Final Fantasy Versus XIII

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Square Enix gibt sich schon länger redlich Mühe, seine Final Fantasy-Marke mit zahllosen Ablegern, Remakes und anderen Mätzchen zu ramponieren, aber kein anderer Titel dürfte so lange als Treppenwitz gedient haben wie Final Fantasy Versus XIII.

Zu dem gibt’s nun mal wieder neue Gerüchte, die zugegeben keine allzu handfeste Basis haben: Ein NeoGAF-User namens Verendus, der immerhin schon ein paar weitgehend zutreffende Next-Gen-Infos ausgepackt hat, stellt die Behauptung in den Raum, dass Versus XIII in nicht allzu ferner Zukunft mal wieder „enthüllt wird“, und zwar für Next-Generation-Hardware – und ohne „Versus XIII“ im Titel. Und eine Veröffentlichung im Jahr 2014 sei sicher.

Außerdem befänden sich sowohl Final Fantasy XV als auch XVI bereits in Entwicklung, und es könnte durchaus sein, dass XV in irgendeiner Weise exklusiv wäre.

Gehen wir mal davon aus, dass da ein Funken Wahrheit dran sein könnte: In gut zwei Wochen steht Sonys geheimnisvolle Zukunfts-Ankündigung in New York auf dem Programm, vielleicht wird da ja gleich mal ein prominentes Rollenspiel als exklusiv für eine neue Konsole mit vorgestellt?

Crytek

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Die wohl größte Überraschung bei der THQ-Auktion vor etwa zwei Wochen war, dass niemand auf Darksiders bzw. das Entwicklerstudio Vigil Games bieten wollte.

Nun hat Crytek-CEO Cevat Yerli mit GamesBeat darüber gesprochen, wie es im Anschluss dazu kam, dass aus großen Teilen von Vigil Games das neue Studio Crytek USA wurde.

Demnach sei man bei Crytek ebenfalls überrascht gewesen, dass sich kein interessant für Darksiders fand und man habe kurzfristig überlegt, doch noch ein Angebot abzugeben, das aber wegen “zu vieler Ungewissheiten” gelassen, außerdem wären die Projekte, an denen Vigil gerade gearbeitet hätte, strategisch nicht passend für Cryteks Pläne gewesen.

Allerdings habe er den Vigil-Boss David Adams im Telefongespräch sehr sympathisch und als engagiert empfunden, deshalb sei es zu einem Treffen gekommen. Und weil sich dabei Yerli, Adams und der Rest des just eingestampften Vigil-Teams so gut verstanden, wurde kurzerhand die Gründung von Crytek USA beschlossen.

Dort könnten nun Adams und seine Leute frei entscheiden, an was sie arbeiten wollten – sofern es in die strategischen Planungen von Crytek passt. Was allerdings nicht entstehen wird, ist ein Darksiders 3, denn das (siehe auch oben) passe eben genau nicht.

The Witcher 3: Wild Hunt

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Der Hexer kommt zurück – CD Projekt RED hat also neben Cyberpunk 2077 seinen Fantasy-Star nicht vergessen und wird den sogar früher ins Rennen schicken. The Witcher 3 soll voraussichtlich 2014 für „alle dann erhältlichen High-End-Plattformen“ erscheinen und wurde jetzt in der neuen Game Informer enthüllt. Dank fleißiger Zusammenfasser u.a. bei Gematsu haben wir die wichtigsten Infos in kompakter Form parat: Wild Hunt wird in einer offenen Welt spielen und das Geschehen nicht künstlich in Kapitel oder Akte unterteilt werden.

  • Die Welt ist etwa 20% größer als Skyrim und ca. 40-mal so groß wie noch bei The Witcher 2 – ein Ritt quer über die Karte würde 30-40 Minuten dauern und es soll keinerlei Ladeunterbrechungen geben.
  • Besuchbare Schauplätze sollen stets sichtbar sein und Höhlen, Städte, Ruinen und andere Bereiche umfassen, in denen man dann auch verschiedene Minispiele findet.
  • Die Handlung findet auf drei Ebenen statt: Freie Aufgaben wie Crafting oder Monsterjagd und kleine Questen, Beeinflussung des politischen Klimas in den einzelnen Regionen und die Hauptstory, bei der Geralt seine Familie sucht und die Wild Hunt jagt.
  • In jeder Region gibt es eigene Geschichten, die man auch ignorieren kann, was aber Konsequenzen mit sich bringen wird.
  • Wettereffekte sollen „eine große Rolle“ spielen und diesmal nicht nur grafische Gimmick sein.
  • Feinde bekommen eine neue KI verpasst und Bosse werden nicht einfach nur gescriptet, außerdem passt sich die Stärke von Feinden nicht Eurem Level an.
  • Bei der Jagd auf Monster könnt Ihr durch das Sammeln von Infos mehr über sie herausfinden und dann im Kampf gezielt Schwachpunkte attackieren. Gefallene Feinde hinterlassen auch mal Beute, die man sonst nirgends finden kann und für spezielle Zauber nötig ist
  • Crafting wird deutlich ausgebaut, alles was Ihr mit Rüstungsteilen etc. anstellt, wird auch optisch sichtbar.
  • Das Kampfsystem wird überarbeitet, erhält deutlich mehr Animationen und Flexibilität, weil Ihr jederzeit Eure gewählten Attacken abbrechen und ändern könnt. Ausweichbewegungen werden leichter gemacht und die jeweils gefährlichsten Gegner sollen stets im Blickfeld bleiben.
  • Das beim Vorgänger noch fummelige Inventory-System solle ebenfalls handlicher werden.

Und noch ein letzter Punkt: Wild Hunt wird der Abschluss der The Witcher-Trilogie.

Capcom

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Im Reigen der quartalsmäßig veröffentlichten Geschäftszahlen gibt’s auch von Capcom ein paar interessante Details zu berichten: So wurde von Oktober bis Dezember 2012 ein Umsatz von 48,7 Milliarden Yen (386 Millionen Euro) und ein Gewinn von 9,8 Milliarden Yen (77,7 Millionen Euro) eingefahren – das sind 39,2% bzw. 45,9% mehr als im Zeitraum des Vorjahres.

Nicht schlecht, obwohl Capcom einen der Haupthoffnungsträger als “Misserfolg“ ansieht, denn Resident Evil 6 verkaufte sich nach starkem Beginn “nur“ 4,8 Millionen mal statt wie anvisierten 7 Millionen – der Vorgänger schaffte im Vergleich 5 Millionen.

Für den Gesamterfolg entscheidend sind deshalb die guten Umsätze im digitalen Markt, nicht zuletzt mit mobilen Geldruckmaschinen wie Smurf’s Village, aber auch Monster Hunter 3 für 3DS und Dragon’s Dogma, das die Millionenhürde nehmen konnte.

Zudem sind zumindest in Japan die Verkäufe von geboxten Titeln “seit langer Zeit” wieder gestiegen, was vor allem an der Wii-U-Neuauflage von Monster Hunter Tri G liegen dürfte, während die Verschiebung von Teil 4 als Rückschlag gewertet wurde.

Xbox Live Arcade

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Laut der Analysten-Firma FADE (Forecasting & Analyzing Digital Entertainment) hat sich das kombinierte Einkommen bei den 2012 auf dem Xbox-Live-Marktplatz erhältlichen Arcade-Spiele mehr als verdoppelt und rund 290 Millionen US-Dollar erreicht.

Hauptverantwortlich dafür sind drei Titel, wenig überraschend führt Minecraft das Feld an, gefolgt von Trials Evolution und The Walking Dead (das sicher von seiner Episoden-Struktur profitierte) – danach tut sich bereits eine deutliche Lücke auf, wie die Top 10 der erfolgreichsten Titel zeigt:

  1. Minecraft: Xbox 360 Edition – 4,997,000 Stück / $97,388,000
  2. Trials Evolution  – 1,002,000 Stück / $14,298,000
  3. The Walking Dead  – 2,615,000 Stück / $10,277,000
  4. Counter-Strike: Global Offensive  – 273,000 Stück / $3,973,000
  5. Castle Crashers  – 252,000 Stück / $3,778,000
  6. Gotham City Impostors  – 258,000 Stück / $3,698,000
  7. I Am Alive  – 245,000 Stück / $3,609,000
  8. Tony Hawk’s Pro Skater HD  – 226,000 Stück / $3,261,000
  9. Alan Wake’s American Nightmare  – 206,000 Stück / $2,903,000
  10. Trials HD – 203,000 Stück / $2,799,000

UK-Charts

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin (PS3)
  2. Call of Duty: Black Ops II (360)
  3. FIFA 13 (360)
  4. Far Cry 3 (360)
  5. FIFA 13 (PS3)
  6. Call of Duty: Black Ops II (PS3)
  7. Just Dance 4 (Wii)
  8. Hitman HD Trilogy (360)
  9. Football Manager 2013 (PC)
  10. Far Cry 3 (PS3)
  11. Halo 4 (360)
  12. Forza Horizon (360)
  13. Assassin’s Creed III (360)
  14. The Elder Scrolls V: Skyrim (360)
  15. Hitman HD Trilogy (PS3)
  16. Assassin’s Creed III (PS3)
  17. Hitman Absolution (360)
  18. Forza Motorsport 4 (360)
  19. ABBA: You Can Dance (Wii)
  20. Need for Speed: Most Wanted (PS3)
  21. Gran Turismo 5 Academy Edition (PS3)
  22. Hitman Absolution (PS3)
  23. DmC – Devil May Cry (360)
  24. Paper Mario Sticker Star (3DS)
  25. DmC – Devil May Cry (PS3)

Koch Media

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Der deutsch-österreichische Medienkonzern Koch Media, beziehungsweise deren Videospiel-Abteilung Deep Silver, gehörte mit zu den großen Gewinnern der THQ-Auktion, schnappte man sich doch Metro: Last Light und Saints Row, letzteres inklusive des kompletten Entwicklerstudios Volition.

Damit dürfte die bereits seit 2002 erfolgreich im Zocker-Sektor agierende Firma endgültig auch bei Spielern mehr Aufmerksamkeit gewinnen, die sie bislang eher ignoriert oder bestenfalls von Dead Island gekannt hatten. Allerdings ist man auch nicht scharf drauf, zu schnell zu viel zu wollen.

Im ausführlichen Gespräch mit GamesIndustry.biz äußert CEO Klemens Kundratitz deshalb auch einen wichtigen Satz: “Wir haben keine Ambitionen, das nächste THQ zu werden”.

Deren letztlich zum Aus führenden Probleme sieht Kundratitz im Fehlen eines “AAA-Erfolgs”, der andere Probleme hätte übertünchen können und dass THQ durch die schnellen Änderungen im Markt u.a. durch Apples Einfluss besonders getroffen wurde.

Koch dagegen sei nicht überambitioniert und verstünde, was man sei und was man leisten könne. Man folge seinem eigenen Weg, dazu gehöre u.a. eine starke Vertriebsstruktur in Europa (in Deutschland vertritt Koch u.a. Sega und Tecmo-Koei) und das Filmgeschäft. Diese Aufteilung in drei Standbeine sei eine gute Idee.

Für die Zukunft sieht Kundratitz seine Firma gut gerüstet, um namhafte Projekte wie Metro: Last Light und andere zu stemmen. Vor zwei Jahren wäre eine solche Vorstellung noch einschüchternd gewesen, aber seitdem sei man Schritt für Schritt voran gegangen, wobei Dead Island ein wichtige Etappe darstelle.

Die Debatte über die nicht besonders geschmackvolle “Zombie Bait”-Statue für Riptide (mehr dazu hier) sieht er derweil als Fehltritt, der vorkommen könne, aber nicht als absichtliche Provokation gedacht gewesen sei.

Resident Evil

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Da hat wohl jemand umgedacht: Noch vor etwa einem Jahr war der Resident Evil-Produzent Masachika Kawata z.B. in einem Gamasutra-Interview der Meinung, die Serie müsste deutlich mehr an Action gewinnen, um weiter erfolgreich zu sein. Nun rudert er bei VideoGamer.com wieder ein Stück weit zurück.

So habe er basierend auf dem Spieler-Feedback zu den letzten paar Titeln begonnen, seine Einstellung zu ändern. Er sei immer noch der Meinung, dass es für Capcom wichtig ist, sich bei der Entwicklung herauszufordern und neue Elemente in die Spiele einzubauen, um sie frisch und relevant bleiben zu lassen.

So denke er auch, dass Resident Evil: Revelations genau dieser Vorgabe entsprechen würde, da es sowohl klassische Resident Evil-Elemente enthalte aber auch Dinge, die moderne Zocker erwarten würden, was hoffentlich beiden Lagern gefalle.

Für die Zukunft halt er einen wieder stärkeren Fokus auf “Horror und Angst” für den richtigen Weg. Sollte es etwa rein hypothetisch eine Fortsetzung zu Operation Raccoon City geben, müssten diese Elemente wieder stärker eingebunden werden.

Generell sei es aber wichtig, auch Spieler anzusprechen, die man vorher nicht erreicht habe, um sich potenzielle Märkte zu erschließen – das müsse Capcom weiter beibehalten.

Dead Space 3

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Nachdem es zu Dead Space 3 bereits eine schicke Special Edition im EA-Online-Shop zu bestellen gibt (mehr dazu hier), taucht nun ein weiteres, durchaus luxuriöses Angebot auf: Wer ein halbwegs gut gefülltes Backkonto hat, kann sich Isaac Clarks Uhr leisten!

Nur 500 Stück des Zeitmessers aus dem Hause Meister Watches werden mit hochwertigen Komponenten gefertigt, eine individuelle Nummergravur auf der Rückseite sowie ein Zertifikat zeugen von der Authentizität.

Soviel Exklusivität kostet natürlich, deswegen werden für das gute Stück schlappe 265 US-Dollar (ca. 195 Euro) fällig – wer sich das leisten kann und mag, der kann sie im EA Gear-Shop vorbestellen, die Lieferung soll ab dem 25. Februar erfolgen.

Darksiders II – im Test (Wii U)

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Im Vergleich zum Vorgänger bietet Darksiders II eine deutlich größere Spielwelt, die allerdings oft gestreckt wirkt. Der neue Protagonist Tod kämpft flinker und weicht aus, statt zu blocken er sammelt in Truhen und aus feindlichen Überresten neue Ausrüstung. Erfahrungspunkte werden investiert – wahlweise in magische Nekromanten-Fähigkeiten oder in Tods Alter Ego, den Schnitter. Etliche weitere Moves ermöglichen viel Freiraum, den Helden flexibel auszuformen. Im Verlauf des Spiels müssen Sekundärwaffen und -kräfte klug kombiniert werden, um die mitunter kniffligen Rätsel zu lösen und oft formelhafte Aufträge (”Sammle drei …”) zu absolvieren.

Klettereinlagen erweisen sich leider als eine anspruchslose, weil von selbst ablaufende Angelegenheit, wohingegen Kämpfen, Knobeln und Aufleveln längerfristig motivieren. Allerdings trüben auch auf Wii U technische Probleme und Bugs das Fantasy-Vergnügen, der bereits enthaltene DLC ”Arguls Grab” entschädigt nur mäßig für derlei Ungereimtheiten sowie für die Tatsache, dass Darksiders II weder spielerisch noch erzählerisch besser ist als die Inspirationsquellen Zelda, Diablo und Prince of Persia, an denen sich das Spiel überdeutlich bedient.

Michael Herde meint: Die Untermenüs zur Verwaltung von Waffen, Rüstung, Magie und dergleichen fand ich bislang verwirrend, per GamePad klappt das besser. Der Rest ist wie gehabt: Kämpfe sind fordernd, aber mitunter so unüberschaubar wie Tods Angriffsrepertoire, Klettereinlagen spielen sich quasi von selbst und generell läuft mir der Held zu langsam. Dafür mag ich die Rätsel und die Möglichkeit, Tod und seine Ausrüstung zu optimieren. Insgesamt wirkt das Spiel aber gestreckt und technisch unsauber. Da es wohl keinen Nachfolger geben wird, ist das offene Ende umso ärgerlicher.

  • Held mit zufallsgenerierter Ausrüstung individualisierbar
  • wahlweise mit Pro Controller, auf GamePad oder TV spielbar
  • Bonusinhalte: Missionen &amp Ausrüstung

Unterhaltsamer Mix aus Rätseln, Kämpfen, Erkunden und der Suche nach besserer Ausrüstung – in jeder Hinsicht bleibt aber Luft nach oben.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound

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