anders sieht das der Entwickler:“Es war die Woche mit dem größten Umsatz in der Geschichte der Franchise, dabei liegt der Start jetzt gerade erst ein paar Wochen zurück, und es war der bisher beste Start im Jahr 2013″, erklärte Crystal Dynamics-Chef Darrell Gallagher auf der Game Developers Conference. “Also wir sind zufrieden mit dem Ergebnis.”


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